ZäPP 2020 - Das Zahnärzte-Praxis-Panel geht in die dritte Runde

Ende August startet der Versand der Unterlagen

Es ist wieder soweit: In Kürze startet das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP). Bereits zum dritten Mal erhalten mehr als 37.000 Zahnarztpraxen in ganz Deutschland per Post einen strukturierten Fragebogen, mit dem Auskünfte über die wirtschaftliche Situation und die Rahmenbedingungen ihrer Praxis abgefragt werden.

Der Vorstand der KZV Land Brandenburg ist sich der besonderen Situation in den Zahnarztpraxen aufgrund der SARS-CoV-2 (COVID-19) Pandemie bewusst. Selbstverständlich steht für die Zahnärzteschaft momentan im Vordergrund, einen neuen Alltag in Ihre Zahnarztpraxis einkehren zu lassen.

Dennoch ist es von großer Bedeutung, dass Sie sich gerade jetzt zahlreich am ZäPP beteiligen, denn durch Ihre Teilnahme entsteht eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Für die KZV Land Brandenburg sowie für die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) sind diese Angaben für erfolgreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Das ZäPP trägt also unmittelbar dazu bei, adäquate Arbeitsbedingungen für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte durchzusetzen. Mit der Erhebung beauftragt ist erneut das renommierte Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Bereits die ersten beiden ZäPP- Erhebungen in den Jahren 2018 und 2019 waren ein großer Erfolg! Rund 3.500 eingegangene Erhebungsbögen und eine Rücklaufquote von 9,3 Prozent im Jahr 2019 sind eine sehr gute Resonanz. Die KZV Land Brandenburg konnte dank der zahlreichen Teilnahme eine Rücklaufquote von fast 10 Prozent erzielen. Dafür bedankt sich der Vorstand der KZV Land Brandenburg noch einmal ausdrücklich bei allen Zahnärzten, die sich die Mühe gemacht haben und ihre Daten zur Verfügung gestellt haben.

Wirklich entscheidend für den dauerhaften Erfolg des ZäPP ist jedoch der Panel-Gedanke: Dabei sollen möglichst gleichbleibende Teilnehmer in diesem, aber auch in den kommenden Jahren Auskunft über die wirtschaftlichen Kennzahlen ihrer Praxis geben. Je konstanter der Rücklauf über mehrere Jahre, desto höher ist die Validität und Akzeptanz der Daten, die beim ZäPP generiert werden! Möglichst viele Praxen sollten die Befragung daher (wieder) unterstützen und teilnehmen. Das gilt besonders auch für diejenigen Praxen, die im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren. Sie werden jetzt noch einmal ausdrücklich um ihre Teilnahme am ZäPP 2020 gebeten. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird wieder mit einer Aufwandspauschale honoriert.

Sabrina Stallknecht, Telefon: 0331 2977-341 sabrina.stallknecht(at)kzvlb.de

Ihre Teilnahme ist wieder gefragt

Alle Zahnarztpraxen, die vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2019 unter derselben Abrechnungsnummer zugelassen waren, erhalten Anfang September die Erhebungsbögen zum Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP).

Bereits die ersten beiden Erhebungen waren ein großer Erfolg. Der Vorstand der KZVLB bittet Sie daher auch in diesem Jahr um Ihre Teilnahme an der Datenerhebung. Nur wenn sich möglichst viele Praxen beteiligen, kann eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere die Kostenstruktur, zusammengetragen werden.

Machen Sie mit – in Ihrem eigenen Interesse, denn das Praxis-Panel bildet die Grundlage für künftige Vertragsverhandlungen.

Alle teilnehmenden Praxen erhalten eine finanzielle Anerkennung:
Wie bereits in den Vorjahren erhalten alle Teilnehmer für die Rücksendung der vollständig ausgefüllten Erhebungsunterlagen eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 250 EUR/pro Jahr (Einzelpraxen) und 350 EUR/pro Jahr (Berufsausübungsgemeinschaften). Darüber hinaus erhalten Sie einen erweiterten individuellen Praxisbericht und einen Zugang zu aktualisierten Chefübersicht.

ZäPP-Statistik:
Um Ihnen das Zusammenstellen der GKV- Leistungsstrukturdaten (Angaben zu Fallzahlen, BEMA-Punkten, Beträge usw. der einzelnen BEMA-Teile) zu erleichtern, stellt Ihnen die KZVLB im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver (verwaltung.kzvlb.de) unter dem Menüpunkt ZäPP-Statistik eine Übersicht zur Verfügung. Die dort angezeigten Daten können Sie ohne personenbezogenen Angaben als PDF-Datei ausdrucken und anstelle des ZäPP- Fragebogens Teile B1 bis B3 beilegen.

Einsendeschluss:
Bitte senden Sie die Erhebungsunterlagen bis zum 30. November 2020 an die Treuhandstelle des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zurück.

 

Sabrina Stallknecht, Telefon: 0331 2977-341 sabrina.stallknecht(at)kzvlb.de

Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP)

Datenbasis zur wirtschaftlichen Lage in vertragszahnärztlichen Praxen

Das Zahnärzte-Praxis-Panel – kurz ZäPP – ist eine in den Jahren 2018 und 2019 bundesweit etablierte Erhebung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in vertragszahnärztlichen Praxen. Ziel des ZäPP ist es, eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu gewinnen, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist 2020 ein besonderes Jahr - und ein besonders schweres für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Vor dem Hintergrund der Krise ist es wichtiger als je zuvor, über eine stabile Datenbasis zu verfügen, die die massiven Folgen für Zahnarztpraxen möglichst realistisch abbildet.

Gleich in den ersten bundesweiten Befragungsjahren war das ZäPP durch die motivierte Mitarbeit der vielen teilnehmenden Zahnarztpraxen ein großer Erfolg: Mit etwa 3500 eingegangenen Erhebungsbögen allein im vergangenen Jahr lag die bundesweite Rücklaufquote bei fast 10 Prozent! Diese – im Vergleich zu ähnlichen Untersuchungen - überaus positive Resonanz erlaubt substanzielle Auswertungen zu den Rahmenbedingungen der vertragszahnärztlichen Versorgung in den Jahren 2017 und 2018. Zugleich zeigt das Ergebnis, wie wichtig den Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten die aktive Beteiligung an der Ausgestaltung ihres Berufes ist. Allen Praxen, die sich bereits am ZäPP beteiligt haben, nochmals ein herzliches Dankeschön! Eine rege und auch in den kommenden Jahren regelmäßige Teilnahme am ZäPP ist unser Schlüssel zum Erfolg. 

Das ZäPP ist in Form eines Panels organisiert. Das Grundkonzept basiert dabei auf wiederholter, regelmäßiger Teilnahme der Praxen über mehrere Jahre hinweg. Der dauerhafte Erfolg der ZäPP-Erhebung hängt also maßgeblich davon ab, dass Sie auch in diesem und in den kommenden Jahren Auskunft über ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben. Je höher der Rücklauf über mehrere Jahre hinweg ist, desto höher ist auch die Validität und Akzeptanz der Daten, die für den Berufsstand durch diese ambitionierte Untersuchung gewonnen werden.

Nur mit einer solchen regelmäßigen Teilnahme entsteht eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis, auf deren Grundlage die Interessen der gesamten Vertragszahnärzteschaft in Verhandlungen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) mit den gesetzlichen Krankenkassen optimal vertreten werden können. Und diese Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene sind wiederum die Voraussetzung dafür, dass angemessene Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Praxen und damit für eine flächendeckende,  wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden können.

Daher bitten die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) Sie als Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte auch in diesem Jahr wieder um aktive Unterstützung und Mithilfe bei diesem wichtigen Langzeitprojekt. Es geht um die individuellen Rahmenbedingungen für Ihre Praxis und damit um die bestmögliche Versorgung Ihrer Patienten!  

Zu diesem Zweck werden im Jahr 2020 erneut mehr als 35.500 Zahnarztpraxen um Teilnahme am ZäPP gebeten. Sie erhalten auf dem Postweg einen Fragebogen. Die für die Erhebung wesentlichen Unterlagen konnten dank der bislang eingegangenen, sehr hilfreichen Rückmeldungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten weiter optimiert werden. Je größer der Rücklauf bei den Befragungen und die konstante Teilnahme sind, desto höher ist später auch die Akzeptanz der Daten bei Verhandlungspartnern, Schiedsämtern oder eventuell sogar vor Sozialgerichten. Daher ist Ihre erneute Mitwirkung auch in diesem Jahr so relevant! Selbstverständlich können sich aber auch alle anderen Zahnärztinnen und Zahnärzte beteiligen, die an der Erhebung im Vorjahr noch nicht teilgenommen haben. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zählt!

Um zudem auch noch ein Meinungsbild der Zahnärztinnen und Zahnärzte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abzufragen, liegt dem Erhebungsbogen in diesem Jahr einmalig ein zusätzliches Blatt mit Fragen zu den Auswirkungen der Krise auf die jeweilige Praxis bei. Diese Fragen sind nicht Bestandteil der ZäPP-Erhebung, sondern sollen vielmehr ein Stimmungsbarometer des Berufsstandes abbilden.

Finanzielle Anerkennung, kostenloser Praxisbericht und Chefübersicht
Die Teilnahme am ZäPP ist freiwillig, eine Teilnahmepflicht besteht nicht. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird mit einer finanziellen Anerkennung honoriert. Übrigens: Wer bereits im Jahr 2019 beim ZäPP dabei war, muss den Fragebogen natürlich auch nur noch für das vergangene Jahr ausfüllen – und erhält dennoch die gleiche finanzielle Anerkennung. Als zusätzliches Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden nach Abschluss der Untersuchung zudem kostenfreie Kontroll- und Planungsinstrumente für die eigene Praxis. Dazu gehört ein individueller Praxisbericht, der die Eckdaten der jeweiligen Praxis anhand verschiedener Kennzahlen zusammenfasst und einen direkten Vergleich mit Durchschnittswerten ermöglicht. Auch diejenigen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die als Teilnehmer der Erhebungswellen 2018 und 2019 bereits einen Praxisbericht erhalten haben, profitieren von der erneuten Bereitstellung des Berichts, indem aktualisierte Vergleichsdaten für die eigene Praxis zur Verfügung gestellt werden.

Eine ebenfalls kostenlose Chefübersicht stellt darüber hinaus die Entwicklung der Kostenstruktur der jeweiligen Praxis anhand von Grafiken und Erläuterungen übersichtlich dar und kann als szenario-orientierte Finanzplanung für die kommenden Jahre genutzt werden. Insbesondere die Chefübersicht kann dabei als Planungsinstrument umso besser genutzt werden, je länger die Praxen an der Erhebung teilnehmen.

Mit dem ZäPP beauftragt: Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
Durchgeführt wird die ZäPP-Erhebung erneut vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KZBV. Das Zi ist ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut in Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) der Länder getragen wird. Mehr Informationen zum Zi finden Sie unter www.zi.de.

Zahnärztinnen und Zahnärzte erhalten die Erhebungsunterlagen zur Teilnahme am ZäPP per Post. Der Versand der Erhebungsunterlagen erfolgt voraussichtlich Ende August 2020. Eine vorherige Anmeldung oder Bestellung von Unterlagen ist nicht notwendig.

Weitere Informationen
Zusätzliche Informationen zum ZäPP finden Sie in einem FAQ-Katalog auf dieser Website oder unter www.zäpp.de.

Für persönliche Rückfragen können Sie sich an Sabrina Stallknecht als Ansprechpartner bei der KZV Land Brandenburg wenden.
Auch die Zi-Treuhandstelle steht Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf unter der Rufnummer 030 4005-2444 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an kontakt(at)zi-treuhandstelle.de.

Die Website des ZäPP mit weiterführenden Informationen, Hilfestellungen und begleitenden Unterlagen zur Erhebung ist unter www.zäpp.de zu finden.

FAQ - Katalog

Was heißt „ZäPP“ und was hat es mit dem Projekt auf sich?
Die Abkürzung „ZäPP“ steht für „Zahnärzte-Praxis-Panel“. Es handelt sich dabei um eine deutschlandweite Fragebogen-Erhebung zur wirtschaftlichen Situation in Zahnarztpraxen und zu den Rahmenbedingungen in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Durchgeführt wird das Projekt durch das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Das ZäPP ersetzt die bisherige Kostenstrukturerhebung der KZBV.

Hintergrund: Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber ab dem Jahr 2013 neue Kriterien für die Vergütungsveränderung geschaffen. Statt der bisherigen Grundlohnsummenanbindung sollen die Gesamtvergütungen unter Berücksichtigung der Zahl und Struktur der Versicherten, der Morbiditätsentwicklung, der Kosten- und Versorgungsstruktur, der für die vertragszahnärztliche Tätigkeit aufzuwendenden Arbeitszeit sowie der Art und des Umfangs zahnärztlicher Leistungen vereinbart werden. Mit dem ZäPP wird den dadurch gestiegenen inhaltlichen und methodischen Anforderungen an belastbare Daten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der zahnärztlichen Versorgung Rechnung getragen. Das Projekt schafft zudem eine einheitliche, umfassende Datengrundlage, um die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in Verhandlungen der KZV Land Brandenburg und der KZBV mit den Krankenkassen wirksam zu vertreten.

Wie finde ich die ZäPP-Statistik?

Zur Unterstützung der Teilnahme am ZäPP stellen wir Ihnen ZäPP-Statistiken Ihrer Leistungsstruktur zur Verfügung. Diese enthalten die notwendigen Angaben zur Beantwortung der Fragen B1 bis B3 im Teil B des ZäPP-Fragebogens.
Die ZäPP-Statistiken stehen Ihnen im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver der KZB Land Brandenburg (verwaltung.kzvlb.de) oder über die KZV-Seite → Zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „ZäPP-Statistik“ zum Download zur Verfügung. Sie können diese einfach ausdrucken und dem ZäPP-Fragebogen beilegen. Die manuelle Bearbeitung erübrigt sich.

Weitere Informationen finden Sie im FAQ -Katalog oder unter www.zäpp.de.

Mehr Informationen zum Zi finden Sie bei Bedarf unter www.zi.de.

 

Für persönliche Rückfragen können Sie sich an Sabrina Stallknecht
Tel.: 0331 2977 341; E-Mail: sabrina.stallknecht(at)kzvlb, als Ansprechpartnerin bei der KZV Land Brandenburg wenden.

Datenschutz, Datensicherheit und Anonymisierung

Die Anonymität der Teilnehmenden wird durch eine Treuhandstelle zur Verarbeitung der Personendaten gewährleistet. Die Verarbeitung der Erhebungsdaten wird hiervon strikt getrennt. Sämtliche von teilnehmenden Praxen eingereichte Erhebungsdaten werden zunächst pseudonymisiert und erst dann in einer eigens dafür eingerichteten Datenstelle - unter Beachtung höchster Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz - verarbeitet. Sämtliche Datenverarbeitungsprozesse sind so angelegt, dass eine nachträgliche Zuordnung der erhobenen Daten zu einer bestimmten Praxis ausgeschlossen ist.