Umbenennung BAPersBw PA 3 – Heilfürsorgeabrechnung der Bundeswehr

Mit Wirkung vom 01.April 2020 wird die Abteilung Personalabrechnung des BAPersBw in Abteilung VII umbenannt.

Die Unterabteilung PA 3 – Heilfürsorgeabrechnung der Bundeswehr wird künftig in der Abteilung VII Unterabteilung 3 als Referat 3 abgebildet sein.

Wir bitten, die neue Bezeichnung

BAPersBwVII3.3

ab dem genannten Stichtag für sämtlichen Schriftwechsel zu verwenden.

Die Ihnen bekannte Postanschrift (Prötzeler Chaussee 25, 15344 Strausberg) bleibt von der Umbenennung unberührt.

Diese Änderung wurde auch ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

(BKV-Nr.: 9 53 0095209 00)

Neue BEL II ab 01.03.2020

Nach Mitteilung der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung (MDZI) sind mit den Landesverbänden der  Krankenkassen/Ersatzkassen nunmehr neue Höchstpreise für die zahntechnischen Laboratorien vereinbart worden.
Bitte beachten Sie die „Lieferdatum“-Basis für die Berechnung der Laborpreise:

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das gewerbliche Labor gilt der Tag der Lieferung des fertiggestellten zahntechnischen Werkstücks an die Praxis. Hintergrund der Regelung ist, dass Labore ggf. nicht täglich Rechnungen erstellen. Insoweit können Lieferdatum und Rechnungsdatum abweichen.

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das praxiseigene Labor gilt der Tag der Eingliederung.
 

Hier die aktuellen Preislisten

Höhere ZE-Festzuschüsse ab 01.10.2020

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurde u. a. eine Erhöhung der Festzuschüsse zum 1. Oktober 2020 von derzeit 50 % auf dann 60 % der Beträge für die jeweilige Regelversorgung beschlossen. In diesem Zusammenhang steigen folglich auch die Boni, welche Versicherte erhalten, die mit ihrem Bonusheft eine regelmäßige Inanspruchnahme zahnärztlicher Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, von 60 % bzw. 65 % auf dann 70 % bzw. 75 %. In begründeten Ausnahmefällen soll zudem künftig das einmalige Versäumen der Vorsorgeuntersuchung für den 10-Jahre-Bonus folgenlos bleiben.

Festzuschüsseaktuellab 01.10.2020
ohne Bonus50 %60 %
mit Bonus für 5 Jahre60 %70 %
mit Bonus für 10 Jahre65 %75 %

Ausschlaggebend für die Gewährung der neuen Festzuschüsse ist das Ausstellungsdatum des Heil- und Kostenplanes ab 01.10.2020.

Wir bitten die anstehenden Änderungen ggf. in der Praxisplanung zu berücksichtigen.

Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vor Beginn der Neuregelungen.

Zugriff auf alle Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Rechtzeitige Beantragung des elektronischen Heilberufsausweises unerlässlich

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ermöglicht Zahnarztpraxen, kommende medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur (Tl) zu nutzen. Dazu zählen nach Angaben der zuständigen gematik GmbH ab dem 2. Quartal 2020 das
Notfalldatenmanagement (NFDM) oder und der elektronische Medikationsplan (eMP). lst ein solcher Ausweis dann allerdings nicht vorhanden, bleibt den betroffenen Praxen der Zugang zu diesen Diensten verwehrt. Daher macht die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) alle Zahnarztpraxen jetzt noch einmal darauf aufmerksam, dass sie zeitnah einen eHBA beantragen sollten - falls das bislang noch nicht geschehen sein sollte. Die gesetzlich verpflichtende Ausgabe des eHBA für Zahnärztinnen und Zahnärzte erfolgt - nach landesrechtlichen Regelungen - durch die jeweils zuständige Zahnärztekammer.

 ,,Allen Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten muss der Ausweis so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden, um künftige Anwendungen der TI nutzen zu können. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sollten ihre Mitglieder deshalb entsprechend informieren und erneut auf die Notwendigkeit der flächendeckenden Verfügbarkeit des eHBA in möglichst allen Praxen aktiv hinweisen", teilte der Vorstand der KZBV mit.

Einführung erster medizinischer TI-Anwendungen

Mit dem Notfalldatenmanagement und dem elektronischen Medikationsplan (eMP) sollen ab dem 2. Quartal die ersten medizinischen Anwendungen der TI verfügbar sein. Diese benötigen den eHBA zwingend. Der eHBA ist in Brandenburg seit Ende 2014 verfügbar.

Gesetzliche Regelungen geben Erforderlichkeit de eHBA vor

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz, das Digitale Versorgung-Gesetz sowie das derzeit geplante Patientendatenschutzgesetz sehen zudem weitere Verschärfungen zur Erforderlichkeit eines eHBA vor, unter anderem mit der Verpflichtung von Zahnarztpraxen zur Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab 1 . Januar 2021 und der elektronischen Patientenakte (ePA). Bei dieser wird den Praxen gemäß dem zum 1. Januar in Kraft getretenen DVG die Vergütung vertragszahnärzlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent gekürzt, wenn sie den Nachweis, dass sie über die erforderlichen Komponenten und Dienste zum Zugriff auf die ePA verfügen, nicht bis zum 30. Juni 2021 erbringen. Zu diesen Komponenten gehört auch der eHBA. Das geplante Patientendatenschutzgesetz geht sogar noch weiter: Sollte das Gesetz in der Fassung des vorliegenden Entwurfes in Kraft treten, dürfte der elektronische Praxisausweis (SMC-B) in den Praxen nur noch genutzt werden, wenn auch ein eHBA verfügbar ist - auch, wenn die Praxis ausschließlich die online-Prüfung der eGK durchführt.

Hintergrund: Der elektronische Heilberufsausweis

Der elektronische Zahnarztausweis ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der Zugriff auf medizinische Daten der elektronischen Gesundheitskarte nur in Verbindung mit einem eHBA erfolgen darf, der über eine Möglichkeit zur sicheren Authentifizierung und über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügt. Daher muss gewährleistet sein, dass bei einem Zugriff auf solche Daten mit einer SMc-B die Zugreifenden selbst über einen eHBA verfügen oder von Personen autorisiert sind, die über einen solchen verfügen.

BKK Pfalz verzichtet auf Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen

Die BKK Pfalz teilte uns ihren Verzicht auf das formale Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen nach den Bema-Nrn. K1 – K4 mit.

Der Behandlungsplan muss ab sofort nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse eingereicht werden und verbleibt in der Praxis (Dokumentationspflicht). Die Diagnose ist auf dem Abrechnungsformular anzugeben. Eine Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes ist möglich.

Behandlungen von Verletzungen des Gesichtsschädels sind weiterhin anzeigepflichtig.

Eine Übersicht zum Genehmigungsverzicht bei Kiefergelenksbehandlungen ist im Downloadcenter (Übersichten) auf unserer Homepage eingestellt.

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KB-Abrechnung

Manuela Latzo, Telefon: 0331 2977-177, abrechnung(at)kzvlb.de

Zwischenstaatliches Krankenversicherungsrecht - Auswirkungen des Brexit

Am 1. Februar 2020 wurde der Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (Vereinigtes Königreich) aus der Europäischen Union (EU) vollzogen.

Das gleichzeitig in Kraft getretene Austrittsabkommen sieht eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 vor, in welcher die Verordnungen über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit weiter Anwendung finden sollen (z. B. für Touristen, entsandte Arbeitnehmer, Rentner, Studierende).

Patientinnen und Patienten, die im Vereinigten Königreich krankenversichert sind, können in Deutschland demnach bis zum 31. Dezember 2020 auch weiterhin über die etablierten Verfahren (Muster 80/81) zahnärztlich versorgt werden.

Für die Praxen ergeben sich bis zum Jahresende 2020 keine Änderungen.

Sobald Regelungen für die Zeit ab 01.01.2021 feststehen, werden wir Sie darüber informieren.

Neuer Punktwert bei den Unfallversicherungsträgern ab 01.01.2020

Nach Mitteilung der KZBV konnte mit den Unfallversicherungsträgern auf Bundesebene eine Fortschreibung der Vergütung für das Jahr 2020 vereinbart werden.

Demnach wird der Punktwert für zahnärztliche Leistungen gemäß Ziffer 2.1 des Abkommens ab 1. Januar 2020 um 3,66 % auf 1,32 € erhöht.

Für den „Bericht Zahnschaden“ nach Ziffer 1.1 des Abkommens kann ab 01.01.2020 eine Gebühr in Höhe von 21,42 € und für die Erstattung der nach der UnfalIversicherungs-Anzeigenverordnung (UV-AV) vorgesehenen Berufskrankheitenanzeige (Ziffer 1.4 des Abkommens) können 17,44 € abgerechnet werden.

Die Gebühren für die Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten mit Zahnersatz und Zahnkronen gemäß Anlage 4 des Abkommens bleiben unverändert.

Das neue Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab 01.01.2020 wird nach Abschluss des Unterschriftsverfahrens auf unserer Homepage veröffentlicht (Handbuch Rubrik IV-3).

Rechengrößen der Sozialversicherung 2020

 Monat                               Jahr                                     
Beitragsbemessungsgrenzen
  • Kranken- und Pflegeversicherung
 
4.687,50 €56.250 €
 
  • allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung
 
 
  • Ost   : 6.450 €
  • West: 6.900 €
 
 
  • Ost   : 77.400 €
  • West: 82.800 €
 
 
  • knappschaftliche Rentenversicherung  
 
 
  • Ost   : 7.900 €
  • West: 8.450 €
 
 
  • Ost   : 94.800 €
  • West: 101.400 €
 
Versicherungspflichtgrenzen
  • Kranken- und Pflegeversicherung
 
5.212,50 €62.550 €
Bezugsgrößen
  • Kranken- und Pflegeversicherung
 
3.185 €38.220 €
 
  • allgemeine Renten- und Arbeitslosenversicherung
 
 
  • Ost   : 3.010 €
  • West: 3.185 €
 
 
  • Ost   : 36.120 €
  • West: 38.220 €
 

ZE-Härtefallregelung gem. § 55 Abs. 2 SGB V – Einkommensgrenzen 2020

Versicherte Person (im gemeinsamen Haushalt)Einkommensgrenzen (monatliche Bruttoeinnahmen)
ohne Angehörige1.274,00 €
mit 1 Angehörigen1.751,75 €
mit 2 Angehörigen2.070,25 €
mit 3 Angehörigen2.388,75 €
für jeden weiteren Angehörigen zzgl.+ 318,50 €

Übersicht zur ZE-Härtefallregelung nach § 55 Abs. 2 und 3 SGB V

Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder@kzvlb.de