Vergütungsverhandlungen mit dem BKK Landesverband Mitte für die Jahre 2020/2021

Vor der noch ausstehenden Unterzeichnung der Verträge haben sich die Vertragspartner erfreulicherweise vorab auf die nachfolgenden Punktwerte einigen können:

IP/FU01.01.2020 – 31.12.20201,1745 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,2042 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 – 31.12.20201,1213 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,1497 €
Bema Teil 301.01.2020 – 31.12.20201,0067 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,0322 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 – 31.12.20201,1213 €
 01.01.2021 – 31.12.20211,1497 €

Sobald die Verträge unterzeichnet sind, werden wir Sie umgehend über weitere Vertragsdetails informieren.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

 

Vergütungsverhandlungen mit der SVLFG 2020 + 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 + 2021 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

IP, Früherkennungsuntersuchungen

Der Punktwert für Individualprophylaxe-Leistungen (BEMA-Nrn. IP1 bis IP 5) sowie Leistungen nach § 26 SGB V und Leistungen nach § 22a SGB V (BEMA-Nrn. 174 a und b) betragen:

vom 01.01.2020 – 31.03.20201,1768 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20201,2199 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,2508 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 1,2199 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,2508 €.

BEMA-Teile 1, 2 und 4

Der Punktwert für zahnärztliche Leistungen nach den BEMA-Teilen 1 (ausgenommen der BEMA-Nrn. IP1 bis IP5 sowie der Leistungen nach § 26 SGB V), 2 und 4 beträgt:

vom 01.01.2020 – 31.03.20201,0768 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20201,1162 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,1444 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 1,1162 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,1444 €.


Wenn sich im Laufe der Durchführung einer systematischen PAR-Behandlung der Punktwert ändert, dann ist bei der Abrechnung des Behandlungsfalles durch den Vertragszahnarzt dem bisherigen Punktwert die Hälfte der Differenz zwischen diesem und dem neuen Punktwert hinzuzurechnen. PAR-Fälle, für die die Krankenkasse die Kostenübernahmeerklärung vor dem Wechsel des Punktwertes abgegeben hat und mit deren Behandlung erst nach Inkrafttreten des neuen Punktwertes begonnen worden ist, werden in vollem Umfang nach dem neuen Punktwert abgerechnet; bei der Abrechnung gibt der Vertragszahnarzt das Datum des Behandlungsbeginns an, vgl. Ziffer 5.2.2. der Anlage 1 BMV-Z.


Kieferorthopädische Behandlung (BEMA-Teil 3)

Die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen beträgt für die Zeit

vom 01.01.2020 – 31.03.20200,9525 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20200,9874 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,0124 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 0,9874 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,0124 €.


Gutachter

Der Punktwert für Gutachterleistungen beträgt

vom 01.01.2020 – 31.03.20201,0768 €
vom 01.04.2020 – 31.12.20201,1162 €
vom 01.01.2021 – 31.12.20211,1444 €

Der Basispunktwert für die Vergütungsverhandlungen das Jahr 2021 betreffend betrug 1,1162 €, das Jahr 2022 betreffend beträgt er 1,1444 €.

Für die in der Praxis des Zahnarztes entstandenen Material- und Versandkosten gilt Folgendes:

Für Abformkosten (KB und KFO) gelten die Beträge gemäß Anlage 1 zum BMV-Z.

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde und des Bundesversicherungsamtes.

Broschüre zu Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsilen

Broschüre der KZBV zu Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsilen in der vertragszahnärztlichen Versorgung

Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsile sind seit Oktober 2020 auch in der vertragszahnärztlichen Versorgung im Einsatz. Um Zahnärztinnen und Zahnärzten den Umgang mit den neuen Leistungen zu erleichtern und Praxen die Handhabung der Technik so einfach wie möglich zu machen, hat die KZBV die Broschüre „Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsile in der vertragszahnärztlichen Versorgung - Die wichtigsten Informationen für Zahnarztpraxen“ erstellt.

Die Publikation zeigt anschaulich auf, welche technischen Anforderungen und Voraussetzungen beachtet werden müssen. Schritt-für-Schritt-Anleitungen bieten einen leicht verständlichen Überblick, etwa auf dem Weg von der analogen in die digitale Sprechstunde. Transparente Hinweise erleichtern zudem die Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen.

Die Broschüre kann als pdf-Datei auf der Website der KZBV abgerufen werden.

Was Zahnarztpraxen über die IT-Sicherheitsrichtlinie wissen müssen…

Zu der am 1. Februar 2021 in Kraft tretenden „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“  hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) Informationsmaterialien für Zahnarztpraxen erstellt. 

Dazu zählen aktuell ein FAQ-Katalog, der die wichtigsten Fragen zu dem Thema allgemeinverständlich beantwortet, sowie - in Kürze - der begleitende und inhaltlich an die neuen Vorgaben angepasste zahnarztspezifische Leitfaden „Datenschutz und Datensicherheit“, der gemeinsam von KZBV und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) herausgegeben wird.

Der Leitfaden informiert kompakt über alle relevanten Aspekte der IT-Sicherheit, nunmehr auch unter besonderer Berücksichtigung der neuen Richtlinie. Zudem ermöglicht der Leitfaden Zahnärztinnen und Zahnärzten in Eigenregie die Praxisinfrastruktur einem ersten „Check“ zu unterziehen und unterstützt bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Das kostenfreie Informationsangebot der KZBV zur IT-Sicherheitsrichtlinie für Praxen und interessierte Öffentlichkeit wird fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Hintergrund: Die IT-Sicherheitsrichtlinie

Der Gesetzgeber hatte KZBV und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz verpflichtet, die IT-Sicherheitsanforderungen für Zahnarzt- und Arztpraxen in einer speziellen Richtlinie verbindlich festzulegen. Die Richtlinie wurde im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstellt und muss nach dem Willen des Gesetzgebers jährlich aktualisiert werden.

Übergeordnetes Ziel der Richtlinie ist es, mittels klarer Vorgaben Praxen dabei zu unterstützen, Gesundheitsdaten künftig noch besser zu schützen. Die Anforderungen werden gezielt auf die jeweilige Praxisgröße ausgerichtet und definieren besonders relevante sicherheitstechnische Voraussetzungen für Aufbau und Betrieb der Praxis-EDV. Berücksichtigt wird dabei auch der inzwischen obligatorische Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) sowie der Einsatz mobiler Anwendungen und Geräte wie Smartphones und Tablets.

Die KZBV hatte sich bei der Erstellung der Richtlinie über viele Monate massiv dafür eingesetzt, dass die gesetzlichen Vorgaben für Zahnarztpraxen mit vernünftigem und vertretbarem Aufwand umsetzbar sind und die Anforderungen auf das tatsächlich notwendige Maß konzentriert wurden. Für die Geltung der verschiedenen Anforderungen definiert die Richtlinie unterschiedliche Umsetzungszeiträume.

Die „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ ist ebenfalls in der Ausgabe Nr. 3/2021 der „Zahnärztlichen Mitteilungen“ (zm) veröffentlicht.

Änderung der Anschrift bei der pronova BKK (Kassen-Nr.: 6492393)

Die neue Anschrift lautet:

pronova BKK
Rheinallee 13
67061 Ludwigshafen

Postfachanschrift:

pronova BKK
67058 Ludwigshafen

Diese Änderungen wurden ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

Abschlagszahlungen für das Quartal I.2021 und Verrechnung von Überzahlungen

Abschlagszahlungen für das Quartal I.2021 und Verrechnung von Überzahlungen nach KZV-Abschluss des Quartales III.2020

Zur Gegensteuerung von Liquiditätsengpässen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie wurden im Jahr 2020 die Modalitäten der Abschlagszahlungen und der Verrechnung von Überzahlungen den Gegebenheiten angepasst und um die manuelle Berechnung der Abschlagszahlungen und die ratenweise Verrechnung von Überzahlungen wie nachfolgend ausgewiesen erweitert:

  • manuelle Anpassung der monatlichen KCH/KFO-Abschlagszahlungen (nach oben) auf 75 Prozent an das tatsächlich erbrachte Leistungsvolumen
  • Verrechnung von Überzahlungen mit
    • den nächstfolgenden Abschlagszahlungen
    • der nächstfolgenden Restzahlung
    • den nächstfolgenden Abschlagszahlungen und der nächstfolgenden Restzahlung
    • einer ratenweisen Rückzahlung über mehrere Monate.

Aufgrund der aktuellen Situation werden folgende Möglichkeiten zur Minderung der finanziellen Belastung eingeräumt:

  • Manuelle Anpassung der KCH/KFO-Abschlagszahlungen (nach oben) auf 75 Prozent für die Monate Januar 2021, Februar 2021 und März 2021 an das tatsächlich erbrachte Leistungsvo-lumen unter Zugrundelegung der Umsatzstatistik für den jeweiligen Monat. Für diese Möglichkeit ist ein kurzer Antrag zu stellen. Die Umsatzstatistiken müssen bis zum 10. eines Monats für den vorangegangen Monat bei der Abteilung Finanzen vorliegen.
  • Verrechnung der Überzahlung nach KZV-Abschluss des Quartales III.2020 (Ende Januar 2021) mit
    • den Abschlagszahlungen für die Monate Januar 2021, Februar 2021 und März 2021
    • der Restzahlung für das Quartal IV.2020
    • den Abschlagszahlungen für die Monate Januar 2021, Februar 2021 und März 2021 und der Restzahlung für das Quartal IV.2020

Soweit eine Verrechnung mit der Restzahlung für das Quartal IV.2020 angedacht ist, muss naturgemäß auch die Umsatzstatistik für das Quartal IV.2020 dem Antrag beigefügt werden.

Soweit besondere Liquiditätsengpässe – bedingt durch einen Covid 19 reduzierten Praxisumfang- zu verzeichnen sind, kann ein begründeter Antrag auf eine ratenweise Rückzahlung (Stundung) der Überzahlung gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass diese Möglichkeiten Praxisinhabern mit Ende der Zulassung nur bedingt bzw. gar nicht eingeräumt werden können.

Bitte denken Sie daran, dass der Antrag nicht nur Datum und Abrechnungsstempel, sondern auch die Unterschriften aller Praxisinhaber ausweisen müssen. Die bei der KZVLB einzureichenden Umsatzstatistiken müssen dann neben dem Datum und dem Abrechnungsstempel nur die Unterschrift eines Praxisinhabers ausweisen.

 

Ansprechpartner:

Ingrid Voigt, stellv. Abteilungsleiterin, 0331 2977-217,  ingrid.voigt(at)kzvlb.de

Jana Pribbenow, 0331 2977-216, jana.pribbenow(at)kzvlb.de

Thomas Galonska, 0331 2977-173, thomas.galonska(at)kzvlb.de

Um eine umgehende Antragsbearbeitung sicherzustellen, verwenden Sie bitte nur die v. b. E-Mail-Adressen oder die E-Mail-Adresse finanzen(at)kzvlb.de.

Die Anträge können auch mittels Telefax gesendet werde. Bitte verwenden Sie in diesem Fall ausschließlich die Fax-Nr. 0331 2977-220.

Offene Fragen zur Refinanzierung des Konnektor-Upgrades

Im Moment laufen Klärungsgespräche mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinbarung (KZBV) und den Vertriebsfirmen der eHealth-Komponenten zu Fragen der Refinanzierung des Konnektor-Upgrades, da diese in Höhe von 530,- € sowohl das Update des VSDM-Konnektors zum eHealth-Konnektor (gem. § 2 Abs 1 Grundsatzfinanzierungsvereinbarung) UND die Kosten für die Module NFDM und eMP inklusive Integration der Anwendungen in das Praxisverwaltungssystem mit Schulung sowie Ausfallzeiten der Vertragszahnarztpraxis aufgrund der Installation des Updates entsprechend der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung enthält.

Aus  Angeboten, die gegenwärtig die Vertragszahnarztpraxen diesbezüglich erhalten, ist NICHT erkennbar, ob diese Bestandteile vollständig enthalten sind.

Das Ergebnis der o.g. Klärungsgespräche bleibt abzuwarten. Sie werden umgehend informiert.

Bahn-BKK verzichtet ab 01.01.2021 auf Genehmigungsverfahren bei Kiefergelenkserkrankungen

Die BAHN-BKK verzichtet ab 01.01.2021 auf das formale Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen nach den BEMA-Nrn. K1 – K4.

Der Behandlungsplan muss nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse eingereicht werden und verbleibt in der Praxis (Dokumentationspflicht). Die Diagnose ist auf dem Abrechnungsformular anzugeben. Eine Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes ist möglich.

Behandlungen von Verletzungen des Gesichtsschädels sind weiterhin anzeigepflichtig.

Übersicht zum Genehmigungsverzicht bei Kiefergelenksbehandlungen

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KB-Abrechnung

Manuela Latzo, Telefon: 0331 2977-177, abrechnung(at)kzvlb.de

Brexit Neu: Behandlung von Patienten aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien

Auswirkungen des Handels- und Kooperationsabkommens (Partnerschaftsvertrags) zwischen dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland und der Europäischen Union auf das Verfahren zur Behandlung von Patientinnen und Patienten ab dem 01.01.2021

Die EU und das Vereinigte Königreich konnten inzwischen ein Handels- und Kooperationsabkommen (Partnerschaftsvertrag) für die zukünftigen Beziehungen aushandeln. Das neue Abkommen enthält Regelungen für den Gesundheitsbereich, die im Wesentlichen den bisherigen Regelungen der VO (EG) 883/2004 und VO (EG) 987/2009 entsprechen.

Bei Zustimmung aller Mitgliedsstaaten zum neuen Abkommen kann dieses (rückwirkend) ab dem 1. Januar 2021 vorläufig Anwendung finden. Bis spätestens Ende Februar 2021 muss dann noch das Europäische Parlament seine Zustimmung zu dem Abkommen erteilen.

Nach den neuen Regelungen mit dem Vereinigten Königreich sind ab dem 1. Januar 2021 vorläufig alle Europäischen Krankenversicherungskarten (EHICs) und Provisorische Ersatzbescheinigungen (PEBs) aus dem Vereinigten Königreich zu akzeptieren.

Die Regelungen des Austrittsabkommens bleiben weiterhin in Kraft.

Austrittsabkommen sowie Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich

Verlängerung der Frist zur Erbringung des Fortbildungsnachweises bis 31.03.2021

Aufgrund KZV-seitig ergangener Anfragen hat sich die KZBV wegen der weiter anhaltenden Pandemielage und dem damit verbundenen Ausfall von Fortbildungsveranstaltungen mit der Bitte um Zustimmung zur erneuten Verlängerung der Frist zur Erbringung des Fortbildungsnachweises an das Bundesministerium für Gesundheit gewendet. Vor dem Hintergrund der nach wie vor andauernden Ausnahmesituation wurde die Nachweisfrist bis zum 31.03.2021 nunmehr verlängert. Damit geht einher, dass auch von den Sanktionen nach § 95 d SGB V abgesehen werden kann.

Somit kann die Frist für den Fortbildungsnachweis für aktuell ablaufende Fortbildungszeiträume im Einzelfall bei Bedarf bis zum 31.03.2021 verlängert werden. Können Sie den Nachweistermin coronabedingt nicht einhalten, stellen Sie bitte unter Angabe Ihres Fortbildungszeitraumes einen schriftlichen formlosen Antrag auf Fristverlängerung mit der Begründung, dass die Erbringung des Fortbildungsnachweises aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht rechtzeitig möglich sei. In diesem Zusammenhang machen wir nochmals darauf aufmerksam, dass Sie die Möglichkeit haben, für Ihr Selbststudium jährlich 10 Punkte (insgesamt maximal 50 Punkte für einen Fünfjahreszeitraum) anzugeben und auch zertifizierte Online-Fortbildungen von uns anerkannt werden.

 

Abteilung Zulassung

Manuela Zimmermann, Telefon: 0331 2977-152, zulassung(at)kzvlb.de
Daniela Knodel, Telefon: 0331 2977-153, zulassung(at)kzvlb.de

Abkommen zur Durchführung der zahnärztlichen Versorgung v. Unfallverletzten und Berufserkrankten

In Anlehnung an die getroffene Vereinbarung zur Fortschreibung des bundeseinheitlichen Zahnersatz-Punktwerts in der gesetzlichen Krankenversicherung werden auch die Vergütungen im Bereich Heilfürsorge (Bundespolizei, Bundeswehr) in entsprechender Höhe angepasst. Die neuen Vergütungen gelten ab Januar 2021.

Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab 01.01.2021

Aufwandspauschale für Teilnehmer am ZäPP erhöht

Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) liefert eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Durch die bisherige Teilnahme zahlreicher Vertragszahnarztpraxen kam diese dem Vorstand der KZVLB in den beiden vergangenen Jahren für die Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen bereits zu Gute. Durch die COVID-19-Pandemie standen die Zahnarztpraxen in diesem Jahr vor besonderen und ungeahnten Herausforderungen. Wir wissen, dass es in den Vertragszahnarztpraxen zu finanziellen Einbußen kam, weil viele Patienten ihre Termine absagten. Eine weitere Hürde stellten die zusätzlichen Kosten für Schutzausrüstung und erhöhte Hygienemaßnahmen dar. Teilweise wurde die Schutzausrüstung knapp oder ging aus. Mit der neuen Coronavirus-Test-Verordnung kamen weitere Herausforderungen auf Sie zu.

 

Dem Vorstand der KZVLB ist bewusst, dass da die Motivation, sich für die Allgemeinheit zu engagieren und sich Zeit für das Ausfüllen des ZäPP-Erhebungsbogens zu nehmen, vielleicht zweitrangig wird.

 

Aus diesem Grund hat der Vorstand der KZV Land Brandenburg beschlossen, als Anerkennung die Aufwandspauschale zur Teilnahme am ZäPP 2020 für die Brandenburger Vertragszahnärzte zu aufzustocken. Einzelpraxen erhalten somit statt 250 Euro nun 350 Euro und Berufsausübungsgemeinschaften statt 350 Euro nun 500 Euro für Ihre Teilnahme.

 

Wir bitten alle Teilnehmer, den Erhebungsbogen für das Jahr 2019 vollständig ausgefüllt an das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zu senden. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie uns, die berechtigten Interessen aller Zahnarztpraxen in den künftigen anstehenden Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen zu vertreten.

 

Bitte beachten Sie, dass die Frist für die Einreichung der Erhebungsunterlagen bis zum 31.01.2021 verlängert worden ist.

Update zur DPF auf Version 3.1.3.0

Das neue Update zur Digitalen Planungshilfe steht auf der Website der KZBV zum Download bereit. Das Update berücksichtigt die ab 1. Januar 2021 geltenden neuen Festzuschussbeträge. Technisch gesehen beinhaltet die Aktualisierungsdatei alle Programmänderungen seit Einführung der DPF. Das ermöglicht auch Zahnärzten, die die früheren Updates nicht durchgeführt haben, nun direkt auf die Version 3.1.3.0 aufzurüsten.

Neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte ab 01.01.2021

Am 01.01.2021 tritt die geänderte Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte in Kraft und wir möchten Sie über die wichtigsten Regelungen informieren.

Übergangsregelung
GKV-SV und KZBV erklären in Übereinstimmung zu den Festlegungen im ärztlichen Bereich, dass auch vor dem 01.01.2021 ausgestellte zahnärztliche Heilmittelverordnungen über den 01.01.2021 hinaus ihre Gültigkeit behalten und verordnete Therapien durchgeführt werden können, bis alle Behandlungseinheiten dieser Verordnung erbracht wurden.
Verordnungen, die ab dem 01.01.2021 ausgestellt werden, gelten als neuer Verordnungsfall nach § 6 HeilM-RL ZÄ und es ist ausschließlich der neue Vordruck zu verwenden.


Neues Formular „Zahnärztliche Heilmittelverordnung“ (Vordruck 9)
Mit Sonderrundschreiben vom 15.12.2020 erhielten alle Praxen eine Erstausstattung des ab 01.01.2021 gültigen Formulars „Zahnärztliche Heilmittelverordnung“ (Vordruck 9). Die alten Formulare dürfen dann nicht mehr genutzt werden.

Ausfüllhinweise zu Vordruck 9 sind dieser Vorstandsinformation als Anlage beigefügt.


Wichtige Änderungen der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte
Die wesentliche Änderung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte liegt in der Ablösung der bisherigen Regelfallsystematik (keine Erst- und Folge-Verordnungen bzw. Verordnungen außerhalb des Regelfalles mehr) durch die Einführung einer orientierenden Behandlungsmenge.

Verordnungsfall
Ein Verordnungsfall umfasst alle Heilmittelbehandlungen für eine Patientin oder einen Patienten auf Grund derselben Indikation und derselben Indikationsgruppe nach Heilmittelkatalog ZÄ. Dies gilt auch, wenn sich innerhalb des Verordnungsfalles die Leitsymptomatik ändert oder unterschiedliche Heilmittel zum Einsatz kommen.
Im Rahmen eines Verordnungsfalles sind mehrere Verordnungen möglich.
Treten im zeitlichen Zusammenhang mehrere voneinander unabhängige Erkrankungen derselben oder unterschiedlicher Indikationsgruppe(n) auf, kann dies weitere Verordnungsfälle auslösen, für die jeweils separate Verordnungen auszustellen sind.
Ein neuer Verordnungsfall tritt ein, wenn seit der letzten Verordnung (in diesem Verordnungsfall) ein Zeitraum von 6 Monaten vergangen ist.

Orientierende Behandlungsmenge (§ 6 Abs. 2, 3 HeilM-RL ZÄ)
Die orientierende Behandlungsmenge (laut Heilmittelkatalog) ist die Summe der Behandlungseinheiten, mit der das angestrebte Therapieziel in der Regel erreicht werden kann (z. B. bei CD1a sind das 3x 6=18 Einheiten).
Dieser Orientierungswert darf bei medizinischer Notwendigkeit auch überschritten werden, ohne dass es einer Genehmigung durch die Krankenkasse bedarf. In diesem Fall sind die individuellen medizinischen Gründe in die Patientendokumentation zu übernehmen.

Höchstmenge
Die Höchstmenge (laut Heilmittelkatalog) legt fest, wie viele Behandlungseinheiten je Verordnung zulässig sind (z. B. bei CD1a sind das 6 Einheiten pro Verordnung).
Die Höchstmenge des ggf. ergänzenden Heilmittels richtet sich nach den verordneten Behandlungseinheiten des vorrangigen Heilmittels.


Die Frist für den Beginn der Heilmittelbehandlung beträgt 28 Kalendertage nach Verordnung; bei dringendem Behandlungsbedarf 14 Tage (auf Formular ankreuzen). Wird die Frist nicht eingehalten, verliert die Verordnung ihre Gültigkeit.

Das Datum der letzten Heilmittelverordnung und ein Zeitraum von sechs Monaten entscheiden bei weiterhin notwendigem Heilmittelbedarf darüber, ob der bisherige Verordnungsfall weitergeführt wird oder ein neuer Verordnungsfall beginnt. (Das „behandlungsfreie Intervall“ von zwölf Wochen wurde abgeschafft.)

Ein langfristiger Heilmittelbedarf nach § 7 HeilM-RL ZÄ erfordert weiterhin die Genehmigung der Krankenkasse!
Die Entscheidungen trifft die Krankenkasse ggf. unter Einbeziehung des MDK auf der Grundlage des Versicherten-Antrages sowie der Kopie einer gültigen, vollständig ausgefüllten Heilmittelverordnung (Original-Verordnung bleibt beim Versicherten).
Bei langfristigem Heilmittelbedarf können die notwendigen Heilmittel je Verordnung für eine Behandlungsdauer von bis zu 12 Wochen verordnet werden. Die Anzahl der zu verordnenden Behandlungseinheiten ist dabei in Abhängigkeit von der Therapiefrequenz zu bemessen (bei Therapiefrequenzspanne ist der höchste Wert für die Bemessung der maximalen Verordnungsmenge maßgeblich).

In begründeten Ausnahmefällen ist die Verordnung von Doppelbehandlungen möglich, d. h. zwei Behandlungseinheiten sind zusammenhängend zu erbringen (z. B. bei 6 Einheiten sind 3 Doppelbehandlungen möglich). Je Doppelbehandlung kann max. ein ergänzendes Heilmittel verordnet werden.

Im Bereich der Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie ist die Schlucktherapie nun als eigenes Heilmittel verordnungsfähig. Des Weiteren können in einer Indikationsgruppe (SPZ, SCZ oder OFZ) bis zu drei verschiedene Behandlungszeiten gleichzeitig (z. B. 3x 30 Minuten, 3x 45 Minuten und 4x 60 Minuten in einer Verordnung) verordnet werden.


Die neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte und der zugehörige Heilmittelkatalog, die Ausfüllhinweise für das neue Formular sowie weiterführende Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter:
https://www.kzvlb.de/recht-vertraege/vertragshinweise/heilmittelverordnung/


Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder@kzvlb.de

Registrierung zur Abrechnung von Leistungen nach der Coronavirus-TestV

In unserem Rundschreiben Nr. 29/20 haben wir angekündigt, Sie über die Registrierungs- und Abrechnungsmodalitäten der von Ihnen durchgeführten PoC-Antigen-Schnelltests zu informieren. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat nunmehr das Formular zur Registrierung zur Verfügung gestellt.

Registrierungsformular
Für die Registrierung zur Abrechnung verwenden Sie bitte das Formular der KVBB, welches Sie auf deren Internetseite finden:

https://www.kvbb.de/coronavirus/testverordnung/

Zur Erfassung der Abrechnungsberechtigung beachten Sie bitte, dass für den Leistungserbringer „Zahnarztpraxis“ die Variante 2 auszufüllen ist.

Zusätzlich zu Ihrer Registrierung benötigt die KVBB einen aktuellen Nachweis Ihrer vertragszahnärztlichen Zulassung, dieser darf nicht älter als drei Monate sein. Diesen Nachweis übermitteln wir für Sie an die KVBB, dazu ist es jedoch erforderlich, dass Sie uns hierzu Ihr Einverständnis erteilen. Im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver (verwaltung.kzvlb.de) unter dem Menüpunkt Abrechnung Corona-Test haben Sie die Möglichkeit, uns Ihr Einverständnis zur Übermittlung Ihres Zulassungsnachweises an die KVBB zu erteilen.

Den Antrag auf Registrierung senden Sie an die im Formular aufgeführten Kontaktdaten. Bei Fragen zur Registrierung wenden Sie sich bitte ausschließlich an die MitarbeiterInnen des Bereiches Mitgliederservice der KVBB unter der Telefonnummer 0331/ 2309-100.

Nach Eingang Ihres Antrages erhalten Sie von der KVBB eine spezifische Identifikationsnummer und eine zugehörige Prüfziffer. Erst danach können Sie unter Angabe der zugeteilten Identifizierungsdaten Ihre erbrachten Leistungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-TestV bei der KVBB abrechnen.

Abrechnung der PoC-Antigen-Schnelltests
Detailangaben zur Abrechnung werden Ihnen von der KVBB nach Eingang Ihrer Registrierung direkt übermittelt.
Abrechenbar sind alle PoC-Antigenschnelltests, die den Vorgaben entsprechend seit dem 15.10.2020 durchgeführt worden sind.

Für Nachfragen:
Sabrina Stallknecht, Tel: 03312977-341, sabrina.stallknecht(at)kzvlb.de
Haike Walter, Tel: 0331 2977-340, haike.walter(at)kzvlb.de
Janosch Kuner, Ass.iur., Tel: 0331 2977-151, janosch.kuner(at)kzvlb.de

Rechengrößen der Sozialversicherung und die ZE-Härtefallregelung - Einkommengrenzen 2021

Rechengrößen der Sozialversicherung 2021

 MonatJahr
Beitragsbemessungsgrenzen
- Kranken- und Pflegeversicherung4.837,50 €58.050 €
- allgemeine Renten- und   ArbeitslosenversicherungOst:6.700 €Ost:80.400 €
West:7.100 €West:85.200 €
- knappschaftliche RentenversicherungOst:8.250 €Ost:99.000 €
West:8.700 €West:104.400 €
Versicherungspflichtgrenzen
- Kranken- und Pflegeversicherung5.362,50 €64.350 €
Bezugsgrößen
- Kranken- und Pflegeversicherung3.290 €39.480 €
- allgemeine Renten- und ArbeitslosenversicherungOst:3.115 € Ost:37.380 €
West:3.290 € West:39.480 €

ZE-Härtefallregelung gem. § 55 Abs. 2 SGB V – Einkommensgrenzen 2021

Versicherte Person (im gemeinsamen Haushalt)Einkommensgrenzen (monatliche Bruttoeinnahmen)
ohne Angehörige1.316,00 €
mit 1 Angehörigen1.809,50 €
mit 2 Angehörigen2.138,50 €
mit 3 Angehörigen2.467,50 €
für jeden weiteren Angehörigen zzgl.+ 329,00 €

 

Telematikinfrastruktur (TI)

Kürzung vertragszahnärztlicher Vergütung wegen Nichtanbindung an die TI

Wie mehrfach mitgeteilt, ist laut Gesetz ab dem 01.01.2019 die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent, ab dem 01.03.2020 um 2,5 Prozent zu kürzen, wenn der Online-Abgleich und die -Aktualisierung der auf der eGK gespeicherten Daten mit den bei der Krankenkasse vorliegenden Daten durch Nutzung der Telematikinfrastruktur (Versichertenstammdatenabgleich) nicht durchgeführt wird (§ 291 Abs. 2b SGB V in der bis zum 19.10.2020 gültigen Fassung, § 291b Abs. 5 SGB V in der ab 20.10.2020 gültigen Fassung).
Die Frist zur Anbindung war bis zum 30.06.2019 verlängert worden für diejenigen, die der KZVLB nachweisen, dass sie die Anschaffung der erforderlichen Ausstattung vor dem 01.04.2019 vertraglich vereinbart haben.

Die KZVLB ist gezwungen, diese gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.
Die entsprechenden Kürzungsbescheide für das Jahr 2019 werden die von der Kürzung Betroffenen Anfang des nächsten Jahres erhalten. Die Kürzung betreffend die Quartale ab 01/2020 wird nachfolgend vorgenommen.


Conny Slansky, Telefon: 0331 2977-335, conny.slansky(at)kzvlb.de

TI-Hotline, Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Gebührenerhöhung bei Unfallversicherungsträgern ab 01.01.2021

Im Bereich der Unfallversicherung konnte die KZBV mit den Vertretern der DGUV und der SVLFG eine Fortschreibung des Abkommenspunktwerts i. H. v. 2,80 Prozent vereinbaren.

Der Punktwert für zahnärztliche Leistungen gemäß Ziffer 2.1 des Abkommens über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten steigt somit von 1,32 Euro im Jahr 2020 auf 1,36 Euro für das Jahr 2021.

Die Gebühr für den Bericht Zahnschaden erhöht sich auf 22,02 Euro.

Für die Berufskrankheitenanzeige konnte erstmalig eine Angleichung der Gebühr an den ärztlichen bzw. stationären Bereich vereinbart werden. Hier steigt die Vergütung um knapp 3 Prozent auf 17,96 Euro für das Jahr 2021.

Ausgenommen von der Gebührenerhöhungen ist der Prothetik-Bereich. Dieser richtet sich weiterhin nach dem bestehenden Gebührenverzeichnis.


Die Vergütungsvereinbarungen der KZBV mit dem BMVg und dem BMI im Heilfürsorgebereich sowie das ab 2021 gültige Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten befinden sich derzeit noch im Unterschriftsverfahren. Sobald wir diese Verträge von der KZBV erhalten, werden wir sie auf unserer Homepage ins Handbuch der KZVLB, Rubrik IV „Sonstige Kostenträger“ einstellen.


Annett Klinder, Telefon: 0331 2977-304, annett.klinder(at)kzvlb.de

Neue Punktwerte bei Bundeswehr und Bundespolizei ab 01.01.2021

Nach Mitteilung der KZBV erfolgt für das Jahr 2021 eine Fortschreibung der Vergütungen im Bereich Heilfürsorge (Bundeswehr, Bundespolizei) in Höhe von 2,53 Prozent.

Somit gelten ab 1. Januar 2021 folgende Punktwerte:

 KCH, PAR, KBIPZE/KFOSSB je Schein
Bundeswehr1,2735 €1,2735 €1,0936 €1,8015 €
Bundespolizei1,2735 €1,3583 €1,0936 €1,8015 €

Neue NEM-Festzuschuss-Beiträge ab 01.01.2021

Ab 01.01.2021 gelten folgende neuen Beträge für den NEM-Festzuschuss je Zuschussstufe; pro Abrechnungseinheit. Diese werden zur Berechnung von ggf. vorhandenen Edelmetallmehrkosten benötigt.

NEM-Festzuschuss je Zuschuss-Stufe
Datum ab60 %70 %75 %100 %
01.10.20208,35 €9,74 €10,43 €13,91 €
01.01.20218,72 €10,18 €10,91 €14,54 €

Da die Softwareanbieter die neuen bundeseinheitlichen Beträge automatisch in das Praxisverwaltungssystem übernehmen, besteht seitens der Praxis kein Handlungsbedarf.

Ansprechpartner:
Frau Schlomm; Tel. 0331/2977 102, abrechnung.ze1(at)kzvlb.de, Abr.-Nrn. 0001 – 1522
Frau More-Krüger; Tel. 0331/2977 146, abrechnung.ze7(at)kzvlb.de, Abr.-Nrn. 1523 – 2760
Frau Grabbert; Tel. 0331/2977 178, abrechnung.ze8(at)kzvlb.de, Abr.-Nrn. 2761 – 89999

Kürzung vertragszahnärztlicher Vergütung wegen Nichtanbindung an die TI

Wie mehrfach mitgeteilt, ist laut Gesetz ab dem 01.01.2019 die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent, ab dem 01.03.2020 um 2,5 Prozent zu kürzen, wenn der Online-Abgleich und die -Aktualisierung der auf der eGK gespeicherten Daten mit den bei der Krankenkasse vorliegenden Daten durch Nutzung der Telematikinfrastruktur (Versichertenstammdatenabgleich) nicht durchgeführt wird (§ 291 Abs. 2b SGB V in der bis zum 19.10.2020 gültigen Fassung, § 291b Abs. 5 SGB V in der ab 20.10.2020 gültigen Fassung).

Die Frist zur Anbindung war bis zum 30.06.2019 verlängert worden für diejenigen, die der KZVLB nachweisen, dass sie die Anschaffung der erforderlichen Ausstattung vor dem 01.04.2019 vertraglich vereinbart haben.

Die KZVLB ist gezwungen, diese gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.

Neuer ZE-Punktwert ab 01.01.2021

Nach aktueller Mitteilung konnten sich KZBV und GKV-Spitzenverband trotz der besonders schwierigen Gesamtlage für das nächste Jahr erfreulicherweise auf eine Erhöhung der Vergütung bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen um 2,53 Prozent einigen. Dies entspricht exakt der Grundlohnsummenentwicklung für das Jahr 2021.

Somit gilt ab 01.01.2021 ein ZE-Punktwert in Höhe von 0,9818 Euro.

Der Punktwert 0,9818 Euro ist bei allen Heil- und Kostenplänen anzusetzen, die ab dem 01.01.2021 ausgestellt werden.

Beide Vertragspartner bewerten es als Erfolg, die Verhandlungen einvernehmlich zu einem für beide Seiten guten Ergebnis geführt zu haben. Insbesondere konnte im Gegensatz zur ärztlichen Versorgung ein Schiedsamtsverfahren verhindert werden, welches die Anpassung der Vergütung im Bereich Zahnersatz und Zahnkronen weit bis in das kommende Jahr verzögert hätte. Aus Sicht der KZBV ist es gerade in den für die zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen äußerst schwierigen Zeiten der Pandemie, aber auch für die Patientinnen und Patienten wichtig, sich auf eine gewisse Planbarkeit im bedeutenden Leistungssegment des Zahnersatzes verlassen zu können. Der nun erfolgte Abschluss der Verhandlungen trägt hierzu bei.

Das Ergebnis wäre jedoch nicht ohne die äußerst wertvollen Daten des Zahnärzte-Praxis-Panels (ZäPP) möglich gewesen. Durch die starke Datenbasis und die nachweislich hohen Kostenentwicklungen der befragten Praxen in der diesjährigen ZäPP-Erhebung konnte die KZBV den GKV-Spitzenverband zu einem Abschluss in Höhe der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Das dies insbesondere in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit ist, haben wir in anderen Versorgungsbereichen, wie z. B. in der ambulanten ärztlichen Versorgung, gesehen. Wir sind davon überzeugt, dass uns das ZäPP auch in den nächsten Jahren wertvolle Dienste bei den Vergütungsverhandlungen leisten wird.

Aus Sicht der KZBV ist das Resultat der Verhandlungen insgesamt ein sehr gutes Ergebnis, das sich trotz der besonderen Umstände der diesjährigen Verhandlungen nahtlos in die durchweg positiven Verhandlungsergebnisse der letzten Jahre einreiht. Damit können die Kostensteigerungen in den Praxen in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Die unterzeichnete Vereinbarung zwischen KZBV und GKV-SpV zur Anpassung des Punktwertes nach § 57 Abs. 1 SGB V für das Jahr 2021 erhalten Sie mit dem nächsten Rundschreiben.

 

Ihre Ansprechpartner:

Rainer Linke, Stellv. Vorsitzender des Vorstandes, Telefon 0331 2977-311, rainer.linke(at)kzvlb.de

Rouven Krone, Ass. iur. Verwaltungsdirektor, Telefon 0331 2977-351, rouven.krone(at)kzvlb.de

Telematikinfrastruktur (TI)

Refinanzierung

Wir dürfen sie nochmals darauf hinweisen, dass für die Refinanzierung des Erstausstattungspaket TI seit dem 01.01.2020 eine Jahresfrist nach Anschluss und Inbetriebnahme besteht.

Für Ansprüche bei denen der Anschluss und die Nutzung der gesetzlichen Anwendungen ab Beginn des Online-Rollout im Jahr 2017 bis 31. Dezember 2019 erfolgte; dürfen diese bis 31.12.2020 geltend gemacht werden (§ 6 Abs. 7b Anlage 11 BMV-Z).

Andernfalls sind alle Ansprüche für Erstausstattung und Betriebskosten verwirkt.

Elektronischer Heilberufsausweis (eHbA)

Wir dürfen Sie ebenso an die Bestellung des eHBA erinnern (siehe gemeinsames Kammer/KZV-Schreiben vom 16.11.2020), der zum 01.01.2021 verpflichtend einmal je Praxis vorhanden sein muss (ggf. nachweislich bestellt).

Wie im Kammer/KZV-Schreiben ebenfalls erwähnt, behalten alle Vorläufer-eHBA ihre Gültigkeit und können bis Ende 2023 genutzt werden!

Gesetzliche Grundlage für die Pflicht zum eHBA ist das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG), das im Juli vom Bundestag verabschiedet wurde und am 14.10.2020 in Kraft getreten ist.
 

Bitte wenden Sie sich zur Beantragung an die Landeszahnärztekammer Brandenburg.
https://www.lzkb.de/zahnaerzte/mitgliederverwaltung/ehba-elektronischer-heilberufsausweis

Modulversionen für das Abrechnungsquartal IV/2020 und die monatlichen Abrechnungen Januar 2021

Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie auf der Seite der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de) unter der Rubrik „Telematik und IT“ (im Bereich „Zahnärzte“).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Januar 2021 ist der 21.12.2020.

Die KCH- und KFO- Abrechnungen für das IV. Quartal 2020 können wie immer ab dem 16.12. übermittelt werden.

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul4.7Abrechnung IV. Quart. 2020
 4.8einzusetzen ab 01.01.2021
KFO-Abrechnungsmodul4.9Abrechnung IV. Quart. 2020
 5.0einzusetzen ab 01.01.2021
KBR-Abrechnungsmodul4.1Leistungen bis 31.12.2020
 4.2einzusetzen ab 01.01.2021
ZE-Abrechnungsmodul5.4Leistungen bis 31.12.2020
 5.6einzusetzen ab 01.01.2021
K/PAR-Abrechnungsmodul3.0einzusetzen seit 01.10.2020
Sendemodul1.7Leistungen bis 31.12.2020
 1.8einzusetzen ab 01.01.2021

Die Vers.-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist ab 01.01.2021 die 5.3.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) teilt zu den Änderungen der Module mit:

Das ZE-Abrechnungsmodul enthält die neuen und ab dem 01.01.2021 geltenden Festzuschüsse, die sich aufgrund des ebenfalls ab diesem Zeitpunkt geltenden GKV-ZE-Punktwertes in Höhe von 0,9818 EUR ergeben.

Es enthält ebenfalls den neuen und ab dem 01.01.2021 zu verwendenen Punktwert für die Bundespolizei in Höhe von 1,0936 EUR.

KBR / KCH / KFO:

Gemäß Änderung der Anlage 1 BMV-Z sind Amalgam-Füllungen künftig mit einen "A" direkt hinter der Leistungsnummer zu kennzeichnen, z. B.13aA (Bitte grundsätzlich Großschreibung beachten!).

Zudem wurden in die Abrechnungsmodule neue Fehlercodes im Rahmen der Prüfungen zu den neuen BEMA-Leistungen Videosprechstunde (VS), Videofallkonferenz (VFKa,VFKb) und Technikzuschlag (TZ) aufgenommen:

"018 Nur in Verbindung mit VS, VFKa/b, 181b oder 182b abrechenbar"

"397 Nur als alleinige Leistung abrechenbar"

"398 Leistung nur dreimal im Quartal abrechenbar"

Für die KZV Thüringen wurde eine weitere Prüfung zu den Leistungen 13e-h aufgenommen.

Energie BKK verzichtet auf Genehmigungsverfahren bei Kiefergelenksbehandlungen

Die energie BKK teilte uns ihren Verzicht auf das formale Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen nach den BEMA-Nrn. K1 – K4 mit.

Der Behandlungsplan muss ab 01.12.2020 nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse eingereicht werden und verbleibt in der Praxis (Dokumentationspflicht). Die Diagnose ist auf dem Abrechnungsformular anzugeben. Eine Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes ist möglich.

Behandlungen von Verletzungen des Gesichtsschädels sind weiterhin anzeigepflichtig.

Eine Übersicht zum Genehmigungsverzicht bei Kiefergelenksbehandlungen ist hier im Downloadcenter (Übersichten) eingestellt 

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KB-Abrechnung

Manuela Latzo, Telefon: 0331 2977-177, abrechnung(at)kzvlb.de

Kennzeichnung von Amalgamfüllungen in der Abrechnung

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung zur schrittweisen Verringerung von Dentalamalgam besteht künftig eine Pflicht zur Kennzeichnung von Amalgamfüllungen in der Abrechnung. Hierzu treten zu Jahresbeginn 2021 entsprechende Änderungen der Anlage 1 und der Anlage 8a zum BMV-Z in Kraft.

Danach sind Amalgam-Füllungen ab 01.01.2021 mit einem „A“ direkt hinter der Leistungsnummer zu kennzeichnen, z. B. 13aA (Bitte unbedingt Groß- und Kleinschreibung beachten!).

Die Abrechnungsmodule wurden entsprechend angepasst und die Praxisverwaltungssysteme müssen diese Neuregelungen ebenfalls berücksichtigen.

Die 21. Änderungsvereinbarung zum BMV-Z finden Sie auf hier unserer Homepage.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen zu Abrechnungsfragen:

- KCH:  Barbara Ulrich,   Telefon: 0331 2977-145, abrechnung.KCH(at)kzvlb.de​​​​​​​

- KFO:  Ute Schönefeld,  Telefon: 0331 2977-263, abrechnung.KFO(at)kzvlb.de

 

Fusion der atlas BKK ahlmann

Fusion der atlas BKK ahlmann (Kassen-Nr.: 3121013) und der Schwenninger BKK (Kassen-Nr.: 7536262) zum 01.01.2021 zur vivida bkk (Kassen-Nr.: 7536262)

Am 01.01.2021 wird die atlas BKK ahlmann mit der Schwenninger BKK fusionieren. Aufnehmende Krankenkasse ist die Schwenninger BKK, die gleichzeitig ihren Kassennamen in vivida bkk ändert.

Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummern der atlas BKK ahlmann auf die Kassennummern der vivida bkk (Kassen-Nr.: 7536262, ehemals Schwenninger BKK) erfolgt ab diesem Zeitpunkt.

Alle Versicherten beider fusionierter Krankenkassen bekommen neue elektronische Gesundheitskarten der vivida bkk.

Der Hauptsitz der Krankenkasse vivida bkk ist im KZV-Bereich Baden-Württemberg (KZV 02).

Dosierangaben unbedingt auf dem Rezept angeben

Auf Bitten des Deutschen Apothekerverbandes weisen wir nochmals darauf hin, dass auch Zahnärzte dazu verpflichtet sind, bei Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln die jeweilige Dosierung auf dem Rezept anzugeben oder auf dem Rezept kenntlich zu machen, dass dem Patienten ein Medikationsplan oder eine schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt.

Die Neuerungen gehen auf eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) zurück, die am 01.11.2020 in Kraft getreten ist.

Fehlt die Dosierungsangabe, kann die Krankenkasse gegenüber dem Apotheker die Erstattung des Arzneimittels verweigern (Retaxation). Es ist daher davon auszugehen, dass Apotheken Rezepte ohne Dosierungsangaben ablehnen werden oder es zumindest zu einem höheren Aufwand durch Rückfragen kommen wird, denn nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt darf die Dosierung in der Apotheke ergänzt werden.

Fusionen und Kassenänderungen

Änderung der Kontaktdaten der KKH – Kaufmännische Krankenkasse

Die KKH hat uns informiert, dass innerhalb ihrer Krankenkasse bundeseinheitlich für alle Zahnärzte die nachfolgende neue Telefonnummer gilt:

0800 5548640554

Diese Telefonnummernänderung wurde ebenfalls ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

Bonusheft: Nachweis auch für 2020 erforderlich

Aufgrund zahlreicher Anfragen weisen wir darauf hin, dass mit Ausnahme der Bonus-Sonderregelungen für Kinder/Jugendliche im ersten Halbjahr 2020 (vgl. Vorstandsinformation 16/2020) keine weiteren coronabedingten Ausnahmen bezüglich der zahnärztlichen Untersuchungen zum Erwerb des Bonusanspruchs für 2020 verabschiedet wurden.

Demnach muss zum Erhalt eines erhöhten Zahnersatz-Festzuschusses auch der Bonusstempel für das Jahr 2020 nachgewiesen werden!

Keinesfalls sollten sich Patienten auf die neue Regelung, wonach beim 10-Jahres-Bonus in begründeten Ausnahmefällen das einmalige Fehlen des Bonusstempels folgenlos bleiben kann, stützen.

Zwar gilt seit Oktober 2020 die Neuregelung, wonach gem. § 55 Abs. 1 Satz 6 SGB V ein einmaliges Versäumnis der Untersuchung innerhalb des 10-Jahres-Zeitraumes folgenlos bleiben kann. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine ausreichende Begründung des Patienten gegenüber der Krankenkasse, weshalb er im betreffenden Jahr/Halbjahr nicht zum Zahnarzt gehen konnte. Allein die Angabe „Corona-Pandemie“ dürfte – ohne eine zusätzliche individuelle Begründung – als Ausnahmegrund nicht ausreichen.

Bitte informieren Sie Ihre Patienten entsprechend.

Eine Patienteninformation der KZBV zum Bonusheft, welche insbesondere auch die einzige Corona-Ausnahmeregelung für Kinder und Jugendliche im ersten Halbjahr 2020 und die seit 01.10.2020 geltenden Neuregelungen enthält, finden Sie hier.

Meldungen von Abwesenheits- und Urlaubszeiten

Zum Beginn der Vorweihnachtszeit möchten wir Sie daran erinnern, die Versorgung Ihrer Patienten zu regeln, falls Sie planen, über die Feiertage Ihre Praxis für einen wohlverdienten Urlaub nach einem pandemiegeplagten und außergewöhnlichen Jahr zu schließen. Denken Sie bitte daher rechtzeitig daran, sich mit Ihren Kollegen und Kolleginnen über Ihre Vertretung für die Dauer Ihrer Abwesenheit (auch von weniger als einer Woche) abzustimmen und Ihre Patienten zu informieren. Bitte benennen Sie Ihre Kollegen oder die für den Notdienst eingeteilten Zahnärzte nicht ohne ihr Einverständnis.

Die Vertretung kann in Ihrer Praxis (Vertretung im Sinne von § 32 Zahnärzte-ZV) oder nach Abstimmung durch benachbarte Vertragszahnärzte („kollegiale Vertretung“) erfolgen. Der Vertreter ist in geeigneter Weise, z.B. durch Aushang mit Anschrift, Telefon und Sprechzeiten, durch Pressehinweise oder per telefonische Ansage anzugeben.

Gemäß § 32 Abs. 1 Zahnärzte-ZV kann sich der Vertragszahnarzt bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an zahnärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung innerhalb von 12 Monaten bis zu einer Dauer von 3 Monaten, eine Vertragszahnärztin in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von 12 Monaten, vertreten lassen (genehmigungsfrei).

Dauert die Vertretung länger als 1 Woche, bitten wir um entsprechende Mitteilung (anzeigepflichtig). Ein Formular „Urlaubs-/Abwesenheitsmeldung“ liegt dieser Vorstandsinformation bei und ist auch auf der Website www.kzvlb.de im Downloadcenter zu finden.

Die länger als 3 bzw. 12 Monate dauernde Vertretung muss vorab beantragt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie ebenfalls im Downloadcenter der KZV.

 

Abteilung Zulassung/Register/Bereitschaftsdienst

Christiane Ariza Romero, Ass. iur., 0331- 2977-334

Daniela Knodel, 0331- 2977-153,  Fax: 0331 2977 308,  zulassung(at)kzvlb.de

ZE-Festzuschussregelung ab 01.10.2020

Hier: Handlungsempfehlung des GKV-Spitzenverbands

Wie bereits informiert, stellen die gesetzlichen Krankenkassen bei der Gewährung der neuen ZE-Festzuschüsse nicht wie bislang auf das Ausstellungsdatum des Heil- und Kostenplanes, sondern auf das Datum der Eingliederung der ZE-Versorgung ab.

Bei Heil- und Kostenplänen die vor dem 01.10.2020 (also mit alten Festzuschüssen) ausgestellt und genehmigt – aber erst nach dem Stichtag eingegliedert wurden, bekommen Patienten die Differenz zwischen alten und neuen Festzuschüssen auf Antrag von ihrer Krankenkasse erstattet.

Probleme treten allerdings in Fällen auf, bei denen vor dem 01.10.2020 ausgestellte, aber bereits mit neuen Festzuschüssen genehmigte Heil- und Kostenpläne abgerechnet werden sollen; jedoch die Praxissoftware eine Systemumstellung auf das Eingliederungsdatum nicht ermöglicht.

Zwischenzeitlich wurde vom GKV-Spitzenverband mit Rundschreiben 2020/781 vom 03.11.2020 eine Handlungsempfehlung an alle Krankenkassen zum Umgang mit entsprechenden Fällen veröffentlicht, welche auch für diese Fallkonstellation eine kassenseitige Erstattung des Differenzbetrages an den Versicherten vorsieht.

Im Übrigen verweisen wir auf unsere Veröffentlichungen in der Vorstandsinformation 24/2020 sowie im Praxis-Podcast Folge 3 (Handhabung der neuen Festzuschuss-Regelung).

 

Ihre Ansprechpartnerinnen/ZE-Abrechnung:

Christina Schlomm    (Abr.-Nrn. 0001 bis   1522)    Tel.: 0331 2977-102   abrechnung.ZE1(at)kzvlb.de
Margit More-Krüger    (Abr.-Nrn. 1523 bis   2760)    Tel.: 0331 2977-146   abrechnung.ZE7(at)kzvlb.de
Sibylle Grabbert         (Abr.-Nrn. 2761 bis 89999)    Tel.: 0331 2977-178   abrechnung.ZE8(at)kzvlb.de

Dosierangaben auf Rezepten

Neue Regeln: Seit dem 01.11.2020 sind Dosierangaben auf dem Rezept verpflichtend

Seit dem 01.11.2020 sind Ärzte und Zahnärzte dazu verpflichtet, Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente mit Angaben zur Dosierung zu versehen (z. B. 0-1-1), es sei denn, der Patient besitzt bereits eine schriftliche Dosierungsanweisung oder einen Medikationsplan. Die Neuerungen gehen auf eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) zurück, die am 01.11.2020 in Kraft getreten ist.

Fehlt die Dosierungsangabe, kann die Krankenkasse gegenüber dem Apotheker die Erstattung des Arzneimittels verweigern (Retaxation). Es ist daher davon auszugehen, dass Apotheken Rezepte ohne Dosierungsangaben ablehnen werden oder es zumindest zu einem höheren Aufwand durch Rückfragen kommen wird, denn nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt darf die Dosierung in der Apotheke ergänzt werden.

Vergütungsverhandlung mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) einschl. TK für das Jahr 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) einschließlich TK wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2021 vereinbart:

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,1810 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1351 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20210,9897 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1351 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Vergütungsverhandlung mit der AOK Nordost für das Jahr 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der AOK Nordost wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2021 vereinbart:

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,2088 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohen IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1479 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20211,0212 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1479 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Vergütungsverhandlung mit der IKK Brandenburg und Berlin für das Jahr 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2021 vereinbart:

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,2537 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1365 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20211,0237 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1365 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Vergütungsverhandlung mit der Knappschaft für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der Knappschaft wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU01.01.2020 - 31.03.20201,1356 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1772 €
Bema Teil 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.03.20201,0748 €
 01:04:2020 - 31:12:20201,1141 €
Bema Teil 301.01.2020 - 31.03.20200,9371 €
 01.04.2020 - 31.12.20200,9714 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.03.20201,0748 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1141 €

Die Punktwerte für das Jahr 2020 können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

 

Ebenfalls wurden folgende Punktwerte mit der Knappschaft für das Jahr 2021 vereinbart

IP/FU01.01.2021 - 31.12.20211,2070 €
Bema Teile 1, 2 und 4 (ohen IP, FU)01.01.2021 - 31.12.20211,1423 €
Bema Teil 301.01.2021 - 31.12.20210,9960 €
Gutachterpunktwert01.01.2021 - 31.12.20211,1423 €

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Abschlagszahlungen für die Quartale III. und IV. 2020

Gemäß den Bestimmungen der Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten der KZVLB erfolgt die Berechnung der Abschlagszahlungen für konservierend-chirurgische und kieferorthopädische Leistungen

  • für das Quartal III. 2020 unter zu Grundelegung des von der KZVLB abgeschlossenen Quartals I. 2020
  • für das Quartal IV. 2020 unter zu Grundelegung des von der KZVLB abgeschlossenen Quartals II. 2020

Aufgrund der Covid 19-Pandemie  im Quartal I. 2020 und insbesondere im Quartal II. 2020 sind in den Zahnarztpraxen zum Teil gravierende Umsatzeinbußen zu verzeichnen, so dass die normale Abschlagsberechnung deutlich  geringer sein  und der tatsächlichen Leistungserbringung im Quartal IV. 2020 konträr gegenüber stehen kann. Um die Abschlagszahlungen entsprechend anzupassen und Liquiditätsengpässen gegen zu steuern besteht die Möglichkeit die KCH/KFO-Abschläge für die Monate Oktober, November und Dezember 2020 und (nach oben) auf 75 Prozent und somit dem tatsächlichen Leistungsvolumen anzupassen.

Des Weiteren kann bis zum 9. Januar 2021 eine Anpassung der Abschläge aus dem Quartal III. 2020 auf 75 Prozent beantragt werden. 

Für diese Möglichkeiten muss ein Antrag und die Umsatzstatistik für den jeweiligen Zeitraum eingereicht werden. Der Antrag muss datiert, von dem/den Praxisinhaber/n unterzeichnet und mit dem Praxisstempel versehen werden. 


Soweit nach Abschluss des Quartals II. 2020 - bedingt durch den reduzierten Praxisumfang -  eine Überzahlung zu verzeichnen ist, prüfen wir z. B. zwecks Aufrechterhaltung der Liquidität Ihrer Praxis die Möglichkeit der Stundung des Überzahlungsbetrages. Bitte beachten Sie, dass diese Möglichkeiten Praxisinhabern mit Ende der Zulassung nicht eingeräumt werden können.

Bitte denken Sie daran, dass ohne Antragsstellung eine automatische Verrechnung der Überzahlung mit der/den nächstfolgenden Abschlagszahlung(en) erfolgt (die Abschlagszahlung für den Monat Oktober 2020 - 1. Abschlagszahlung für das Quartal IV. 2020-erfolgt am 16. November 2020).

Ansprechpartner:

Ingrid Voigt, Stellv. Abteilungsleiterin, 0331 2977-217, ingrid.voig(at)kzvlb.de

Jana Pribbenow, 0331 2977-216, jana.pribbenow(at)kzvlb.de

Thomas Galonska, 0331 2977-173, thomas.galonska(at)kzvlb.de

 

Um eine umgehende Antragsbearbeitung sicherzustellen, verwenden Sie bitte nur die v. b. E-Mail-Adressen oder die E-Mail-Adresse finanzen(at)kzvlb.de.

Die Anträge können auch mittels Telefax gesendet werden. Bitte verwenden Sie in diesem Fall ausschließlich die Fax-Nr. 0331 2977-220.

Vergütungsverhandlungen mit der AOK Nordost für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.
Mit der AOK Nordost wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU 01.01.2020 - 31.03.20201,1402 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1819 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.12.20201,1223 €
Bema Teil 301.01.2020 - 31.12.20200,9984 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.12.20201,1223 €

Obwohl die Verträge noch nicht unterzeichnet sind, hat die AOK Nordost der Vorabveröffentlichung zugestimmt.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Betrachten Sie diese Veröffentlichung bitte als Vorabinformation. Weitere Einzelheiten in Bezug auf das Jahr 2021 erfolgen zeitnah.

Vergütungsverhandlungen mit der IKK Brandenburg für die Jahre 2020 und 2021

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für die Jahre 2020 und 2021 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.
Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2020 vereinbart:

IP/FU 01.01.2020 - 30.06.20201,1805 €
 01.07.2020 - 31.12.20201,2232 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2020 - 31.03.20201,0789 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1089 €
Bema Teil 301.01.2020 - 30.06.20200,9718 €
 01.07.2020 - 31.12.20200,9988 €
Gutachterpunktwert01.01.2020 - 31.03.20201,0789 €
 01.04.2020 - 31.12.20201,1089 €

Obwohl die Verträge noch nicht unterzeichnet sind, hat die IKK der Vorabveröffentlichung zugestimmt.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Betrachten Sie diese Veröffentlichung bitte als Vorabinformation. Weitere Einzelheiten in Bezug auf das Jahr 2021 erfolgen zeitnah.

Änderung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte zum 01.01.2021

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) hat die Anpassung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte an das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. In den Verhandlungen im GB-A konnte die KZBV erreichen, dass die Besonderheiten der Heilmittelverordnung in der zahnärztlichen Versorgung gewahrt werden und das Versorgungsgeschehen für Zahnärzte, Therapeuten und Patienten zugleich bürokratieärmer und versorgungsnäher ausgestaltet wird.

So wird u. a. die bisherige Regelfallsystematik künftig durch eine orientierende Behandlungsmenge abgelöst, das notwendige Genehmigungsverfahren bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls entfällt und der Beginn der Heilmittelbehandlung wird von 14 auf 28 Tage verlängert. Zudem wird es ein neues Formular zur zahnärztlichen Heilmittelverordnung (Vorduck 9) geben.

Die geänderte HeilM-RL ZÄ tritt im Interesse der einheitlichen Anwendung der orientierenden Behandlungsmenge im ärztlichen und im zahnärztlichen Bereich nicht wie bislang vorgesehen am 01.10.2020, sondern voraussichtlich am 1. Januar 2021 in Kraft.

Über Details der Neuregelungen zur Verordnung von Heilmitteln durch Vertragszahnärzte werden wir Sie selbstverständlich ausführlich informieren.