FAQ - Katalog

Was heißt „ZäPP“ und was hat es mit dem Projekt auf sich?
Die Abkürzung „ZäPP“ steht für „Zahnärzte-Praxis-Panel“. Es handelt sich dabei um eine deutschlandweite Fragebogen-Erhebung zur wirtschaftlichen Situation in Zahnarztpraxen und zu den Rahmenbedingungen in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Durchgeführt wird das Projekt durch das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Das ZäPP ersetzt die bisherige Kostenstrukturerhebung der KZBV.

Hintergrund: Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber ab dem Jahr 2013 neue Kriterien für die Vergütungsveränderung geschaffen. Statt der bisherigen Grundlohnsummenanbindung sollen die Gesamtvergütungen unter Berücksichtigung der Zahl und Struktur der Versicherten, der Morbiditätsentwicklung, der Kosten- und Versorgungsstruktur, der für die vertragszahnärztliche Tätigkeit aufzuwendenden Arbeitszeit sowie der Art und des Umfangs zahnärztlicher Leistungen vereinbart werden. Mit dem ZäPP wird den dadurch gestiegenen inhaltlichen und methodischen Anforderungen an belastbare Daten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der zahnärztlichen Versorgung Rechnung getragen. Das Projekt schafft zudem eine einheitliche, umfassende Datengrundlage, um die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in Verhandlungen der KZV Land Brandenburg und der KZBV mit den Krankenkassen wirksam zu vertreten.

Alle Informationen zum  FAQ-Katalog finden Sie hier oder unter www.zäpp.de.

Mehr Informationen zum Zi finden Sie bei Bedarf unter www.zi.de.

Für persönliche Rückfragen können Sie sich an Sabrina Stallknecht
Tel.: 0331 2977 341; E-Mail: sabrina.stallknecht(at)kzvlb, als Ansprechpartnerin bei der KZV Land Brandenburg wenden.