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Vergütungsverhandlung mit der IKK Brandenburg und Berlin für das Jahr 2023

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2023 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2023 vereinbart:

IP/FU01.01.2023 – 31.12.20231,3266 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2023 – 31.12.20231,1939 €
Bema Teil 301.01.2023 – 31.12.20231,0754 €
Gutachterpunktwert01.01.2023 – 31.12.20231,1939 €

Unter den Einschränkungen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes stellt dies das bestmögliche Ergebnis dar.

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

01.02.2023

Gebührenerhöhung bei Unfallversicherungsträgern ab 1. Februar 2023

Die KZBV und die Unfallversicherungsträger haben sich auf eine Erhöhung der Vergütung für die Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab 01.02.2023 geeinigt.

Danach steigt der Punktwert für zahnärztliche Leistungen gemäß Ziffer 2.1 des Abkommens über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab Februar 2023 von jetzt 1,36 Euro auf 1,41 Euro. Die Gebühr für den Bericht Zahnschaden erhöht sich von 22,02 Euro auf 22,78 Euro. Unverändert bleibt die Gebühr für die Erstattung der nach der Unfallversicherungs-Anzeigenverordnung vorgesehenen Berufskrankheitenanzeige in Höhe von 17,96 Euro.

Ab 01.02.2023 gelten folgende Punktwerte/Gebühren:

Punktwert für zahnärztliche Leistungen:           1,41 Euro

Gebühr für den Bericht Zahnschaden:            22,78 Euro

Gebühr Berufskrankheitenanzeige:                17,96 Euro  

 

Im Prothetik-Bereich sind die Gebühren für die Versorgung der Unfallverletzen und Berufserkrankten mit Zahnersatz und Zahnkronen (Anlage 4 des Abkommens) im Jahr 2022 umfangreich erhöht worden und ändern sich in diesem Jahr nicht.

Sobald uns das unterzeichnete Abkommen über die Durchführung der zahnärztlichen Versorgung von Unfallverletzten und Berufserkrankten ab 01.02.2023 vorliegt, wird es auf unserer Homepage ins Handbuch der KZVLB, Rubrik IV-3 „Sonstige Kostenträger“ eingestellt.

31.01.2023

Kooperationsverträge mit stationären Pflegeeinrichtungen nahc § 119 b SGB V

Suche nach zahnärztlichem Kooperationspartner

Folgendes Pflegeheim sucht einen Kooperationspartner zur zahnärztlichen Betreuung der Heimbewohner:

 

            Alloheim Senioren-Residenz „Am Plauer Turm“

            Plauer Str. 20

            14770 Brandenburg

Ansprechpartnerin: Frau Ines Köppen

Telefon:                     03381 804 706 411

E-Mail:                       ines.koeppen@alloheim.de

(132 Pflegeplätze)

 

Wir bitten interessierte Zahnärzte, sich direkt mit der Pflegeeinrichtung zwecks Abschluss eines Kooperationsvertrages nach § 119b SGB V in Verbindung zu setzen.

 

Für Vertragszahnärzte mit einem Kooperationsvertrag i. S. v. § 119b SGB V besteht die Möglichkeit, für die im Rahmen eines solchen Vertrags erbrachten Leistungen gemäß § 87 Abs. 2j SGB Vzusätzliche Gebühren abzurechnen.

 

Zudem haben sie Anspruch auf Refinanzierungspauschalen für ein mobiles Kartenterminal und eine weitere SMC-B. Für Praxen mit mindestens 3 Kooperationsverträgen wird die vorgenannte Ausstattung zweimal je Standort finanziert, wenn an dem Standort mindestens 2 Zahnärzte tätig sind. Sind mindestens 5 Kooperationsverträge vorhanden besteht der Anspruch dreimal je Standort, sofern an dem Standort mehr als 2 Zahnärzte tätig sind (siehe § 2 Abs. 3 Anlage 11 und Anlage 11a BMV-Z).

 

Einen Muster-Kooperationsvertrag, die maßgebliche Rahmenvereinbarung zu §119b SGB V sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.kzvlb.de/recht-vertraege/kooperationsvertraege/

 

Conny Slansky, Telefon:  0331 2977-335, conny.slansky(at)kzvlb.de

31.01.2023

Update zur DPF auf Version 3.1.7.1

Das Update zur DPF auf die Version 3.1.7.1, steht ab sofort auf der Website der KZBV zum Download bereit.
Einzige Änderung des Updates ist eine redaktionelle Korrektur. In der Überschrift zu den angezeigten Festzuschüssen hieß es versehentlich, die Beträge hätten den Stand 01.01.2021. Tatsächlich handelt es sich bei den angezeigten Beträgen aber um diejenigen, die seit dem 01.01.2023 gelten. Die Überschrift wurde entsprechend angepasst.

25.01.2023

Änderung zur Abrechnung der BEL-Nr. 002 3

Nach Mitteilung der KZBV wird zum 01.01.2023 eine Änderung zur Abrechenbarkeit der BEL-Nr. 002 3 „Weitere Maßnahmen zur Modellherstellung – Verwendung von Kunststoff“ umgesetzt.

Diese Leistung konnte bisher auch für die Herstellung eines Kunststoffsockels bei der Modellherstellung (BEL-Nrn. 005 1, 005 2 und 005 3) abgerechnet werden. Auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen dem GKV-SV und dem VDZI entfällt diese Abrechnungsmöglichkeit.

Ab 01.01.2023 kann die BEL-Nr. 002 3 nur noch bei einer Teleskopprothese für die Darstellung von im Mund verbleibenden individuellen Primärteilen oder zur besonderen Darstellung von Zahnfleischpartien abgerechnet werden.

Zur Aufrechterhaltung der Kostenneutralität im Abrechnungsvolumen wurden dafür die Bundesmittelpreise für die BEL-Nrn. 005 1, 005 2 und 005 3 beim Zahnersatz einschließlich Zahnkronen und Suprakonstruktionen erhöht.

 

Die Änderungsvereinbarung finden Sie im Handbuch der KZVLB, Rubrik V-1.

In den neuen BEL II-Höchstpreislisten für das Land Brandenburg sind diese Änderungen berücksichtigt.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen zu ZE-Abrechnungsfragen:

Christina Schlomm    (0001  bis    1723)      Tel.: 0331 2977-102,  abrechnung.ZE1(at)kzvlb.de
Margit More-Krüger    (1724  bis    2885)      Tel.: 0331 2977-146,  abrechnung.ZE7(at)kzvlb.de
Sibylle Grabbert         (2886  bis  89999)      Tel.: 0331 2977-178,  abrechnung.ZE8(at)kzvlb.de

12.01.2023

Ab 01.01.2023 neue BEL-Höchstpreise für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien im LB

Nach Mitteilung der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung (MDZI) sind mit den Landesverbänden der Krankenkassen/Ersatzkassen nunmehr neue Höchstpreise für die zahntechnischen Laboratorien für das Jahr 2023 vereinbart worden.

Mit der nächsten Vorstandsinformation erhalten Sie die ab 01.01.2023 für die Leistungsbereiche ZE, KFO und KB einheitlich gültige Höchstpreisliste für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien im Land Brandenburg nach §§ 57 und 88 SGB V (Handbuch, Rubrik V-2) zur sofortigen Verwendung.

 

Die neue BEL II Höchstpreisliste steht Ihnen auf unserer Homepage – www.kzvlb.de – unter der Rubrik SERVICE / Downloadcenter / Abrechnung bzw. EDV in verschiedenen Formaten zum Download zur Verfügung.

 

Bitte beachten Sie die „Lieferdatum“-Basis für die Berechnung der Laborpreise:

 

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das gewerbliche Labor gilt der Tag der Lieferung des fertiggestellten zahntechnischen Werkstücks an die Praxis. Hintergrund der Regelung ist, dass Labore ggf. nicht täglich Rechnungen erstellen. Insoweit können Lieferdatum und Rechnungsdatum abweichen.

 

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das praxiseigene Labor gilt der Tag der Eingliederung.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen zu Abrechnungsfragen

ZE-Abrechnung:

Christina Schlomm       (0001  bis 1723)   Tel.: 0331 2977-102,  abrechnung.ZE1(at)kzvlb.de
Margit More-Krüger       (1724  bis  2885)   Tel.: 0331 2977-146,  abrechnung.ZE7(at)kzvlb.de
Sibylle Grabbert            (2886  bis  89999)   Tel.: 0331 2977-178,  abrechnung.ZE8(at)kzvlb.de
KFO-Abrechnung:        Ute Schönefeld   Tel.: 0331 2977-263,  abrechnung.KFO(at)kzvlb.de
KB/PAR-Abrechnung:   Manuela Latzo  Tel.: 0331 2977-177,  abrechnung.KB(at)kzvlb.de

12.01.2023

ZE-Festzuschussbeträge 2023

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit Wirkung zum 1. Januar 2023 eine Anpassung der Festzuschussbeträge zum Zahnersatz beschlossen. Die aktuelle Abrechnungshilfe sowie das Update der Digitalen Planungshilfe (DPF) stehen auf der Website der KZBV zum Download bereit.

Die geänderte ZE-Festzuschuss-Richtlinie wird im Handbuch der KZVLB unter der Rubrik II-5 eingestellt.

 

04.01.2023

Neue Punktwerte bei Bundeswehr und Bundespolizei ab 01.01.2023

Nach Mitteilung der KZBV erfolgt für das Jahr 2023 eine Fortschreibung der Vergütungen im Bereich Heilfürsorge (Bundeswehr, Bundespolizei) in Höhe von 3,45 Prozent.

Somit gelten ab 01.01.2023 folgende Punktwerte:

 KCH, PAR, KB/KGIPZE/KFOSprechstundenbedarf
Bundeswehr1,3476 €1,3476 €1,1572 €1,9064 €
Bundespolizei1,3476 €1,4373 €1,1572 €1,9064 €

Die entsprechenden Vergütungsvereinbarungen der KZBV mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) befinden sich derzeit noch im Unterschriftsverfahren. Sobald wir die Verträge erhalten, werden wir diese ins Handbuch der KZVLB, Rubrik IV „Sonstige Kostenträger“ einstellen.

04.01.2023

Fusionen und Kassenänderungen

Namensänderung SOZ LASV Cottbus in SOZ LAVG Cottbus (Kassen-Nr.: 0070518)

 

Mit Wirkung vom 30.11.2022 wurde die Fachaufsicht über den Maßregelvollzug und die öffentlich-rechtliche Unterbringung im Land Brandenburg auf das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LASV) übertragen.

 

Aus diesem Grund wurde die Kostenträgerbezeichnung entsprechend von SOZ LASV Cottbus in

                                           SOZ LAVG Cottbus

geändert.

 

Diese Änderungen wurden ins Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis übernommen.

 

19.12.2022

EBZ - Pflichtanwendung zum 01.01.2023 (38. Änderungsvereinbarung zum BMV-Z)

Wir bitten um Beachtung der kurzfristigen Termine

Bezugnehmend auf unsere bereits gemachten Mitteilungen in den Vorstandsinformationen RS 10/2022 und 18/2022 unter den Punkten 2.3 zu den Festlegungen bzgl. der neuen EBZ-Module, liegen nun auch die Unterschriften für die diesbezügliche 38.Änderungsvereinbarung zum BMV-Z vor. In diese wird das EBZ (Elektronisches Beantragungs- und Genehmigungsverfahren
für Zahnärzte; Einreichung von Heil- und Kostenplänen zur Genehmigung bei den Krankenkassen auf digitalem Weg) in Anlage 11 BMV-Z und Anlage 11c des BMV-Z berücksichtigt.

Die KZBV konnte in Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband eine Teilfi nanzierung der EBZ- Module erreichen.

Die Module selbst müssen über den Praxisverwaltungssystem-Hersteller erworben werden. Bitte bestellen Sie natürlich nur die Module, die Sie in Ihrer Praxis auch brauchen. In jedem Fall gibt es zum jetzigen Zeitpunkt KEINE Ausnahmeregelungen, außer Sie beabsichtigen Ihre Zulassung bis 30.06.2023 zu beenden.

Die „Teilfinanzierungs- “(je nach PVS-Anbieter auch Komplettfi nanzierungs-) Pauschale für die EBZ-Module kann über den beigefügten EBZ-Meldebogen beantragt werden.

Den Meldebogen für die Refi nanzierung der EBZ- Module finden Sie auch nach dem Login auf www.verwaltung.kzvlb.de im Menü auf der linken Seite unter:
 „Telematik-Infrastruktur (eGK-Online-Rollout)“ -> „Zuschüsse EBZ“ -> ganz unten beim Klick auf den rot markierten Text „Meldebogen Antragsmodule EBZ“.

Der ausgefüllte EBZ-Meldebogen ist bis zum 31.12.2022 (!) bei der KZVLB einzureichen.

Es stehen Ihnen zwei Wege offen: ausgedruckt und unterschrieben mit der Post an die KZVLB oder elektronisch signiert an die KIM-E-Mail-Adresse der KZVLB telematik(at)kzvlb.kim.telematik.

Bitte halten Sie diesen Termin UNBEDINGT ein, danach besteht eine Refi nanzierungsmöglichkeit
ausschließlich für Neuzulassungen.

Hotline Telematik, Telefon: 0331 2977-100, telematik(at)kzvlb.de

23.11.2022

Fusionen und Kassenänderungen

1. Fusion der BKK Stadt Augsburg (Kassen-Nr.: 9132678) und der Audi BKK (Kassen-Nr.: 8534160) zum 01.01.2023 zur Audi BKK (Kassen-Nr.: 8534160)

Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummer der BKK Stadt Augsburg auf die Kassennummer der Audi BKK erfolgt ab diesem Zeitpunkt.

Der Hauptsitz der Audi BKK ist im KZV-Bereich Bayerns (KZV 11).

 

2. Neuaufnahme der Haupt IKs der Ersatzkassen ins BKV

Wie bereits bekannt, haben die Ersatzkassen ein eigenes Haupt-IK eingeführt.

Dieses Haupt-IK befindet sich auf dem Kartenkörper der eGK aufgedruckt. Dieses Haupt-IK ist auch im Chip der eGK zu finden, aber die PVS-Hersteller müssen, sofern im Chip der eGK ein zweites IK enthalten ist („abrechnender Kostenträger“), dieses anstelle des normalen Kostenträger-IKs (Haupt-IK) in der Abrechnung verwenden. Die im Chip enthaltenen Nummern der abrechnenden Kostenträger befinden sich im BKV, die außen aufgedruckten Haupt-IKs jedoch nicht.

Aus diesem Grund war es erforderlich die Haupt-IKs ins BKV aufzunehmen.

Wir möchten Sie nun über die Neuaufnahme der nachfolgenden IKs bzw. Kassennummern in das BKV informieren.

KKH:    2 04 2171012 00 wird umgelenkt in 2 04 1775500 00

DAK:    2 32 1560000 00 wird umgelenkt in 2 32 1567995 00

TK:       2 32 1575519 00 wird umgelenkt in 2 32 1577500 00

HEK:    2 32 1570104 00 wird umgelenkt in 2 32 1571003 00

HKK:    2 31 3170002 00 wird umgelenkt in 2 31 3086806 00

Eine Ausnahme bildet das Haupt-IK der Barmer EK>Wuppertal (2 13 4940005 00), das seinerzeit in das BKV aufgenommen wurde. Diese Kasse wird umgelenkt auf das

IK 2 13 4080005 00 der Barmer>Nordrhein.

Durch die Aufnahme der Haupt-IKs kann beim Ersatzverfahren die korrekte Kassennummer im BKV gefunden werden.

Zwingende Voraussetzung ist jedoch, dass die Zahnarztpraxis das KNR12-Modul einsetzt. Das KNR12-Modul ermöglicht eine fehlerfreie Zuordnung. Es erfolgt eine Umlenkung entsprechend dem Wohnort des Patienten zur entsprechenden KZV.

24.11.2022

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für Heilfürsorgeberechtigte der Polizei Land Brandenburg

Der Zentraldienst der Polizei Land Brandenburg bat uns, darauf hinzuweisen, dass bei Erkrankung einer Polizistin/eines Polizisten der für die Krankenkasse bestimmte Abschnitt der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung weder elektronisch (fehlende TI-Anbindung der sonstigen Kostenträger) noch als Ausdruck per Post von der Zahnarztpraxis an die Abrechnungsstelle Heilfürsorge der Polizei Land Brandenburg geschickt werden kann bzw. soll!

Bitte drucken Sie hier alle drei Ausfertigungen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (für die Krankenkasse, den Arbeitgeber und den Patienten) aus und übergeben diese der bzw. dem erkrankten Polizeivollzugsbeamtin/Polizeivollzugsbeamten.

 

14.11.2022

Aufbewahrungsfristen für ausgewählte Unterlagen in der Zahnarztpraxis

-  Stand: November 2022 -

Beachten Sie bitte:

Bei mehreren einschlägigen Aufbewahrungsfristen ist stets die längste Frist zu beachten.

Auch wenn die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, dürfen nur solche Unterlagen vernichtet werden, die nicht ein bereits anhängiges Verwaltungs- oder Gerichtsverfahren betreffen (z. B. Regressforderungen, Prüfinstanzen, Sozialgerichtsverfahren) bzw. Unterlagen, die für eine begonnene Außenprüfung, eine vorläufige Steuerfestsetzung, anhängige steuer-, straf- oder bußgeldrechtliche Ermittlungen, schwebende bzw. zu erwartende Rechtsbehelfsverfahren oder zur Begründung Ihrer steuerlichen Anträge benötigt werden.

Die zivilrechtliche Verjährungsfrist von Schadensersatzansprüchen wegen Behandlungsfehlern beträgt drei Jahre (§ 195 BGB). Die Verjährungsfrist beginnt jedoch erst mit Schluss des Jahres zu laufen, in dem der Patient von den, den Anspruch begründenden Umständen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 Abs. 1 BGB). Erst nach 30 Jahren verjähren Schadensersatzansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit ohne Rücksicht auf ihre Entstehung und die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis gem. § 199 Abs. 2 BGB endgültig. Im Einzelfall kann sich deshalb eine 30-jährige Aufbewahrung der zahnärztlichen Dokumentation erforderlich machen.

Die Aufbewahrungsfristen gelten auch bei verstorbenen Patienten.

Auch bei Praxisaufgabe sind die Aufbewahrungsfristen zu beachten.

Hier zur Übersicht.

16.11.2022

Kooperationsverträge mit stationären Pflegeeinrichtungen nach § 119b SGB V

Zusendung der Berichtsbögen für 2022 an die KZVLB bis zum 31.12.2022

Wir erinnern alle Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte, die im Jahr 2022 über einen Kooperationsvertrag nach § 119 b SGB V mit einem Pflegeheim verfügten bzw. noch verfügen, daran, den Berichtsbogen nach Anlage 1 der Rahmenvereinbarung (Anlage 12 BMV-Z) für das Jahr 2022 bis zum 31.12.2022 an die KZVLB zu senden.

Im Berichtsbogen ist die Anzahl der im Jahr 2022 betreuten Pflegeheimbewohner anzugeben. Die anzugebende Anzahl bezieht sich dabei laut BMV-Z auf alle Bewohner, die potentiell eine Behandlung durch den Kooperationszahnarzt zum Stichtag 30.06.2022 wünschten. Sollte der Kooperationsvertrag nach dem 30.06.2022 geschlossen worden sein, ist der Stichtag der Beginn des Kooperationsvertrages.

Wir bitten Sie daher, sofern noch nicht bereits geschehen, den ausgefüllten und unterschriebenen Berichtsbogen für das Jahr 2022 bis zum 31.12.2022 der KZVLB zu übermitteln.

Den Berichtsbogens finden Sie hier.

 

Conny Slansky, Telefon: 0331 2977-335, conny.slansky(at)kzvlb.de, Fax: 0331 29 77 332

16.11.2022

Vergütungsverhandlung mit dem BKK Landesverband Mitte für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit dem BKK Landesverband Mitte wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2318 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1760 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0558 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1760 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

09.09.2022

Vergütungsverhandlungen mit der SVLFG für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der SVLFG wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2794 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1706 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0356 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1706 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

09.09.2022

 

Abrechnung der Erstbefüllung einer elektronischen Patientenakte ab 01.01.2023

Der Bewertungsausschuss für zahnärztliche Leistungen (BA) hat am 03.08.2022 (neben weiteren redaktionellen Änderungen) die Einführung einer Leistung zur Unterstützung der Versicherten bei der erstmaligen Befüllung der elektronischen Patientenakte nach § 346 Abs. 3 SGB V beschlossen, welche ab 01.01.2023 als Gebühr ePA1 in Teil 1 des BEMA-Z aufgenommen wird. Damit endet die Möglichkeit zur Abrechnung der ePA-Erstbefüllung über die Ordnungsnummer 646 zum 31.12.2022.

 

Die Gebühr ePA1 ist mit 4 Punkten bewertet und wie folgt beschrieben:

ePA1   Erstbefüllung einer elektronischen Patientenakte                                 4 Punkte

   1. Die Leistung nach Nr. ePA1 umfasst

  • die Erfassung, Verarbeitung oder Speicherung von versorgungsrelevanten zahnmedizinischen Informationen oder Angaben zum Bonusheft aus der aktuellen Behandlung des Versicherten für eine erstmalige einrichtungs-, fach- und sektorenübergreifende Dokumentation in der elektronischen Patientenakte (Daten nach § 341 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 SGB V) auf Verlangen des Versicherten,
  • die Prüfung, ob erhebliche therapeutische Gründe oder erhebliche Rechte Dritter einer Übermittlung in der elektronischen Patientenakte entgegenstehen,
  • die Prüfung und ggf. Ergänzung der zu den Dokumenten gehörenden Metadaten*,
  • die Einholung der Einwilligung des Versicherten in den Zugriff auf Daten in dessen elektronischer Patientenakte.

 

   2. Die Leistung nach Nr. ePA1 ist einrichtungs-, fach- und sektorenübergreifend nur einmal  je Versicherten und elektronischer Patientenakte abrechenbar.

 

   3. Die Leistung nach ePA1 ist nicht neben der Leistung nach ePA2 abrechenbar.

 

*Metadaten sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten. Hier ggf. der Autor des Dokuments (z.B. der Zahnarzt), die Dokumentenklassifizierung (z.B. Bilddatei, Worddokument), das Erstellungsdatum oder der Titel des Dokuments.

Vorbehaltlich der Nichtbeanstandung durch das BMG treten die neue Leistung ePA1 sowie die Folgeänderungen zur ePA2 am 01.01.2023 in Kraft, die anderen redaktionellen Änderungen rückwirkend zum 01.07.2022. Den vollständigen BA-Beschluss werden wir dem nächsten Rundschreiben als Anlage beifügen (Handbuch der KZVLB, Rubrik III-3.1.1.).

 

Umfangreiche Informationen zur elektronischen Patientenakte finden Sie auf der KZBV-Homepage 

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KCH-Abrechnung

Barbara Ulrich, Telefon: 0331 2977-145, abrechnung.KCH(at)kzvlb.de

30.08.2022

Vollnarkosen und Wurzelbehandlungen als Kassenleistung

Immer wieder erreichen uns Anfragen, in welchen Fällen Vollnarkosen oder auch bestimmte Wurzelkanalbehandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

KZBV-Patienteninformationen

Sehr prägnante Angaben hierzu, die als Leitfaden und ggf. Argumentationshilfe genutzt werden können, trifft die KZBV in ihren Patienteninformationen:

  • „Vollnarkose beim Zahnarzt – Wann bezahlt die Krankenkasse?“ und
  • „Wurzelbehandlung – Wann bezahlt die Krankenkasse?,

welche dem nächsten Rundschreiben als Anlagen beigefügt wird.

 

Diese und weitere Patienteninformationen in deutscher, türkischer und russischer Sprache finden Sie auf der KZBV-Homepage

Zusatzvereinbarungen auf Landesebene

Vereinbarungen über die zusätzliche Vergütung der Behandlung von Patienten, die wegen Art und Schwere ihrer geistigen, körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen unter
Narkose behandelt werden müssen (AOK, IKK, SVLFG)

Die Zusatzvereinbarungen zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten mit Handicap* unter Narkose sehen die Zahlung von Aufwandspauschalen für die hierbei erforderliche besondere Praxisausstattung sowie bei AOK-Versicherten zusätzliche Pauschalen für prophylaktische Maßnahmen vor. (*Die Indikationen/Diagnosen sind im Vertrag konkret definiert.)

 

Vereinbarungen zur besonderen zahnärztlichen Versorgung bei der endodontischen Behandlung  (Endo-Verträge mit AOK und IKK)

Bei Wurzelkanalbehandlungen an erhaltungswürdigen Zähnen, die aufgrund der Anwendung eines besonders aufwändigen/modernen Endodontieverfahrens als Privatleistung erbracht werden, besteht für AOK- und IKK-Versicherte die Möglichkeit zum Abschluss einer Mehrkostenvereinbarung. Somit können diese Patienten hochwertige Leistungen in Anspruch nehmen, ohne ihren Anspruch auf die Kassenleistung (BEMA-Nrn. 32, 34, 35) zu verlieren.

Eine Übersicht zu allen im Land Brandenburg bestehenden Zusatzvereinbarungen mit ihren wesentlichen Inhalten dem nächsten  Rundschreiben ebenfalls als Anlage beigefügt.

Weitere Informationen sowie die entsprechenden Verträge finden Sie auf unserer Homepage bzw. im Handbuch der KZVLB.

30.08.2022