Infobroschüre zur Telematik-Infrastruktur

Die Broschüre umfasst die Themen:

  •  ePA (elektronische Patientenakte)
  • KIM (Kommunikation im Medizinwesen) und eAU
  • eHBA (elektronischer Heilberufsausweis)
  • NFDM; eMP (Notfalldatenmanagement / elektronischer Medikationsplan)
  • eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung)
  • eRezept (elektronisches Rezept)
  • IT·Sicherheitsrichtline

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Refinanzierung des Konnektor-eHealth-Upgrade TI

In der ab 01.01.2021 geltenden Grundsatzfinanzierungsvereinbarung TI wurden getrennte Pauschalen für das Update des Konnektors und die (dazugehörigen) Anpassungen des Praxisverwaltungssystems vereinbart.

Damit sollte der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die meisten Anbieter/Dienstleister von Konnektoren keine Softwarehersteller sind und die zwei Komponenten des „eHealth-Upgrade“, nämlich das Konnektor-Upgrade an sich und die Anpassung der Anwendungen (NFDM und eMP) im PVS deutlicher sichtbar sind.

Für das „eHealth-Upgrade“ wurde daher der bisherige Zuschuss in Höhe von 530,00 Euro, der auch schon vor dem 01.01.2021 beide Komponenten enthielt, gesplittet, in 380,00 Euro für das Upgrade des Konnektors selbst und 150,00 Euro für die notwendigen Anpassungen im PVS für die Dienste Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP).

Die KZVLB empfiehlt, bei Vertragsabschluss mit Ihrem TI-Dienstleister über das eventuell alleinige Konnektor-Upgrade sicherzustellen, dass die Kosten die 380,00 Euro nicht überschreiten.

Sollte es hier zu Differenzen kommen, sprechen Sie bitte Ihren Anbieter/Dienstleister der TI darauf an.

KIM-Fachdienst = „Kommunikation im Medizinwesen“

Konnektoren in der Version „eHealth“ bieten eine Reihe neuer medizinischer Anwendungen, wie eben NFDM (Notfalldatenmanagement) und den elektronischen Medikationsplan (eMP).

In der neuen Version „eHealth“ sind zudem alle notwendigen Funktionen enthalten, um den Fachdienst „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) nutzen zu können.

Die TI-Anwendung KIM ist ein sicherer E-Mail-basierter Dienst, bei dem in einem geschlossenen Nutzerkreis Zahnärztinnen und Zahnärzte u.a. untereinander oder mit der KZV Daten austauschen können. Dabei werden die Daten vom Absender zum Empfänger „Ende-zu-Ende“ verschlüsselt.

Für Zahnarztpraxen von elementarer Bedeutung wird KIM mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) sein.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass die eAU, die in Zukunft die herkömmliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ablöst, ab dem 01.10.2021 von jeder Zahnarztpraxis verpflichtend zu unterstützen ist.

Für allgemeine Informationen zur Telematikinfrastruktur (TI) und den (medizinischen) Anwendungen der TI hat die KZBV speziell auf Zahnarztpraxen gerichtete Leitfäden zum Herunterladen zur Verfügung gestellt, so auch zum Fachdienst KIM.

Der KIM-Fachdienst wird mit einer Einmal- Pauschale von 100,00 € und monatlichen Betriebskosten von 16,00 € gefördert.

Eine Übersicht aller Pauschalen für die Telematik-Infrastruktur können Sie der Pauschalenvereinbarung entnehmen.

Weiterführende Festlegungen können Sie jeder Zeit in der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung (GFinV) nachlesen.

Für die Refinanzierung jeglicher erweiternder Komponenten gehen Sie bitte vor, wie in der Vorstandsinformation RS 17/2020 vom 06.08.2020 ausführlich dargestellt:

EINLOGGEN auf dem Verwaltungsserver der KZVLB mit Ihrer Abrechnungsnummer (https://verwaltung.kzvlb.de/content.php) => im Menü auswählen: eGK-Online-Rollout => Refinanzierungsantrag => Button „Ergänzung“ anklicken

Die Refinanzierungsmöglichkeit o.g. Komponenten wird in den nächsten Tagen auf dem Verwaltungsserver der KZVLB freigeschaltet.

Im ersten Schritt wird die eAU über den KIM Dienst an die Krankenkasse digital versendet.

eHBA (elektronischer Heilberufsausweis)

Das Antragsgeschehen und entsprechende Erläuterungen dazu sind bei der Landeszahnärztekammer angesiedelt.

Nach § 341 Abs. 6 SGB V wurde geregelt, dass Zahnarztpraxen für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA, startete am 01.01.2021) über die erforderlichen Komponenten und Dienste verfügen müssen.

Zu diesen Komponenten gehört auch der eHBA, da auf die Daten in einer ePA durch Zahnärzte nur zugegriffen werden darf, wenn diese über einen eHBA verfügen, oder wenn die zugriffsberechtigten Personen für diesen Zugriff von einer Person autorisiert werden, die über einen entsprechenden eHBA verfügt (§ 339 SGB V).

Auch auf die weiteren medizinischen Anwendungen elektronischer Medikationsplan (eMP) und  elektronische Notfalldaten (NFDM) darf nur zugegriffen werden, wenn ein eHBA vorhanden ist.

Leider wurde auch diese Festlegung mit einer Sanktionierung verknüpft, so dass ab 01.07.2021 die Vergütung vertrags(zahn)ärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent zu kürzen ist, falls kein eHBA nachweisbar ist.

Die Refinanzierung ist mit einer Pauschale von 233,00 € festgelegt, die über die bekannte Vorgehensweise der „Ergänzung“ zum „Refinanzierungsantrag TI“ über das Portal der KZV Land Brandenburg nach Erhalt des Ausweises gestellt werden kann.

 

Gültigkeit der eHBA der Generation 0

Mit der Zusage der gematik GmbH ist sichergestellt, dass alle eHBA der Generation 0 bis zum Ende ihrer Gültigkeit (längstens bis Ende 2023) in der TI unterstützt werden.

Die Vorläufer-eHBA (Generation 0) können zusammen mit dem eHealth-Konnektor (Version ab PTV3) für die qualifizierte Signatur genutzt werden.

Die Firma medisign teilt außerdem auf ihrer Internetseite mit: „Seit September 2020 ist medisign zugelassen, eHBA der 2. Generation (G2) an Ärzte und Zahnärzte auszugeben. Inhaber von Vorläuferausweisen haben die Möglichkeit, ohne Zusatzkosten zum eHBA G2 zu wechseln.“

 

TI-Hotline, Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Offene Fragen zur Refinanzierung des Konnektor-Upgrades

Im Moment laufen Klärungsgespräche mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinbarung (KZBV) und den Vertriebsfirmen der eHealth-Komponenten zu Fragen der Refinanzierung des Konnektor-Upgrades, da diese in Höhe von 530,- € sowohl das Update des VSDM-Konnektors zum eHealth-Konnektor (gem. § 2 Abs 1 Grundsatzfinanzierungsvereinbarung) UND die Kosten für die Module NFDM und eMP inklusive Integration der Anwendungen in das Praxisverwaltungssystem mit Schulung sowie Ausfallzeiten der Vertragszahnarztpraxis aufgrund der Installation des Updates entsprechend der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung enthält.

Aus  Angeboten, die gegenwärtig die Vertragszahnarztpraxen diesbezüglich erhalten, ist NICHT erkennbar, ob diese Bestandteile vollständig enthalten sind.

Das Ergebnis der o.g. Klärungsgespräche bleibt abzuwarten. Sie werden umgehend informiert.

Neuer Leitfaden zur Telematik-Infrastruktur

Die KZBV hat einen weiteren Leitfaden zur Telematik-Infrastruktur veröffentlicht, der Praxen die digitale Anbindung an Deutschlands größtes Gesundheitsnetz erleichtern soll. Hier geht es zum Download

Anleitung Refinanzierung Konnektor-Upgrade

Diese Anleitung mit Bildern herunterladen

Vorraussetzung für die Förderung ist, dass das Upgrade erfolgreich durchgeführt wurde und der Konnektor jetzt die eHealth-Funktionalität besitzt.

  • Auf dem Verwaltungsserver (https://verwaltung.kzvlb.de/content.php) mit den Abrechnungsdaten einloggen

  • Im Menü auswählen: eGK-Online-Rollout → Refinanzierungsantrag

  • Button „Ergänzung“ anklicken

  • Datum der Installation des Upgrades, „Update VSDM → eHealth-Konnektor“ und Anzahl „1“ auswählen

  • Haken bei Bestätigung setzen und weiter klicken

  • Daten überprüfen und speichern

  • Die PDF des Ergänzungsantrages öffnen, ausgedruckt und unterschrieben per Post zurücksenden

Neuer TI-Leitfaden der KZBV zu KIM

Medizinische Daten sicher digital übermitteln

Berlin, 28. April 2020 – Im Zusammenhang mit der Testphase für den Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen, vormals KOM-LE) hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) einen neuen Leitfaden speziell für Zahnarztpraxen veröffentlicht. Die Broschüre informiert kompakt und verständlich über die Vorzüge von KIM und enthält praktische Hinweise anhand konkreter Anwendungsfälle zu der neuen Anwendung im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI). Mit der Veröffentlichung des Leitfadens, der als kostenfreie pdf-Dateiabgerufen werden kann, können Zahnärzte sich schon jetzt auf den sogenannten „Wirkbetrieb“ vorbereiten, der Mitte des Jahres beginnt.

Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Mit KIM erreicht eine nutzenbringende TI-Anwendung die Zahnarztpraxen. Digitale Dokumente und Nachrichten können mit diesem wichtigen Schlüsseldienst ohne Medienbrüche schnell, sicher und zuverlässig über ein spezielles E-Mail-Verfahren ausgetauscht werden. Es freut mich, dass mit dieser Veröffentlichung nun der nächste Leitfaden speziell für Zahnarztpraxen verfügbar ist – nach dem großen Erfolg der Leitfäden zum elektronischen Medikationsplan/Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung sowie zum Notfalldatenmanagement. Auf diese Weise sind die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen für die nächsten Anwendungen der TI gewappnet, die im Laufe des 2. Quartals in den Wirkbetrieb kommen. Wie der Anschluss problemlos funktioniert und welche Vorteile sich etwa für die Patientenbehandlung ergeben, erfahren sie im KIM-Leitfaden.“

Hintergrund: KIM

Bisherige Kommunikationskanäle wie Briefpost, Telefax oder E-Mail können die Sicherheit auf dem Transportweg an bestimmte Empfänger nicht leisten und sind aufgrund der personenbezogenen, medizinischen Daten für das Gesundheitswesen ungeeignet. KIM hingegen ist ein sicherer E-Mail-basierter Dienst, bei dem in einem geschlossenen Nutzerkreis Zahnärztinnen und Zahnärzte untereinander oder mit ihren Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, aber auch mit Angehörigen anderer Heilberufe sowie Organisationen und Institutionen im Gesundheitswesen Daten austauschen können. Dabei werden die Daten vom Absender zum Empfänger „Ende-zu-Ende" verschlüsselt. Medizinische Dokumente, wie elektronische Arztbriefe oder Röntgenbilder werden somit sicher ausgetauscht. Die Testphase für den Dienst hat im April in ausgewählten Zahnarztpraxen begonnen. Mit der Verfügbarkeit von KIM wird Mitte des Jahres gerechnet. Für KIM wird ein Konnektor-Update, ein Vertrag mit einem KIM-Anbieter und ein elektronischer Zahnarztausweis benötigt.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur

Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss nicht selbst aufkommen, sondern erhalten von den Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb. Der überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die TI angeschlossen: Anfang April 2020 waren es knapp 95 Prozent.

Weiterführende Informationen

Gemeinsam mit der KZV Sachsen hat die KZBV das Video „Anbindung an die TI“ veröffentlicht. Weitere TI-Informationen stellt die KZBV in ihrer kostenlosenPraxisinformation „Anbindung an die Telematikinfrastruktur“ und fortlaufend auf ihrer Website zur Verfügung. Auch für die Anwendungen eMP/AMTS sowie NFDM hält die KZBV Zahnarzt-spezifische Leitfäden auf ihrer Webseite bereit. Folgen Sie dazu: www.kzbv.de/leitfaden-emp-nfdm

Erklärvideo zur Telematikinfrastruktur in der Zahnarztpraxis

PVS mit Nachweis der Konformität zur Konnektorschnittstelle

Nach Informationen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) muss jedes Praxisverwaltungssystem (PVS), das im Zusammenhang mit der Telematik-Infrastruktur (TI) genutzt werden soll, bei der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) ein Bestätigungsverfahren zum "Nachweis der Konformität von Primärsystemen zur Konnektorschnittstelle" erfolgreich durchlaufen. Erst danach kann die KZBV die Eignungsfeststellung für das PVS abgeben. 

Eine Liste mit den Programmen, die bereits den Nachweis der Konformität zur Konnektorschnittstelle" erfolgreich durchlaufen haben, finden Sie auf dem Verwaltungsserver unter dem Menupunkt: EDV in der Zahnarztpraxis

    
PVS mit Nachweis der Konformität zur Konnektorschnittstelle.

Stimmen Ihre Daten?

Bitte überprüfen Sie die Daten, die in der KZVLB über Ihre Praxis hinterlegt sind. Damit beschleunigen Sie den Bestellvorgang ihrer SMC-B (elektronischer Praxisausweis). Für die Beantragung der SMC-B ist die Vorbefüllung Ihres Antrages mit Stammdaten durch die KZV vorgesehen. Um Fehlbestellungen zu vermeiden, kontrollieren Sie bitte die Aktualität aller Daten, insbesondere auch Ihrer Privatanschrift. 

Sollten Sie Abweichungen gegenüber den hier angegebenen Daten feststellen, teilen Sie diese bitte unbedingt schriftlich – per Brief, E-Mail oder Fax – der Abteilung Zulassung, Register, Bereitschaftsdienst mit:

Ihre gespeicherten Stammdaten finden Sie auf dem Verwaltungsserver der KZVLB (persönliche Daten), dazu loggen Sie sich hier bitte ein. 

Fax: 0331/ 2977-308
E-Mail: zulassung(at)kzvlb.de
Nachfragen: 0331 2977-152

Kontrolle Stammdaten und Beantragung SMC-B Praxisausweis

Anbindung der Praxen an die Telematik-Infrastruktur und die dafür notwendigen Anschaffungen (Praxisausweis SMC-B, Konnektor, eHealth-Terminal, VPN-Zugangsdient, Update Praxisverwaltungssystem)

Für die Beantragung der SMC-B (Praxisausweis) ist die Vorbefüllung Ihres Antrages mit Stammdaten durch die KZV vorgesehen. Um Fehlbestellungen zu vermeiden möchten wir Sie bitten, die Aktualität Ihrer Daten, insbesondere auch Ihrer Privatanschrift, zu kontrollieren. Auf dem Verwaltungsserver finden Sie dazu unter eGK-Online-Rollout den Untermenüpunkt Kontrolle der gespeicherten Stammdaten:
 
Abbildung 1
 
Sollten Sie Abweichungen gegenüber den hier angegebenen Daten feststellen, teilen Sie diese bitte unbedingt schriftlich der Abteilung Zulassung, Register, Bereitschaftsdienst (gerne auch per FAX: 0331/ 2977-308 oder E-Mail: zulassung(at)kzvlb.de) mit. 
 
Beantragung SMC-B Praxisausweis
Noch sind alle Komponenten im Zulassungsverfahren oder in einem noch früheren Projektstatus. Allerdings hat die Bundesdruckerei als erster Anbieter der SMC-B (elektronischer Praxisausweis) die sektorale Zulassung für den zahnärztlichen Bereich durch die KZBV erhalten. Da noch einige Auflagen zu erfüllen sind und Zulassungen der Gematik ausstehen, kann die Bundesdruckerei aber noch nicht mit der Kartenproduktion beginnen. Allerdings kann ab sofort schon die Bestellung erfolgen. Dies ist allen Zahnärzten zu empfehlen, die ein Gesamtpaket von Komponenten für den Online-Rollout (Konnektor, eHealth-Terminal, Software-Update für das PVS und VPN-Zugangsdienst) bei einem Dienstleister bestellt haben und die SMC-B-Karte zum anstehenden Installationstermin benötigen. 
 
Da zurzeit von einer Lieferzeit von 4 Wochen ausgegangen wird, empfehlen wir grundsätzlich, die SMC-B mindestens einen Monat vor der Installation der Komponenten für die Telematikinfrastruktur zu bestellen.
 
Um nur berechtigten Personen die Bestellung einer SMC-B-Karte zu ermöglichen, startet die Bestellung über ein Formular auf unserem Verwaltungsserver unter dem Menüpunkt eGK-Online-Rollout / Beantragung SMC-B Praxisausweis. Mit den nächsten Verarbeitungsschritten gelangen Sie dann auf die Seite des Kartenanbieters (bisher nur die Bundesdruckerei; T-Systems und Medisign beabsichtigen aber zu folgen), wo Sie die Antragstellung abschließen können.
 
Einzelheiten zur Durchführung der SMC-B-Antragsstellung finden Sie im Anhang 1.
 
Ebenfalls unter eGK-Online-Rollout finden Sie zwei weitere Untermenüpunkte:
 

  • Finanzierung Online-Anbindung eGK  -   Hier erfahren Sie, für welche Komponenten Ihnen eine Kostenerstattung zusteht, also z.B. wie viele SMC-B-Praxisausweise Sie refinanziert bekommen
  • Status SMC-B-Anträge  -   Hier können Sie nachsehen, wann Sie einen Antrag an welchen Kartenanbieter weitergeleitet haben und welche Vorgangsnummer dabei vergeben wurde. Später soll auch der Verarbeitungsstatus angezeigt werden.

 
Für den eGK-Online-Rollout haben wir eine Hotline eingerichtet, die Sie unter der 
Telefon-Nr. 0331 / 2977-100 erreichen können. 
Alternativ können Sie auch eine E-Mail an online-rollout(at)kzvlb.de senden.
 
 
Anhang1: Beschreibung des Vorgangs zur Beantragung der SMC-B
Melden Sie sich am Verwaltungsserver an und klicken Sie auf den Menüpunkt eGK-Online-Rollout und wählen im dann erscheinenden Untermenü den dritten Eintrag Beantragung SMC-B Praxisausweis aus. Sollten Sie ein Zusatzpasswort für den Zugriff auf sensible Daten vergeben haben, dann müssen Sie es jetzt eingeben.
 
Abblildung 2
 
Nach Auswahl des Kartenanbieters, erhöhen Sie ggf. die Anzahl der Karten und klicken Sie auf Weiter. (Handelt es sich bei Ihrer Praxis um eine Berufsausübungsgemeinschaft müssen Sie auch den Antragsteller aus der Liste der Inhaber auswählen). 
 
Abbildung 3
 
Anschließend werden Ihnen die an den Kartenanbieter zu übermittelnden Daten angezeigt. 
 
Abbildung 4
 
Wenn Sie nach unten scrollen, erscheinen Checkboxen für die Zustimmung zur Übertragung der Daten und für die Zustimmung zu den Antrags-, Nutzungs- und Sperrregelungen zum Praxisausweis sowie der Button zum Anbieter:
 
Abbildung 5
 
Diese Daten kontrollieren Sie bitte und informieren ggf. die Abteilung Zulassung, Register, Notfalldienst (Fax: 0331 / 2977-308 oder Email: zulassung@kzvlb.de) über bisher nicht gemeldete Änderungen.
Wenn alles OK ist bestätigen Sie bitte Ihre Zustimmung zur Übertragung Ihrer Daten an den Kartenanbieter und senden diese ab. Damit gelangen Sie dann auf die Seite des Kartenanbieters. Dort sind noch folgende Schritte durchzuführen:
 

  • Ggf. einen Bestellcode eines Resellers eintragen (z.B. von einem von Ihnen beauftragten Gesamtdienstleister).
  • Kontrolle der übermittelten Vorbefüllungsdaten (Persönliche Daten des Antragstellers und Daten der Institution, also der Praxis). Achtung: Hier bitte keine Daten ändern. Eine Ausnahme bilden nur die privaten Kontaktdaten des Antragstellers (Telefon-, Fax-, Mobilfunk-Nummer und Email). Bei sonstige Abweichungen gegenüber den hier angegebenen Daten teilen Sie diese bitte unbedingt der Abteilung Zulassung, Register, Notfalldienst (Fax: 0331 / 2977-308 oder Email: zulassung@kzvlb.de) mit. Für Änderungen der Anschrift ist immer ein schriftlicher Beleg notwendig.
  • Eingabe eines Kartensperrkennwortes je bestellter Karte
  • Bestätigung der Pflichterklärungen (Veröffentlichung, Elektronische Verarbeitung und Nutzung, AGB, Informationsweitergabe an Dienstleister, Kein Widerrufsrecht bei Bestellung eines Zertifikatsprodukts, Pflichten des Zertifikatnehmers, Weitergabe Antragsdaten an die KZV und Datennutzung durch KZV-Dienste) Diese Bestätigungen sind für den Erwerb und den Einsatz der SMC-B notwendig. Die Veröffentlichung wird eventuell für zukünftige Anwendungen mit Verschlüsselung benötigt.
  • Antrag abschließen

 
Anschließend wird Ihnen die Vorgangsnummer angezeigt und die Möglichkeit angeboten, Ihren Antrag auszudrucken oder als PDF zu speichern. In dieser Druckversion sind auch die Vorgangsnummer, die Kartenantragsnummer und das Sperrkennwort enthalten. 
Alle drei Informationen sollten Sie sicher verwahren. Wir empfehlen daher dringend die PDF-Datei auszudrucken.
 
Hotline Online-Rollout, Telefon-Nr. 0331 / 2977-100, E-Mail online-rollout(at)kzvlb.de
 

Checklisten für den Online-Rollout

Die Gematik hat eine "Checkliste Zahnarztpraxis" für den Online-Rollout herausgegeben. 
Außerdem finden Sie dort auch eine Checkliste "Diensleister vor Ort" und ein Informationsblatt "Versichertenstammdaten  - Management".

Antrags-, Nutzungs- und Sperrregelungen zum SMC-B Praxisausweis

Der Vorstand hat die Antrags-, Nutzungs- und Sperrregelungen zum Praxisausweis beschlossen. Der SMC-B Praxisausweis dient der Authentisierung in der Telematik Infrastruktur.

Installation

Sie werden für die Installation der Komponenten in Ihrer Praxis Hilfe eines Dienstleister benötigen. Dabei kann es sich um Ihren lokalen Hardware-Betreuer oder PC-Handler oder um den Hersteller oder die Vertriebsfirma Ihres Praxisverwaltungssystems (PVS) handeln. Letztere sollten sie auf jeden Fall fragen, ob Sie Einschränkungen bei der Auswahl der Komponenten zu beachten haben 

Die Softwarehersteller treten teilweise auch als Gesamtdienstleister auf, die sowohl Komponenten liefern, den VPN-Zugangsdienst betreiben als auch die Installation und Anbindung an das PVS übernehmen, so dass es zu keinen Konflikten über Verantwortlichkeiten kommen kann. 

Bei einem anderen IT-Dienstleister sollten Sie sich vergewissern, ob dieser in der Lage ist, eine solche Aufgabe zu übernehmen. Die Gematik plant Webinare (Online-Schulungen) für IT-Dienstleister über die konkreten Einrichtungsschritte durchführen. Genaueres ist aber auch dazu noch nicht bekannt. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Voraussetzung für die Funktion der Komponenten ist ein Internetanschluss.

Abkürzungen

eGK                elektronische Gesundheitskarte

SMC-B           Security Module Card Typ B / Praxisausweis

VPN                Virtuelles Privates Netzwerk

PVS                Praxisverwaltungssystem

IT                    Informationstechnologie