Vergütungsverhandlungen mit dem Verband der Ersatzkassen einschl. TK für die Jahre 2018 u. 2019

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2018 + 2019 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

Mit dem vdek wurden folgende Punktwerte vereinbart:

IP/FU01.01.2019 - 31.03.20191,0826 €
 01.04.2019 - 31.12.20191,1207 €
Bema Teile 1, 2, und 4 (ohne IP, FU)01.01.2019 - 31.03.20191,0404 €
 01.04.2019 - 31.12.20191,0765 €
Bema Teil 301.01.2019 - 31.03.20190,9072 €
 01.04.2019 - 31.12.20190,9387 €
Gutachterpunktwert01.01.2019 - 31.03.20191,0404 €
 01.04.2019 - 31.12.20191,0765 €

Für die entgangene Vergütungsanpassung für den Zeitraum 01.01.2018 – 31.12.2018 haben die Vertragspartner sich auf eine Einmalzahlung geeinigt. Nach Vertragsunterzeichnung erfolgt die Auszahlung der Einmalzahlung unter Zugrundelegung des Abrechnungsvolumens auf Basis der Einzelleistungsvergütung von Amts wegen. 
 
Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.
 

Erinnerung an die Bestellung der Komponenten zur Telematikanbindung bis zum 31.03.2019

Wenden Sie sich bevorzugt zuerst an den Hersteller Ihres Praxisverwaltungssystems. Dieser bespricht mit Ihnen den Bestellvorgang oder leitet Sie an ausführende Firmen weiter.

Bitte weisen Sie uns, wie im Rundschreiben 4/2019 vom 25.02.2019 kommuniziert, die Bestellung über das entsprechende Onlineformular zeitnah nach. (Verwaltungsserver→ eGK-Online-Rollout→ Nachweis der Bestellung)
Wenn Sie bereits ausgestattet und an die TI angebunden sind, stellen sie bitte zeitnah Ihren Refinanzierungsantrag!


Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich 47 % der brandenburgischen Zahnarztpraxen ausstatten lassen und einen Refi nanzierungsantrag eingereicht. Den „Nachweis der Bestellung“ erbrachten bislang 7 %. 

Optimistisch macht die Zahl von 911 Praxen, die bereits einen (oder mehrere) Praxisausweis( e) bestellt haben bzw. besitzen. Das entspricht ungefähr 66 % der auszustattenden Praxen.

Bitte versäumen Sie nicht, auch Konnektor, stationäres Lesegerät und den VPNZugangsdienst bei Ihrem Gesamtdienstleister bis 31.03.2019 zu bestellen !

Die Installation aller Komponenten (=Anbindung an die Telematikinfrastruktur) muss bis 30.06.2019 erfolgen, um der gesetzlich festgelegten einprozentigen Honorarkürzung zu entgehen.

Telematik-Hotline, Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.

Änderungen der Satzung, Wahlordnung und Reise- u. Entschädigungskostenordnung I der KZVLB

Inkrafttreten der auf der letzten Vertreterversammlung beschlossenen Änderung der Satzung, der Wahlordnung sowie der Reise- und Entschädigungskostenordnung I der KZV Land Brandenburg

Mit Mitgliederrundschreiben vom 12.12.2018 (Nr. 21/2018) informierten wir Sie bereits über die Beschlüsse der  Vertreterversammlung vom 08.12.2018 über die Änderungen der Satzung, der Wahlordnung sowie der Reise- und Entschädigungskostenordnung I der KZV Land Brandenburg.

Diese Änderungen der Satzung, der Wahlordnung sowie der Reise- und Entschädigungskostenordnung I hat unsere Aufsichtsbehörde am 05.03.2019 genehmigt.

Die neu gefassten o. g. Rechtsordnungen finden Sie hier auf unserer Homepage www.kzvlb.de unter der Rubrik: RECHT & VERTRÄGE / Handbuch / I-6 (Satzung), I-15 (Wahlordnung) und I-17 (Reise- und Entschädigungskostenordnung I). 
 

Daten & Fakten 2019

Aktuelle Ausgabe der Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung.

Modulversionen für das Abrechnungsquartal 1/2019 und die monatlichen Abrechnungen April 2019

Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie (wie immer) auf dem Verwaltungsserver der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de)  unter der  Rubrik „Telematik und IT“ (im Bereich „Zahnärzte“).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen April ist der 25.03.2019. Die KCH- und KFO- Abrechnungen können wie immer ab dem 16.03. übermittelt werden.

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul4.1zur Abrechnung des I. Quartals 2019
 4.2einzusetzen ab 01.04.2019
KFO-Abrechnungsmodul4.3Abrechnung I. Quartals 2019
 4.4einzusetzen ab 01.04.2019
KBR-Abrechnungsmodul3.5Leistungen bis 31.03.2019
 3.6einzusetzen ab 01.04.2019
ZE-Abrechnungsmodul4.8einzusetzen ab 01.01.2019
PAR-Abrechnungsmodul2.6einzusetzen ab 01.01.2019
Sendemodul1.5einzusetzen ab 01.04.2019

Die Versions-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist ab 01.04.2019 die 5.0.


Die KZBV teilt zu den Veränderungen der Programmmodule mit: 

Bei der Abrechnung der Leistungen 174a bzw. 174b wurde, bei Angabe des Datums der vormaligen Erbringung, fälschlicherweise der Fehlercode 258 „Leistung korrekt, aber die Angabe zur vormaligen Erbringung wird nicht übermittelt, weil sie nicht erforderlich ist“ ausgegeben. Dieser Fehler wurde behoben.

Mit dem KFO-Abrechnungsmodul Version 4.4 werden auch detaillierte Fehlercodes bzgl. Des genehmigten KFO-Behandlungsplanes ausgegeben und die Antragsnummer differenzierter geprüft.

Mit der Version 5.0 des Knr12-Modules werden die internen Kassennummernzuordnungen für die Sonstigen Kostenträger erweitert bzw. angepasst. Ebenfalls wurde entsprechend der Dokumentation berücksichtigt, dass bei einem schriftlichen Anpruchsnachweis (Art des Anspruchsnachweises = „1“) das Wohnortkennzeichen nicht immer angegeben wird.

Dietlind Sczepanski, Telefon: 0331 2977-110, dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de

 

Wir dürfen Sie an die Bestellung der Komponenten zur Telematikanbindung bis zum 31.03.2019 erinnern.

Wenden Sie sich bevorzugt zuerst an den Hersteller Ihres Praxisverwaltungssystems. Dieser bespricht mit Ihnen den Bestellvorgang oder leitet Sie an ausführende Firmen weiter.

Bitte weisen Sie uns, wie im Rundschreiben 4/2019 vom 25.02.2019 kommuniziert, die Bestellung über das entsprechende Onlineformular zeitnah nach.
(Verwaltungsserver→ eGK-Online-Rollout→ Nachweis der Bestellung)

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich  47 % der brandenburgischen Zahnarztpraxen ausstatten lassen und einen Refinanzierungsantrag eingereicht. Den „Nachweis der Bestellung“ erbrachten bislang 7 %.

Optimistisch macht die Zahl von 911 Praxen, die bereits einen (oder mehrere) Praxisausweis(e) bestellt haben bzw. besitzen. Das entspricht ungefähr 66 % der auszustattenden Praxen.

Bitte versäumen Sie nicht, auch Konnektor, stationäres Lesegerät und den VPN-Zugangsdienst bei Ihrem Gesamtdienstleister bis 31.03.2019 zu bestellen !

Die Installation aller Komponenten (=Anbindung an die Telematikinfrastruktur) muss bis 30.06.2019 erfolgen, um der gesetzlich festgelegten einprozentigen Honorarkürzung zu entgehen.

Telematik-Hotline,   Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Zahnmedizinische Frühprävention - Neue FU-Richtlinie ab 01.07.2019

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 17.01.2019 die Neufassung der „Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Früherkennungsuntersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (zahnärztliche Früherkennung gemäß § 26 Absatz 1 Satz 5 und Absatz 2 Satz 5 SGB V/FU-RL)“ beschlossen.

Die Neuregelungen zur Frühprävention sind in die bestehende FU-Richtlinie integriert worden und sehen voraussichtlich ab 1. Juli 2019 für Kinder vom 6. bis zum vollendeten 33. Lebensmonat folgende Leistungen vor:

  • Einführung von drei zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen
  • die Früherkennungsuntersuchungen beinhalten die eingehende Untersuchung des Kindes, die Aufklärung und  Beratung der Eltern sowie die praktische Anleitung zum täglichen Zähneputzen beim Kleinkind 
  • alle Kinder erhalten einen Anspruch auf eine Anwendung von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung zweimal im Kalenderhalbjahr, unabhängig vom Kariesrisiko.

Der Anspruch für Kinder vom 34. (bisher 30.) Lebensmonat bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr bleibt erhalten. Die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen wurden hinsichtlich der zeitlichen Intervalle mit den ärztlichen Kinder-Vorsorgeuntersuchungen abgestimmt.

Die neue FU-Richtlinie tritt bei Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit sowie nach entsprechenden Anpassungen im BEMA durch den Bewertungsausschuss am 01.07.2019 in Kraft. 

Sobald die Bewertung der neuen Leistungen abgeschlossen ist, werden wir Sie ausführlich über die Neuregelungen informieren.

SVLFG - Anschrift und Genehmigungen

Wie uns die SVLFG mitteilt, ist für die Bearbeitung und Genehmigung von Heil- und Kostenplänen bzw. Behandlungsplänen für Versicherte der SVLFG folgende Anschrift zu verwenden:

        SVLFG
        KK-Leistung
        34105 Kassel

Grund dafür ist die Zentralisierung der Bearbeitung genehmigungspflichtiger Leistungen für Versicherte der SVLFG auf den Standort Kassel. 

Alle notwendigen Koponenten für die TI-Anbindung bis 31.03.2018 bestellen

Nur bei RECHTZEITIGER BESTELLUNG aller Komponenten für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur erfolgt die Aussetzung der Honorarkürzung bis zum 30. Juni 2019! 

Die Bestellung der SMC-B-Karte allein ist hierfür nicht ausreichend

Gemäß § 291 Abs. 2b Satz 3 SGB V haben die vertragszahnärztlichen Leistungserbringer über die Telematikinfrastruktur den Versichertenstammdatenabgleich durchzuführen. 
Sofern diese Prüfung ab dem 1. Januar 2019 nicht durchgeführt wird, ist die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen nach § 291 Abs. 2b Satz 14 SGB V pauschal um 1 Prozent so lange zu kürzen, bis die Prüfung durchgeführt wird. 
Gemäß § 291 Abs. 2b Satz 16 SGB V ist von der Kürzung bis zum 30. Juni 2019 abzusehen, wenn gegenüber der zuständigen Kassenzahnärztlichen Vereinigung nachgewiesen wird, dass alle erforderlichen Komponenten der Telematikinfrastruktur bereits vor dem 1. April 2019 bestellt wurden.

Um eine Kürzung der ab dem 01. Januar 2019 erbrachten, vertragszahnärztlichen Leistungsvergütung in Höhe von einem Prozent bei (noch) Nichtanbindung an die Telematikinfrastruktur zu vermeiden, müssen Sie: 
Die Bestellung gegenüber der KZV nachweisen! 

Bitte bestätigen Sie deshalb verbindlich Ihre Bestellung der Ausstattung für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur! Dies können Sie ausschließlich online über das Formular „Nachweis der Bestellung“ auf dem Verwaltungsserver durchführen.

Wichtig:Wenn Sie uns bereits (unverbindlich) Ihre Bestellung gemeldet haben und noch nicht an die TI angebunden sind, müssen Sie uns bitte diese Meldung erneut verbindlich bestätigen!

Loggen Sie sich dafür bitte auf dem Verwaltungsserver (Button „Zur Online-Abrechnung“, auf der Startseite) mit Ihrer Praxiskennung ein.

Das Formular finden Sie im Menü „eGK-Online-Rollout“ unter „Nachweis der Bestellung“.

Im Weiteren gilt nach wie vor der Termin 30.06.2019, um an die TI angeschlossen zu sein. 
Das heißt, ab dem 01.07.2019 muss der Versichertenstammdatenabgleich beim Einlesen der eGK in der Praxis durchgeführt werden, ansonsten wird ab diesem Zeitpunkt die Honorarkürzung durchgeführt.

Refinanzierung
Der „Refinanzierungsantrag“ (Verwaltungsserver unter dem Stichwort „eGK-Online-Rollout“) wird von uns im laufenden Prozess angepasst, sobald neue Regelungen gelten. 
Rufen Sie ihren bereits abgeschlossenen Refinanzierungsantrag auf, können Sie unter „Ergänzung“ z.B. mobile Kartenterminals, die SMC-B oder den elektronischen Zahnarztausweis (eHbA)  nachfinanzieren.
Ihren Anspruch auf Finanzierung entnehmen Sie bitte unter dem Punkt „Finanzierung Online-Anbindung eGK“ (Verwaltungsserver unter dem Stichwort „eGK-Online-Rollout“)

Ein Anspruch auf Finanzierung z.B. eines mobilen Kartenterminals sowie eine weitere Smartcard vom Typ SMC-B (Praxisausweis) besteht nur dann, wenn die Praxis gegenüber der Kassenzahnärztlichen Vereinigung entweder mindestens 30 Besuchsfälle im Vorjahr bzw. im aktuellen Jahr oder den Abschluss eines Kooperationsvertrages nachweist.
Informieren Sie sich gern in der Broschüre der KZBV „Anbindung an die Telematikinfrastruktur“ oder im Gesetzestext, der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung mit allen Anlagen 11.

Hinweis zur Benutzung eines mobilen Kartenterminals
Mit mobilen Kartenterminals kann KEIN Versichertenstammdatenabgleich durchgeführt werden, zu dem Sie spätestens ab 01.07.2019 gesetzlich verpflichtet sind. 
Ausnahmen macht der Gesetzgeber ausschließlich im Zusammenhang mit Besuchsgebühren.

Vergütungsverhandlungen mit der AOK Nordost

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2018 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

IP, Früherkennungsuntersuchungen

Der Punktwert für Individualprophylaxe-Leistungen (BEMA-Nrn. IP1 bis IP 5) sowie Leistungen nach § 26 SGB V und Leistungen nach § 22a SGB V (BEMA-Nrn. 174 a und b ab dem 01.07.2018) betragen

vom 01.01.2018 – 31.12.2018      1,1013 €

 

BEMA-Teile 1, 2 und 4

Der Punktwert für zahnärztliche Leistungen nach den BEMA-Teilen 1 (ausgenommen der BEMA-Nrn. IP1 bis IP5 sowie der Leistungen nach § 26 SGB V), 2 und 4 beträgt

vom 01.01.2018 – 30.06.2018      1,0130 €

vom 01.07.2018 – 31.12.2018      1,0421 €

 

Kieferorthopädische Behandlung (BEMA-Teil 3)

Die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen beträgt für die Zeit

vom 01.01.2018 – 31.03.2018      0,9118 €

vom 01.04.2018 – 31.12.2018      0,9386 €

 

Gutachter

Der Punktwert für Gutachterleistungen beträgt

vom 01.01.2018 – 30.06.2018      1,0130 €

vom 01.07.2018 – 31.12.2018      1,0421 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

 

Versandkosten/Materialkosten

Ab dem 01.07.2018 betragen die Versandkosten 4,10 €. Die Vertragspartner stimmen überein, dass ab dem 01.01.2019 die bundesmantelvertragliche Regelung in der Fassung ab dem 01.07.2018 gilt: Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Materialkosten werden im Jahr 2018 in Höhe der bisherigen gesamtvertraglichen Regelung abgegolten. Die Vertragspartner vereinbaren, dass ab dem 01.01.2019 die  Beträge für die Abformkosten in Höhe von 3,00 EUR (KB) und 2,80 EUR (KFO) gemäß Anlage 1 zum BMV-Z gelten.

Die am 31.12.2018 geltenden Punktwerte sind bis zum Abschluss eines Vergütungsvertrages für das Jahr 2019 weiterhin gültig.

Vergütungsverhandlungen mit der SVLFG 2018 + 2019

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2018 + 2019 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

IP, Früherkennungsuntersuchungen

Der Punktwert für Individualprophylaxe-Leistungen (BEMA-Nrn. IP1 bis IP 5) sowie Leistungen nach § 26 SGB V und Leistungen nach § 22a SGB V (BEMA-Nrn. 174 a und b ab dem 01.07.2018) betragen

vom 01.01.2018 – 31.12.2018      1,1464 €

vom 01.01.2019 – 31.12.2019      1,1768 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2019 betreffend betrug 1,1464 €, das Jahr 2020 betreffend beträgt er 1,1768 €

BEMA-Teile 1, 2 und 4

Der Punktwert für zahnärztliche Leistungen nach den BEMA-Teilen 1 (ausgenommen der BEMA-Nrn. IP1 bis IP5 sowie der Leistungen nach § 26 SGB V), 2 und 4 beträgt

vom 01.01.2018 – 31.12.2018      1,0490 €

vom 01.01.2019 – 31.12.2019      1,0768 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2019 betreffend betrug 1,0490 €, das Jahr 2020 betreffend beträgt er 1,0768 €.

Wenn sich im Laufe der Durchführung einer systematischen PAR-Behandlung der Punktwert ändert, dann ist bei der Abrechnung des Behandlungsfalles durch den Vertragszahnarzt dem bisherigen Punktwert die Hälfte der Differenz zwischen diesem und dem neuen Punktwert hinzuzurechnen. PAR-Fälle, für die die Krankenkasse die Kostenübernahmeerklärung vor dem Wechsel des Punktwertes abgegeben hat und mit deren Behandlung erst nach Inkrafttreten des neuen Punktwertes begonnen worden ist, werden in vollem Umfang nach dem neuen Punktwert abgerechnet; bei der Abrechnung gibt der Vertragszahnarzt das Datum des Behandlungsbeginns an, vgl. Ziffer 5.2.2. der Anlage 1 BMV-Z.

Kieferorthopädische Behandlung (BEMA-Teil 3)

Die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen beträgt für die Zeit

vom 01.01.2018 – 31.12.2018      0,9279 €

vom 01.01.2019 – 31.12.2019      0,9525 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2019 betreffend betrug 0,9279 €, das Jahr 2020 betreffend beträgt er 0,9525 €.

Gutachter

Der Punktwert für Gutachterleistungen beträgt

vom 01.01.2018 – 31.12.2018      1,0490 €

vom 01.01.2019 – 31.12.2019      1,0768 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2019 betreffend betrug 1,0490 €, das Jahr 2020 betreffend beträgt er 1,0768 €.

Für die in der Praxis des Zahnarztes entstandenen Material- und Versandkosten gilt Folgendes:

Die durch die Neufassung des BMV-Z ab dem 01.07.2018 geltenden Beträge für die Abformkosten in Höhe von 3,00 EUR (KB) und 2,80 EUR (KFO) werden ab dem 01.01.2019 wirksam und gelten fortan in der jeweiligen Höhe gemäß Anlage 1 zum BMV-Z.

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde und des Bundesversicherungsamtes.

Änderung der Regelung für Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung

Zum Jahresbeginn 2019 ist durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) auch eine Änderung des § 60 SGB V hinsichtlich der Regelung für Krankenfahrten zu ambulanten Behandlungen in Kraft getreten.

Gemäß § 60 Abs. 1 Satz 5 SGB V gilt seit 01.01.2019 für Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung die erforderliche Genehmigung als erteilt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:

-              Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen:

„aG“      (außergewöhnliche Gehbehinderung),

„BL“       (Blindheit) oder

„H“         (Hilflosigkeit)

-              Einstufung gemäß SGB XI in den Pflegegrad 3, 4 oder 5;

bei Einstufung 3 zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität, oder Einstufung bis zum 31.12.2016 in die Pflegestufe 2 und seit dem 01.01.2017 mindes-tens Einstufung in Pflegegrad 3

Weiterhin genehmigungspflichtig bleiben Krankenbeförderungen von Versicherten zu ambu-lanten Behandlungen, bei denen o. g. Voraussetzungen nicht vorliegen, die jedoch vergleich-bar in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind und einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum bedürfen.

Die Neuregelung erfordert eine Anpassung der Krankentransport-Richtlinie durch den GBA sowie eine Änderung des Formulars Muster 4 „Verordnung einer Krankenbeförderung“. Zum 01.04.2019 wird im ärztlichen Bereich ein neues Muster 4 eingeführt, welches auch im zahn-ärztlichen Bereich Anwendung finden soll. Sobald uns hierzu abschließende Ergebnisse vor-liegen, werden wir Sie darüber informieren.

Bitte informieren Sie Ihre betroffenen Patienten, dass bei o. g. Voraussetzungen die vorherige Genehmigung von Krankenfahrten durch die Krankenkasse entfällt.

Ab 01.01.2019 neue BEL II Höchstpreise für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien LB

Nach Mitteilung der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung (MDZI) sind mit den Landesverbänden der Krankenkassen/Ersatzkassen neue Höchstpreise für die zahntechnischen Laboratorien für das Jahr 2019 vereinbart worden.

Die neue BEL II Höchstpreisliste steht Ihnen hier auf unserer Homepage – unter der Rubrik SERVICE / Downloadcenter / Abrechnung bzw. in verschiedenen Formaten unter "EDV" zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie die „Lieferdatum“-Basis für die Berechnung der Laborpreise:

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das gewerbliche Labor gilt der Tag der Lieferung des fertiggestellten zahntechnischen Werkstücks an die Praxis. Hintergrund der Regelung ist, dass Labore ggf. nicht täglich Rechnungen erstellen. Insoweit können Lieferdatum und Rechnungsdatum abweichen.

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das praxiseigene Labor gilt der Tag der Eingliederung.

Neue Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung

Zum 01. Januar 2019 ist die neue Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) in Kraft getreten und löst damit die bisher geltende Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) ab. Die neue Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschusses enthält Vorgaben für sektorübergreifende und sektorenspezifische einrichtungsübergreifende Maßnahmen der Qualitätssicherung und setzt den Beschluss zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung vom 21. Juli 2016 (Eckpunktebeschluss) um.

Die Richtlinie bündelt bestehende datengestützte Verfahren zur sektorspezifischen und sektorenübergreifenden  Qualitätssicherung und hat u.a. zum Ziel, die Qualität der gesundheitlichen Versorgung durch Erheben, Verarbeiten und Nutzen von Daten zu verbessern und die Selbstbestimmung des Patienten zu stärken. 

Die aktuell bestehenden sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren beziehen sich auf die Themen „Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie“ (QS PCI) sowie „Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen“ (QS WI). Da diese Prüfthemen keine Auswirkungen auf die tägliche Arbeit in der Zahnarztpraxis haben, ergeben sich derzeit keine weitergehenden neuen Anforderungen für Sie. 

Über Änderungen werden wir Sie selbstverständlich zum entsprechenden Zeitpunkt informieren.

Ansprechpartner:
Janosch Kuner LL.M. 
Assessor jur.
E-Mail: janosch.kuner(at)kzvlb.de
Tel: 0331/2977-151

Vergütungsverhandlungen mit der Knappschaft

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2019 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

Punktwerte 01.01.2019 – 31.12.2019

Bema-Teile 1 (KCH), 2 (KB) und 4 (PAR)1,0748 €
IP/FU1,1356 €
Bema Teil 3 (KFO)0,9371 €
Gutachterpunktwert1,0748 €

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden.
Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Digitale Planungshilfe - neues Update 3.08

Auf der Website der KZBV steht ein neues Update zur Digitalen Planungshilfe zum Download bereit.

Das Update berücksichtigt die zum 1. Januar 2019 geltenden neuen Festzuschussbeträge.

Technisch gesehen beinhaltet die Aktualisierungsdatei alle Programmänderungen seit Einführung der DPF. Das ermöglicht auch Zahnärzten, die die früheren Updates nicht durchgeführt haben, nun direkt auf die Version 3.0.8 aufzurüsten.

Umfrage zur beruflichen Situation im Land Brandenburg für Zahnärzte

Die Landeszahnärztekammer Brandenburg führt gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Land Brandenburg eine Umfrage zur aktuellen beruflichen Situation der Zahnärzte im Land Brandenburg durch. Der Fragebogen richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an nicht selbständige Zahnärztinnen und Zahnärzte. Folglich können nicht alle Antwortvorgaben für Sie und Ihre berufliche Situation zutreffen. Natürlich ist die Abfrage anonym. Bitte füllen Sie den Fragebogen online aus - eine Auswertung wird im "Zahnärzteblatt Brandenburg" zu gegebener Zeit zu lesen sein.  ... zum Fragebogen