Neuer Punktwert bei den Unfallversicherungsträgern ab 01.01.2020

Nach Mitteilung der KZBV konnte mit den Unfallversicherungsträgern auf Bundesebene eine Fortschreibung der Vergütung für das Jahr 2020 vereinbart werden.

Demnach wird der Punktwert für zahnärztliche Leistungen gemäß Ziffer 2.1 des Abkommens ab 1. Januar 2020 um 3,66 % auf 1,32 € erhöht.

Für den „Bericht Zahnschaden“ nach Ziffer 1.1 des Abkommens kann ab 01.01.2020 eine Gebühr in Höhe von 21,42 € und für die Erstattung der nach der UnfalIversicherungs-Anzeigenverordnung (UV-AV) vorgesehenen Berufskrankheitenanzeige (Ziffer 1.4 des Abkommens) können 17,44 € abgerechnet werden.

Die Gebühren für die Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten mit Zahnersatz und Zahnkronen gemäß Anlage 4 des Abkommens bleiben unverändert.

Das neue Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab 01.01.2020 wird nach Abschluss des Unterschriftsverfahrens auf unserer Homepage veröffentlicht (Handbuch Rubrik IV-3).

Rechengrößen der Sozialversicherung 2020

 Monat                               Jahr                                     
Beitragsbemessungsgrenzen
  • Kranken- und Pflegeversicherung
 
4.687,50 €56.250 €
 
  • allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung
 
 
  • Ost   : 6.450 €
  • West: 6.900 €
 
 
  • Ost   : 77.400 €
  • West: 82.800 €
 
 
  • knappschaftliche Rentenversicherung  
 
 
  • Ost   : 7.900 €
  • West: 8.450 €
 
 
  • Ost   : 94.800 €
  • West: 101.400 €
 
Versicherungspflichtgrenzen
  • Kranken- und Pflegeversicherung
 
5.212,50 €62.550 €
Bezugsgrößen
  • Kranken- und Pflegeversicherung
 
3.185 €38.220 €
 
  • allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung
 
 
  • Ost   : 3.010 €
  • West: 3.185 €
 
 
  • Ost   : 36.120 €
  • West: 38.220 €
 

ZE-Härtefallregelung gem. § 55 Abs. 2 SGB V – Einkommensgrenzen 2020

Versicherte Person (im gemeinsamen Haushalt)Einkommensgrenzen (monatliche Bruttoeinnahmen)
ohne Angehörige1.274,00 €
mit 1 Angehörigen1.751,75 €
mit 2 Angehörigen2.070,25 €
mit 3 Angehörigen2.388,75 €
für jeden weiteren Angehörigen zzgl.+ 318,50 €

Übersicht zur ZE-Härtefallregelung nach § 55 Abs. 2 und 3 SGB V

Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder@kzvlb.de

Vorerst keine neuen BEL II Höchstpreise für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien in 2020

Nach Mitteilung der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung (MDZI) dauern die Verhandlungen mit den Landesverbänden der Krankenkassen/Ersatzkassen noch an. Die neuen Höchstpreise für zahntechnische Leistungen für das Jahr 2020 werden voraussichtlich im März 2020 vorliegen.

Insofern behält die ab 01.01.2019 für die Leistungsbereiche ZE, KFO und KB einheitlich gültige Höchstpreisliste für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien im Land Brandenburg nach §§ 57 Abs. 2 sowie 88 Abs. 2 SGB V (www.kzvlb.de – Rubriken: RECHT & VERTRÄGE/Handbuch/V-2; SERVICE/Downloadcenter/Abrechnung bzw. EDV) bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.

Sobald uns hierzu abschließende Ergebnisse vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

Juliane Kukel, Telefon: 0331 2977-317, juliane.kukel@kzvlb.de

Änderung bei DHL-Versandkosten ab 01.01.2020

Die Deutsche Post DHL hat zum 1. Januar 2020 für einige ihrer Produkte die Preise erhöht. So kostet nunmehr der Versand eines Päckchens der Größe M bis 2 kg (60 x 30 x 15 cm) in der Filiale 4,79 € (bisher 4,50 €) und bei Onlinefrankierung 4,49 € (bisher 4,39 €). Nicht geändert wurde der Preis für ein kleines S-Päckchen (35 x 25 x 10 cm), für das man in der Filiale und auch online nach wie vor 3,79 € bezahlt.

DHL-Versand   (max. Gewicht)Filialpreis   Online-Preis
Päckchen S     (2 kg)3,79 €  3,79 €  
Päckchen M     (2 kg)4,79 €   4,79 €  
Paket S            (2 kg)nur online5,49 €
Paket M           (5 kg)7,49 €  6,49 €
Paket L           (10 kg)10,49 €    9,49 €

Die Portogebühren der Deutschen Post wurden zum Jahreswechsel nicht geändert.

Postkarte0,60 €
Standardbrief0,80 €
Kompaktbrief0,95 €
Großbrief1,55 €
Maxibrief2,70 €

Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder@kzvlb.de

Endo-Vertrag mit Brandenburgischer BKK am 31.12.2019 beendet

Aufgrund der zum 01.01.2020 erfolgten Fusion zwischen Brandenburgischer BKK, Thüringer BKK und BKK VBU zur Krankenkasse BKK VBU (Wohnortkasse mit Hauptsitz im KZV-Bereich Berlin) endete die seit 2012 bestehende Vereinbarung zur besonderen zahnärztlichen Versorgung bei der endodontischen Behandlung (Endo-Vertrag) zwischen der KZVLB und der Brandenburgischen BKK am 31.12.2019.

Unsere Endo-Verträge mit der AOK Nordost sowie der IKK Brandenburg und Berlin sind weiterhin unverändert gültig.

Eine aktuelle Übersicht über die Zusatzvereinbarungen bzw. Sonderverträge der KZV Land Brandenburg erhalten Sie als Anlage zu diesem Rundschreiben sowie im Downloadcenter unserer Homepage.

Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder@kzvlb.de

Digitale Planungshilfe - neues Update 3.0.9.0

Auf der Website der KZBV steht ein neues Update zur Digitalen Planungshilfe zum Download bereit.

Die neue Version enthält die ab dem 1. Januar 2020 geltenden neuen Festzuschussbeträge.

Meldung von Abwesenheits- und Urlaubszeiten

Zum Beginn der Vorweihnachtszeit möchten wir Sie daran erinnern, die Versorgung Ihrer Patienten zu regeln, falls Sie planen, über die Feiertage Ihre Praxis für einen wohlverdienten Urlaub zu schließen. Denken Sie bitte daher rechtzeitig daran, sich mit Ihren Kollegen und Kolleginnen über Ihre Vertretung für die Dauer Ihrer Abwesenheit (auch von weniger als einer Woche) abzustimmen und Ihre Patienten zu informieren. Bitte benennen Sie Ihre Kollegen oder die für den Notdienst eingeteilten Zahnärzte nicht ohne ihr Einverständnis.

Die Vertretung kann in Ihrer Praxis (Vertretung im Sinne von § 32 Zahnärzte-ZV) oder nach Abstimmung durch benachbarte Vertragszahnärzte („kollegiale Vertretung“) erfolgen. Der Vertreter ist in geeigneter Weise, z.B. durch Aushang mit Anschrift, Telefon und Sprechzeiten, durch Pressehinweise oder per telefonische Ansage anzugeben.

Gemäß § 32 Abs. 1 Zahnärzte-ZV kann sich der Vertragszahnarzt bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an zahnärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung innerhalb von 12 Monaten bis zu einer Dauer von 3 Monaten, eine Vertragszahnärztin in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von 12 Monaten, vertreten lassen (genehmigungsfrei).

Dauert die Vertretung länger als 1 Woche, bitten wir um entsprechende Mitteilung (anzeigepflichtig). Ein Formular „Urlaubs-/Abwesenheitsmeldung“ liegt der nächsten Vorstandsinformation bei und ist auch hier auf unserer Website  (Zulassung) zu finden.

Die länger als 3 bzw. 12 Monate dauernde Vertretung muss vorab beantragt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie ebenfalls im Downloadcenter der KZV.

Achtung Fehlerteufel

Leider hat sich in der unlängst versendeten BEMA-Kurzübersicht bei der Geb.-Nr. FU ein Fehler eingeschlichen.

Die Bewertung dieser Gebühr in Punkten muss „25“ lauten. Bitte nehmen Sie eine manuelle Korrektur auf Ihrem Übersichtsexemplar vor. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler!

Bekanntgabe der Grenzwerte für 2019 gemäß §§ 11 und 12 VM der KZVLB

Die Abrechnung des Kalenderjahres 2018 ist abgeschlossen, so dass die durchschnittlich abgerechneten Punktwerte der im Land Brandenburg gebildeten Zahnarztgruppen (Zahnärzte, Oralchirurgen und Mund- Kiefer und Gesichtschirurgen) vorliegen. Diese wurden vom Vorstand geprüft und mit dem Beratungsausschuss erörtert.

Die Prüfung hat ergeben, dass keine gravierenden Änderungen für die im Land Brandenburg gebildeten Zahnarztgruppen (Zahnärzte, Oralchirurgen und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen) im Vergleich zu den Vorjahren bestehen und die bisherigen Grenzwerte auch weiterhin dem Solidarcharakter Rechnung tragen.

Der Vorstand hat insofern in seiner Sitzung am 21.08.2019 nachfolgende Grenzwerte für das Jahr 2019 beschlossen:

GebietGrenzwert in Punkten je Fall
Zahnärzte68
Oralchirurgen125
Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgen125

Damit ergeben sich für die Vertragszahnärzte im Land Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen.

Bis zu dem sich aus o. g. Tabelle ergebenden Gesamtgrenzwert (geschützte durchschnittliche Punktmenge je Fall und Quartal) werden die Leistungen mit den vereinbarten Punktwerten bzw. mit dem auf der Grundlage von § 85 Abs. 4 SGB V vom Vorstand der KZV Land Brandenburg festgelegten Verteilungspunktwert vergütet.

Überschreiten die durchschnittlichen Fallwerte eines Zahnarztes (Gesamtpunkte des Jahres durch Gesamtfallzahl) die jeweiligen Grenzwerte, besteht oberhalb der Grenzwerte (Punktmenge) kein Anspruch auf Vergütung aller abgerechneten Punktzahlen.

Für die über die jeweiligen Grenzwerte (Punktmenge je Fall) hinausgehenden Punkte besteht ein Anspruch nur in der Höhe, wie die Restvergütung dies je Krankenkasse bzw. Krankenkassenart zulässt. Das Verfahren zur Ermittlung der Restvergütung ist in § 12 Abs. 3 Verteilungsmaßstab der KZVLB geregelt.

Bei der Ermittlung des individuellen Grenzwertes nach § 11 Abs. 9 und 10 des Verteilungsmaßstabs der KZV Land Brandenburg erfolgt die Zuordnung zur jeweiligen Fallzahlgruppe unter Berücksichtigung der angestellten Zahnärzte, Assistenten bzw. nach der Zahl der gleichberechtigten zahnärztlichen Behandler (§ 15 des Verteilungsmaßstabes der KZV Land Brandenburg).

Die abgerechneten Fälle werden insofern durch die Zahl der Behandler geteilt, wobei die Zahl der Behandler bei der Beschäftigung eines Entlastungs-, Ausbildungs- oder Weiterbildungsassistenten in Vollzeit um 0,25 und bei einer Halbtagsbeschäftigung um 0,125 erhöht wird.

Bei Angestellten ist die Erhöhung der Anzahl der Behandler abhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit. Die Anzahl der Behandler erhöht sich bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von      

            ≥ 36 Stunden um den Faktor 1,0

            ≥ 30 bis < 36 Stunden um den Faktor 0,75

            ≥ 18 bis < 30 Stunden um den Faktor 0,5

            ≥ 10 bis < 18 Stunden um den Faktor 0,25.

Eine wöchentliche Arbeitszeit des angestellten Zahnarztes unter 10 Stunden führt nicht zu einer Faktorerhöhung.

Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand der KZV Land Brandenburg sowie Frau Isensee-Werth (Tel.: 0331 2977-412) gern zur Verfügung.

Telematikinfrastruktur

Der GKV-Spitzenverband ist vor Abschluss des bundesweiten Rollout zur Einführung des Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) mit der Forderung an die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung herangetreten, die Finanzierungsvereinbarung dahingehend zu verändern, dass einzelne Pauschalen abgesenkt werden sollen.

Im ärztlichen Bereich hat der GKV-Spitzenverband zu diesem Thema das Bundessschiedsamt angerufen.

In der Verhandlung auf Vorstandsebene ist es gelungen, die vom GKV-Spitzenverband rückwirkend zum 1. Juli 2019 geforderte Absenkung der Konnektorpauschale abzuwenden.

Die Pauschalen werden bis Ende des Jahres nicht verändert.

Ab dem 1. Januar 2020 gelten neue Pauschalen für :

 

  • den eHealth-Konnektor - (1.380,- €),
  • das stationäre eHealth-Kartenterminal - (535,- €),
  • die SMC-B - (465,- €).
  • Komplexitätszuschläge für größere Praxen fallen weg.

Außerdem sind Sonderregelungen für bereits bestellte, jedoch noch nicht installierte Konnektoren vereinbart worden:

Die Pauschale in Höhe von 1.547,- € wird auch für Konnektoren gewährt, die nach dem 31. Dezember 2019 erstmalig genutzt werden, aber bereits vor dem 1. Oktober 2019 bestellt worden sind. Ausschließlich für diese Praxen besteht ein Anspruch auf Updatekosten gem. § 2 Abs. 1 Anlage 11c BMV-Z in Höhe von 380,- €.

Die Inhalte dieser Vereinbarung wurden in die Anlage 11a BMV-Z (Handbuch III-3.1.2.) überführt, siehe Anlage Handbuch III-3.1.2..

Der weit überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die Telematikinfrastruktur angeschlossen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich knapp 85 % der brandenburgischen Zahnarztpraxen ausstatten lassen und einen Refinanzierungsantrag eingereicht.

Wir dürfen Sie daran erinnern, dass Sie mit dem Tag der Installation der TI-Komponenten und dem ersten Versichertenstammdatenabgleich den Refinanzierungsantragonline stellen können. (Anmeldung auf dem Verwaltungsserver der KZVLB unter dem Stichwort „eGK-Online-Rollout“ => „Refinanzierungsantrag“)

Für die gesetzlich festgelegte einprozentige Honorarkürzung bei Nichtanbindungan an die TI liegen der KZV Land Brandenburg noch keine detaillierten Vorgaben der KZBV vor.

 

Telematik-Hotline, Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Darstellung der Erstattungen für die Telematik-Infrastruktur auf Ihrer Vierteljahresabrechnung

Die KZVLB erreichen zahlreiche Nachfragen bezüglich der Kosten für die Telematik-
Infrastruktur. Voraussetzung für die Erstattung der Kosten ist der Refinanzierungsantrag. Danach erfolgt die Gutschrift innerhalb der Vierteljahresabrechnung.

An folgenden Positionen erkennen Sie die Gutschrift für die Telematik-Infrastruktur:

Vierteljahresabrechnung 1/2019

BSBuchungstextLastschriftGutschriftFallzahl
TIEeGK ORS 1 Erstaustattung 3.688,00 EUR 
TIZeGK ORS 1 Erstaustattung3.688,00 EUR  
TI5eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai 83,00 EUR 
TZ5eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai83,00 EUR  
TI6eGK ORS 1 BK-Pauschale Jun. 83,00 EUR 
TZ6eGK ORS 1 BK-Pauschale Jun.83,00 EUR  

eGK ORS 1 →  Elektronische Gesundheitskarte Online-Rollout Stufe 1

TIE eGK ORS 1 Erstausstattung [Gutschrift]: resultiert aus Ihrem Refinanzierungsantrag. Das ist der Betrag der Ihnen nach der Prüfung gutgeschrieben wird.

TIZ eGK ORS 1 Erstausstattung [Lastschrift]: Diese Buchung erfolgt mit der Auszahlung auf Ihr Bankkonto. Damit sind diese Positionen ausgeglichen und dienen nur noch zur Information.

TI5 eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai [Gutschrift]: Betriebskosten-Pauschale für den Monat Mai.

TZ5 eGK ORS 1 BK-Pauschale Mai [Lastschrift]: Die Auszahlung, der Betriebskosten-Pauschale für den Monat Mai, auf Ihr Bankkonto. Damit sind diese Positionen ausgeglichen und dienen nur noch zur Information.

Maik Hild, Abteilung Finanzen, 0331 2977- 212, maik.hild(at)kzvlb.de