Bezirksstellenvortrag 2020

Dieser Inhalt ist nur angemeldeten Mitgliedern zugänglich. Bitte loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten unter "Login" ein.

Neuer ZE-Punktwert ab 01.01.2021

Nach aktueller Mitteilung konnten sich KZBV und GKV-Spitzenverband trotz der besonders schwierigen Gesamtlage für das nächste Jahr erfreulicherweise auf eine Erhöhung der Vergütung bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen um 2,53 Prozent einigen. Dies entspricht exakt der Grundlohnsummenentwicklung für das Jahr 2021.

Somit gilt ab 01.01.2021 ein ZE-Punktwert in Höhe von 0,9818 Euro.

Der Punktwert 0,9818 Euro ist bei allen Heil- und Kostenplänen anzusetzen, die ab dem 01.01.2021 ausgestellt werden.

Beide Vertragspartner bewerten es als Erfolg, die Verhandlungen einvernehmlich zu einem für beide Seiten guten Ergebnis geführt zu haben. Insbesondere konnte im Gegensatz zur ärztlichen Versorgung ein Schiedsamtsverfahren verhindert werden, welches die Anpassung der Vergütung im Bereich Zahnersatz und Zahnkronen weit bis in das kommende Jahr verzögert hätte. Aus Sicht der KZBV ist es gerade in den für die zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen äußerst schwierigen Zeiten der Pandemie, aber auch für die Patientinnen und Patienten wichtig, sich auf eine gewisse Planbarkeit im bedeutenden Leistungssegment des Zahnersatzes verlassen zu können. Der nun erfolgte Abschluss der Verhandlungen trägt hierzu bei.

Das Ergebnis wäre jedoch nicht ohne die äußerst wertvollen Daten des Zahnärzte-Praxis-Panels (ZäPP) möglich gewesen. Durch die starke Datenbasis und die nachweislich hohen Kostenentwicklungen der befragten Praxen in der diesjährigen ZäPP-Erhebung konnte die KZBV den GKV-Spitzenverband zu einem Abschluss in Höhe der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Das dies insbesondere in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit ist, haben wir in anderen Versorgungsbereichen, wie z. B. in der ambulanten ärztlichen Versorgung, gesehen. Wir sind davon überzeugt, dass uns das ZäPP auch in den nächsten Jahren wertvolle Dienste bei den Vergütungsverhandlungen leisten wird.

Aus Sicht der KZBV ist das Resultat der Verhandlungen insgesamt ein sehr gutes Ergebnis, das sich trotz der besonderen Umstände der diesjährigen Verhandlungen nahtlos in die durchweg positiven Verhandlungsergebnisse der letzten Jahre einreiht. Damit können die Kostensteigerungen in den Praxen in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Die unterzeichnete Vereinbarung zwischen KZBV und GKV-SpV zur Anpassung des Punktwertes nach § 57 Abs. 1 SGB V für das Jahr 2021 erhalten Sie mit dem nächsten Rundschreiben.

 

Ihre Ansprechpartner:

Rainer Linke, Stellv. Vorsitzender des Vorstandes, Telefon 0331 2977-311, rainer.linke(at)kzvlb.de

Rouven Krone, Ass. iur. Verwaltungsdirektor, Telefon 0331 2977-351, rouven.krone(at)kzvlb.de

Telematikinfrastruktur (TI)

Refinanzierung

Wir dürfen sie nochmals darauf hinweisen, dass für die Refinanzierung des Erstausstattungspaket TI seit dem 01.01.2020 eine Jahresfrist nach Anschluss und Inbetriebnahme besteht.

Für Ansprüche bei denen der Anschluss und die Nutzung der gesetzlichen Anwendungen ab Beginn des Online-Rollout im Jahr 2017 bis 31. Dezember 2019 erfolgte; dürfen diese bis 31.12.2020 geltend gemacht werden (§ 6 Abs. 7b Anlage 11 BMV-Z).

Andernfalls sind alle Ansprüche für Erstausstattung und Betriebskosten verwirkt.

Elektronischer Heilberufsausweis (eHbA)

Wir dürfen Sie ebenso an die Bestellung des eHBA erinnern (siehe gemeinsames Kammer/KZV-Schreiben vom 16.11.2020), der zum 01.01.2021 verpflichtend einmal je Praxis vorhanden sein muss (ggf. nachweislich bestellt).

Wie im Kammer/KZV-Schreiben ebenfalls erwähnt, behalten alle Vorläufer-eHBA ihre Gültigkeit und können bis Ende 2023 genutzt werden!

Gesetzliche Grundlage für die Pflicht zum eHBA ist das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG), das im Juli vom Bundestag verabschiedet wurde und am 14.10.2020 in Kraft getreten ist.
 

Bitte wenden Sie sich zur Beantragung an die Landeszahnärztekammer Brandenburg.

Modulversionen für das Abrechnungsquartal IV/2020 und die monatlichen Abrechnungen Januar 2021

Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie auf der Seite der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Januar 2021 ist der 21.12.2020.

Die KCH- und KFO- Abrechnungen für das IV. Quartal 2020 können wie immer ab dem 16.12. übermittelt werden.

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul4.7Abrechnung IV. Quart. 2020
 4.8einzusetzen ab 01.01.2021
KFO-Abrechnungsmodul4.9Abrechnung IV. Quart. 2020
 5.0einzusetzen ab 01.01.2021
KBR-Abrechnungsmodul4.1Leistungen bis 31.12.2020
 4.2einzusetzen ab 01.01.2021
ZE-Abrechnungsmodul5.4Leistungen bis 31.12.2020
 5.5einzusetzen ab 01.01.2021
K/PAR-Abrechnungsmodul3.0einzusetzen seit 01.10.2020
Sendemodul1.7Leistungen bis 31.12.2020
 1.8einzusetzen ab 01.01.2021

Die Vers.-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist ab 01.01.2021 die 5.3.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) teilt zu den Änderungen der Module mit:

Das ZE-Abrechnungsmodul enthält die neuen und ab dem 01.01.2021 geltenden Festzuschüsse, die sich aufgrund des ebenfalls ab diesem Zeitpunkt geltenden GKV-ZE-Punktwertes in Höhe von 0,9818 EUR ergeben.

Zu einem neuen Punktwert für die Bundespolizei liegen zurzeit noch keine Informationen vor.

 

KBR / KCH / KFO:

Gemäß Änderung der Anlage 1 BMV-Z sind Amalgam-Füllungen künftig mit einen "A" direkt hinter der Leistungsnummer zu kennzeichnen, z. B.13aA (Bitte grundsätzlich Großschreibung beachten!).

Zudem wurden in die Abrechnungsmodule neue Fehlercodes im Rahmen der Prüfungen zu den neuen BEMA-Leistungen Videosprechstunde (VS), Videofallkonferenz (VFKa,VFKb) und Technikzuschlag (TZ) aufgenommen:

"018 Nur in Verbindung mit VS, VFKa/b, 181b oder 182b abrechenbar"

"397 Nur als alleinige Leistung abrechenbar"

"398 Leistung nur dreimal im Quartal abrechenbar"

Für die KZV Thüringen wurde eine weitere Prüfung zu den Leistungen 13e-h aufgenommen:

Energie BKK verzichtet auf Genehmigungsverfahren bei Kiefergelenksbehandlungen

Die energie BKK teilte uns ihren Verzicht auf das formale Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen nach den BEMA-Nrn. K1 – K4 mit.

Der Behandlungsplan muss ab 01.12.2020 nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse eingereicht werden und verbleibt in der Praxis (Dokumentationspflicht). Die Diagnose ist auf dem Abrechnungsformular anzugeben. Eine Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes ist möglich.

Behandlungen von Verletzungen des Gesichtsschädels sind weiterhin anzeigepflichtig.

Eine Übersicht zum Genehmigungsverzicht bei Kiefergelenksbehandlungen ist hier im Downloadcenter (Übersichten) eingestellt 

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KB-Abrechnung

Manuela Latzo, Telefon: 0331 2977-177, abrechnung(at)kzvlb.de

Kennzeichnung von Amalgamfüllungen in der Abrechnung

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung zur schrittweisen Verringerung von Dentalamalgam besteht künftig eine Pflicht zur Kennzeichnung von Amalgamfüllungen in der Abrechnung. Hierzu treten zu Jahresbeginn 2021 entsprechende Änderungen der Anlage 1 und der Anlage 8a zum BMV-Z in Kraft.

Danach sind Amalgam-Füllungen ab 01.01.2021 mit einem „A“ direkt hinter der Leistungsnummer zu kennzeichnen, z. B. 13aA (Bitte unbedingt Groß- und Kleinschreibung beachten!).

Die Abrechnungsmodule wurden entsprechend angepasst und die Praxisverwaltungssysteme müssen diese Neuregelungen ebenfalls berücksichtigen.

Die 21. Änderungsvereinbarung zum BMV-Z finden Sie auf hier unserer Homepage.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen zu Abrechnungsfragen:

- KCH:  Barbara Ulrich,   Telefon: 0331 2977-145, abrechnung.KCH(at)kzvlb.de​​​​​​​

- KFO:  Ute Schönefeld,  Telefon: 0331 2977-263, abrechnung.KFO(at)kzvlb.de

 

Sofortauszahlung Dezember 2020

Der letzte Termin zur Sofortauszahlung Zahnersatz und Parodontose wird in diesem Jahr der 22.12.2020 sein.

Ab dem 04.01.2021 können Sie dann wieder ohne Einschränkung, Ihre Unterlagen zur Sofortauszahlung einreichen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung sicherzustellen, beachten Sie bitte, dass die erforderlichen Unterlagen bis 10 Uhr bei der KZV Land Brandenburg vorliegen müssen.

Ingrid Voigt, Telefon: 0331 2977-217, finanzen(at)kzvlb.de

Fusion der atlas BKK ahlmann

Fusion der atlas BKK ahlmann (Kassen-Nr.: 3121013) und der Schwenninger BKK (Kassen-Nr.: 7536262) zum 01.01.2021 zur vivida bkk (Kassen-Nr.: 7536262)

Am 01.01.2021 wird die atlas BKK ahlmann mit der Schwenninger BKK fusionieren. Aufnehmende Krankenkasse ist die Schwenninger BKK, die gleichzeitig ihren Kassennamen in vivida bkk ändert.

Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummern der atlas BKK ahlmann auf die Kassennummern der vivida bkk (Kassen-Nr.: 7536262, ehemals Schwenninger BKK) erfolgt ab diesem Zeitpunkt.

Alle Versicherten beider fusionierter Krankenkassen bekommen neue elektronische Gesundheitskarten der vivida bkk.

Der Hauptsitz der Krankenkasse vivida bkk ist im KZV-Bereich Baden-Württemberg (KZV 02).

Kooperationsverträge mit stationären Pflegeeinrichtungen nach § 119b SGB V

Zusendung der Berichtsbögen für 2020 an die KZV Land Brandenburg bis zum 31.12.2020

Wir möchten alle Vertragszahnärzte, die im Jahr 2020 über einen Kooperationsvertrag nach § 119 b SGB V mit einem Pflegeheim verfügten bzw. noch verfügen, daran erinnern, zum Ende des Kalenderjahres den Berichtsbogen nach Anlage 1 der Rahmenvereinbarung für das Jahr 2020 an die KZV Land Brandenburg zu senden.

Im Berichtsbogen ist die Anzahl der im Jahr 2020 betreuten Pflegeheimbewohner anzugeben.

Die anzugebende Anzahl bezieht sich dabei nicht auf die bereits behandelten Patienten, sondern auf alle Bewohner, die potentiell eine Behandlung durch den Kooperationszahnarzt zum Stichtag 30.06.2020 wünschten.

Sollte der Kooperationsvertrag nach dem 30.06.2020 geschlossen worden sein, ist der Stichtag der Beginn des Kooperationsvertrages.

Wir bitten Sie daher, sofern noch nicht bereits geschehen, den ausgefüllten und unterschriebenen Berichtsbogen für das Jahr 2020 der KZVLB zu übermitteln.

Ein Exemplar des Berichtsbogens finden Sie hier.

Conny Slansky, Telefon:  0331 2977-335, conny.slansky(at)kzvlb.de

 

Dosierangaben unbedingt auf dem Rezept angeben

Auf Bitten des Deutschen Apothekerverbandes weisen wir nochmals darauf hin, dass auch Zahnärzte dazu verpflichtet sind, bei Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln die jeweilige Dosierung auf dem Rezept anzugeben oder auf dem Rezept kenntlich zu machen, dass dem Patienten ein Medikationsplan oder eine schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt.

Die Neuerungen gehen auf eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) zurück, die am 01.11.2020 in Kraft getreten ist.

Fehlt die Dosierungsangabe, kann die Krankenkasse gegenüber dem Apotheker die Erstattung des Arzneimittels verweigern (Retaxation). Es ist daher davon auszugehen, dass Apotheken Rezepte ohne Dosierungsangaben ablehnen werden oder es zumindest zu einem höheren Aufwand durch Rückfragen kommen wird, denn nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt darf die Dosierung in der Apotheke ergänzt werden.

Fusionen und Kassenänderungen

Änderung der Kontaktdaten der KKH – Kaufmännische Krankenkasse

Die KKH hat uns informiert, dass innerhalb ihrer Krankenkasse bundeseinheitlich für alle Zahnärzte die nachfolgende neue Telefonnummer gilt:

0800 5548640554

Diese Telefonnummernänderung wurde ebenfalls ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

Bonusheft: Nachweis auch für 2020 erforderlich

Aufgrund zahlreicher Anfragen weisen wir darauf hin, dass mit Ausnahme der Bonus-Sonderregelungen für Kinder/Jugendliche im ersten Halbjahr 2020 (vgl. Vorstandsinformation 16/2020) keine weiteren coronabedingten Ausnahmen bezüglich der zahnärztlichen Untersuchungen zum Erwerb des Bonusanspruchs für 2020 verabschiedet wurden.

Demnach muss zum Erhalt eines erhöhten Zahnersatz-Festzuschusses auch der Bonusstempel für das Jahr 2020 nachgewiesen werden!

Keinesfalls sollten sich Patienten auf die neue Regelung, wonach beim 10-Jahres-Bonus in begründeten Ausnahmefällen das einmalige Fehlen des Bonusstempels folgenlos bleiben kann, stützen.

Zwar gilt seit Oktober 2020 die Neuregelung, wonach gem. § 55 Abs. 1 Satz 6 SGB V ein einmaliges Versäumnis der Untersuchung innerhalb des 10-Jahres-Zeitraumes folgenlos bleiben kann. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine ausreichende Begründung des Patienten gegenüber der Krankenkasse, weshalb er im betreffenden Jahr/Halbjahr nicht zum Zahnarzt gehen konnte. Allein die Angabe „Corona-Pandemie“ dürfte – ohne eine zusätzliche individuelle Begründung – als Ausnahmegrund nicht ausreichen.

Bitte informieren Sie Ihre Patienten entsprechend.

Eine Patienteninformation der KZBV zum Bonusheft, welche insbesondere auch die einzige Corona-Ausnahmeregelung für Kinder und Jugendliche im ersten Halbjahr 2020 und die seit 01.10.2020 geltenden Neuregelungen enthält, finden Sie hier.

Meldungen von Abwesenheits- und Urlaubszeiten

Zum Beginn der Vorweihnachtszeit möchten wir Sie daran erinnern, die Versorgung Ihrer Patienten zu regeln, falls Sie planen, über die Feiertage Ihre Praxis für einen wohlverdienten Urlaub nach einem pandemiegeplagten und außergewöhnlichen Jahr zu schließen. Denken Sie bitte daher rechtzeitig daran, sich mit Ihren Kollegen und Kolleginnen über Ihre Vertretung für die Dauer Ihrer Abwesenheit (auch von weniger als einer Woche) abzustimmen und Ihre Patienten zu informieren. Bitte benennen Sie Ihre Kollegen oder die für den Notdienst eingeteilten Zahnärzte nicht ohne ihr Einverständnis.

Die Vertretung kann in Ihrer Praxis (Vertretung im Sinne von § 32 Zahnärzte-ZV) oder nach Abstimmung durch benachbarte Vertragszahnärzte („kollegiale Vertretung“) erfolgen. Der Vertreter ist in geeigneter Weise, z.B. durch Aushang mit Anschrift, Telefon und Sprechzeiten, durch Pressehinweise oder per telefonische Ansage anzugeben.

Gemäß § 32 Abs. 1 Zahnärzte-ZV kann sich der Vertragszahnarzt bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an zahnärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung innerhalb von 12 Monaten bis zu einer Dauer von 3 Monaten, eine Vertragszahnärztin in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von 12 Monaten, vertreten lassen (genehmigungsfrei).

Dauert die Vertretung länger als 1 Woche, bitten wir um entsprechende Mitteilung (anzeigepflichtig). Ein Formular „Urlaubs-/Abwesenheitsmeldung“ liegt dieser Vorstandsinformation bei und ist auch auf der Website www.kzvlb.de im Downloadcenter zu finden.

Die länger als 3 bzw. 12 Monate dauernde Vertretung muss vorab beantragt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie ebenfalls im Downloadcenter der KZV.

 

Abteilung Zulassung/Register/Bereitschaftsdienst

Christiane Ariza Romero, Ass. iur., 0331- 2977-334

Daniela Knodel, 0331- 2977-153,  Fax: 0331 2977 308,  zulassung(at)kzvlb.de

ZE-Festzuschussregelung ab 01.10.2020

Hier: Handlungsempfehlung des GKV-Spitzenverbands

Wie bereits informiert, stellen die gesetzlichen Krankenkassen bei der Gewährung der neuen ZE-Festzuschüsse nicht wie bislang auf das Ausstellungsdatum des Heil- und Kostenplanes, sondern auf das Datum der Eingliederung der ZE-Versorgung ab.

Bei Heil- und Kostenplänen die vor dem 01.10.2020 (also mit alten Festzuschüssen) ausgestellt und genehmigt – aber erst nach dem Stichtag eingegliedert wurden, bekommen Patienten die Differenz zwischen alten und neuen Festzuschüssen auf Antrag von ihrer Krankenkasse erstattet.

Probleme treten allerdings in Fällen auf, bei denen vor dem 01.10.2020 ausgestellte, aber bereits mit neuen Festzuschüssen genehmigte Heil- und Kostenpläne abgerechnet werden sollen; jedoch die Praxissoftware eine Systemumstellung auf das Eingliederungsdatum nicht ermöglicht.

Zwischenzeitlich wurde vom GKV-Spitzenverband mit Rundschreiben 2020/781 vom 03.11.2020 eine Handlungsempfehlung an alle Krankenkassen zum Umgang mit entsprechenden Fällen veröffentlicht, welche auch für diese Fallkonstellation eine kassenseitige Erstattung des Differenzbetrages an den Versicherten vorsieht.

Im Übrigen verweisen wir auf unsere Veröffentlichungen in der Vorstandsinformation 24/2020 sowie im Praxis-Podcast Folge 3 (Handhabung der neuen Festzuschuss-Regelung).

 

Ihre Ansprechpartnerinnen/ZE-Abrechnung:

Christina Schlomm    (Abr.-Nrn. 0001 bis   1522)    Tel.: 0331 2977-102   abrechnung.ZE1(at)kzvlb.de
Margit More-Krüger    (Abr.-Nrn. 1523 bis   2760)    Tel.: 0331 2977-146   abrechnung.ZE7(at)kzvlb.de
Sibylle Grabbert         (Abr.-Nrn. 2761 bis 89999)    Tel.: 0331 2977-178   abrechnung.ZE8(at)kzvlb.de

Dosierangaben auf Rezepten

Neue Regeln: Seit dem 01.11.2020 sind Dosierangaben auf dem Rezept verpflichtend

Seit dem 01.11.2020 sind Ärzte und Zahnärzte dazu verpflichtet, Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente mit Angaben zur Dosierung zu versehen (z. B. 0-1-1), es sei denn, der Patient besitzt bereits eine schriftliche Dosierungsanweisung oder einen Medikationsplan. Die Neuerungen gehen auf eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) zurück, die am 01.11.2020 in Kraft getreten ist.

Fehlt die Dosierungsangabe, kann die Krankenkasse gegenüber dem Apotheker die Erstattung des Arzneimittels verweigern (Retaxation). Es ist daher davon auszugehen, dass Apotheken Rezepte ohne Dosierungsangaben ablehnen werden oder es zumindest zu einem höheren Aufwand durch Rückfragen kommen wird, denn nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt darf die Dosierung in der Apotheke ergänzt werden.

Vertreterversammlung der KZV Land Brandenburg am 5. Dezember 2020

Am Samstag, dem 05.12.2020, tagt wieder die Vertreterversammlung.

Da wegen der angestiegenen Infektionszahlen eine Ansteckung bei einer Präsenzveranstaltung trotz Hygienekonzept nicht ausgeschlossen werden kann, findet die Sitzung als Videokonferenz statt.

Die Vertreterverssammlung ist für Mitglieder der KZV Land Brandenburg öffentlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis zum 03.12.2020 per E-Mail an die Abteilung Recht & Verträge, um den erforderlichen Zugangslink zum Livestream im Internet zu erhalten.

Vergütungsverhandlung mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) einschl. TK für das Jahr 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) einschließlich TK wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2021 vereinbart:

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,1810 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1351 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20210,9897 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1351 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Vergütungsverhandlung mit der AOK Nordost für das Jahr 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der AOK Nordost wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2021 vereinbart:

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,2088 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohen IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1479 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20211,0212 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1479 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Vergütungsverhandlung mit der IKK Brandenburg und Berlin für das Jahr 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2021 vereinbart:

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,2537 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1365 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20211,0237 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1365 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Vergütungsverhandlung mit der Knappschaft für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der Knappschaft wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU01.01.2020 - 31.03.20201,1356 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1772 €
Bema Teil 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.03.20201,0748 €
 01:04:2020 - 31:12:20201,1141 €
Bema Teil 301.01.2020 - 31.03.20200,9371 €
 01.04.2020 - 31.12.20200,9714 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.03.20201,0748 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1141 €

Die Punktwerte für das Jahr 2020 können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

 

Ebenfalls wurden folgende Punktwerte mit der Knappschaft für das Jahr 2021 vereinbart

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,2070 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohen IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1423 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20210,9960 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1423 €

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Abschlagszahlungen für die Quartale III. und IV. 2020

Gemäß den Bestimmungen der Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten der KZVLB erfolgt die Berechnung der Abschlagszahlungen für konservierend-chirurgische und kieferorthopädische Leistungen

  • für das Quartal III. 2020 unter zu Grundelegung des von der KZVLB abgeschlossenen Quartals I. 2020
  • für das Quartal IV. 2020 unter zu Grundelegung des von der KZVLB abgeschlossenen Quartals II. 2020

Aufgrund der Covid 19-Pandemie  im Quartal I. 2020 und insbesondere im Quartal II. 2020 sind in den Zahnarztpraxen zum Teil gravierende Umsatzeinbußen zu verzeichnen, so dass die normale Abschlagsberechnung deutlich  geringer sein  und der tatsächlichen Leistungserbringung im Quartal IV. 2020 konträr gegenüber stehen kann. Um die Abschlagszahlungen entsprechend anzupassen und Liquiditätsengpässen gegen zu steuern besteht die Möglichkeit die KCH/KFO-Abschläge für die Monate Oktober, November und Dezember 2020 und (nach oben) auf 75 Prozent und somit dem tatsächlichen Leistungsvolumen anzupassen.

Des Weiteren kann bis zum 9. Januar 2021 eine Anpassung der Abschläge aus dem Quartal III. 2020 auf 75 Prozent beantragt werden. 

Für diese Möglichkeiten muss ein Antrag und die Umsatzstatistik für den jeweiligen Zeitraum eingereicht werden. Der Antrag muss datiert, von dem/den Praxisinhaber/n unterzeichnet und mit dem Praxisstempel versehen werden. 


Soweit nach Abschluss des Quartals II. 2020 - bedingt durch den reduzierten Praxisumfang -  eine Überzahlung zu verzeichnen ist, prüfen wir z. B. zwecks Aufrechterhaltung der Liquidität Ihrer Praxis die Möglichkeit der Stundung des Überzahlungsbetrages. Bitte beachten Sie, dass diese Möglichkeiten Praxisinhabern mit Ende der Zulassung nicht eingeräumt werden können.

Bitte denken Sie daran, dass ohne Antragsstellung eine automatische Verrechnung der Überzahlung mit der/den nächstfolgenden Abschlagszahlung(en) erfolgt (die Abschlagszahlung für den Monat Oktober 2020 - 1. Abschlagszahlung für das Quartal IV. 2020-erfolgt am 16. November 2020).

Ansprechpartner:

Ingrid Voigt, Stellv. Abteilungsleiterin, 0331 2977-217, ingrid.voig(at)kzvlb.de

Jana Pribbenow, 0331 2977-216, jana.pribbenow(at)kzvlb.de

Thomas Galonska, 0331 2977-173, thomas.galonska(at)kzvlb.de

 

Um eine umgehende Antragsbearbeitung sicherzustellen, verwenden Sie bitte nur die v. b. E-Mail-Adressen oder die E-Mail-Adresse finanzen(at)kzvlb.de.

Die Anträge können auch mittels Telefax gesendet werden. Bitte verwenden Sie in diesem Fall ausschließlich die Fax-Nr. 0331 2977-220.

Vergütungsverhandlungen mit der AOK Nordost für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.
Mit der AOK Nordost wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU 01.01.2020 - 31.03.20201,1402 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1819 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.12.20201,1223 €
Bema Teil 301.01.2020 - 31.12.20200,9984 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.12.20201,1223 €

Obwohl die Verträge noch nicht unterzeichnet sind, hat die AOK Nordost der Vorabveröffentlichung zugestimmt.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Betrachten Sie diese Veröffentlichung bitte als Vorabinformation. Weitere Einzelheiten in Bezug auf das Jahr 2021 erfolgen zeitnah.

Vergütungsverhandlungen mit der IKK Brandenburg für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.
Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU 01.01.2020 - 30.06.20201,1805 €
 01.07.2020 - 31.12.20201,2232 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.03.20201,0789 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1089 €
Bema Teil 301.01.2020 - 30.06.20200,9718 €
 01.07.2020 - 31.12.20200,9988 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.03.20201,0789 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1089 €

Obwohl die Verträge noch nicht unterzeichnet sind, hat die IKK der Vorabveröffentlichung zugestimmt.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Betrachten Sie diese Veröffentlichung bitte als Vorabinformation. Weitere Einzelheiten in Bezug auf das Jahr 2021 erfolgen zeitnah.

Änderung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte zum 01.01.2021

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) hat die Anpassung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte an das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. In den Verhandlungen im GB-A konnte die KZBV erreichen, dass die Besonderheiten der Heilmittelverordnung in der zahnärztlichen Versorgung gewahrt werden und das Versorgungsgeschehen für Zahnärzte, Therapeuten und Patienten zugleich bürokratieärmer und versorgungsnäher ausgestaltet wird.

So wird u. a. die bisherige Regelfallsystematik künftig durch eine orientierende Behandlungsmenge abgelöst, das notwendige Genehmigungsverfahren bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls entfällt und der Beginn der Heilmittelbehandlung wird von 14 auf 28 Tage verlängert. Zudem wird es ein neues Formular zur zahnärztlichen Heilmittelverordnung (Vorduck 9) geben.

Die geänderte HeilM-RL ZÄ tritt im Interesse der einheitlichen Anwendung der orientierenden Behandlungsmenge im ärztlichen und im zahnärztlichen Bereich nicht wie bislang vorgesehen am 01.10.2020, sondern voraussichtlich am 1. Januar 2021 in Kraft.

Über Details der Neuregelungen zur Verordnung von Heilmitteln durch Vertragszahnärzte werden wir Sie selbstverständlich ausführlich informieren.