Fusionen und Kassenänderungen

1. Fusion der Continentale BKK (Kassen-Nr.: 3523440) und der BKK Henschel Plus (Kassen-Nr.: 5530364) zum 01.01.2020 zur Continentale BKK (Kassen-Nr.: 3523440)

Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummern der BKK Henschel Plus auf die Kassennummer der Continentale BKK erfolgt ab diesem Zeitpunkt.

Der Hauptsitz der Krankenkasse Continentale BKK ist im KZV-Bereich Hamburg (KZV 32).

 

2. Fusion der BKK Aesculap (Kassen-Nr.: 7536171) und der BKK B. Braun Melsungen (Kassen-Nr.: 5530422) zum 01.01.2020 zur BKK B. Braun Aesculap (Kassen-Nr.: 5530444)

Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummern der BKK Aesculap und BKK B. Braun Melsungen auf die Kassennummer der BKK B. Braun Aesculap erfolgt ab diesem Zeitpunkt.

Der Hauptsitz der Krankenkasse BKK B. Braun Aesculap ist im KZV-Bereich Hessen (KZV 20).

Stellenausschreibung der KZVLB

Leiter Wirtschaftlichkeitsprüfeinrichtung Zahnärzte im Land Brandenburg

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden einen Leiter (m/w/d) für die Wirtschaftlichkeitsprüfeinrichtung Zahnärzte im Land Brandenburg gem. § 106c SGB V (Prüfungsstelle), einer gemeinsamen Einrichtung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung im Land Brandenburg sowie der Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen im Land Brandenburg. Gegenstand der dort durchzuführenden Prüfungen ist die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von zahnärztlichen, zahnärztlich veranlassten und verordneten Leistungen.

Ihre Aufgaben:

  • Führung des laufenden Geschäftsbetriebes und Gestaltung der inneren Organisation der Prüfungsstelle sowie Unterstützung des Beschwerdeausschusses,
     - der Geschäftsbetrieb der Prüfungsstelle umfasst insbesondere die Vorbereitung und Durchführung der Prüfverfahren sowie die Festlegung der Entscheidungen mittels Verwaltungsakt,
  • Verantwortliche Leitung des Personals der Prüfungsstelle, hier insbesondere Anleitung und Koordination sowie Qualitätskontrolle der Arbeitsergebnisse,
  • Überwachung von einzuhaltenden Fristen und Erstellung von statistischen Auswertungen,
  • Gewährleistung der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen,
  • Erstellung des jährlichen Haushaltsplanes der Prüfungsstelle und Umsetzung im Einver nehmen mit den Partnern der Prüfvereinbarung, sowie die Erstellung der jährlichen Einnahme- und Ausgabenübersicht

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Fachhochschul-/ Bachelorstudium der Fachrichtung Verwaltung, Recht oder Gesundheitswissenschaften oder gleichwertige Qualifikationen
  • Fundierte Kenntnisse im Sozialverfahrensrecht (SGB X), Kenntnisse im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V) und der vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung,
  • Erfahrung in der Personalführung, Fähigkeiten zur Mitarbeitermotivation,
  • Kooperativer Führungsstil, Durchsetzungsvermögen, Problemlösungskompetenz,
  • Hohe Sozialkompetenz sowie Professionalität auch bei erhöhtem Arbeitsaufkommen,
  • Systematisches Verständnis bei der Interpretation von statistischen Auswertungen,
  • Sicherer Umgang mit MS-Office

Wir bieten Ihnen:

  • Im Rahmen einer unbefristeten Beschäftigung einen anspruchsvollen Arbeitsplatz in einer modernen Dienststelle mit flexiblen Arbeitszeiten. Eine Teilzeitbeschäftigung mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden ist grundsätzlich möglich.
  • Auf das Beschäftigungsverhältnis findet der Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) Anwendung. Sie erhalten eine tarifgerechte Vergütung mit Eingruppierung in die Entgeltgruppe 12.

 

Bitte senden Sie Ihre vollständige Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen bis zum 22. November 2019 an die KZV Land Brandenburg, Herrn Dr. Eberhard Steglich, Vorstandsvorsitzenden, 14469 Potsdam, Helene-Lange-Straße 4-5.

Sonstige Hinweise:
Die üblichen Bewerbungsunterlagen bitten wir nur in Kopie einzureichen. Es erfolgt keine Rücksendung.
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Mit Ihrer Bewerbung befasst sich ein Auswahlgremium, das sich aus Personen der Träger der Prüfungsstelle zusammensetzt. Träger der Prüfungsstelle sind die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen und Ersatzkassen sowie die Kassenzahnärztliche Vereinigung im Lande Brandenburg. Mit der Übersendung Ihrer Bewerbung willigen Sie darin ein, dass Ihre in der Bewerbung enthaltenen persönlichen Daten diesem Auswahlgremium zur Verfügung gestellt werden. Alle mit Ihrer Bewerbung befassten Personen sind ausdrücklich zur Verschwiegenheit verpflichtet und beachten die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz.
Durch das Übermitteln einer Bewerbung willigen Sie in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten (auch nach Ende des Bewerbungsverfahrens) ein, damit eine Kontaktaufnahme für berufliche Zwecke erfolgen kann. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.

Fremdkassenabrechnung - Ergänzende Informationen

Mit der am 24.11.2018 in Kraft getretenen Änderung der Regelung der Fremdkassenabrechnung (vgl. Vorstandsinformation 22/2018) erlässt die fordernde KZV, die auch für die inhaltliche Bearbeitung des zugrundeliegenden Berichtigungsantrages zuständig ist, den Bescheid nicht nur wie vorher gegenüber dem Zahnarzt, sondern auch gegenüber der Krankenkasse.

Zwischenzeitlich wurde zu dieser Regelung eine Verwaltungsvorgabe erstellt, welche ein bundeseinheitliches Vorgehen aller KZVen ermöglicht. Wesentliche Punkte sind folgende:

  • Die Krankenkasse erhält den Bescheid direkt von der fordernden KZV und nicht lediglich über die zahlungspflichtige KZV weitergeleitet.
  • Die Krankenkasse oder der Vertragszahnarzt muss einen eventuellen Widerspruch gegenüber der fordernden KZV einlegen. Die fordernde KZV erlässt den Widerspruchsbescheid und verantwortet ggf. die weiteren sozialgerichtlichen Überprüfungen.
  • Die Buchung des Rückforderungsbetrages erfolgt weiterhin über die zahlungspflichtige KZV (am Sitz der Krankenkasse).

 

Nähere Informationen finden Sie auf hier auf unserer Homepage im Handbuch, Rubrik V-5 unter dem Stichwort „Anlage zum Informationsschreiben vom 21.06.2019 - Fremdkassenabrechnung“.

 

Ihre Ansprechpartner

Rainer Linke, stellv. Vorsitzender des Vorstandes, Telefon: 0331 2977-311, rainer.linke(at)kzvlb.de
Rouven Krone, Ass. iur., Assistent des Vorstandes, Telefon: 0331 2977-351, rouven.krone(at)kzvlb.de

Abrechnungsfristen und Nachberechnung von Einzelleistungen

Mit Inkrafttreten des neuen BMV-Z wurden die Regelungen zur nachträglichen Änderung bzw. Ergänzung der Abrechnung angepasst. Gemäß § 23 Abs. 5 BMV-Z kann der Vertragszahnarzt die bei der KZV eingereichte Abrechnung nur solange ändern oder ergänzen, als sie nicht bereits von der KZV an die Krankenkasse weitergeleitet worden ist.

Aufgrund zahlreicher Anfragen und dem teilweise durchaus auch nachvollziehbaren Wunsch zur nachträglichen Abrechnung einzelner Leistungspositionen hatten wir uns bemüht, mit den hiesigen Krankenkassen eine (wie zuvor) weniger restriktive Verfahrensweise im Land Brandenburg zu vereinbaren.

Dabei ist es dem Vorstand gelungen, sich mit den Primärkassen im Land Brandenburg neben der Beibehaltung der Abrechnungsfrist von zwei Jahren auch auf eine Fortführung der Möglichkeit zur Einzelleistungsnachberechnung zu verständigen.

Das heißt, unter Bezugnahme auf die Öffnungsklausel nach § 23 Abs. 11 BMV-Z wurde die Weitergeltung der bisherigen gesamtvertraglichen Regelung nach § 2 Abs. 3 der Ergänzungsvereinbarung zur gemeinsamen Prüfvereinbarung vom 12.09.2001 konsentiert und die Krankenkassen (AOK, BKK, IKK, SVLFG und Knappschaft) lassen auch die Nachberechnung von Einzelleistungen innerhalb der ebenfalls abweichend vom BMV-Z geregelten Abrechnungsfrist von zwei Jahren weiterhin gegen sich gelten. Bitte beachten Sie, dass diese Regelung nur für Versicherte mit Wohnort im Land Brandenburg gilt.

Bei den Ersatzkassen gelten die Regelungen gemäß § 23 BMV-Z. Danach ist die Abrechnung von vertragszahnärztlichen Leistungen nach Ablauf eines Jahres vom Ende des Kalendervierteljahres an gerechnet, in dem sie erbracht worden sind, ausgeschlossen. Eine Nachberechnung zahnärztlicher Leistungen ist nur innerhalb der aktuellen Quartalsabrechnung möglich und auch nur dann, wenn diese von der KZV noch nicht an die Ersatzkasse weitergeleitet worden ist.

Für alle Kassen gilt dabei nach wie vor, dass eine Korrektur von fehlerhaften Angaben in der Abrechnung immer möglich ist und die Abrechnung ggf. auch bis zum nächsten Abrechnungstermin zurückgestellt werden kann.

Unbeschadet der gegenwärtigen Vertragssituation empfehlen wir, die Abrechnungsgewohnheiten zeitnah auf die bundesmantelvertraglichen Regelungen einzustellen und den Praxisalltag so zu gestalten, dass Nachberechnungen einzelner Leistungen nur noch ausnahmsweise erforderlich sind.

Ihre Ansprechpartnerinnen:

KCH-Abrechnung       Tel.:  0331 2977-145
ZE-Abrechnung          Tel.:  0331 2977-102, -146, -178
KFO-Abrechnung       Tel.:  0331 2977-263
PA/KB-Abrechnung    Tel.:  0331 2977-177

Verjährung von zahnärztlichen Honoraransprüchen gegenüber Patienten

Ansprüche aus dem Jahr 2016 verjähren zum 31.12.2019

Wie jedes Jahr möchten wir Sie über die Verjährungsfristen bezüglich Ihrer noch offenen Forderungen gegenüber Ihren Patienten (Privatabrechnungen und Patientenanteile bei GKV-Leistungen) informieren.

Forderungen verjähren gemäß § 195 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) regelmäßig nach drei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Stichtag ist somit immer der 31. Dezember, so dass Ansprüche aus dem Jahr 2016 zum 31.12.2019 verjähren.

Sind Ansprüche verjährt, können Patienten die Einrede der Verjährung mit der Folge erheben, dass die Ansprüche nicht mehr durchsetzbar sind.

Die Verjährung der Ansprüche aus dem Jahre 2016 kann gehemmt werden, wenn Sie bis zum 31.12.2019 das gerichtliche Mahnverfahren einleiten oder Klage beim zuständigen Amtsgericht erheben. Weitere Informationen zur Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens erhalten Sie unter
https://www.berlin.de/gerichte/amtsgericht-wedding/das-gericht/zustaendigkeiten/mahngericht/​​​​​​​.

Darüber hinaus kann der Lauf der Verjährungsfrist auch durch Aufnahme von Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände für die Dauer der Verhandlungen zwischen dem Zahnarzt und dem Patienten gehemmt werden (§ 203 BGB). Nach Ablauf der Verhandlungen läuft die Verjährungsfrist weiter. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach Ende der Hemmung ein.

Achten Sie bitte auf eine entsprechende Dokumentation bezüglich der Verhandlungen mit Ihren Patienten. Im besten Fall lassen Sie sich eine schriftliche Erklärung über die Unterbrechung der Verjährung für die Zeit der Gespräche vom säumigen Patienten unterzeichnen.

Ferner weisen wir Sie darauf hin, dass die Rechnungen zeitnah nach Beendigung der Behandlungen zu stellen sind. Geschieht dies nicht, so können Patienten dem Zahnarzt eventuell mit dem Argument der Verwirkung entgegentreten, da sie nicht mehr mit der Rechnungslegung rechnen mussten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BHG) ist ein Recht verwirkt, wenn seit der Möglichkeit der Geltendmachung längere Zeit verstrichen ist und besondere Umstände hinzutreten, die die verspätete Geltendmachung als Verstoß gegen Treu und Glauben erscheinen lassen. Letzteres ist dann der Fall, wenn der Patient bei objektiver Betrachtung aus dem Verhalten des Vertragszahnarztes entnehmen durfte, dass dieser sein Recht nicht mehr geltend machen werde. Ferner muss sich der Patient im Vertrauen auf das Verhalten des Vertragszahnarztes in seinen Maßnahmen so eingerichtet haben, dass ihm durch die verspätete Durchsetzung des Rechts ein unzumutbarer Nachteil entstünde.

Um eine Verwirkung zu vermeiden, sollten Sie daher unbedingt darauf achten, die Rechnungen zeitnah (möglichst unmittelbar nach Ablauf des Quartals, in dem die Behandlung abgeschlossen wurde) zu erstellen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Isensee-Werth unter der Rufnummer 0331 2977-412 gern zur Verfügung.

Abschaffung der Degression ein großer Erfolg mit kleinem Wermutstropfen

Die seit über 20 Jahren bestehende Degressionsregelung in der zahnmedizinischen Versorgung wurde mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz mit Wirkung zum 11. Mai 2019 nun endlich abgeschafft.

Der Vorstand und die Vertreterversammlung der KZVLB haben bereits seit unzähligen Jahren immer wieder die Abschaffung der Degressionsregelungen gegenüber dem Gesetzgeber gefordert und insbesondere darauf hingewiesen, dass die damalige Begründung zur Einführung der Degression, dass große Praxen Rationalisierungseffekte hätten, die sie an die Krankenkassen zurückgeben sollten und dass die Auswertung der Größe von Zahnarztpraxen bzw. die Anzahl übergroßer Praxen reduziert werden sollten, nicht mehr im Einklang mit der Möglichkeit der Bildung neuer Kooperationsformen – wie überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften und Medizinische Versorgungszentren - stehen.

Durch die Abschaffung der Degression wird ferner die Niederlassung für Zahnärzte gerade im ländlichen Raum, wo oft deutlich mehr Patienten von einer Praxis versorgt werden müssen, attraktiver. Die KZV Land Brandenburg begrüßt daher ausdrücklich, dass die Degression nunmehr der Vergangenheit angehört.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch. Da die Degression mit Wirkung ab dem 11. Mai 2019 und somit mitten im zweiten Quartal wegfällt, ist bei der diesjährigen Degressionsberechnung mit mehr von der Degression betroffenen Zahnärzten im Land Brandenburg zu rechnen. Wie bekannt sind die beiden ersten Quartale des Jahres immer die leistungsstärksten und die Zahnarztpraxen konnten bisher durch die jahresbezogene Degressionsberechnung mit dem leistungsschwächeren dritten Quartal einen Ausgleich schaffen. In diesem Jahr fällt diese Möglichkeit weg.

Wenn Sie also dieses Jahr von der Degressionskürzung betroffen sind, dann denken Sie bitte daran, dass der Erfolg der Abschaffung der Degressionsregelungen weitaus höher zu bewerten ist und es sich um eine letztmalige Anwendung der Degressionsregelungen handelt.

Gern steht Ihnen der Vorstand der KZV Land Brandenburg für weitere Fragen zur Verfügung.

Vorziehen des Abgabetermins der Monatsabrechnung

Aufgrund der diesjährigen Feiertagssituation ist die KZVLB vom 23.12.19 bis zum 01.01.2020 geschlossen. Der Zahlungstermin am 30.12.19 bleibt davon unberührt. Um die Abrechnung für ZE/PAR und KB für den Monat Dezember in der gewohnten Qualität sicherzustellen, wird der Einreichtermin für die benannten Abrechnungsarten auf Donnerstag, den 5. Dezember 2019 vorverlegt.

Bitte beachten Sie das bei der Organisation in Ihren Praxen.

Der letzte Einreichtermin für die Sofortauszahlung ist Donnerstag, der 19. Dezember 2019.

Erster Einreichtermin für die Sofortauszahlung ist Freitag, der 3. Januar 2020.

Fehler beim Einlesen der eGK

Auf vielfachen Wunsch, hier noch einmal die Übersicht.

Achtung Fehlerteufel

Leider hat sich in der unlängst versendeten BEMA-Kurzübersicht bei der Geb.-Nr. FU ein Fehler eingeschlichen.

Die Bewertung dieser Gebühr in Punkten muss „25“ lauten. Bitte nehmen Sie eine manuelle Korrektur auf Ihrem Übersichtsexemplar vor. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler!

Bekanntgabe der Grenzwerte für 2019 gemäß §§ 11 und 12 VM der KZVLB

Die Abrechnung des Kalenderjahres 2018 ist abgeschlossen, so dass die durchschnittlich abgerechneten Punktwerte der im Land Brandenburg gebildeten Zahnarztgruppen (Zahnärzte, Oralchirurgen und Mund- Kiefer und Gesichtschirurgen) vorliegen. Diese wurden vom Vorstand geprüft und mit dem Beratungsausschuss erörtert.

Die Prüfung hat ergeben, dass keine gravierenden Änderungen für die im Land Brandenburg gebildeten Zahnarztgruppen (Zahnärzte, Oralchirurgen und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen) im Vergleich zu den Vorjahren bestehen und die bisherigen Grenzwerte auch weiterhin dem Solidarcharakter Rechnung tragen.

Der Vorstand hat insofern in seiner Sitzung am 21.08.2019 nachfolgende Grenzwerte für das Jahr 2019 beschlossen:

GebietGrenzwert in Punkten je Fall
Zahnärzte68
Oralchirurgen125
Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgen125

Damit ergeben sich für die Vertragszahnärzte im Land Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen.

Bis zu dem sich aus o. g. Tabelle ergebenden Gesamtgrenzwert (geschützte durchschnittliche Punktmenge je Fall und Quartal) werden die Leistungen mit den vereinbarten Punktwerten bzw. mit dem auf der Grundlage von § 85 Abs. 4 SGB V vom Vorstand der KZV Land Brandenburg festgelegten Verteilungspunktwert vergütet.

Überschreiten die durchschnittlichen Fallwerte eines Zahnarztes (Gesamtpunkte des Jahres durch Gesamtfallzahl) die jeweiligen Grenzwerte, besteht oberhalb der Grenzwerte (Punktmenge) kein Anspruch auf Vergütung aller abgerechneten Punktzahlen.

Für die über die jeweiligen Grenzwerte (Punktmenge je Fall) hinausgehenden Punkte besteht ein Anspruch nur in der Höhe, wie die Restvergütung dies je Krankenkasse bzw. Krankenkassenart zulässt. Das Verfahren zur Ermittlung der Restvergütung ist in § 12 Abs. 3 Verteilungsmaßstab der KZVLB geregelt.

Bei der Ermittlung des individuellen Grenzwertes nach § 11 Abs. 9 und 10 des Verteilungsmaßstabs der KZV Land Brandenburg erfolgt die Zuordnung zur jeweiligen Fallzahlgruppe unter Berücksichtigung der angestellten Zahnärzte, Assistenten bzw. nach der Zahl der gleichberechtigten zahnärztlichen Behandler (§ 15 des Verteilungsmaßstabes der KZV Land Brandenburg).

Die abgerechneten Fälle werden insofern durch die Zahl der Behandler geteilt, wobei die Zahl der Behandler bei der Beschäftigung eines Entlastungs-, Ausbildungs- oder Weiterbildungsassistenten in Vollzeit um 0,25 und bei einer Halbtagsbeschäftigung um 0,125 erhöht wird.

Bei Angestellten ist die Erhöhung der Anzahl der Behandler abhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit. Die Anzahl der Behandler erhöht sich bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von      

            ≥ 36 Stunden um den Faktor 1,0

            ≥ 30 bis < 36 Stunden um den Faktor 0,75

            ≥ 18 bis < 30 Stunden um den Faktor 0,5

            ≥ 10 bis < 18 Stunden um den Faktor 0,25.

Eine wöchentliche Arbeitszeit des angestellten Zahnarztes unter 10 Stunden führt nicht zu einer Faktorerhöhung.

Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand der KZV Land Brandenburg sowie Frau Isensee-Werth (Tel.: 0331 2977-412) gern zur Verfügung.

Kassenänderung

Änderung des Kassennamens bei der Krankenkasse BKK KBA (Kassen-Nr.: 8833674) in „Koenig & Bauer BKK“

Telematikinfrastruktur

Der GKV-Spitzenverband ist vor Abschluss des bundesweiten Rollout zur Einführung des Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) mit der Forderung an die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung herangetreten, die Finanzierungsvereinbarung dahingehend zu verändern, dass einzelne Pauschalen abgesenkt werden sollen.

Im ärztlichen Bereich hat der GKV-Spitzenverband zu diesem Thema das Bundessschiedsamt angerufen.

In der Verhandlung auf Vorstandsebene ist es gelungen, die vom GKV-Spitzenverband rückwirkend zum 1. Juli 2019 geforderte Absenkung der Konnektorpauschale abzuwenden.

Die Pauschalen werden bis Ende des Jahres nicht verändert.

Ab dem 1. Januar 2020 gelten neue Pauschalen für :

 

  • den eHealth-Konnektor - (1.380,- €),
  • das stationäre eHealth-Kartenterminal - (535,- €),
  • die SMC-B - (465,- €).
  • Komplexitätszuschläge für größere Praxen fallen weg.

Außerdem sind Sonderregelungen für bereits bestellte, jedoch noch nicht installierte Konnektoren vereinbart worden:

Die Pauschale in Höhe von 1.547,- € wird auch für Konnektoren gewährt, die nach dem 31. Dezember 2019 erstmalig genutzt werden, aber bereits vor dem 1. Oktober 2019 bestellt worden sind. Ausschließlich für diese Praxen besteht ein Anspruch auf Updatekosten gem. § 2 Abs. 1 Anlage 11c BMV-Z in Höhe von 380,- €.

Die Inhalte dieser Vereinbarung wurden in die Anlage 11a BMV-Z (Handbuch III-3.1.2.) überführt, siehe Anlage Handbuch III-3.1.2..

Der weit überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die Telematikinfrastruktur angeschlossen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich knapp 85 % der brandenburgischen Zahnarztpraxen ausstatten lassen und einen Refinanzierungsantrag eingereicht.

Wir dürfen Sie daran erinnern, dass Sie mit dem Tag der Installation der TI-Komponenten und dem ersten Versichertenstammdatenabgleich den Refinanzierungsantragonline stellen können. (Anmeldung auf dem Verwaltungsserver der KZVLB unter dem Stichwort „eGK-Online-Rollout“ => „Refinanzierungsantrag“)

Für die gesetzlich festgelegte einprozentige Honorarkürzung bei Nichtanbindungan an die TI liegen der KZV Land Brandenburg noch keine detaillierten Vorgaben der KZBV vor.

 

Telematik-Hotline, Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Modulversionen für das Abrechnungsquartal III/2019 und die monatlichen Abrechnungen Oktober 2019

Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie (wie immer) auf dem Verwaltungsserver der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de)  unter der  Rubrik „Telematik und IT“ (im Bereich „Zahnärzte“).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Oktober ist der 25.09.2019. Die KCH- und KFO- Abrechnungen können wie immer ab dem 16.09. übermittelt werden.

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul4.3zur Abrechnung des III. Quartals 2019
 4.4einzusetzen ab 01.10.2019
KFO-Abrechnungsmodul4.5Abrechnung III. Quartals 2019
 4.6einzusetzen ab 01.10.2019
KBR-Abrechnungsmodul3.7Leistungen bis 30.09.2019
 3.8einzusetzen ab 01.10.2019
ZE-Abrechnungsmodul4.9Leistungen bis 30.09.2019
 5.0einzusetzen ab 01.10.2019
PAR-Abrechnungsmodul2.7einzusetzen seit  01.07.2019
Sendemodul1.5einzusetzen seit 01.04.2019

Die Versions-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist ab 01.04.2019 die 5.0.


Die KZBV teilt zu den Veränderungen der Programmmodule mit: 

„In bestimmten Leistungskonstellationen wurde fälschlicherweise der Fehler 297 ausgegeben. Dieser Fehler wurde korrigiert. Des Weiteren wird bei der Abrechnung der Gebührennummer 10 und der IP4 in derselben Sitzung die Prüfung (Feststellungscode 007) nicht mehr durchgeführt, so dass die Abrechnung dieser beiden Leistungen in derselben Sitzung keine Modulmeldung mehr erzeugt.

Zudem haben wir die Information eingefügt, in welcher Situation die KIG-Einstufung nach 3-5 als fiktive Gebührenposition anzugeben ist. Diese Ergänzung der Dokumentation beruht nicht auf einer Änderung, sondern dient lediglich der näheren Information.“

Des Weiteren wurden Ergänzungen vorgenommen, die nur für den KZV-Bereich Saarland relevant sind.

Dietlind Sczepanski, Telefon: 0331 2977-110, dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de

IKK-Zuschuss für Glattflächenversiegelung

Aus gegebenem Anlass möchten wir an eine seit 2015 geltende Vereinbarung zwischen der KZV Land Brandenburg und der IKK Brandenburg und Berlin erinnern, wonach Versicherte der IKK BB, die sich im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung mit festsitzenden Geräten für die Inanspruchnahme einer Glattflächenversiegelung entscheiden, bis zu zweimal im Verlauf dieser Behandlung einen Zuschuss von jeweils 100,00 EUR erhalten.

Der Vertragszahnarzt schließt hierfür mit dem Patienten eine schriftliche Mehrkostenvereinbarung auf Basis der GOZ (Anlage 2 der Vereinbarung), wobei der 100 EUR-Zuschuss von der GOZ-Rechnung abgezogen und bei der Quartalsabrechnung mit der Pseudonummer „674“ als Begleitleistung über die KZV Land Brandenburg abgerechnet wird.

Diese Regelung gilt nur für Versicherte der IKK Brandenburg und Berlin (unabhängig von deren Wohnort) und in Brandenburg niedergelassene Vertragszahnärzte. Sie umfasst nach Mitteilung der IKK BB neben der Glattflächen- auch die Bracketumfeldversiegelung.

Die entsprechende Vereinbarung ist auf unserer Homepage im Handbuch, Rubrik III-1.3.7 einsehbar; das Formular für die Mehrkostenvereinbarung finden Sie zusätzlich im Downloadcenter unter Recht & Verträge (https://www.kzvlb.de/service/downloadcenter).

Eine aktuelle Übersicht über die „Zusatzvereinbarungen der KZVLB“ mit einzelnen Krankenkassen (Endo-Verträge, Innovationsvereinbarung, Vereinbarungen zu Narkosebehandlungen, IKKids-Befundbogen, Kiefergelenkserkrankungen, Strahlenschutzschienen etc.), erhalten Sie mit dem nächsten Rundschreiben bzw. Newsletter.


Ihre Ansprechpartnerin zu Abrechnungsfragen:
KFO-Abrechnung    Ute Schönefeld     Tel.: 0331 2977-263

Darstellung der Erstattungen für die Telematik-Infrastruktur auf Ihrer Vierteljahresabrechnung

Die KZVLB erreichen zahlreiche Nachfragen bezüglich der Kosten für die Telematik-
Infrastruktur. Voraussetzung für die Erstattung der Kosten ist der Refinanzierungsantrag. Danach erfolgt die Gutschrift innerhalb der Vierteljahresabrechnung.

An folgenden Positionen erkennen Sie die Gutschrift für die Telematik-Infrastruktur:

Vierteljahresabrechnung 1/2019

BSBuchungstextLastschriftGutschriftFallzahl
TIEeGK ORS 1 Erstaustattung 3.688,00 EUR 
TIZeGK ORS 1 Erstaustattung3.688,00 EUR  
TI5eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai 83,00 EUR 
TZ5eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai83,00 EUR  
TI6eGK ORS 1 BK-Pauschale Jun. 83,00 EUR 
TZ6eGK ORS 1 BK-Pauschale Jun.83,00 EUR  

eGK ORS 1 →  Elektronische Gesundheitskarte Online-Rollout Stufe 1

TIE eGK ORS 1 Erstausstattung [Gutschrift]: resultiert aus Ihrem Refinanzierungsantrag. Das ist der Betrag der Ihnen nach der Prüfung gutgeschrieben wird.

TIZ eGK ORS 1 Erstausstattung [Lastschrift]: Diese Buchung erfolgt mit der Auszahlung auf Ihr Bankkonto. Damit sind diese Positionen ausgeglichen und dienen nur noch zur Information.

TI5 eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai [Gutschrift]: Betriebskosten-Pauschale für den Monat Mai.

TZ5 eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai [Lastschrift]: Die Auszahlung, der Betriebskosten-Pauschale für den Monat Mai, auf Ihr Bankkonto. Damit sind diese Positionen ausgeglichen und dienen nur noch zur Information.

Maik Hild, Abteilung Finanzen, 0331 2977- 212, maik.hild(at)kzvlb.de

Deutsche Post mit Preisänderungen beim Briefporto seit 01.07.2019

Die Deutsche Post hat die Entgelte für alle Basisprodukte Brief/National und einige Briefzusatzleistungen sowie die Basisprodukte Brief/International zum 1. Juli 2019 erhöht. Ein Standardbrief kostet nun 80 Cent (bisher 70 Cent). Ebenfalls 10 Cent teurer wurde das Versenden eines Kompakt-, Groß- o. Maxibriefes; 15 Cent mehr kostet der Postkartenversand.

 Preis ab 01.07.2019
Postkarte0,60 €
Standardbrief0,80 €
Kompaktbrief0,95 €
Großbrief1,55 €
Maxibrief2,70 €

Die Versandkosten für Päckchen und Pakete wurden (seit 01.07.2018) nicht geändert.

 FilialpreisOnline-Preis
Päckchen S   (2 kg)3,79 €3,79 €
Päckchen M   (2 kg)4,50 €4,39 €
DHL-Paket     (2 kg)nur online4,99 €
DHL Paket     (5 kg)7,49 €5,99 €

Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder(at)kzvlb.de