Zur Online-Abrechnung

Radiospot zur Kampagne "Gründungsgründe"

www.gruendungsgruende.de

Heilfürsorge der Polizei LB - Probleme beim Einlesen der KVK

Da aufgrund technischer Probleme einige Krankenversichertenkarten (KVK) der heilfürsorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten des Landes Brandenburg nicht eingelesen werden können, bat uns der Zentraldienst der Polizei Land Brandenburg erneut auf Folgendes hinzuweisen:

Anders als bei der elektronischen Gesundheitskarte der GKV ist die Krankenversichertenkarte (KVK) der Polizei Land Brandenburg – auch wenn sie nicht ins Praxisverwaltungssystem (PVS) eingelesen werden kann – ein GÜLTIGER Behandlungsausweis!

Eine gesonderte Bescheinigung (Versichertennachweis) der Polizei über den Anspruch auf Heilfürsorge ist nicht erforderlich.

Sofern eine dem Augenschein nach gültige KVK der Polizei Land Brandenburg vorgelegt wird, diese aber nicht eingelesen werden kann, erfolgt eine händische Eingabe der Daten in das PVS. Wir empfehlen, eine Kopie der KVK in der Zahnarztpraxis aufzubewahren.

Die zahnärztliche Behandlung wird nach den Bestimmungen der Heilfürsorge für die Polizei Land Brandenburg durchgeführt und die Abrechnung erfolgt im Ersatzverfahren über die KZVLB.

Es ist nicht zulässig, allein aufgrund der Nichteinlesbarkeit der KVK die zahnärztliche Behandlung der Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten abzulehnen oder nur gegen Privatliquidation durchzuführen.

Nach Mitteilung der Polizei ergeben sich die technischen Probleme aus der Software einiger Kartenterminals, die den Unterschied zwischen eGK und KVK nicht erkennen.

06.10.2022

Vereinfachung der Abrechnung beim Maßregelvollzug

Ab 01.10.2022 ist es nicht mehr erforderlich, bei der Abrechnung zahnärztlicher Leistungen für Personen im Maßregelvollzug die jeweiligen Original-Behandlungsausweise sowie die vom Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) genehmigten Behandlungspläne zur Abrechnung bei der KZVLB einzureichen.

Zudem kann der Behandlungsausweis auf elektronischem Weg übermittelt werden und ist (sofern vollständig ausgefüllt und mit Stempel versehen) auch ohne Unterschrift der ausstellenden Behörde gültig.

 

Konkret wurde zur Vereinfachung des Abrechnungsverfahrens beim Maßregelvollzug zwischen KZVLB und LASV folgende Verfahrensweise verabredet:

 

1. Voraussetzung für die zahnärztliche Behandlung der Anspruchsberechtigten ist ein von der zuständigen Behörde vollständig ausgefüllter Behandlungsausweis, welcher alle für die zahnärztliche Abrechnung erforderlichen Angaben enthalten muss, einschließlich des Stempels der ausstellenden Behörde, jedoch ohne Unterschrift. Unbeschadet der Regelungen in § 6 des Vertrages kann der Behandlungsausweis auf elektronischem Weg übermittelt werden und ist auch ohne Unterschrift der ausstellenden Behörde gültig. Die ausstellende Behörde lässt alle die im Rechtsverkehr befindlichen Behandlungsausweise gegen sich gelten, wenn sich aufgrund des äußeren Anscheins ergibt, dass der Behandlungsausweis von der zuständigen Behörde ausgestellt wurde. Sollten Zweifel an der Legitimations- und Beweiswirkung des Behandlungsausweises bestehen, trägt die ausstellende Behörde die Beweislast für dessen Echtheit. Der Behandlungsausweis verbleibt (ggf. elektronisch, auch als Ausdruck) in der Zahnarztpraxis und unterliegt einer Mindestaufbewahrungspflicht von zwei Jahren nach Ablauf des Kalendervierteljahres, in dem die Behandlung durchgeführt wurde.

 

2. Die bei genehmigungspflichtigen Leistungen von der zuständigen Behörde in Papierform genehmigten Behandlungspläne müssen der Abrechnung nicht beigelegt werden. Die Originale verbleiben in der Zahnarztpraxis und unterliegen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht. Die KZVLB übermittelt der zuständigen Behörde bei Rechnungslegung alle für die Nachvollziehbarkeit der zahnärztlichen Abrechnung erforderlichen Angaben. Hierfür werden die Abrechnungsmasken ggf. angepasst. ln die Abrechnungsmaske für Zahnersatz werden der Tag der Genehmigung und das Eingliederungsdatum aufgenommen.

 

3. Vertragszahnärztinnen und -zahnärzte sind verpflichtet, der KZVLB den von der zuständigen Behörde ausgestellten Behandlungsausweis bzw. den genehmigten (Original-) Behandlungsplan auf Verlangen vorzulegen.

 

Den für den Maßregelvollzug geltenden Vertrag zur Sicherstellung der durch den überörtlichen Sozialhilfeträger zu betreuenden Personen finden Sie im Handbuch der KZVLB unter der Rubrik IV-6. Als Anlage zum nächsten Rundschreiben erhalten Sie eine aktuelle Übersicht zu den Besonderheiten Sonstiger Kostenträger.

04.10.2022

Inkrafttreten der auf der letzten Vertreterversammlung beschlossenen Änderungen der Satzung der KZV

Mit Mitgliederrundschreiben vom 29.06.2022 (Nr. 12/2022) informierten wir Sie bereits über den Beschluss der Vertreterversammlung vom 22.06.2022, wonach aufgrund des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung Anpassungen in der Satzung der KZV Land Brandenburg erforderlich waren.

Diese Änderungen der Satzung genehmigte die Aufsichtsbehörde der KZV Land Brandenburg am 19.09.2022.

Die neu gefasste o. g. Rechtsordnung finden Sie als Anlage im nächsten Mitgliederrundschreiben sowie auf unserer Homepage www.kzvlb.de unter der Rubrik: RECHT & VERTRÄGE / Handbuch / I-06 (Satzung der KZVLB) und gleich hier.

 

Angela Linke, Telefon: 0331 / 2977 - 338, recht-und-vertraege(at)kzvlb.de

29.09.2022

Termine für die Bezirksstellenversammlungen

Nach dem Login finden Sie alle Termine für die Bezirksstellenversammlungen  hier. 

Modulversionen III/2022 und monatliche Abrechnungen Oktober 2022

Einen Link zu den aktuellen Programmmodulen der KZBV finden Sie auf der Seite der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de) unter der Rubrik „Digitales“ (im Bereich „Zahnärzte“).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Oktober 2022 ist der 25.09.2022.

Die KCH- und KFO- Abrechnungen für das III. Quartal 2022 können wie immer ab dem 16.09. übermittelt werden.

Wir bitten Sie darum, die Abgabefristen entsprechend einzuhalten!

 

(ZE, PAR und KFB bis 10. des laufenden Abgabemonats, KFO bis 10. des neuen Quartalmonats, KCH bis 12. des neuen Quartalsmonats. Falls die Einreichtermine auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag fallen, gilt der nächste Arbeitstag.)

ModuleVersionGültigkeit
KCH- Abrechnungsmodul5.3Abrechnung III. Quartal 2022
 (5.4einzusetzen ab 01.10.2022)
KFO- Abrechnungsmodul5.6Abrechnung III. Quartal 2022
 (5.7einzusetzen ab 01.10.2022)
KBR- Abrechnungsmodul4.8Leistungen bis 30.09.2022
 (4.9einzusetzen ab 01.10.2022)
ZE-Abrechnungsmodul6.0Leistungen bis 30.09.2022
 (6.1einzusetzen ab 01.10.2022)
PAR- Abrechnungsmodul4.4Leistungen bis 30.09.2022
 (4.5einzusetzen ab 01.10.2022)
Sendemodul2.3 
 (2.4einzusetzen ab 01.10.2022)

(Stand 16.09.22)

 

Die Vers.-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist seit dem 01.01.2021 die 5.3.

Die KZBV teilt zu den Moduländerungen u.a. mit:

Zum 01.01.2023 wird gemäß Bundesmantelvertrag-Zahnärzte (BMV-Z) die Zahnarztnummer eingeführt.

Da die Zahnarztnummern im Laufe des vierten Quartals an die Zahnarztpraxen verteilt werden, müssen die Praxisverwaltungssysteme entsprechend vorbereitet sein. Da ab Einführungszeitpunkt zu einem Behandlungsfall alle am Behandlungsfall beteiligten Zahnärzte mit der jeweiligen Zahnarztnummer aufzuführen sind, wurde im Abrechnungsmodul auf Fallebene das neue Feld "Zahnarztnummern der Behandler" aufgenommen.

Bis zur offiziellen Einführung der Zahnarztnummer zum 01.01.2023 ist hier vom PVS der Ersatzwert "999999991" zu verwenden.

Für die Kennzeichnung der Übermittlungsart des elektronischen Behandlungsplanes an die Krankenkassen wurde das neue Feld "EBZ-Kennzeichen" aufgenommen. Hier wird unterschieden, ob der Antrag elektronisch (via KIM) oder als Style-sheet-Ausdruck postalisch an die Krankenkasse übermittelt wurde.

Auch im PAR-Abrechnungsmodul wurden auf Fallebene die neuen Felder "EBZ-Antragsnummer des Behandlungsplans" und "EBZ-Kennzeichen" aufgenommen.

 

                                     

Wir dürfen Sie jetzt bereits darauf hinweisen, dass zum Jahreswechsel 2022 zu 2023 alle Programmmodule unbedingt auf dem dann neuesten Stand sein müssen!

 

Ab dem 01.01.2023 erfolgt außerdem das Beantragungs- und Genehmigungsverfahren für Zahnersatz (ZE), Kieferbruch/Kiefergelenkserkrankungen (KB/KGL) und Kieferorthopädie (KFO), welches bislang mit den Krankenkassen in Papierform durchgeführt wurde, ausschließlich auf elektronischem Weg.

(EBZ für PA folgt in 2023)

Um am „elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahren Zahnärzte“ (EBZ) teilnehmen zu können, müssen Sie die entsprechenden (von Ihnen benötigten) Module bei Ihrem PVS-Hersteller bestellen.

(Eine Erstattungspauschale für diese Module ist vorgesehen, wir informieren Sie, sobald eine finale Bestätigung vorliegt.)

Um den Austausch mit den Krankenkassen zu gewährleisten, benötigen Sie außerdem in Ihrer Praxis den KIM-Fachdienst, der im Rahmen der Anforderungen an die Telematikinfrastruktur (TI) allerdings schon länger installiert sein sollte.

Dietlind Sczepanski, Telefon: 0331 2977-110, dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de

Vergütungsverhandlung mit dem BKK Landesverband Mitte für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit dem BKK Landesverband Mitte wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2318 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1760 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0558 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1760 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

09.09.2022

Vergütungsverhandlungen mit der SVLFG für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der SVLFG wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2794 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1706 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0356 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1706 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

09.09.2022

 

Abrechnung der Erstbefüllung einer elektronischen Patientenakte ab 01.01.2023

Der Bewertungsausschuss für zahnärztliche Leistungen (BA) hat am 03.08.2022 (neben weiteren redaktionellen Änderungen) die Einführung einer Leistung zur Unterstützung der Versicherten bei der erstmaligen Befüllung der elektronischen Patientenakte nach § 346 Abs. 3 SGB V beschlossen, welche ab 01.01.2023 als Gebühr ePA1 in Teil 1 des BEMA-Z aufgenommen wird. Damit endet die Möglichkeit zur Abrechnung der ePA-Erstbefüllung über die Ordnungsnummer 646 zum 31.12.2022.

 

Die Gebühr ePA1 ist mit 4 Punkten bewertet und wie folgt beschrieben:

ePA1   Erstbefüllung einer elektronischen Patientenakte                                 4 Punkte

   1. Die Leistung nach Nr. ePA1 umfasst

  • die Erfassung, Verarbeitung oder Speicherung von versorgungsrelevanten zahnmedizinischen Informationen oder Angaben zum Bonusheft aus der aktuellen Behandlung des Versicherten für eine erstmalige einrichtungs-, fach- und sektorenübergreifende Dokumentation in der elektronischen Patientenakte (Daten nach § 341 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 SGB V) auf Verlangen des Versicherten,
  • die Prüfung, ob erhebliche therapeutische Gründe oder erhebliche Rechte Dritter einer Übermittlung in der elektronischen Patientenakte entgegenstehen,
  • die Prüfung und ggf. Ergänzung der zu den Dokumenten gehörenden Metadaten*,
  • die Einholung der Einwilligung des Versicherten in den Zugriff auf Daten in dessen elektronischer Patientenakte.

 

   2. Die Leistung nach Nr. ePA1 ist einrichtungs-, fach- und sektorenübergreifend nur einmal  je Versicherten und elektronischer Patientenakte abrechenbar.

 

   3. Die Leistung nach ePA1 ist nicht neben der Leistung nach ePA2 abrechenbar.

 

*Metadaten sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten. Hier ggf. der Autor des Dokuments (z.B. der Zahnarzt), die Dokumentenklassifizierung (z.B. Bilddatei, Worddokument), das Erstellungsdatum oder der Titel des Dokuments.

Vorbehaltlich der Nichtbeanstandung durch das BMG treten die neue Leistung ePA1 sowie die Folgeänderungen zur ePA2 am 01.01.2023 in Kraft, die anderen redaktionellen Änderungen rückwirkend zum 01.07.2022. Den vollständigen BA-Beschluss werden wir dem nächsten Rundschreiben als Anlage beifügen (Handbuch der KZVLB, Rubrik III-3.1.1.).

 

Umfangreiche Informationen zur elektronischen Patientenakte finden Sie auf der KZBV-Homepage 

 

Ihre Ansprechpartnerin zur KCH-Abrechnung

Barbara Ulrich, Telefon: 0331 2977-145, abrechnung.KCH(at)kzvlb.de

30.08.2022

Vollnarkosen und Wurzelbehandlungen als Kassenleistung

Immer wieder erreichen uns Anfragen, in welchen Fällen Vollnarkosen oder auch bestimmte Wurzelkanalbehandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

KZBV-Patienteninformationen

Sehr prägnante Angaben hierzu, die als Leitfaden und ggf. Argumentationshilfe genutzt werden können, trifft die KZBV in ihren Patienteninformationen:

  • „Vollnarkose beim Zahnarzt – Wann bezahlt die Krankenkasse?“ und
  • „Wurzelbehandlung – Wann bezahlt die Krankenkasse?,

welche dem nächsten Rundschreiben als Anlagen beigefügt wird.

 

Diese und weitere Patienteninformationen in deutscher, türkischer und russischer Sprache finden Sie auf der KZBV-Homepage

Zusatzvereinbarungen auf Landesebene

Vereinbarungen über die zusätzliche Vergütung der Behandlung von Patienten, die wegen Art und Schwere ihrer geistigen, körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen unter
Narkose behandelt werden müssen (AOK, IKK, SVLFG)

Die Zusatzvereinbarungen zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten mit Handicap* unter Narkose sehen die Zahlung von Aufwandspauschalen für die hierbei erforderliche besondere Praxisausstattung sowie bei AOK-Versicherten zusätzliche Pauschalen für prophylaktische Maßnahmen vor. (*Die Indikationen/Diagnosen sind im Vertrag konkret definiert.)

 

Vereinbarungen zur besonderen zahnärztlichen Versorgung bei der endodontischen Behandlung  (Endo-Verträge mit AOK und IKK)

Bei Wurzelkanalbehandlungen an erhaltungswürdigen Zähnen, die aufgrund der Anwendung eines besonders aufwändigen/modernen Endodontieverfahrens als Privatleistung erbracht werden, besteht für AOK- und IKK-Versicherte die Möglichkeit zum Abschluss einer Mehrkostenvereinbarung. Somit können diese Patienten hochwertige Leistungen in Anspruch nehmen, ohne ihren Anspruch auf die Kassenleistung (BEMA-Nrn. 32, 34, 35) zu verlieren.

Eine Übersicht zu allen im Land Brandenburg bestehenden Zusatzvereinbarungen mit ihren wesentlichen Inhalten dem nächsten  Rundschreiben ebenfalls als Anlage beigefügt.

Weitere Informationen sowie die entsprechenden Verträge finden Sie auf unserer Homepage bzw. im Handbuch der KZVLB.

30.08.2022

Elektronisches Beantragungs-und Genehmigungsverfahren ZE-Festzuschusskompendium überarbeitet

Durch das elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (EBZ) ergeben sich im ZE-Bereich diverse Änderungen bei der Antragstellung sowie der Abrechnung mit dem Versicherten. Die KZBV hat daher das Festzuschusskompendium „Schwere Kost für leichteres Arbeiten“ mit Blick auf das elektronische Verfahren aktualisiert.

Insbesondere wurden die Kapitel 3 (Behandlungsplanung) und 7 (Rechnungslegung) grundlegend überarbeitet. Zahnarztpraxen, welche bereits am EBZ teilnehmen und die Antragsdaten auf elektronischem Weg an die Krankenkasse übermitteln, finden hier Ausfüllhinweise zum elektronischen Heil- und Kostenplan (eFormular 3, vgl. Anlage 14c, 14d BMV-Z) sowie Erläuterungen zu den neuen Patienteninformationen (Anlage 14a BMV-Z):

  • Vordruck 3c:  Patienteninformation Regelversorgung*
  • Vordruck 3d:  Patienteninformation gleich- und andersartige Versorgung*
  • Vordruck 3e:  Direktabrechnung Zahnersatz

(*Achtung – Änderungen geplant: Der Titel der Vordrucke 3c sowie 3d soll noch geändert werden und der Vordruck 3c soll ein Stempelfeld für den Zahnarzt erhalten.)

Zusätzlich sind in Kapitel 9 (Berechnungsbeispiele) die geänderten Befund- und Therapiekürzel zum Zahnersatz beschrieben und in Beispielen umgesetzt.

Die neue Ausgabe des Kompendiums kann als PDF-Datei kann hier heruntergeladen werden.  

30.08.2022

 

Fusionen und Kassenänderungen

1. Namensänderung der Daimler BKK (Kassen-Nr.: 8030775) zum 01.10.2022 in Mercedes-Benz BKK

2. Neuaufnahme der Berufsfeuerwehr Stadt Rostock zum 01.10.2022 ins BKV

KVK-Nr.: 3601058

BKV-Nr.: 952360105800

3. Neuaufnahme der Feuerwehr Stadt Fehmarn zum 01.10.2022 ins BKV

KVK-Nr.: 3601047

BKV-Nr.: 952360104700

 

26.08.2022

Vergütungsverhandlung mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) einschließlich TK für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit dem vdek wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2080 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1611 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0124 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1611 €

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

22.08.2022

Digitale Planungshilfe - neues Update 3.1.6

Auf der Webseite der KZBV steht Ihnen das Update auf die Version 3.1.6. zur Verfügung.

Das Update auf die Version 3.1.6. enthält die Korrektur eines Fehlers in der Schnittstelle zu Praxisverwaltungsprogrammen.
Technisch gesehen beinhaltet die Aktualisierungsdatei alle Programmänderungen seit Einführung der DPF. Das ermöglicht auch Zahnärztinnen und Zahnärzten, die frühere Updates nicht durchgeführt haben, nun direkt auf die Version 3.1.6. aufzurüsten.

12.07.2022

EHIC, GHIC, PEB: Behandlung ausländischer Patienten nach EU-Recht

Sommerzeit – Reisezeit: Aktuell erhalten wir vermehrt Nachfragen, wie bei einer ungeplant notwendigen zahnärztlichen Behandlung von Urlaubsreisenden z. B. aus Dänemark, Italien, Tschechien oder auch Großbritannien zu verfahren ist. Folgende Regelungen gelten seit 01.10.2021 für die Behandlung ausländischer Patienten nach EU-Recht (EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland), die sich z. B. als Touristen vorübergehend in Deutschland aufhalten.

 

Anspruchsnachweis

  • Europäische Krankenversichertenkarte / European Health Insurance Card (EHICoder
  • Global Health Insurance Card (GHIC - bei Patienten aus dem Vereinigten Königreich) oder
  • Provisorische Ersatzbescheinigung (PEB)  oder
  • (als Ersatz für die PEB) Nationaler Anspruchsnachweis mit der Angabe „Anspruch auf

  medizinisch notwendige Sachleistungen unter Berücksichtigung der Aufenthaltsdauer“

und

  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)

 

Leistungsanspruch / Zuzahlungen

Anspruch besteht auf alle Sachleistungen, die sich unter Berücksichtigung der Art der Leistung und der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer als medizinisch notwendig erweisen.

Zuzahlungen und Eigenanteile wie bei deutschen GKV-Versicherten.

 

Formular „Patientenerklärung Europäische Krankenversicherung”im PVS

Das Formular „Patientenerklärung Europäische Krankenversicherung” kann in verschiedenen Sprachfassungen (nur) über das Praxisverwaltungssystem (PVS) ausgedruckt werden.

(Die ehemals geltenden Muster 80/81 sind nicht mehr zu verwenden!)

 

Vorgehen in der Praxis

Bei Vorlage einer EHIC, GHIC oder PEB

1. Identität der Patientinnen und Patienten anhand des vorgelegten Identitätsnachweises sowie die Gültigkeit der EHIC/GHIC/PEB überprüfen.

2. EHIC/GHIC/PEB zweifach kopieren. Die lesbaren Kopien werden mit Datum, Unterschrift und Zahnarztstempel versehen.

3. Die „Patientenerklärung Europäische Krankenversicherung” in der gewünschten Sprachfassung vom Patienten ausfüllen (inkl. Krankenkassenwahl) und unterschreiben lassen.

4. Original der Patientenerklärung sowie eine mit Zahnarztstempel und Unterschrift versehene Kopie der EHIC/GHIC/PEB unverzüglich an die gewählte deutsche Krankenkasse senden.

5. Kopie der EHIC/GHIC/PEB sowie der Patientenerklärung verbleiben in der Zahnarztpraxis.

6. Daten manuell in das Praxisverwaltungssystem eingeben, Statusangabe 1070000.

 

Bei Vorlage eines Nationalen Anspruchsnachweises

1. Identität der Patientinnen und Patienten anhand des Identitätsnachweises überprüfen.

2. Der nationale Anspruchsnachweis verbleibt zur Dokumentation in der Zahnarztpraxis.

3. Daten manuell in das Praxisverwaltungssystem eingeben, Statusangabe 1070000.

 

Weitere Informationen und Vertragsgrundlagen finden Sie u.a. auf unserer Homepage unter https://www.kzvlb.de/recht-vertraege/vertragshinweise/auslaendische-patienten/

 

08.07.2022

DHL-Päckchengebühr ab 1. Juli 2022 erhöht

Die Deutsche Post AG hat zum 01.07.2022 ihre Preise für Päckchen und Paketsendungen erhöht. Ab diesem Zeitpunkt gelten online und in der Filiale die gleichen Preise. Das 2-kg-Paket ist weiterhin nur online erhältlich.

Somit kostet der Versand eines Päckchens der Größe M bis 2 kg nun sowohl online als auch in der Filiale 4,79 € (bisher bei Onlinefrankierung 4,39 €).

Folgende Preise gelten ab 01.07.2022:

DHL-Versand  (max. Gewicht, Abmessungen)FilialpreisOnline-Preis
Päckchen S     (2 kg,  35 x 25 x 10 cm)3,99 €3,99 €
Päckchen M     (2 kg,  60 x 30 x 15 cm)4,79 €4,79 €
Paket S            (2 kg,  60 x 30 x 15 cm)nur online5,49 €
Paket M           (5 kg,  120 x 60 x 60 cm)6,99 €6,99 €

Gemäß Anlage 1 BMV-Z kann für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor  je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden. Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden.

Das Briefporto wurde zuletzt zum 01.01.2022 erhöht:

 Preis seit 01.01.2022
Postkarte0,70 €
Standardbrief0,85 €
Kompaktbrief1,00 €
Großbrief1,60 €
Maxibrief2,75 €

 

08.07.2022

Meldungen von Abwesenheits- und Urlaubszeiten

Rechtzeitig vor Beginn der Urlaubszeit möchten wir Sie daran erinnern, die Versorgung Ihrer Patienten zu regeln und uns vorab mitzuteilen, dass Sie aufgrund Ihres wohlverdienten Urlaubes an der Ausübung Ihrer Tätigkeit in Ihrer Praxis verhindert sind.

Zahlreiche Vertretungsanzeigen haben uns aktuell schon erreicht. Das Formular „Urlaubs-/Abwesenheitsmeldung“ finden Sie auf unserer Homepage unter Service / Downloadcenter / Zulassung.

Die Vertretung kann in Ihrer Praxis (Vertretung im Sinne von § 32 Zahnärzte-ZV) oder nach Abstimmung durch benachbarte Vertragszahnärzte – und zahnärztinnen („kollegiale Vertretung“) erfolgen. Denken Sie dann daran, die Vertretung außerhalb Ihrer Praxis den Patientinnen und Patienten in geeigneter Form bekanntzugeben.

Gemäß § 32 Abs. 1 der Zahnärzte-ZV kann sich der Vertragszahnarzt bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an zahnärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung innerhalb von 12 Monaten bis zu einer Dauer von 3 Monaten, eine Vertragszahnärztin in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von 12 Monaten, vertreten lassen (genehmigungsfrei).

Dauert die Vertretung länger als 1 Woche, bitten wir um entsprechende Mitteilung (anzeigepflichtig). Die länger als 3 bzw. 12 Monate dauernde Vertretung muss vorab beantragt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie auf unserer Homepage unter Service / Downloadcenter/Zulassung : Antrag Beschaeftigung Vertreter.pdf.

Aufgrund der noch bestehenden Pandemielage möchten wir Sie auch darauf aufmerksam machen, uns coronabedingte Praxisschließungen oder Sprechstundenreduzierungen schriftlich anzuzeigen. Denken Sie daran, auch hier eine Vertretung und den Bereitschaftsdienst sicherzustellen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und eine erholsame Urlaubszeit!

 

Abteilung Zulassung/Register/Bereitschaftsdienst

 

Christiane Ariza Romero, Ass. iur., 0331- 2977-334
Daniela Knodel, 0331- 2977-153            

zulassung(at)kzvlb.de

FAX: 0331 2977 308

Modulversionen

Für das Abrechnungsquartal II/2022 und die monatlichen Abrechnungen Juli 2022

Einen Link zu den aktuellen Programmmodulen der KZBV finden Sie auf der Seite der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Direkt abrufbar auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de) unter der Rubrik „Digitales“ (im Bereich „Zahnärzte“).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Juli 2022 ist der 23.06.2022.

Die KCH- und KFO- Abrechnungen für das II. Quartal 2022 können wie immer ab dem 16.06. übermittelt werden.

Wir bitten Sie wie immer darum, die Abgabefristen entsprechend einzuhalten!

(ZE, PAR und KFB bis 10. des laufenden Abgabemonats, KFO bis 10. des neuen Quartalmonats, KCH bis 12. des neuen Quartalsmonats.

Falls die Einreichtermine auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag fallen, gilt der nächste Arbeitstag.)

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul5.2Abrechnung II.Quartal 2022
 (5.3einzusetzen ab 01.07.2022)
KFO-Abrechnungsmodul5.5Abrechnung II.Quartal 2022
 (5.6einzusetzen ab 01.07.2022)
KBR-Abrechnungsmodul4.7Leistungen bis 30.06.2022
 (4.8einzusetzen ab 01.07.2022)
ZE-Abrechnungsmodul5.9Leistungen bis 30.06.2022
 (6.0einzusetzen ab 01.07.2022)
PAR-Abrechnungsmodul4.3Leistungen bis 30.06..2022
 (4.4einzusetzen ab 01.07.2022)
Sendemodul2.2 
 (2.3einzusetzen ab 01.07.2022)

(Stand 18.05.22)

Die Vers.-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist seit dem 01.01.2021 die 5.3.

Die KZBV teilt zu den Moduländerungen u.a. mit:

Diese Modulversionen unterscheiden sich zur Vorgängerversion hinsichtlich der Prüfung zur Angabe der Konnektorversion in der Zahnarztidentifikationsdatei.
Die Prüfung im KZBV-Abrechnungsmodul wurde entsprechend ergänzt, so dass bei fehlerhafter Angabe der Fehler "785 Kein DTA möglich! Fehler Konnektorversion in Zeile 8 Zahnarzt-/Praxis-Id.-Datei" ausgegeben wird.

Zusätzliche Änderung im KB-Abrechnungsmodul:

Auf Leistungsebene wurden die zwei folgenden Feststellungscodes neu aufgenommen:

"802  Nr. 2 nicht im Zusammenhang mit den Leistungen UP1-6 abrechenbar"

"805  In derselben Sitzung nur eine Kontrollbehandlung (UP5a-c) abrechenbar"

 

Zusätzliche Änderung im KFO-Abrechnungsmodul:

Auf Fallebene  wurde das neue Feld "EBZ-Kennzeichen" aufgenommen.

Gemäß § 1 Abs. 3 Satz 2 der Anlage 4 zum BMV-Z ist seit dem 01.07.2018 jeder genehmigte KFO-Behandlungsplan im ersten Quartal mit einer Antragsnummer an die KZV zu übermitteln. Aufgrund des Starts des elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahrens zum 01.07.2022 ist es nun erforderlich, eine Unterscheidung zwischen den Antragsnummern aus dem bisherigen Papierverfahren zu denen, die im Rahmen des EBZ erzeugt wurden, zu treffen.

Für Behandlungs-, Therapieänderungs- bzw. Verlängerungsanträge, die im EBZ-Verfahren erzeugt wurden, ist immer das EBZ-Kennzeichen (Feld 36) zu setzen, bei Papierverfahren bleibt das Feld leer.

 

Zusätzliche Änderung im PA-Abrechnungsmodul:

Auf Leistungsebenewurde der Feststellungscode 702 geändert:

alt:    "702 Frequenzangabe UPT nicht 2, 4 oder 6 oder stimmt nicht mit Progressionsgrad überein"

neu: "702 Frequenzangabe UPT stimmt nicht mit Progressionsgrad überein"

 

Zudem wurde auf Leistungsebene  eine Prüfung zum Behandlungsablauf in Bezug auf die Leistungen ATG und AITa/b aufgenommen. Erfolgt die Abrechnung des Aufklärungs- und Therapiegesprächs erst nach einer oder mehrerer Antiinfektiösen Therapie-Leistung(en), so gibt das Abrechnungsmodul nun einen Fehler aus:

"736 Aufklärungs- und Therapiegespräch (ATG) nicht nach AITa/b abrechenbar"

 

Dietlind Sczepanski, Telefon: 0331 2977-110, dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de

Neuregelung bei zahnärztlicher Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine ab 1. Juni 2022

Mit dem „Sofortzuschlags- und Einmalzahlungsgesetz“ wurde für geflüchtete Menschen aus der Ukraine zum 01.06.2022 der Rechtskreiswechsel aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in das SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) bzw. SGB XII (Sozialhilfe) beschlossen. Aus der Ukraine Geflüchtete haben danach ab 01.06.2022 einen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II bzw. SGB XII und werden somit auch in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass sie aufenthaltsrechtlich registriert sind und über eine Aufenthaltserlaubnis oder, nach Stellung eines Antrags auf Aufenthaltserlaubnis, über eine sog. „Fiktionsbescheinigung“ verfügen.

 

Nach heutigem Kenntnisstand stellen die Krankenkassen für diese Leistungsberechtigten für eine Übergangszeit bis 31.12.2022 noch papiergebundene Mitgliedsbescheinigungen (schriftliche Anspruchsnachweise) zur Verfügung.

 

Ausgenommen aus dem Leistungsanspruch nach SGB II oder SGB XII sind Personen, die über Einkommen oder Vermögen zur Bestreitung des Lebensunterhalts verfügen. Für diese besteht die Möglichkeit, sich freiwillig oder privat zu versichern.

 

In der Praxis richtet sich die Behandlung nach dem jeweils vorgelegten Anspruchsnachweis (eGK, Ersatzbescheinigung, Sozialamtsbehandlungsschein). Bitte prüfen Sie diesen Nachweis auf ggf. angeführte Einschränkungen (z. B. Gültigkeitszeitraum) bzw. Rechtsgrundlagen (z. B. besteht bei Leistungen nach AsylbLG/ Statusangabe 9 im Feld „Besondere Personengruppe“ ein eingeschränkter Anspruch begrenzt auf Akut- und Schmerzbehandlungen).

 

Ist die/der Geflüchtete in die GKV aufgenommen worden und legt in der Praxis den schriftlichen Anspruchsnachweis einer gesetzlichen Krankenkasse vor, beachten Sie bitte die Regelungen zum Ersatzverfahren gemäß Anlage 10 BMV-Z (Auszug):

 

„Ersatzverfahren bei Vorlage eines schriftlichen Anspruchsnachweises

Wenn der Patient keine eGK, sondern einen schriftlichen Anspruchsnachweis vorlegt, sind Nummer und Name der Krankenkasse, Name, Vorname, Geburtsdatum und Versichertennummer, das Wohnortkennzeichen und der Wohnort des Versicherten sowie nach Möglichkeit die Postleitzahl des Wohnortes in das PVS aufzunehmen. Zusätzlich sind die Befristungsdaten des Anspruchsnachweises einzugeben, sofern vorhanden.

Der Zahnarzt fertigt eine Kopie des Anspruchsnachweises, die er sich von dem Patienten unterschreiben lässt und die er 4 Jahre in der Praxis – ggf. auch durch geeignete Verfahren in elektronischer Form – aufbewahrt.

Legt der Versicherte im weiteren Verlauf des Quartals eine gültige eGK vor und kann diese eingelesen werden, ist die Abrechnung auf der Basis von deren Daten vorzunehmen.“

 

Sobald uns weitere Informationen zur Umsetzung des Gesetzes vorliegen, werden wir Sie informieren.

Elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (EBZ) startet am 1. Juli 2022

Ab 1. Juli 2022 startet das elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (EBZ) in den Echtbetrieb! Hierbei ist ganz entscheidend, dass nicht alle Zahnarztpraxen zum genannten Stichtag an das EBZ-Verfahren angeschlossen werden, sondern mittels organisiertem Ausrollverfahren sukzessive und mit Unterstützung ihres jeweiligen PVS-Herstellers an das EBZ herangeführt werden (Bitte Informationen Ihres PVS-Anbieters beachten!).

Auszug aus Anlage 1 des KZBV-Schreibens vom 25.05.2022:

„Wann startet das EBZ?

Als Termin für den Start des Echtbetriebs ist der 01.07.2022 vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt sollen alle Krankenkassen und alle PVS-Hersteller "EBZ-ready" sein; für die Zahnarztpraxen müssen die EBZ-Module KG/KB, KFO und ZE bestell- und installierbar sein. Das elektronische Verfahren beginnt mit den Leistungsbereichen Kieferbruch, Kiefergelenkserkrankungen, Kieferorthopädie und Zahnersatz. Die Umstellung im Bereich der Parodontalerkrankungen soll aufgrund der zum 01.07.2021 in Kraft getretenen neuen PAR-Richtlinie später folgen; bis dahin kommt hier noch das alte Papierverfahren zur Anwendung. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2022 wird das EBZ-Verfahren mittels organisiertem Ausrollverfahren sukzessive in den Zahnarztpraxen etabliert.“

 

Als Anlage im nächsten Rundschreiben erhalten Sie das Schreiben der KZBV vom 25.05.2022 mit gebündelten Informationen zum Start des EBZ, dem organsierten Ausrollverfahren, der notwendigen technischen Ausstattung und der Finanzierung sowie einer Checkliste für die Praxen (Anlage 1).

Im Leistungsbereich ZE haben sich Änderungen ergeben, die sich u. a. auf die Befund- und Therapiekürzel erstrecken. Hier liegt dem KZBV-Schreiben eine tabellarische Übersicht (Anlage 2) zur Veranschaulichung bei.

Im Bereich KFO haben sich ebenfalls einige Neuerungen ergeben, die mit Einführung des EBZ einhergehen. Hier verweisen wir auf die dem KZBV-Schreiben beigefügten Auswahllisten (Anlage 3).

 

Weitere Informationen und Hinweise zum EBZ erhalten Sie mit unseren nächsten Mitgliederrundschreiben sowie auf der Homepage der KZBV.

Vertreterversammlung der KZV Land Brandenburg am 22. Juni 2022

Die nächste Vertreterversammlung findet am 22. Juni 2022 ab 15.00 Uhr im KZV-Gebäude, Helene-Lange-Straße 4a, 14469 Potsdam statt.

 

Die Vertreterversammlung ist für Mitglieder der KZV Land Brandenburg öffentlich. Mitglieder, die an dieser Sitzung teilnehmen möchten, bitten wir, zur Planung aufgrund der räumlich eingeschränkten Gegebenheiten sich bei der Abteilung Recht & Verträge (E-Mail: recht-und-vertraege(at)kzvlb.de) spätestens bis zum 20. Juni 2022 anzumelden.

Vergütungsverhandlung mit der Knappschaft für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der KNAPPSCHAFT wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 - 31.12.20221,2346 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1685 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0188 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1685 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

eGK-Versorgung - Ersatzbescheinigungen BKK VBU

Die derzeitigen Versorgungsengpässe bei der weltweiten Chipherstellung wirken sich auch negativ auf die eGK-Versorgung der Mitglieder der BKK VBU und auch anderen Krankenkassen aus. 

Die BKK VBU bittet Sie, die ausgestellten Ersatzbescheinigungen zu akzeptieren und den Versicherten keine Privatrechnungen auszustellen. Die BKK VBU hat keine rechtlichen Möglichkeiten, Privatrechnungen zu erstatten.

Urlaubsmeldungen der Vertragsgutachter

Bitte denken Sie an die Bekanntgabe Ihres Sommerurlaubs bei der KZV Land Brandenburg! 

Um Verzögerungen im Gutachterverfahren zu vermeiden, werden die Urlaubsmeldungen der Vertragsgutachter etwa Mitte Juni an die hiesigen Krankenkassen weitergeleitet. 

Kontakt:Tel. 0331 2977260 oder per Mail: britta.bergmair(at)kzvlb.de

Vergütungsverhandlung mit der IKK Brandenburg und Berlin für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der IKK Brandenburg und Berlin wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2824 €
   
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1625 €
   
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0471 €
   
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1625 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

24.05.2022

Sanktionsabsage ePA

Anbei leiten wir Ihnen Informationen der KZBV zur Aussetzung der Sanktionen zur elektronischen Patientenakte (ePA) weiter.

Anlagen

 

20.05.2022

Nachweis eines ausreichenden Berufshaftpflichtversicherungsschutzes (Musterbescheinigungen)

Bekanntermaßen sind Vertragszahnärzte gemäß § 95e SGB V verpflichtet, sich ausreichend gegen die sich aus ihrer Berufsausübung ergebenden Haftpflichtgefahren zu versichern und das Bestehen eines ausreichenden Berufshaftpflichtversicherungsschutzes durch eine Versicherungsbescheinigung nach § 113 Abs. 2 VVG gegenüber dem Zulassungsausschuss (ZA) nachzuweisen. In diesem Zusammenhang möchten wir noch mal an unsere Ausführungen im Rundschreiben 20/2021 zur Einführung eines Berufshaftpflichtversicherungsnachweises und der Höhe des notwendigen Schutzes erinnern.

Der Zulassungsausschuss wird in Kürze beginnen, schrittweise alle im Land Brandenburg nachweispflichtigen Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie MVZ aufzufordern, innerhalb einer Frist von drei Monaten die Versicherungsnachweise zu erbringen. Die hierfür notwendige Bescheinigung erhalten Sie von Ihrem Versicherer.

Zwischen dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der KBV und der KZBV wurden Musterbescheinigungen abgestimmt, die künftig als Nachweis Verwendung finden können und in dieser Form vom ZA akzeptiert werden. Die Musterbescheinigungen sind nicht verpflichtend, sondern dienen lediglich als Beispiel über Form und notwendigen Inhalt der Bescheinigung nach § 113 Abs. 2 VVG. Nachfolgend und im nächsten Rundschreiben finden Sie je ein Muster für

Sie können bereits jetzt auch unaufgefordert eine aktuelle Versicherungsbescheinigung einreichen an:

Zulassungsausschuss für Zahnärzte Land Brandenburg
Helene-Lange-Straße 4-5
14469 Potsdam

oder per E-Mail an: zulassung(at)kzvlb.de

Da die Nachweispflicht bei allen Anträgen an den ZA auf Zulassung oder Genehmigung einer Anstellung besteht, liegen für einige Praxen bereits Versicherungsbescheinigungen vom jeweiligen Versicherer vor. Diese behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Bei einer erneuten Antragstellung sind jedoch aktuelle Versicherungsbescheinigungen notwendig.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Sprechen Sie uns gerne an:

Christiane Küstner, Tel.-Nr.: 0331 / 2977 333, christiane.kuestner(at)kvzlb.de
Claudia Köster, Tel.-Nr.: 0331 / 2977 330, claudia.koester(at)kzvlb.de
Christiane Ariza Romero, Tel.-Nr.: 0331 / 2977 334, christiane.ariza(at)kzvlb.de

Vergütungsverhandlung mit der AOK Nordost für das Jahr 2022

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2022 auf ein Verhandlungsergebnis einigen können.

Mit der AOK Nordost wurden folgende Punktwerte für das Jahr 2022 vereinbart:

IP/FU01.01.2022 – 31.12.20221,2365 €
Bema-Teile 1, 2 und 4 (ohne IP, FU)01.01.2022 – 31.12.20221,1742 €
Bema Teil 301.01.2022 – 31.12.20221,0446 €
Gutachterpunktwert01.01.2022 – 31.12.20221,1742 €

Die Punktwerte stehen – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

 

Rouven Krone, Ass. iur., Verwaltungsdirektor, Telefon: 0331 2977-351,
rouven.krone(at)kzvlb.de

11.03.2022

Geflüchtete aus der Ukraine

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema.