Rahmenvereinbarung

Mit der Rahmenvereinbarung werden Anforderungen an eine kooperative und koordinierte zahnärztliche und pflegerische  Versorgung der betreffenden Patienten definiert, deren Einhaltung gemäß § 87 Abs. 2j Satz 2 SGB V Voraussetzung für die Abrechnung einer zusätzlichen vertragszahnärztlichen Leistung ist. Die Abrechnung dieser Leistung kann nur von den Zahnärzten vorgenommen werden, die mit einer stationären Pflegeeinrichtung eine Kooperationsvereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V abgeschlossen haben.
 
Zielsetzung dieser Vereinbarung ist eine Verbesserung der Qualität der zahnärztlichen Versorgung von pflegebedürftigen Versicherten in stationären Pflegeeinrichtungen.
Vorgesehen sind konkrete Maßnahmen wie regelmäßige eingehende Untersuchungen, Beurteilung des zahnärztlichen Behandlungsbedarfs, des Pflegezustandes der Zähne, der Mundschleimhaut und der Prothesen, das Einbringen von versichertenbezogenen Vorschlägen für Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Mundgesundheit sowie die Unterstützung des Pflegepersonals durch Hinweise und ggf. praktische Anweisungen, ggf. konsiliarische Erörterungen mit Ärzten und Zahnärzten sowie die Information der Pflegeeinrichtung über festgestellte Befunde, die nicht im Rahmen der zahnärztlichen Besuchstätigkeit behandelt werden können. 
 
Vertragszahnärzte mit einem Kooperationsvertrag gemäß § 119b SGB V haben zum Ende eines jeden Kalenderjahres einen Berichtsbogen nach Anlage 1 der Rahmenvereinbarung an die KZV Land Brandenburg zu senden.
Darin ist die Anzahl der betreuten Pflegeheimbewohner zum Stichtag 30. Juni anzugeben. Die anzugebende Anzahl der betreuten Bewohner bezieht sich dabei nicht auf die bereits behandelten Patienten, sondern auf alle Bewohner, die potentiell eine Behandlung durch die Kooperationszahnärztin bzw. den Kooperationszahnarzt wünschen.

 
Conny Slansky, Tel.: 0331 2977 335, conny.slansky(at)kzvlb.de