Achtung Brückentag

Am 14.05.2021 bleibt die KZVLB geschlossen.

Nachweispflicht zur fachlichen Fortbildung nach § 95d SGB V während der Corona-Pandemie

Erneute Verlängerung der Frist zur Erbringung des Fortbildungsnachweises bis 30.09.2021
Vor dem Hintergrund des fortbestehenden Pandemiegeschehens hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) nach einer erneuten Fristverlängerung für die Erbringung des Fortbildungsnachweises nach § 95 d SGB V bis zum 30.09.2021 zugestimmt. Zugleich hat das BMG bestätigt, dass damit auch von den Sanktionen nach § 95 d Abs. 3 Satz 3 und 6 SGB V abgesehen werden kann.
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hatte sich bereits im Vorjahr mehrfach aufgrund KZV-seitig ergangener Anfragen erfolgreich für solche Fristverlängerungen eingesetzt. Auch die KZV Land Brandenburg hat die Fristverlängerung mehrfach und zuletzt für den Zeitraum ab 31.03.2021 gefordert.

Somit kann die Frist für den Fortbildungsnachweis für aktuell ablaufende Fortbildungszeiträume im Einzelfall bei Bedarf bis zum 30.09.2021 verlängert werden. Können Sie den Nachweistermin coronabedingt nicht einhalten, stellen Sie bitte unter Angabe Ihres Fortbildungszeitraumes einen schriftlichen Antrag auf Verlängerung der Einreichungsfrist mit der Begründung, dass die Erbringung des Fortbildungsnachweises aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht rechtzeitig möglich sei. (Hinweis: es kann lediglich die Nachweisfrist, jedoch nicht der Fünfjahreszeitraum verlängert werden.)


Unabhängig von der erneut erwirkten Fristverlängerung sollen Zahnärzte und Zahnärzte verstärkt Online-Fortbildungspunkte in Anspruch nehmen. Zertifizierte Online-Fortbildungen werden von uns selbstverständlich anerkannt.


Auch die KZVLB bietet Ihnen zu verschiedenen Fortbildungsbeiträgen im Zahnärzteblatt Brandenburg die Möglichkeit einer e-Fortbildung an.  Zur Beantwortung der Fragen ist es erforderlich, den jeweiligen Fragebogen auf Ihrem Rechner zu speichern. Nach Beantwortung senden Sie uns diesen als Dateianhang zur Prüfung. Bei erfolgreicher Teilnahme werden Ihnen jeweils 2 Fortbildungspunkte erteilt. Das Zertifikat erhalten Sie per E-Mail. Der Fragebogen ist unter folgendem Link zu finden: https://www.kzvlb.de/publikationen/zahnaerzteblatt-brandenburg/


Eine weitere Möglichkeit besteht über zm-online.de, wo Sie wissenschaftlich, komfortabel und qualitätsgesicherte cme-Fortbildungen online absolvieren können. Eine Übersicht finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.zm-online.de/cme/cme-uebersicht/


Abschließend möchten wir noch daran erinnern, dass Sie die Möglichkeit haben, für Ihr Selbststudium jährlich 10 Punkte (insgesamt maximal 50 Punkte für einen Fünfjahreszeitraum) anzugeben.

Manuela Zimmermann, Telefon: 0331 2977-152, zulassung(at)kzvlb.de
Daniela Knodel, Telefon: 0331 2977-153, zulassung(at)kzvlb.de

Zahnärztliche Versorgung militärischen Personals

Neue allgemeine Regelungen A-860/13 ab 12.04.2021

Das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) hat seine seit 2009 geltenden Richtlinien für die zahnärztliche Versorgung von Soldatinnen und Soldaten inhaltlich und redaktionell überarbeitet und eine Neufassung in Form einer Allgemeinen Regelung A-860/13 „Zahnärztliche Versorgung militärischen Personals“ erlassen. Die Regelung tritt am 12.04.2021 in Kraft und löst die bisherigen Richtlinien ab.

Für die Zahnarztpraxen konnten durch Mitwirkung der KZBV einige bürokratische Erleichterungen erzielt werden. So sind Wiederherstellungen und Erweiterungen von Zahnersatz ebenso wie Leistungen nach K4, K6 bis K9 aus BEMA Teil 2 bei Soldatinnen und Soldaten nicht mehr genehmigungspflichtig. Des Weiteren sind Adhäsivbrücken auch in der vollkeramischen Version genehmigungsfähig. Zivile Praxen können im Antrags- und Genehmigungsverfahren neben den bundeswehreigenen Formularen auch die Vordrucke nach Anlage 14a BMV-Z sowie den Heil-und Kostenplan GOZ nutzen.

Neben einigen, auch bisher schon abweichend von den BEMA-Abrechnungsbestimmungen gewährten Leistungen (z. B. Füllungen nach HR1 bis HR4, IP-Leistungen ohne Altersbeschränkung), ist nun die Erhebung des PSI-Codes nach der BEMA-Nr. 04 einmal je Kalenderjahr abrechenbar.

Zudem übernimmt die Bundeswehr weitere zusätzliche Leistungen im Rahmen der GOZ, u. a. für ein CMD-Screening vor der ZE-Versorgung sowie für die PZR im Rahmen der Behandlung/Nachsorge von parodontalen oder periimplantären Erkrankungen und von KFO-Behandlungen.

Wesentliche Änderungen im Bereich der KZV-Abrechnung ergeben sich im Vergleich zu den vorher geltenden Richtlinien nicht. Für die Behandlung von Soldatinnen und Soldaten in zivilen Praxen ist – von Notfällen abgesehen – zwingend eine Überweisung der Bundeswehr erforderlich, welche in der Regel bis zum Ende des laufenden Quartals gilt.

Mit der Annahme des Überweisungsauftrags ist die zivile Zahnärztin bzw. der zivile Zahnarzt verpflichtet, sich an die Abrechnungsbestimmungen der Bundeswehr zu halten. Leistungen werden grundsätzlich auf der Grundlage des BEMA vergütet. Punktwerte und ggf. andere Vergütungsbestandteile richten sich nach den zwischen KZBV und BMVg getroffenen Vereinbarungen. Die Abrechnung aller BEMA-Leistungen erfolgt über die zuständige KZV.

Die Vergütung von Leistungen, die nicht zur vertragszahnärztlichen Versorgung, aber zum Leistungsumfang der Bundeswehr gehören, erfolgt nach GOZ direkt gegenüber dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) Referat VII 3.3 Heilfürsorgeabrechnung, Prötzeler Chaussee 25, 15344 Strausberg.

Die Allgemeinen Regelungen A-860/13 „Zahnärztliche Versorgung militärischen Personals“ sowie die zusammenfassenden Erläuterungen finden Sie im Handbuch der KZVLB, Rubrik IV-1.

Vertragliche Bestimmungen zum Antragsverfahren - Durchführung der Obergutachterverfahren der KZBV

In letzter Zeit häufen sich Anträge auf Obergutachten, die per E-Mail oder Fax an die KZBV gerichtet werden. Insbesondere aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen personenbezogene Daten der Versicherten nicht ungeschützt elektronisch übermittelt werden. Auch ist die Entgegen- und Einsichtnahme von Anträgen auf Obergutachten sowie der Obergutachten selbst innerhalb der KZBV nur einem eingeschränkten Personenkreis gestattet.

Die Obergutachtenanträge können nach den Bestimmungen des BMV-Z nur schriftlich auf dem Postweg gestellt werden. Anträge, die per E-Mail oder Telefax eingehen, müssen deshalb zurückgewiesen werden. Lediglich pseudonymisierte Anträge ohne personenbezogene Daten und ohne Behandlungsunterlagen, die zur Fristeinhaltung per E-Mail oder Telefax übermittelt werden, sind möglich. Alle weiteren Unterlagen sind dann zeitnah auf dem Postweg an die KZBV zu senden.

Zukünftig ist daran gedacht, das Obergutachterverfahren in die Telematikinfrastruktur „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) einzubinden, bei dem in einem geschlossenen Nutzerkreis die Verfahrensbeteiligten kommunizieren und Daten austauschen können. Der Postübermittlungsweg könnte dann entfallen.

Pressestatement der KZBV

IT-Sicherheitsrichtlinie für Zahnarztpraxen leichtgemacht Weitere Informationen der KZBV freigeschaltet

Berlin, 30. März 2021 – Zum 1. April 2021 treten erste Anforderungen der „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ in Kraft. Damit sich Zahnarztpraxen unkompliziert über die ab diesem Stichtag für sie verbindlich geltenden neuen Anforderungen informieren können, hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) auf ihrer Website jetzt weitere Informationen bereitgestellt.

Unter www.kzbv.de/it-sicherheitsrichtlinie finden sich - neben den bereits vor einigen Wochen freigeschalteten, wichtigsten Fragen und Antworten für Praxen zu dem Thema – seit heute weitere Tipps und konkretisierende Hinweise, unter anderem zur sicheren Verwendung von Apps, Programmen und Daten, der Nutzung von mobilen Geräten und Assistenten oder der
Protokollierung von wichtigen Ereignissen. Berücksichtigt werden dabei insbesondere unterschiedliche Anforderungen, die für jeweilige Praxisgrößen gelten. Informationen gibt es darüber hinaus auch über die zusätzlichen
Anforderungen bei der Nutzung medizinischer Großgeräte und die Verwendung dezentraler Komponenten der Telematikinfrastruktur.

Hintergrund: Die IT-Sicherheitsrichtlinie
Die „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ ist am 2. Februar 2021 in Kraft getreten.

Der Gesetzgeber hatte KZBV und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gesetzlich verpflichtet, die IT-Sicherheitsanforderungen für Zahnarzt- und Arztpraxen in einer speziellen Richtlinie verbindlich festzulegen.
Übergeordnetes Ziel ist es dabei, mittels klarer Vorgaben Praxen zu unterstützen, hochsensible Gesundheitsdaten künftig noch besser zu schützen.

Die KZBV hatte sich bei der Erstellung der Richtlinie über viele Monate massiv und letztlich mit Erfolg dafür eingesetzt, dass die gesetzlichen Vorgaben für Zahnarztpraxen mit vernünftigem und vertretbarem Aufwand umsetzbar sind und die Anforderungen auf das tatsächlich notwendige Maß konzentriert wurden.

Um Zahnarztpraxen bei der Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie zu begleiten und zusätzlich zu unterstützen, ist derzeit auch der umfassende zahnarztspezifische Leitfaden „Datenschutz und Datensicherheit“ in Arbeit, der in absehbarer Zeit von KZBV und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) gemeinsam veröffentlicht wird und der dann für alle Zahnarztpraxen kostenfrei verfügbar ist.

Techniker-Krankenkasse: Änderung im KFO-Genehmigungsverfahren

Die Techniker Krankenkasse (TK) informierte uns darüber, dass sie nach Umstellung ihres Genehmigungsverfahrens in den Bereichen PAR und KB nunmehr ab Mitte April 2021 auch bei KFO-Genehmigungen das Scan-Verfahren anwenden wird.

Dazu werden die eingehenden KFO-Behandlungspläne eingescannt und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen. Die Kostenübernahme wird auf dem gescannten Behandlungsplan mittels eines digitalen Stempels und eingescannter Unterschrift des Mitarbeiters erklärt. Der digitale Stempel ist per Signatur verschlüsselt, d. h. er ist unveränderbar und kann nicht reproduziert werden. Ein Ausdruck des KFO-Planes mit der Kostenübernahme wird anschließend per Post an die Praxis versandt.

Im Sinne der Rechtssicherheit dieses Verfahrens bestätigt die TK uns gegenüber, dass sie sämtliche im Rechtsverkehr befindlichen, im Rahmen des Antrags- und Genehmigungsverfahrens in dem BEMA-Teil 3 relevanten Dokumente gegen sich gelten lässt, sofern sich diese aufgrund des äußeren Anscheins bzw. der Begleitumstände der TK zuordnen lassen. Sofern Zweifel an der Legitimations- und Beweiswirkung eines solchen Dokuments auftreten, trägt die TK die Beweislast für dessen Echtheit.

Ihre Ansprechpartnerin zur KFO-Abrechnung:

Ute Schönefeld, Tel.:  0331 2977-263, abrechnung.KFO(at)kzvlb.de

Corona-Sonderregelungen verlängert

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Corona-Sonderregeln für die Ausstellung von Krankschreibungen, für ärztlich verordnete Leistungen und Krankentransporte sowie für die telefonische Beratung in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung über den 31. März 2021 hinaus um weitere drei bzw. sechs Monate verlängert.

Im zahnärztlichen Bereich sind insbesondere folgende Regelungen betroffen:

Krankentransport

Krankentransportfahrten zu nicht aufschiebbaren zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen von nachweislich an Corona erkrankten Versicherten oder von Versicherten, die aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne stehen, bedürfen nicht der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Diese Regelung gilt bis zum Ende der epidemischen Lage.

Des Weiteren ist die Möglichkeit des Ausstellens von Verordnungen nach telefonischer Anamnese sowie deren postalische Zusendung an die Versicherten bis 30. September 2021 verlängert worden.

Verordnung von Heilmitteln

Im Rahmen der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte ist weiterhin das Ausstellen von Folgeverordnungen nach telefonischer Anamnese (sofern bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung und Verordnung erfolgt ist), die postalische Übermittlung von Verordnungen, ein Aussetzen des Gültigkeitszeitraums bei Behandlungsunterbrechung sowie die Videobehandlung in der Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie möglich. Die Regelungen gelten nunmehr bis 30. September 2021.

Reise- und Entschädigungskostenordnung I der KZV Land Brandenburg

Inkrafttreten der auf der letzten Vertreterversammlung beschlossenen Änderungen der Reise- und Entschädigungskostenordnung I der KZV Land Brandenburg

Mit Mitgliederrundschreiben vom 09.12.2020 (Nr. 30/2020) informierten wir Sie bereits über die von der Vertreterversammlung am 05.12.2020 beschlossenen Änderungen der Reise- und Entschädigungskostenordnung I der KZV Land Brandenburg.

Diese Änderungen hat unsere Aufsichtsbehörde am 15.03.2021 genehmigt.

Die neu gefasste o. g. Rechtsordnung finden Sie hier sowie unter der Rubrik: RECHT & VERTRÄGE / Handbuch / I-17 (Reise- und Entschädigungskostenordnung I).

 

Angela Linke, Telefon: 0331 / 2977-338, recht-und-vertraege(at)kzvlb.de

Corona: Abrechnung und Vergütung von Tests und Schulungen

Die Abrechnung setzt zunächst eine Beauftragung des Zahnarztes zur Durchführung von Bürgertestungen (§ 4a TestV)  durch den ÖGD nach § 6 Abs. 2 Nr. 2 TestV voraus. Der Zahnarzt hat das entsprechende Registrierungsformular bei der KVBB auszufüllen sowie die Beauftragung bei der Registrierung beizufügen (sofern keine Allgemeinverfügung vorliegt). Wie bisher ist die Zulassungsbestätigung der KZVLB an die KVBB zu übermitteln.

  • Die Sachkosten für selbstbeschaffte PoC-Schnelltests werden gemäß § 6 i.V.m. 11 TestV in Höhe der entstandenen Beschaffungskosten, und zwar bis zum 31. März 2021 höchstens mit 9 Euro je Test und ab dem 1. April 2021 i.H.v. höchstens 6 Euro je Test erstattet.
  • Nach § 12 Abs. 1 TestV werden die weiteren Leistungen (Gespräch, die Entnahme von Körpermaterial, die PoC-Diagnostik, die Ergebnismitteilung  und die  Ausstellung  eines  Zeugnisses  über  das  Vorliegen  oder Nichtvorliegen einer  Infektion  mit  dem Coronavirus  SARS-CoV-2  im  Zusammenhang  mit  einer  Testung)  je Testung  mit 15  Euro vergütet.
  • Schulungen werden nach § 12 Abs. 4 mit 70 Euro je Schulung vergütet. In diesem Fall ist eine Beauftragung durch den ÖGD zur Durchführung von Schulungen erforderlich.

Von der Vergütung der Testung sowie der Schulungen behält die KVBB gemäß § 8 S. 2 TestV einen  Verwaltungskostensatz in Höhe von 3,5 Prozent des Gesamtbetrags der Abrechnungen ein.

Digitale Planungshilfe (DPF) - Update auf Version 3.1.3

Auf der Website der KZBV steht ein neues Update zur Digitalen Planungshilfe zum Download bereit.
Die Version enthält die ab dem 1. Januar 2021 geltenden Festzuschussbeträge.

https://www.kzbv.de/digitale-planungshilfe-dpf.336.de.html

Das Basisprogramm der DPF finden Sie auf dem Verwaltungsserver der KZVLB unter => EDV in der Zahnarztpraxis => Download digitale Planungshilfe (DPF).


Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: kzbvpr(at)kzbv.de

Telematikinfrastruktur (TI)

Refinanzierung

Die Refinanzierung der Komponenten „Konnektor-Upgrade“ (VSDM-Konnektor auf eHealth-Konnektor) und „KIM-Fachdienst“ können ab sofort über den üblichen Weg beantragt werden.
(Login auf dem Verwaltungsserver der KZVLB => eGK-Online-Rollout => Refinanzierungsantrag => Ergänzung)

Modulversionen für das Abrechnungsquartal I/2021 und die monatlichen Abrechnungen April 2021

Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie auf der Seite der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.
Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de) unter der Rubrik „Telematik und IT“ (im Bereich „Zahnärzte“).
Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen April 2021 ist der 25.03.2021.
Die KCH- und KFO- Abrechnungen für das I. Quartal 2021 können wie immer ab dem 16.03. übermittelt werden.

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul4.8Abrechnung I. Quart. 2021
 4.9einzusetzen ab 01.04.2021
KFO-Abrechnungsmodul5.0Abrechnung I. Quart. 2020
 5.1einzusetzen ab 01.04.2021
KBR-Abrechnungsmodul4.2Leistungen bis 31.03.2021
 4.3einzusetzen ab 01.04.2021
ZE-Abrechnungsmodul5.6Leistungen bis 31.03.2021
 5.7einzusetzen ab 01.04.2021
PAR-Abrechnungsmodul3.0einzusetzen seit 01.10.2020
Sendemodul1.8einzusetzen seit 01.01.2021

Die Vers.-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist seit dem 01.01.2021 die 5.3.


Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) teilt zu den Änderungen der Module mit:

Es wurde eine weitere Prüfung zu den Leistungen nach Gebühren- Nummern 13e-h aufgenommen:
442: Patient hat das 15. Lebensjahr bereits vollendet, zur Abrechnung muss eine Ausnahmeindikation vorliegen“.
Darüber hinaus hat die KZV Hamburg und der Ersatzkassenverband vdek eine Vereinbarung zum Festzuschuss 6.10 getroffen.

Zusätzlicher neuer Anspruchsnachweis "GHIC"

Für die Behandlung von Patientinnen und Patienten aus dem Vereinigten Königreich

Mit Vorstandsinformation 2/2021 informierten wir Sie über die Regelungen des zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelten Handels- und Kooperationsabkommens (Partnerschaftsvertrag) und die unmittelbaren Auswirkungen auf das Verfahren zur Behandlung von Patientinnen und Patienten aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland.

Danach sind ab 01.01.2021 alle Europäischen Krankenversicherungskarten (EHICs mit und ohne EU-Logo sowie Citizens’ Rights EHIC und EHIC für Studierende) sowie Provisorischen Ersatzbescheinigungen (PEB) aus dem Vereinigten Königreich weiterhin gültig. Das etablierte Verfahren (Muster 80/81) ist wie gehabt anzuwenden.

Hinsichtlich der Anspruchsnachweise hat die britische Seite nun eine weitere neue Karte eingeführt, die sogenannte Global Health Insurance Card (GHIC), die ebenfalls zur Behandlung nach dem üblichen Verfahren für EU-Bürger (sog. Muster 80/81-Verfahren) berechtigt.

Die entsprechenden Regelungen sowie Muster aller gültigen britischen Anspruchsnachweise (EHICs, GHIC sowie PEB) finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.kzvlb.de/recht-vertraege/vertragshinweise/zwischenstaatliches-krankenversicherungsrecht/.

Fusionen und Kassenänderungen

Namensänderung der BKK Mobil Oil (Kassen-Nr.: 1520078)

Die BKK Mobil Oil ändert zum 01.04.2021 ihren Kassennamen in Mobil Betriebskrankenkasse

bzw. als Kurzbezeichnung in  Mobil Krankenkasse.

Diese Änderungen wurden ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

Vergütungsverhandlungen mit dem BKK Landesverband Mitte für die Jahre 2020/2021

Vor der noch ausstehenden Unterzeichnung der Verträge haben sich die Vertragspartner erfreulicherweise vorab auf die nachfolgenden Punktwerte einigen können:

IP/FU01.01.2020 – 31.12.20201,1745 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,2042 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 – 31.12.20201,1213 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,1497 €
Bema Teil 301.01.2020 – 31.12.20201,0067 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,0322 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 – 31.12.20201,1213 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,1497 €

Sobald die Verträge unterzeichnet sind, werden wir Sie umgehend über weitere Vertragsdetails informieren.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

 

Vergütungsverhandlungen mit der SVLFG 2020 + 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 + 2021 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

IP, Früherkennungsuntersuchungen

Der Punktwert für Individualprophylaxe-Leistungen (BEMA-Nrn. IP1 bis IP 5) sowie Leistungen nach § 26 SGB V und Leistungen nach § 22a SGB V (BEMA-Nrn. 174 a und b) betragen:

vom 01.01.2020 – 31.03.20201,1768 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20201,2199 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,2508 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 1,2199 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,2508 €.

BEMA-Teile 1, 2 und 4

Der Punktwert für zahnärztliche Leistungen nach den BEMA-Teilen 1 (ausgenommen der BEMA-Nrn. IP1 bis IP5 sowie der Leistungen nach § 26 SGB V), 2 und 4 beträgt:

vom 01.01.2020 – 31.03.20201,0768 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20201,1162 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,1444 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 1,1162 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,1444 €.


Wenn sich im Laufe der Durchführung einer systematischen PAR-Behandlung der Punktwert ändert, dann ist bei der Abrechnung des Behandlungsfalles durch den Vertragszahnarzt dem bisherigen Punktwert die Hälfte der Differenz zwischen diesem und dem neuen Punktwert hinzuzurechnen. PAR-Fälle, für die die Krankenkasse die Kostenübernahmeerklärung vor dem Wechsel des Punktwertes abgegeben hat und mit deren Behandlung erst nach Inkrafttreten des neuen Punktwertes begonnen worden ist, werden in vollem Umfang nach dem neuen Punktwert abgerechnet; bei der Abrechnung gibt der Vertragszahnarzt das Datum des Behandlungsbeginns an, vgl. Ziffer 5.2.2. der Anlage 1 BMV-Z.


Kieferorthopädische Behandlung (BEMA-Teil 3)

Die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen beträgt für die Zeit

vom 01.01.2020 – 31.03.20200,9525 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20200,9874 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,0124 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 0,9874 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,0124 €.


Gutachter

Der Punktwert für Gutachterleistungen beträgt

vom 01.01.2020 – 31.03.20201,0768 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20201,1162 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,1444 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 1,1162 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,1444 €.

Für die in der Praxis des Zahnarztes entstandenen Material- und Versandkosten gilt Folgendes:

Für Abformkosten (KB und KFO) gelten die Beträge gemäß Anlage 1 zum BMV-Z.

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde und des Bundesversicherungsamtes.

Broschüre zu Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsilen

Broschüre der KZBV zu Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsilen in der vertragszahnärztlichen Versorgung

Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsile sind seit Oktober 2020 auch in der vertragszahnärztlichen Versorgung im Einsatz. Um Zahnärztinnen und Zahnärzten den Umgang mit den neuen Leistungen zu erleichtern und Praxen die Handhabung der Technik so einfach wie möglich zu machen, hat die KZBV die Broschüre „Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsile in der vertragszahnärztlichen Versorgung - Die wichtigsten Informationen für Zahnarztpraxen“ erstellt.

Die Publikation zeigt anschaulich auf, welche technischen Anforderungen und Voraussetzungen beachtet werden müssen. Schritt-für-Schritt-Anleitungen bieten einen leicht verständlichen Überblick, etwa auf dem Weg von der analogen in die digitale Sprechstunde. Transparente Hinweise erleichtern zudem die Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen.

Die Broschüre kann als pdf-Datei auf der Website der KZBV abgerufen werden.

Was Zahnarztpraxen über die IT-Sicherheitsrichtlinie wissen müssen…

Zu der am 1. Februar 2021 in Kraft tretenden „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“  hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) Informationsmaterialien für Zahnarztpraxen erstellt. 

Dazu zählen aktuell ein FAQ-Katalog, der die wichtigsten Fragen zu dem Thema allgemeinverständlich beantwortet, sowie - in Kürze - der begleitende und inhaltlich an die neuen Vorgaben angepasste zahnarztspezifische Leitfaden „Datenschutz und Datensicherheit“, der gemeinsam von KZBV und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) herausgegeben wird.

Der Leitfaden informiert kompakt über alle relevanten Aspekte der IT-Sicherheit, nunmehr auch unter besonderer Berücksichtigung der neuen Richtlinie. Zudem ermöglicht der Leitfaden Zahnärztinnen und Zahnärzten in Eigenregie die Praxisinfrastruktur einem ersten „Check“ zu unterziehen und unterstützt bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Das kostenfreie Informationsangebot der KZBV zur IT-Sicherheitsrichtlinie für Praxen und interessierte Öffentlichkeit wird fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Hintergrund: Die IT-Sicherheitsrichtlinie

Der Gesetzgeber hatte KZBV und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz verpflichtet, die IT-Sicherheitsanforderungen für Zahnarzt- und Arztpraxen in einer speziellen Richtlinie verbindlich festzulegen. Die Richtlinie wurde im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstellt und muss nach dem Willen des Gesetzgebers jährlich aktualisiert werden.

Übergeordnetes Ziel der Richtlinie ist es, mittels klarer Vorgaben Praxen dabei zu unterstützen, Gesundheitsdaten künftig noch besser zu schützen. Die Anforderungen werden gezielt auf die jeweilige Praxisgröße ausgerichtet und definieren besonders relevante sicherheitstechnische Voraussetzungen für Aufbau und Betrieb der Praxis-EDV. Berücksichtigt wird dabei auch der inzwischen obligatorische Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) sowie der Einsatz mobiler Anwendungen und Geräte wie Smartphones und Tablets.

Die KZBV hatte sich bei der Erstellung der Richtlinie über viele Monate massiv dafür eingesetzt, dass die gesetzlichen Vorgaben für Zahnarztpraxen mit vernünftigem und vertretbarem Aufwand umsetzbar sind und die Anforderungen auf das tatsächlich notwendige Maß konzentriert wurden. Für die Geltung der verschiedenen Anforderungen definiert die Richtlinie unterschiedliche Umsetzungszeiträume.

Die „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ ist ebenfalls in der Ausgabe Nr. 3/2021 der „Zahnärztlichen Mitteilungen“ (zm) veröffentlicht.

Änderung der Anschrift bei der pronova BKK (Kassen-Nr.: 6492393)

Die neue Anschrift lautet:

pronova BKK
Rheinallee 13
67061 Ludwigshafen

Postfachanschrift:

pronova BKK
67058 Ludwigshafen

Diese Änderungen wurden ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

Abschlagszahlungen für das Quartal I.2021 und Verrechnung von Überzahlungen

Abschlagszahlungen für das Quartal I.2021 und Verrechnung von Überzahlungen nach KZV-Abschluss des Quartales III.2020

Zur Gegensteuerung von Liquiditätsengpässen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie wurden im Jahr 2020 die Modalitäten der Abschlagszahlungen und der Verrechnung von Überzahlungen den Gegebenheiten angepasst und um die manuelle Berechnung der Abschlagszahlungen und die ratenweise Verrechnung von Überzahlungen wie nachfolgend ausgewiesen erweitert:

  • manuelle Anpassung der monatlichen KCH/KFO-Abschlagszahlungen (nach oben) auf 75 Prozent an das tatsächlich erbrachte Leistungsvolumen
  • Verrechnung von Überzahlungen mit
    • den nächstfolgenden Abschlagszahlungen
    • der nächstfolgenden Restzahlung
    • den nächstfolgenden Abschlagszahlungen und der nächstfolgenden Restzahlung
    • einer ratenweisen Rückzahlung über mehrere Monate.

Aufgrund der aktuellen Situation werden folgende Möglichkeiten zur Minderung der finanziellen Belastung eingeräumt:

  • Manuelle Anpassung der KCH/KFO-Abschlagszahlungen (nach oben) auf 75 Prozent für die Monate Januar 2021, Februar 2021 und März 2021 an das tatsächlich erbrachte Leistungsvo-lumen unter Zugrundelegung der Umsatzstatistik für den jeweiligen Monat. Für diese Möglichkeit ist ein kurzer Antrag zu stellen. Die Umsatzstatistiken müssen bis zum 10. eines Monats für den vorangegangen Monat bei der Abteilung Finanzen vorliegen.
  • Verrechnung der Überzahlung nach KZV-Abschluss des Quartales III.2020 (Ende Januar 2021) mit
    • den Abschlagszahlungen für die Monate Januar 2021, Februar 2021 und März 2021
    • der Restzahlung für das Quartal IV.2020
    • den Abschlagszahlungen für die Monate Januar 2021, Februar 2021 und März 2021 und der Restzahlung für das Quartal IV.2020

Soweit eine Verrechnung mit der Restzahlung für das Quartal IV.2020 angedacht ist, muss naturgemäß auch die Umsatzstatistik für das Quartal IV.2020 dem Antrag beigefügt werden.

Soweit besondere Liquiditätsengpässe – bedingt durch einen Covid 19 reduzierten Praxisumfang- zu verzeichnen sind, kann ein begründeter Antrag auf eine ratenweise Rückzahlung (Stundung) der Überzahlung gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass diese Möglichkeiten Praxisinhabern mit Ende der Zulassung nur bedingt bzw. gar nicht eingeräumt werden können.

Bitte denken Sie daran, dass der Antrag nicht nur Datum und Abrechnungsstempel, sondern auch die Unterschriften aller Praxisinhaber ausweisen müssen. Die bei der KZVLB einzureichenden Umsatzstatistiken müssen dann neben dem Datum und dem Abrechnungsstempel nur die Unterschrift eines Praxisinhabers ausweisen.

 

Ansprechpartner:

Ingrid Voigt, stellv. Abteilungsleiterin, 0331 2977-217,  ingrid.voigt(at)kzvlb.de

Jana Pribbenow, 0331 2977-216, jana.pribbenow(at)kzvlb.de

Thomas Galonska, 0331 2977-173, thomas.galonska(at)kzvlb.de

Um eine umgehende Antragsbearbeitung sicherzustellen, verwenden Sie bitte nur die v. b. E-Mail-Adressen oder die E-Mail-Adresse finanzen(at)kzvlb.de.

Die Anträge können auch mittels Telefax gesendet werde. Bitte verwenden Sie in diesem Fall ausschließlich die Fax-Nr. 0331 2977-220.

Offene Fragen zur Refinanzierung des Konnektor-Upgrades

Im Moment laufen Klärungsgespräche mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinbarung (KZBV) und den Vertriebsfirmen der eHealth-Komponenten zu Fragen der Refinanzierung des Konnektor-Upgrades, da diese in Höhe von 530,- € sowohl das Update des VSDM-Konnektors zum eHealth-Konnektor (gem. § 2 Abs 1 Grundsatzfinanzierungsvereinbarung) UND die Kosten für die Module NFDM und eMP inklusive Integration der Anwendungen in das Praxisverwaltungssystem mit Schulung sowie Ausfallzeiten der Vertragszahnarztpraxis aufgrund der Installation des Updates entsprechend der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung enthält.

Aus  Angeboten, die gegenwärtig die Vertragszahnarztpraxen diesbezüglich erhalten, ist NICHT erkennbar, ob diese Bestandteile vollständig enthalten sind.

Das Ergebnis der o.g. Klärungsgespräche bleibt abzuwarten. Sie werden umgehend informiert.

Bahn-BKK verzichtet ab 01.01.2021 auf Genehmigungsverfahren bei Kiefergelenkserkrankungen

Die BAHN-BKK verzichtet ab 01.01.2021 auf das formale Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen nach den BEMA-Nrn. K1 – K4.

Der Behandlungsplan muss nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse eingereicht werden und verbleibt in der Praxis (Dokumentationspflicht). Die Diagnose ist auf dem Abrechnungsformular anzugeben. Eine Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes ist möglich.

Behandlungen von Verletzungen des Gesichtsschädels sind weiterhin anzeigepflichtig.

Übersicht zum Genehmigungsverzicht bei Kiefergelenksbehandlungen

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KB-Abrechnung

Manuela Latzo, Telefon: 0331 2977-177, abrechnung(at)kzvlb.de

Brexit Neu: Behandlung von Patienten aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien

Auswirkungen des Handels- und Kooperationsabkommens (Partnerschaftsvertrags) zwischen dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland und der Europäischen Union auf das Verfahren zur Behandlung von Patientinnen und Patienten ab dem 01.01.2021

Die EU und das Vereinigte Königreich konnten inzwischen ein Handels- und Kooperationsabkommen (Partnerschaftsvertrag) für die zukünftigen Beziehungen aushandeln. Das neue Abkommen enthält Regelungen für den Gesundheitsbereich, die im Wesentlichen den bisherigen Regelungen der VO (EG) 883/2004 und VO (EG) 987/2009 entsprechen.

Bei Zustimmung aller Mitgliedsstaaten zum neuen Abkommen kann dieses (rückwirkend) ab dem 1. Januar 2021 vorläufig Anwendung finden. Bis spätestens Ende Februar 2021 muss dann noch das Europäische Parlament seine Zustimmung zu dem Abkommen erteilen.

Nach den neuen Regelungen mit dem Vereinigten Königreich sind ab dem 1. Januar 2021 vorläufig alle Europäischen Krankenversicherungskarten (EHICs) und Provisorische Ersatzbescheinigungen (PEBs) aus dem Vereinigten Königreich zu akzeptieren.

Die Regelungen des Austrittsabkommens bleiben weiterhin in Kraft.

Austrittsabkommen sowie Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich

Verlängerung der Frist zur Erbringung des Fortbildungsnachweises bis 31.03.2021

Aufgrund KZV-seitig ergangener Anfragen hat sich die KZBV wegen der weiter anhaltenden Pandemielage und dem damit verbundenen Ausfall von Fortbildungsveranstaltungen mit der Bitte um Zustimmung zur erneuten Verlängerung der Frist zur Erbringung des Fortbildungsnachweises an das Bundesministerium für Gesundheit gewendet. Vor dem Hintergrund der nach wie vor andauernden Ausnahmesituation wurde die Nachweisfrist bis zum 31.03.2021 nunmehr verlängert. Damit geht einher, dass auch von den Sanktionen nach § 95 d SGB V abgesehen werden kann.

Somit kann die Frist für den Fortbildungsnachweis für aktuell ablaufende Fortbildungszeiträume im Einzelfall bei Bedarf bis zum 31.03.2021 verlängert werden. Können Sie den Nachweistermin coronabedingt nicht einhalten, stellen Sie bitte unter Angabe Ihres Fortbildungszeitraumes einen schriftlichen formlosen Antrag auf Fristverlängerung mit der Begründung, dass die Erbringung des Fortbildungsnachweises aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht rechtzeitig möglich sei. In diesem Zusammenhang machen wir nochmals darauf aufmerksam, dass Sie die Möglichkeit haben, für Ihr Selbststudium jährlich 10 Punkte (insgesamt maximal 50 Punkte für einen Fünfjahreszeitraum) anzugeben und auch zertifizierte Online-Fortbildungen von uns anerkannt werden.

 

Abteilung Zulassung

Manuela Zimmermann, Telefon: 0331 2977-152, zulassung(at)kzvlb.de
Daniela Knodel, Telefon: 0331 2977-153, zulassung(at)kzvlb.de

Abkommen zur Durchführung der zahnärztlichen Versorgung v. Unfallverletzten und Berufserkrankten

In Anlehnung an die getroffene Vereinbarung zur Fortschreibung des bundeseinheitlichen Zahnersatz-Punktwerts in der gesetzlichen Krankenversicherung werden auch die Vergütungen im Bereich Heilfürsorge (Bundespolizei, Bundeswehr) in entsprechender Höhe angepasst. Die neuen Vergütungen gelten ab Januar 2021.

Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab 01.01.2021

Update zur DPF auf Version 3.1.3.0

Das neue Update zur Digitalen Planungshilfe steht auf der Website der KZBV zum Download bereit. Das Update berücksichtigt die ab 1. Januar 2021 geltenden neuen Festzuschussbeträge. Technisch gesehen beinhaltet die Aktualisierungsdatei alle Programmänderungen seit Einführung der DPF. Das ermöglicht auch Zahnärzten, die die früheren Updates nicht durchgeführt haben, nun direkt auf die Version 3.1.3.0 aufzurüsten.

Neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte ab 01.01.2021

Am 01.01.2021 tritt die geänderte Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte in Kraft und wir möchten Sie über die wichtigsten Regelungen informieren.

Übergangsregelung
GKV-SV und KZBV erklären in Übereinstimmung zu den Festlegungen im ärztlichen Bereich, dass auch vor dem 01.01.2021 ausgestellte zahnärztliche Heilmittelverordnungen über den 01.01.2021 hinaus ihre Gültigkeit behalten und verordnete Therapien durchgeführt werden können, bis alle Behandlungseinheiten dieser Verordnung erbracht wurden.
Verordnungen, die ab dem 01.01.2021 ausgestellt werden, gelten als neuer Verordnungsfall nach § 6 HeilM-RL ZÄ und es ist ausschließlich der neue Vordruck zu verwenden.


Neues Formular „Zahnärztliche Heilmittelverordnung“ (Vordruck 9)
Mit Sonderrundschreiben vom 15.12.2020 erhielten alle Praxen eine Erstausstattung des ab 01.01.2021 gültigen Formulars „Zahnärztliche Heilmittelverordnung“ (Vordruck 9). Die alten Formulare dürfen dann nicht mehr genutzt werden.

Ausfüllhinweise zu Vordruck 9 sind dieser Vorstandsinformation als Anlage beigefügt.


Wichtige Änderungen der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte
Die wesentliche Änderung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte liegt in der Ablösung der bisherigen Regelfallsystematik (keine Erst- und Folge-Verordnungen bzw. Verordnungen außerhalb des Regelfalles mehr) durch die Einführung einer orientierenden Behandlungsmenge.

Verordnungsfall
Ein Verordnungsfall umfasst alle Heilmittelbehandlungen für eine Patientin oder einen Patienten auf Grund derselben Indikation und derselben Indikationsgruppe nach Heilmittelkatalog ZÄ. Dies gilt auch, wenn sich innerhalb des Verordnungsfalles die Leitsymptomatik ändert oder unterschiedliche Heilmittel zum Einsatz kommen.
Im Rahmen eines Verordnungsfalles sind mehrere Verordnungen möglich.
Treten im zeitlichen Zusammenhang mehrere voneinander unabhängige Erkrankungen derselben oder unterschiedlicher Indikationsgruppe(n) auf, kann dies weitere Verordnungsfälle auslösen, für die jeweils separate Verordnungen auszustellen sind.
Ein neuer Verordnungsfall tritt ein, wenn seit der letzten Verordnung (in diesem Verordnungsfall) ein Zeitraum von 6 Monaten vergangen ist.

Orientierende Behandlungsmenge (§ 6 Abs. 2, 3 HeilM-RL ZÄ)
Die orientierende Behandlungsmenge (laut Heilmittelkatalog) ist die Summe der Behandlungseinheiten, mit der das angestrebte Therapieziel in der Regel erreicht werden kann (z. B. bei CD1a sind das 3x 6=18 Einheiten).
Dieser Orientierungswert darf bei medizinischer Notwendigkeit auch überschritten werden, ohne dass es einer Genehmigung durch die Krankenkasse bedarf. In diesem Fall sind die individuellen medizinischen Gründe in die Patientendokumentation zu übernehmen.

Höchstmenge
Die Höchstmenge (laut Heilmittelkatalog) legt fest, wie viele Behandlungseinheiten je Verordnung zulässig sind (z. B. bei CD1a sind das 6 Einheiten pro Verordnung).
Die Höchstmenge des ggf. ergänzenden Heilmittels richtet sich nach den verordneten Behandlungseinheiten des vorrangigen Heilmittels.


Die Frist für den Beginn der Heilmittelbehandlung beträgt 28 Kalendertage nach Verordnung; bei dringendem Behandlungsbedarf 14 Tage (auf Formular ankreuzen). Wird die Frist nicht eingehalten, verliert die Verordnung ihre Gültigkeit.

Das Datum der letzten Heilmittelverordnung und ein Zeitraum von sechs Monaten entscheiden bei weiterhin notwendigem Heilmittelbedarf darüber, ob der bisherige Verordnungsfall weitergeführt wird oder ein neuer Verordnungsfall beginnt. (Das „behandlungsfreie Intervall“ von zwölf Wochen wurde abgeschafft.)

Ein langfristiger Heilmittelbedarf nach § 7 HeilM-RL ZÄ erfordert weiterhin die Genehmigung der Krankenkasse!
Die Entscheidungen trifft die Krankenkasse ggf. unter Einbeziehung des MDK auf der Grundlage des Versicherten-Antrages sowie der Kopie einer gültigen, vollständig ausgefüllten Heilmittelverordnung (Original-Verordnung bleibt beim Versicherten).
Bei langfristigem Heilmittelbedarf können die notwendigen Heilmittel je Verordnung für eine Behandlungsdauer von bis zu 12 Wochen verordnet werden. Die Anzahl der zu verordnenden Behandlungseinheiten ist dabei in Abhängigkeit von der Therapiefrequenz zu bemessen (bei Therapiefrequenzspanne ist der höchste Wert für die Bemessung der maximalen Verordnungsmenge maßgeblich).

In begründeten Ausnahmefällen ist die Verordnung von Doppelbehandlungen möglich, d. h. zwei Behandlungseinheiten sind zusammenhängend zu erbringen (z. B. bei 6 Einheiten sind 3 Doppelbehandlungen möglich). Je Doppelbehandlung kann max. ein ergänzendes Heilmittel verordnet werden.

Im Bereich der Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie ist die Schlucktherapie nun als eigenes Heilmittel verordnungsfähig. Des Weiteren können in einer Indikationsgruppe (SPZ, SCZ oder OFZ) bis zu drei verschiedene Behandlungszeiten gleichzeitig (z. B. 3x 30 Minuten, 3x 45 Minuten und 4x 60 Minuten in einer Verordnung) verordnet werden.


Die neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte und der zugehörige Heilmittelkatalog, die Ausfüllhinweise für das neue Formular sowie weiterführende Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter:
https://www.kzvlb.de/recht-vertraege/vertragshinweise/heilmittelverordnung/


Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder@kzvlb.de

Registrierung zur Abrechnung von Leistungen nach der Coronavirus-TestV

In unserem Rundschreiben Nr. 29/20 haben wir angekündigt, Sie über die Registrierungs- und Abrechnungsmodalitäten der von Ihnen durchgeführten PoC-Antigen-Schnelltests zu informieren. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat nunmehr das Formular zur Registrierung zur Verfügung gestellt.

Registrierungsformular
Für die Registrierung zur Abrechnung verwenden Sie bitte das Formular der KVBB, welches Sie auf deren Internetseite finden:

https://www.kvbb.de/coronavirus/testverordnung/

Zur Erfassung der Abrechnungsberechtigung beachten Sie bitte, dass für den Leistungserbringer „Zahnarztpraxis“ die Variante 2 auszufüllen ist.

Zusätzlich zu Ihrer Registrierung benötigt die KVBB einen aktuellen Nachweis Ihrer vertragszahnärztlichen Zulassung, dieser darf nicht älter als drei Monate sein. Diesen Nachweis übermitteln wir für Sie an die KVBB, dazu ist es jedoch erforderlich, dass Sie uns hierzu Ihr Einverständnis erteilen. Im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver (verwaltung.kzvlb.de) unter dem Menüpunkt Abrechnung Corona-Test haben Sie die Möglichkeit, uns Ihr Einverständnis zur Übermittlung Ihres Zulassungsnachweises an die KVBB zu erteilen.

Den Antrag auf Registrierung senden Sie an die im Formular aufgeführten Kontaktdaten. Bei Fragen zur Registrierung wenden Sie sich bitte ausschließlich an die MitarbeiterInnen des Bereiches Mitgliederservice der KVBB unter der Telefonnummer 0331/ 2309-100.

Nach Eingang Ihres Antrages erhalten Sie von der KVBB eine spezifische Identifikationsnummer und eine zugehörige Prüfziffer. Erst danach können Sie unter Angabe der zugeteilten Identifizierungsdaten Ihre erbrachten Leistungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-TestV bei der KVBB abrechnen.

Abrechnung der PoC-Antigen-Schnelltests
Detailangaben zur Abrechnung werden Ihnen von der KVBB nach Eingang Ihrer Registrierung direkt übermittelt.
Abrechenbar sind alle PoC-Antigenschnelltests, die den Vorgaben entsprechend seit dem 15.10.2020 durchgeführt worden sind.

Für Nachfragen:
Sabrina Stallknecht, Tel: 03312977-341, sabrina.stallknecht(at)kzvlb.de
Haike Walter, Tel: 0331 2977-340, haike.walter(at)kzvlb.de
Janosch Kuner, Ass.iur., Tel: 0331 2977-151, janosch.kuner(at)kzvlb.de

Rechengrößen der Sozialversicherung und die ZE-Härtefallregelung - Einkommengrenzen 2021

Rechengrößen der Sozialversicherung 2021

 MonatJahr
Beitragsbemessungsgrenzen
- Kranken- und Pflegeversicherung4.837,50 €58.050 €
- allgemeine Renten- und   ArbeitslosenversicherungOst:6.700 €Ost:80.400 €
West:7.100 €West:85.200 €
- knappschaftliche RentenversicherungOst:8.250 €Ost:99.000 €
West:8.700 €West:104.400 €
Versicherungspflichtgrenzen
- Kranken- und Pflegeversicherung5.362,50 €64.350 €
Bezugsgrößen
- Kranken- und Pflegeversicherung3.290 €39.480 €
- allgemeine Renten- und ArbeitslosenversicherungOst:3.115 € Ost:37.380 €
West:3.290 € West:39.480 €

ZE-Härtefallregelung gem. § 55 Abs. 2 SGB V – Einkommensgrenzen 2021

Versicherte Person (im gemeinsamen Haushalt)Einkommensgrenzen (monatliche Bruttoeinnahmen)
ohne Angehörige1.316,00 €
mit 1 Angehörigen1.809,50 €
mit 2 Angehörigen2.138,50 €
mit 3 Angehörigen2.467,50 €
für jeden weiteren Angehörigen zzgl.+ 329,00 €

 

Telematikinfrastruktur (TI)

Kürzung vertragszahnärztlicher Vergütung wegen Nichtanbindung an die TI

Wie mehrfach mitgeteilt, ist laut Gesetz ab dem 01.01.2019 die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent, ab dem 01.03.2020 um 2,5 Prozent zu kürzen, wenn der Online-Abgleich und die -Aktualisierung der auf der eGK gespeicherten Daten mit den bei der Krankenkasse vorliegenden Daten durch Nutzung der Telematikinfrastruktur (Versichertenstammdatenabgleich) nicht durchgeführt wird (§ 291 Abs. 2b SGB V in der bis zum 19.10.2020 gültigen Fassung, § 291b Abs. 5 SGB V in der ab 20.10.2020 gültigen Fassung).
Die Frist zur Anbindung war bis zum 30.06.2019 verlängert worden für diejenigen, die der KZVLB nachweisen, dass sie die Anschaffung der erforderlichen Ausstattung vor dem 01.04.2019 vertraglich vereinbart haben.

Die KZVLB ist gezwungen, diese gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.
Die entsprechenden Kürzungsbescheide für das Jahr 2019 werden die von der Kürzung Betroffenen Anfang des nächsten Jahres erhalten. Die Kürzung betreffend die Quartale ab 01/2020 wird nachfolgend vorgenommen.


Conny Slansky, Telefon: 0331 2977-335, conny.slansky(at)kzvlb.de

TI-Hotline, Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Gebührenerhöhung bei Unfallversicherungsträgern ab 01.01.2021

Im Bereich der Unfallversicherung konnte die KZBV mit den Vertretern der DGUV und der SVLFG eine Fortschreibung des Abkommenspunktwerts i. H. v. 2,80 Prozent vereinbaren.

Der Punktwert für zahnärztliche Leistungen gemäß Ziffer 2.1 des Abkommens über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten steigt somit von 1,32 Euro im Jahr 2020 auf 1,36 Euro für das Jahr 2021.

Die Gebühr für den Bericht Zahnschaden erhöht sich auf 22,02 Euro.

Für die Berufskrankheitenanzeige konnte erstmalig eine Angleichung der Gebühr an den ärztlichen bzw. stationären Bereich vereinbart werden. Hier steigt die Vergütung um knapp 3 Prozent auf 17,96 Euro für das Jahr 2021.

Ausgenommen von der Gebührenerhöhungen ist der Prothetik-Bereich. Dieser richtet sich weiterhin nach dem bestehenden Gebührenverzeichnis.


Die Vergütungsvereinbarungen der KZBV mit dem BMVg und dem BMI im Heilfürsorgebereich sowie das ab 2021 gültige Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten befinden sich derzeit noch im Unterschriftsverfahren. Sobald wir diese Verträge von der KZBV erhalten, werden wir sie auf unserer Homepage ins Handbuch der KZVLB, Rubrik IV „Sonstige Kostenträger“ einstellen.


Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder(at)kzvlb.de

Neue Punktwerte bei Bundeswehr und Bundespolizei ab 01.01.2021

Nach Mitteilung der KZBV erfolgt für das Jahr 2021 eine Fortschreibung der Vergütungen im Bereich Heilfürsorge (Bundeswehr, Bundespolizei) in Höhe von 2,53 Prozent.

Somit gelten ab 1. Januar 2021 folgende Punktwerte:

 KCH, PAR, KBIPZE/KFOSSB je Schein
Bundeswehr1,2735 €1,2735 €1,0936 €1,8015 €
Bundespolizei1,2735 €1,3583 €1,0936 €1,8015 €

Kürzung vertragszahnärztlicher Vergütung wegen Nichtanbindung an die TI

Wie mehrfach mitgeteilt, ist laut Gesetz ab dem 01.01.2019 die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent, ab dem 01.03.2020 um 2,5 Prozent zu kürzen, wenn der Online-Abgleich und die -Aktualisierung der auf der eGK gespeicherten Daten mit den bei der Krankenkasse vorliegenden Daten durch Nutzung der Telematikinfrastruktur (Versichertenstammdatenabgleich) nicht durchgeführt wird (§ 291 Abs. 2b SGB V in der bis zum 19.10.2020 gültigen Fassung, § 291b Abs. 5 SGB V in der ab 20.10.2020 gültigen Fassung).

Die Frist zur Anbindung war bis zum 30.06.2019 verlängert worden für diejenigen, die der KZVLB nachweisen, dass sie die Anschaffung der erforderlichen Ausstattung vor dem 01.04.2019 vertraglich vereinbart haben.

Die KZVLB ist gezwungen, diese gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.

Dosierangaben unbedingt auf dem Rezept angeben

Auf Bitten des Deutschen Apothekerverbandes weisen wir nochmals darauf hin, dass auch Zahnärzte dazu verpflichtet sind, bei Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln die jeweilige Dosierung auf dem Rezept anzugeben oder auf dem Rezept kenntlich zu machen, dass dem Patienten ein Medikationsplan oder eine schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt.

Die Neuerungen gehen auf eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) zurück, die am 01.11.2020 in Kraft getreten ist.

Fehlt die Dosierungsangabe, kann die Krankenkasse gegenüber dem Apotheker die Erstattung des Arzneimittels verweigern (Retaxation). Es ist daher davon auszugehen, dass Apotheken Rezepte ohne Dosierungsangaben ablehnen werden oder es zumindest zu einem höheren Aufwand durch Rückfragen kommen wird, denn nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt darf die Dosierung in der Apotheke ergänzt werden.

Vergütungsverhandlungen mit der AOK Nordost für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.
Mit der AOK Nordost wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU 01.01.2020 - 31.03.20201,1402 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1819 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.12.20201,1223 €
Bema Teil 301.01.2020 - 31.12.20200,9984 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.12.20201,1223 €

Obwohl die Verträge noch nicht unterzeichnet sind, hat die AOK Nordost der Vorabveröffentlichung zugestimmt.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Betrachten Sie diese Veröffentlichung bitte als Vorabinformation. Weitere Einzelheiten in Bezug auf das Jahr 2021 erfolgen zeitnah.

Vergütungsverhandlungen mit der IKK Brandenburg für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.
Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU 01.01.2020 - 30.06.20201,1805 €
 01.07.2020 - 31.12.20201,2232 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.03.20201,0789 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1089 €
Bema Teil 301.01.2020 - 30.06.20200,9718 €
 01.07.2020 - 31.12.20200,9988 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.03.20201,0789 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1089 €

Obwohl die Verträge noch nicht unterzeichnet sind, hat die IKK der Vorabveröffentlichung zugestimmt.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Betrachten Sie diese Veröffentlichung bitte als Vorabinformation. Weitere Einzelheiten in Bezug auf das Jahr 2021 erfolgen zeitnah.

Änderung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte zum 01.01.2021

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) hat die Anpassung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte an das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. In den Verhandlungen im GB-A konnte die KZBV erreichen, dass die Besonderheiten der Heilmittelverordnung in der zahnärztlichen Versorgung gewahrt werden und das Versorgungsgeschehen für Zahnärzte, Therapeuten und Patienten zugleich bürokratieärmer und versorgungsnäher ausgestaltet wird.

So wird u. a. die bisherige Regelfallsystematik künftig durch eine orientierende Behandlungsmenge abgelöst, das notwendige Genehmigungsverfahren bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls entfällt und der Beginn der Heilmittelbehandlung wird von 14 auf 28 Tage verlängert. Zudem wird es ein neues Formular zur zahnärztlichen Heilmittelverordnung (Vorduck 9) geben.

Die geänderte HeilM-RL ZÄ tritt im Interesse der einheitlichen Anwendung der orientierenden Behandlungsmenge im ärztlichen und im zahnärztlichen Bereich nicht wie bislang vorgesehen am 01.10.2020, sondern voraussichtlich am 1. Januar 2021 in Kraft.

Über Details der Neuregelungen zur Verordnung von Heilmitteln durch Vertragszahnärzte werden wir Sie selbstverständlich ausführlich informieren.