IKK-Zuschuss für Glattflächenversiegelung

Aus gegebenem Anlass möchten wir an eine seit 2015 geltende Vereinbarung zwischen der KZV Land Brandenburg und der IKK Brandenburg und Berlin erinnern, wonach Versicherte der IKK BB, die sich im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung mit festsitzenden Geräten für die Inanspruchnahme einer Glattflächenversiegelung entscheiden, bis zu zweimal im Verlauf dieser Behandlung einen Zuschuss von jeweils 100,00 EUR erhalten.

Der Vertragszahnarzt schließt hierfür mit dem Patienten eine schriftliche Mehrkostenvereinbarung auf Basis der GOZ (Anlage 2 der Vereinbarung), wobei der 100 EUR-Zuschuss von der GOZ-Rechnung abgezogen und bei der Quartalsabrechnung mit der Pseudonummer „674“ als Begleitleistung über die KZV Land Brandenburg abgerechnet wird.

Diese Regelung gilt nur für Versicherte der IKK Brandenburg und Berlin (unabhängig von deren Wohnort) und in Brandenburg niedergelassene Vertragszahnärzte. Sie umfasst nach Mitteilung der IKK BB neben der Glattflächen- auch die Bracketumfeldversiegelung.

Die entsprechende Vereinbarung ist auf unserer Homepage im Handbuch, Rubrik III-1.3.7 einsehbar; das Formular für die Mehrkostenvereinbarung finden Sie zusätzlich im Downloadcenter unter Recht & Verträge (https://www.kzvlb.de/service/downloadcenter).

Eine aktuelle Übersicht über die „Zusatzvereinbarungen der KZVLB“ mit einzelnen Krankenkassen (Endo-Verträge, Innovationsvereinbarung, Vereinbarungen zu Narkosebehandlungen, IKKids-Befundbogen, Kiefergelenkserkrankungen, Strahlenschutzschienen etc.), erhalten Sie mit dem nächsten Rundschreiben bzw. Newsletter.


Ihre Ansprechpartnerin zu Abrechnungsfragen:
KFO-Abrechnung    Ute Schönefeld     Tel.: 0331 2977-263

Darstellung der Erstattungen für die Telematik-Infrastruktur auf Ihrer Vierteljahresabrechnung

Die KZVLB erreichen zahlreiche Nachfragen bezüglich der Kosten für die Telematik-
Infrastruktur. Voraussetzung für die Erstattung der Kosten ist der Refinanzierungsantrag. Danach erfolgt die Gutschrift innerhalb der Vierteljahresabrechnung.

An folgenden Positionen erkennen Sie die Gutschrift für die Telematik-Infrastruktur:

Vierteljahresabrechnung 1/2019

BSBuchungstextLastschriftGutschriftFallzahl
TIEeGK ORS 1 Erstaustattung 3.688,00 EUR 
TIZeGK ORS 1 Erstaustattung3.688,00 EUR  
TI5eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai 83,00 EUR 
TZ5eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai83,00 EUR  
TI6eGK ORS 1 BK-Pauschale Jun. 83,00 EUR 
TZ6eGK ORS 1 BK-Pauschale Jun.83,00 EUR  

eGK ORS 1 →  Elektronische Gesundheitskarte Online-Rollout Stufe 1

TIE eGK ORS 1 Erstausstattung [Gutschrift]: resultiert aus Ihrem Refinanzierungsantrag. Das ist der Betrag der Ihnen nach der Prüfung gutgeschrieben wird.

TIZ eGK ORS 1 Erstausstattung [Lastschrift]: Diese Buchung erfolgt mit der Auszahlung auf Ihr Bankkonto. Damit sind diese Positionen ausgeglichen und dienen nur noch zur Information.

TI5 eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai [Gutschrift]: Betriebskosten-Pauschale für den Monat Mai.

TZ5 eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai [Lastschrift]: Die Auszahlung, der Betriebskosten-Pauschale für den Monat Mai, auf Ihr Bankkonto. Damit sind diese Positionen ausgeglichen und dienen nur noch zur Information.

Maik Hild, Abteilung Finanzen, 0331 2977- 212, maik.hild(at)kzvlb.de

Deutsche Post mit Preisänderungen beim Briefporto seit 01.07.2019

Die Deutsche Post hat die Entgelte für alle Basisprodukte Brief/National und einige Briefzusatzleistungen sowie die Basisprodukte Brief/International zum 1. Juli 2019 erhöht. Ein Standardbrief kostet nun 80 Cent (bisher 70 Cent). Ebenfalls 10 Cent teurer wurde das Versenden eines Kompakt-, Groß- o. Maxibriefes; 15 Cent mehr kostet der Postkartenversand.

 Preis ab 01.07.2019
Postkarte0,60 €
Standardbrief0,80 €
Kompaktbrief0,95 €
Großbrief1,55 €
Maxibrief2,70 €

Die Versandkosten für Päckchen und Pakete wurden (seit 01.07.2018) nicht geändert.

 FilialpreisOnline-Preis
Päckchen S   (2 kg)3,79 €3,79 €
Päckchen M   (2 kg)4,50 €4,39 €
DHL-Paket     (2 kg)nur online4,99 €
DHL Paket     (5 kg)7,49 €5,99 €

Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder(at)kzvlb.de

Einmal ist keinmal! – Das ZäPP geht in die zweite Runde

Anfang September startet der Versand der Unterlagen

Der Startschuss für die diesjährige Befragung im Rahmen des Zahnärzte-Praxis-Panels (ZäPP) steht kurz bevor. Anfang September erhalten mehr als 37.000 Zahnarztpraxen in ganz Deutschland per Post einen strukturierten Fragebogen, mit dem Auskünfte über die wirtschaftliche Situation und die Rahmenbedingungen ihrer Praxis abgefragt werden. So entsteht - unter Wahrung von Anonymität und strengsten Vorgaben für Datenschutz und -sicherheit - eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Für die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg sowie für die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) sind diese Angaben für erfolgreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Das ZäPP trägt also unmittelbar dazu bei, adäquate Arbeitsbedingungen für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte durchzusetzen. Mit der Erhebung beauftragt ist erneut das renommierte Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Bereits die erste bundesweite Erhebungswelle im ZäPP im Jahr 2018 war ein großer Erfolg! Rund 4.700 eingegangene Erhebungsbögen und eine Rücklaufquote von fast 13 Prozent sind eine sehr gute Resonanz. Die KZV Land Brandenburg konnte dank der zahlreichen Teilnahme eine Rücklaufquote von über 16% erzielen. Dafür bedankt sich der Vorstand der KZV Land Brandenburg noch einmal ausdrücklich bei allen Zahnärzten, die sich die Mühe gemacht haben und ihre Daten zur Verfügung gestellt haben.

Wirklich entscheidend für den dauerhaften Erfolg des ZäPP ist jedoch der Panel-Gedanke: Dabei sollen möglichst gleichbleibende Teilnehmer in diesem, aber auch in den kommenden Jahren Auskunft über die wirtschaftlichen Kennzahlen ihrer Praxis geben. Je konstanter der Rücklauf über mehrere Jahre, desto höher ist die Validität und Akzeptanz der Daten, die beim ZäPP generiert werden! Möglichst viele Praxen sollten die Befragung daher (wieder) unterstützen und teilnehmen. Das gilt besonders auch für diejenigen Praxen, die im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren. Sie werden jetzt noch einmal ausdrücklich um ihre Teilnahme am ZäPP 2019 gebeten. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird wieder mit einer Aufwandspauschale honoriert.

Weitere Informationen zum ZäPP können unter www.kzbv.de/zaepp sowie direkt unter www.zäpp.de abgerufen werden.

Sabrina Stallknecht, Telefon: 0331 2977-341, sabrina.stallknecht(at)kzvlb.de

Vergütungsverhandlungen mit der IKK Brandenburg und Berlin

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2019 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte vereinbart:

IP/FU01.01.2019 – 30.06.20191,1500 €
 01.07.2019 – 31.12.20191,1805 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2019 – 31.03.20191,0421 €
 01.04.2019 – 31.12.20191,0789 €
Bema Teil 3 01.01.2019 – 31.03.20190,9386 €
 01.04.2019 – 31.12.20190,9718 €
Gutachterpunktwert 01.01.2019 – 31.03.20191,0421 €
 01.04.2019 – 31.12.20191,0789 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Hinsichtlich der Material- und Versandkosten gelten ab 01.07.2019 die Regelungen gemäß Anlage 1 BMV-Z.

Danach kann für Abformmaterial ein Pauschalbetrag in Höhe von 3,00 € (KB) bzw. 2,80 € (KFO) je Abformung abgerechnet werden.

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor kann je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden.

 

Rainer Linke, stellv. Vorsitzender des Vorstandes, Telefon: 0331 2977-311, rainer.linke(at)kzvlb.de

Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP)

Datenbasis zur wirtschaftlichen Lage in vertragszahnärztlichen Praxen

Das Zahnärzte-Praxis-Panel – kurz ZäPP – ist eine im Jahr 2018 bundesweit etablierte Erhebung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in vertragszahnärztlichen Praxen. Ziel des ZäPP ist es, eine aussagekräftige, belastbare und höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu gewinnen.

Gleich im ersten bundesweiten Befragungsjahr war das ZäPP durch die motivierte Mitarbeit der vielen teilnehmenden Zahnarztpraxen ein großer Erfolg: Mit rund 4.700 eingegangenen Erhebungsbögen lag die bundesweite Rücklaufquote bei fast 13 Prozent! Diese – im Vergleich zu ähnlichen Untersuchungen - überaus positive Resonanz erlaubt substanzielle Auswertungen zu den Rahmenbedingungen der vertragszahnärztlichen Versorgung in den Jahren 2016 und 2017. Zugleich zeigt das Ergebnis, wie wichtig den Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten die aktive Beteiligung an der Ausgestaltung ihres Berufes ist. Allen Praxen, die sich bereits am ZäPP beteiligt haben, nochmals ein herzliches Dankeschön! Eine rege und auch in den kommenden Jahren regelmäßige Teilnahme am ZäPP ist der Schlüssel zum Erfolg.

Das ZäPP ist in Form eines Panels organisiert. Das Grundkonzept basiert dabei auf wiederholter, regelmäßiger Teilnahme der Praxen über mehrere Jahre hinweg. Der dauerhafte Erfolg der ZäPP-Erhebung hängt also maßgeblich davon ab, dass Sie auch in diesem und in den kommenden Jahren Auskunft über ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben. Je höher der Rücklauf über mehrere Jahre hinweg ist, desto höher ist auch die Validität und Akzeptanz der Daten, die durch diese ambitionierte Untersuchung gewonnen werden.

Nur mit einer solchen regelmäßigen Teilnahme entsteht eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis, auf deren Grundlage die Interessen der gesamten Vertragszahnärzteschaft in Verhandlungen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) mit den gesetzlichen Krankenkassen optimal vertreten werden können. Und diese Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene sind wiederum die Voraussetzung dafür, dass angemessene Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Praxen und damit für eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden können.

Daher bitten die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) Sie als Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte auch in diesem Jahr wieder um aktive Unterstützung und Mithilfe bei diesem wichtigen Langzeitprojekt. Es geht um die individuellen Rahmenbedingungen für Ihre Praxis und damit um die bestmögliche Versorgung Ihrer Patienten!

Zu diesem Zweck werden im Jahr 2019 erneut mehr als 38.000 Zahnarztpraxen um Teilnahme am ZäPP gebeten. Sie erhalten auf dem Postweg einen Fragebogen. Die für die Erhebung wesentlichen Unterlagen konnten dank der bislang eingegangenen, sehr hilfreichen Rückmeldungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten weiter optimiert werden. Je größer der Rücklauf bei den Befragungen und die konstante Teilnahme sind, desto höher ist später auch die Akzeptanz der Daten bei Verhandlungspartnern, Schiedsämtern oder eventuell sogar vor Sozialgerichten. Daher ist Ihre erneute Mitwirkung auch in diesem Jahr so relevant! Selbstverständlich können sich aber auch alle anderen Zahnärztinnen und Zahnärzte beteiligen, die an der Erhebung im Vorjahr noch nicht teilgenommen haben. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zählt!

Datenschutz, Datensicherheit und Anonymisierung

Die Anonymität der Teilnehmenden wird durch eine Treuhandstelle zur Verarbeitung der Personendaten gewährleistet. Die Verarbeitung der Erhebungsdaten wird hiervon strikt getrennt. Sämtliche von teilnehmenden Praxen eingereichte Erhebungsdaten werden zunächst pseudonymisiert und erst dann in einer eigens dafür eingerichteten Datenstelle - unter Beachtung höchster Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz - verarbeitet. Sämtliche Datenverarbeitungsprozesse sind so angelegt, dass eine nachträgliche Zuordnung der erhobenen Daten zu einer bestimmten Praxis ausgeschlossen ist.

Aufwandsentschädigung, kostenloser Praxisbericht und Chefübersicht

Die Teilnahme am ZäPP ist freiwillig, eine Teilnahmepflicht besteht nicht. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird mit einer Aufwandspauschale honoriert. Als zusätzliches Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden nach Abschluss der Untersuchung zudem kostenfreie Kontroll- und Planungsinstrumente für die eigene Praxis. Dazu gehört ein individueller Praxisbericht, der die Eckdaten der jeweiligen Praxis anhand verschiedener Kennzahlen zusammenfasst und einen direkten Vergleich mit Durchschnittswerten ermöglicht. Auch diejenigen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die als Teilnehmer der Erhebungswelle 2018 bereits einen Praxisbericht erhalten haben, profitieren von der erneuten Bereitstellung des Berichts, indem aktualisierte Vergleichsdaten für die eigene Praxis zur Verfügung gestellt werden.

Eine ebenfalls kostenlose Chefübersicht stellt darüber hinaus die Entwicklung der Kostenstruktur der jeweiligen Praxis anhand von Grafiken und Erläuterungen übersichtlich dar und kann als szenario-orientierte Finanzplanung für die kommenden Jahre genutzt werden. Insbesondere die Chefübersicht kann dabei als Planungsinstrument umso besser genutzt werden, je länger die Praxen an der Erhebung teilnehmen. 

Mit dem ZäPP beauftragt: Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung

Durchgeführt wird die ZäPP-Erhebung erneut vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KZBV. Das Zi ist ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut in Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) der Länder getragen wird. Mehr Informationen zum Zi finden Sie unter www.zi.de.

Zahnärztinnen und Zahnärzte erhalten die Erhebungsunterlagen zur Teilnahme am ZäPP per Post. Der Versand der Erhebungsunterlagen erfolgt voraussichtlich Anfang September 2019. Eine vorherige Anmeldung oder Bestellung von Unterlagen ist nicht notwendig.

 

Weitere Informationen

Zusätzliche Informationen zum ZäPP finden Sie in einem FAQ-Katalog auf dieser Website oder unter www.zäpp.de.

Für persönliche Rückfragen können Sie sich an Frau Sabrina Stallknecht, Tel.: 0331 2977 341, als Ansprechpartner bei der KZV Land Brandenburg wenden.

Auch die Zi-Treuhandstelle steht Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf unter der Rufnummer 030 4005-2446 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an
kontakt(at)zi-treuhandstelle.de.

Die Website des ZäPP mit weiterführenden Informationen, Hilfestellungen und begleitenden Unterlagen zur Erhebung ist unter www.zäpp.de zu finden.

 

Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber ab dem Jahr 2013 neue Kriterien für die Vergütungsveränderung geschaffen. Statt der bisherigen Grundlohnsummenanbindung sollen die Gesamtvergütungen unter Berücksichtigung der Zahl und Struktur der Versicherten, der Morbiditätsentwicklung, der Kosten- und Versorgungsstruktur, der für die vertragszahnärztliche Tätigkeit aufzuwendenden Arbeitszeit sowie der Art und des Umfangs zahnärztlicher Leistungen vereinbart werden.

Mit dem ZäPP wird den dadurch gestiegenen inhaltlichen und methodischen Anforderungen an belastbare Daten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der zahnärztlichen Versorgung Rechnung getragen. Das Panel-Projekt schafft zudem eine einheitliche, umfassende Datengrundlage, um die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in Verhandlungen der KZV Land Brandenburg und der KZBV mit den Krankenkassen wirksam zu vertreten.

Änderung der Frühpräventionsvereinbarung "IKKids" ab 01.07.2019

Aufgrund der bundeseinheitlichen Neuregelungen zu den zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen haben sich KZVLB und IKK Brandenburg und Berlin auf folgende Änderung der IKKids-Vereinbarung verständigt:

Ab 1. Juli 2019 sind die neuen BEMA-Leistungen entsprechend der neuen FU-Richtlinie anzuwenden, d. h. die Pauschale mit der Pseudonummer „672“ entfällt.

Die Regelungen zur Befundübermittlung an den Kinderarzt bei Inanspruchnahme der FU 1 zwischen 6. und 33. Lebensmonat und gleichzeitiger Teilnahme des Versicherten am IKKids-Programm gelten weiterhin.

Danach erfolgt bei IKKids-Teilnehmern, welche eine FU 1 in Anspruch nehmen, die Dokumentation auf dem bekannten Befundbogen der IKK BB.

Auf dem Befundbogen bitte neben dem Datum möglichst auch die aktuell durchgeführte FU 1 (FU 1a, FU 1b oder FU 1c) eintragen.

Der Befundbogen wird an den vom Versicherten benannten Kinderarzt übermittelt. Hierfür erhält der Vertragszahnarzt eine Pauschale in Höhe von 25,00 Euro; die Abrechnung erfolgt weiterhin unter der Pseudonummer „673“ über die KZVLB.


Die ab 01.07.2019 gültige Änderungsvereinbarung zur IKKids-Vereinbarung befindet sich gegenwärtig im Unterschriftsverfahren und wird Ihnen im nächsten Rundschreiben ohne Unterschrift zur Kenntnis gegeben.

Ihre Ansprechpartnerin zu Abrechnungsfragen:
KCH-Abrechnung    Barbara Ulrich     Tel.: 0331 2977-145

Heilfürsorge der Polizei LB, Probleme beim Einlesen der KVK

Da aufgrund technischer Probleme nach wie vor einige Krankenversichertenkarten (KVK) der heilfürsorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten des Landes Brandenburg nicht eingelesen werden können, bat uns der Zentraldienst der Polizei Land Brandenburg nochmals auf Folgendes hinzuweisen:

Anders als bei der elektronischen Gesundheitskarte der GKV ist die Krankenversichertenkar-te (KVK) der Polizei Land Brandenburg – auch wenn sie nicht im PVS eingelesen werden kann – ein GÜLTIGER Behandlungsausweis! Eine gesonderte Bescheinigung der Polizei ist nicht erforderlich.

Sofern eine dem Augenschein nach gültige KVK der Polizei Land Brandenburg vorgelegt wird, diese aber nicht eingelesen werden kann, wird die Behandlung wie gewohnt nach den Bestimmungen der Heilfürsorge für die Polizei Land Brandenburg durchgeführt und die Abrechnung erfolgt im Ersatzverfahren über die KZVLB (Kopie der KVK in der Praxis aufbewahren).

Es ist nicht gestattet, allein aufgrund der Nichteinlesbarkeit der KVK die zahnärztliche Behandlung der Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten abzulehnen oder nur gegen Privatliquidation durchzuführen.

Versand- und Portokosten im KFO-Gutachterverfahren

Die Vertragspartner im Land Brandenburg haben sich darauf verständigt, die nach Anlage 9 zum Gesamtvertrag seit 1991 bestehende Sonderregelung hinsichtlich der Versand- und Portokosten im KFO-Gutachterverfahren/Primärkassen (aktuell: Pauschale 4,50 € je Versandgang, ggf. zzgl. einer Pauschale von 1,70 € für Porto und Verpackung bei notwendigem Extraversand) zum 30.06.2019 zu beenden.

Damit können ab 01.07.2019 alle Versand- und Portokosten, die im Rahmen eines KFO-Gutachterverfahrens anfallen, gemäß den BEMA-Bestimmungen in tatsächlicher Höhe abgerechnet werden.

 

Ihre Ansprechpartnerin zu Abrechnungsfragen:

KFO-Abrechnung       Ute Schönefeld          Tel.: 0331 2977-263

Meldungen von Abwesenheits- und Urlaubszeiten

Rechtzeitig vor Beginn der Urlaubssaison möchten wir Sie daran erinnern, die Versorgung Ihrer Patienten zu regeln, solange Sie aufgrund Ihres wohlverdienten Urlaubes an der Ausübung Ihrer Tätigkeit in Ihrer Praxis verhindert sind.

Die Vertretung kann in Ihrer Praxis (Vertretung im Sinne von § 32 Zahnärzte-ZV) oder nach Abstimmung durch benachbarte Vertragszahnärzte („kollegiale Vertretung“) erfolgen. Denken Sie dann daran, die Vertretung außerhalb Ihrer Praxis den Patientinnen und Patienten in geeigneter Form bekanntzugeben. 

Gemäß § 32 Abs. 1 der Zahnärzte - ZV kann sich der Vertragszahnarzt bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an zahnärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung innerhalb von 12 Monaten bis zu einer Dauer von 3 Monaten, eine Vertragszahnärztin in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von 12 Monaten, vertreten lassen (genehmigungsfrei).

Dauert die Vertretung länger als 1 Woche, bitten wir um entsprechende Mitteilung (anzeigepflichtig). Die länger als 3 bzw. 12 Monate dauernde Vertretung muss vorab beantragt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie ebenfalls im Downloadcenter der KZV.

Formular „Urlaubs-/Abwesenheitsmeldung“ 

Abteilung Zulassung/Register/Bereitschaftsdienst
Daniela Knodel 0331- 2977-153
zulassung(at)kzvlb.de

Frühpräventionsvereinbarung "Junge Zähne" mit der AOK Nordost endet zum 30.06.2019

Aufgrund der neuen FU-Richtlinie und BEMA-Leistungen zu zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen haben sich KZVLB und AOK Nordost darauf verständigt, die Vereinbarung „Junge Zähne“ zum 30.06.2019 auslaufen zu lassen.

Wir bitten Sie daher, ab 01.07.2019 keine Leistungen nach o. g. Vereinbarung (alte Pseudonummer „FU1“ mit Kürzel 1821) mehr zu erbringen. Nachberechnungen der bis 30.06.2019 im Rahmen der „Junge Zähne“-Vereinbarung durchgeführten
Früherkennungsuntersuchungen sind längstens ein Jahr nach Ende des Quartals der Leistungserbringung möglich.

Ab 1. Juli 2019 stehen allen gesetzlich Versicherten die neuen Leistungen nach den BEMAPositionen FU 1a-c, FU Pr, FU 2 und FLA zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin zu Abrechnungsfragen: KCH-Abrechnung Barbara Ulrich Tel.: 0331 2977-145

Vergütungsverhandlungen mit der AOK

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2019 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

Punktwerteab 01.04.2019
Bema-Teile 1 (KCH), 2 (KB) und 4 (PAR)1,0923 €
IP/FU  1,1402 €
Bema Teil 3 (KFO)0,9717 €
Gutachterpunktwert                1,0923 €

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden,
vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Vertragspartner haben vereinbart, dass ab dem 01.01.2019 die Beträge für die Abformkosten in Höhe von 3,00 EUR (KB) und 2,80 EUR (KFO) gemäß Anlage 1 zum BMV-Z gelten.

Leistungen nach §§ 26 (zahnärztliche Früherkennung), 22a (BEMA-Z Pos. 174 a/b) SGB V werden extrabudgetär nach dem IP-Punktwert vergütet.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.