Bekanntgabe der Grenzwerte für 2018 gem. § 12 VM der KZVLB

Der Vorstand der KZV Land Brandenburg hat sich mit der Entwicklung der Abrechnungen des abgelaufenen Kalenderjahres 2017 befasst und die Ergebnisse mit dem Beratungsausschuss erörtert. Die Prüfung hat auch in diesem Jahr keine gravierenden Änderungen für die im Land Brandenburg gebildeten Zahnarztgruppen (Zahnärzte, Oralchirurgen und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen) ergeben. Es wurde festgestellt, dass die bisherigen Grenzwerte dem Solidarcharakter weiterhin Rechnung tragen. 

Der Vorstand hat insofern nachfolgende Grenzwerte für das Jahr 2018 beschlossen:

GebietGrenzwerte in Punkten je Fall
Zahnärzte68
Oralchirurgen125
Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgen125

Es ergeben sich für die Vertragszahnärzte im Land Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen.

Bis zu dem sich aus o. g. Tabelle ergebenden Gesamtgrenzwert (geschützte durchschnittliche Punktmenge je Fall und Quartal) werden die Leistungen mit den vereinbarten Punktwerten bzw. mit dem auf der Grundlage von § 85 Abs. 4 SGB V vom Vorstand der KZV Land Brandenburg festgelegten Verteilungspunktwert vergütet. 

Überschreiten die durchschnittlichen Fallwerte eines Zahnarztes (Gesamtpunkte des Jahres durch Gesamtfallzahl) die jeweiligen Grenzwerte, besteht oberhalb der oben genannten Grenzwerte (Punktmenge) kein Anspruch auf Vergütung aller abgerechneten Punktwerte. 

Für die über die jeweiligen Grenzwerte (Punktmenge je Fall) hinausgehenden Punkte besteht ein Anspruch nur in der Höhe, wie die Restvergütung dies je Krankenkasse bzw. Krankenkassenart zulässt. 

Bei der Ermittlung des individuellen Grenzwertes nach § 11 Abs. 9 und 10 des Ver-teilungsmaßstabs der KZV Land Brandenburg erfolgt die Zuordnung zur jeweiligen Fallzahlgruppe unter Berücksichtigung der angestellten Zahnärzte, Assistenten bzw. nach der Zahl der gleichberechtigten zahnärztlichen Behandler (§ 15 des Verteilungsmaßstabes der KZV Land Brandenburg). 
Die abgerechneten Fälle werden insofern durch die Zahl der Behandler geteilt, wobei die Zahl der Behandler bei der Beschäftigung eines Entlastungs-, Ausbildungs- oder Weiterbildungsassistenten in Vollzeit um 0,25 und bei einer Halbtagsbeschäftigung um 0,125 erhöht wird. 
Bei Angestellten ist die Erhöhung der Anzahl der Behandler abhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit. Die Anzahl der Behandler erhöht sich bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von     
    ≥ 36 Stunden um den Faktor 1,0
    ≥ 30 bis < 36 Stunden um den Faktor 0,75
    ≥ 18 bis < 30 Stunden um den Faktor 0,5 
    ≥ 10 bis < 18 Stunden um den Faktor 0,25.

Eine wöchentliche Arbeitszeit des angestellten Zahnarztes unter 10 Stunden führt nicht zu einer Faktorerhöhung.

Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand der KZV Land Brandenburg sowie Frau Isensee-Werth (Tel.: 0331 2977-412, marion.isensee-werth(at)kzvlb.de) gern zur Verfügung.
 

Update zur Digitalen Planungshilfe 3.0.7

Ab sofort steht ein neues Update (3.0.7) zur Digitalen Planungshilfe auf den Internetseiten der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) unter  www.kzbv.de zum Download bereit.

Die Update-Datei lässt sich nur ausführen, wenn zuvor das Basisprogramm installiert wurde.

Das Update berücksichtigt die zum 1. Juli geltenden neuen Festzuschussbeträge.

Technisch gesehen beinhaltet die Aktualisierungsdatei alle Programmänderungen seit Einführung der DPF. Das ermöglicht auch Zahnärzten, die die früheren Updates nicht durchgeführt haben, nun direkt auf die Version 3.0.7 aufzurüsten.

Änderung der Formulare gemäß Anlage 14 zum neuen BMV-Z

Mit dem neuen BMV-Z sind einige Änderungen an den in der vertragszahnärztlichen Versorgung zu verwendenden Formularen verbunden.

Bei Vordrucken aus dem zahnärztlichen Bereich wurde ein einheitliches Personalienfeld geschaffen. Hier sieht eine Übergangsregelung vor, dass die alten Formulare nur noch bis einschließlich 31.08.2018 verwendet werden können. Der Vorstand der KZVLB hat gegen diese kurze Übergangsfrist protestiert, da damit die Vernichtung tausender Formulare einhergeht. Leider beharrt der GKV-Spitzenverband auf diese zweifellos unwirtschaftliche und umweltökonomisch widersinnige Entscheidung. Von den Änderungen (ausschließlich) im Personalienfeld sind folgende Formulare betroffen:

Vordruck 1       Leistungsnachweis gem. § 16 Abs. 3a SGB V bei Ruhen der Ansprüche
Vordruck 2       Behandlungsplan für Kiefergelenkserkrankungen und Kieferbruch
Vordruck 3a     Heil- und Kostenplan Teil 1
Vordruck 4a     KFO-Behandlungsplan
Vordruck 4b     Mitteilung an den Patienten nach § 29 Abs. 1 SGB V
Vordruck 5a     Parodontalstatus Blatt 1
Vordruck 5b     Parodontalstatus Blatt 2

Des Weiteren sind im Vordruck 3a (Heil- und Kostenplan Teil 1) sämtliche Felder maschinenlesbar gestaltet. Die bisherige Hinterlegung einiger Felder in grüner Farbe ist entfallen.

Der Vordruck 4b (Mitteilung an den Patienten nach § 29 Abs. 1 SGB V) hat eine zusätzliche Zeile für die Adresseingabe der zuständigen KZV (Kopie an die KZV) erhalten.

Der Vordruck 4c (Mitteilung zu einer kieferorthopädischen Behandlung) wurde neu gestaltet und ist nunmehr einheitlich für die Mitteilung an die Krankenkasse über den planmäßigen Abschluss oder den unplanmäßigen Verlauf sowie über einen Abbruch der kieferorthopädischen Behandlung zu verwenden.

Die Kosten für die Formulare werden von den Krankenkassen übernommen, es sei denn, sie werden von der KZV oder dem Vertragszahnarzt mittels EDV erstellt. Die Vordrucke sind maschinell auswertbar, d. h. beleglesefähig zu erstellen. Hierbei dürfen Inhalt, Aufbau und Struktur sowie die vorgegebenen Zeilenabstände nicht verändert werden.

Die PVS-Hersteller sind über die Änderungen informiert, so dass die Anwendung korrekter EDV-Ausdrucke in den Praxen ab 01.07.2018 möglich sein dürfte.

ACHTUNG!     Alle Zahnärzte erhalten die neuen Vordrucke von uns als „Starter-Paket/Vordrucke BMV-Z“ rechtzeitig und in ausreichender Anzahl per Postversand (Kieferorthopäden erhalten nur KFO-Formulare). Da die Formulare allerdings erst in großem Umfang produziert und geliefert werden müssen, bitten wir um Verständnis, dass der Versand an die Praxen ggf. erst im August erfolgen wird.

Wir bitten alle Zahnarztpraxen sich umgehend bei nachfolgend genannten Mitarbeiterinnen zu melden, wenn Sie die Formulare per EDV selbst ausdrucken und/oder das „Starter-Paket/Vordrucke BMV-Z“ nicht benötigen (zwecks Herausnahme aus dem Verteiler)!


Ihre Ansprechpartnerinnen für Formularbestellungen:
Simone Rosteck, Tel.: 0331 2977-441, simone.rosteck(at)kzvlb.de
Marina Wegner, Tel.: 0331 2977-440, marina.wegner(at)kzvlb.de

Klarstellung zur Fehlermeldung beim Lesen der eGK

"Karte ungültig" nach Anbindung an die Telematik-Infrastruktur

Nach der zur Verfügungstellung des „Merkblatt für die Praxis zum Umgang mit Fehlermeldungen bei Prüfung der eGK“ in der Vorstandsinformation RS 8 /2018 erreichen uns etliche Anrufe, wie mit ungültigen Versichertenkarten umzugehen ist.

Natürlich dürfen Sie Leistungen gegenüber der entsprechenden Krankenkasse als „anderer Anspruchsnachweis“ über ihr Praxisverwaltungssystem abrechnen, wenn Ihnen solcher in Papierform vorliegt, der eine aktuell gültige Versicherung des Patienten
oder der Patientin mit dem entsprechenden Kostenträger ausweist. Diesen schriftlichen Anspruchsnachweis bewahren Sie in Ihren Akten auf.

Dietlind Sczepanski, Telefon: 0331 2977-110, dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de

Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen

Bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ab 01.07.2018

  • Beschluss des Bewertungsausschusses für zahnärztliche Leistungen
  • Anspruchsberechtigte für Leistungen nach BEMA-Nrn. 174a, 174b und 107a
  • Vordruck gem. § 8 der Richtlinie nach § 22a SGB V

Mit Rundschreiben 8/2018 hatten wir Sie über die Erstfassung der „Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen – Richtlinie nach § 22a SGB V“ sowie den Beschluss des Bewertungsausschusses zur Umsetzung dieser Richtlinie informiert. Von Seiten des BMG erfolgte diesbezüglich keine Beanstandung, so dass sowohl die Richtlinien als auch die neuen Gebührenpositionen am 01.07.2018 in Kraft treten werden.

Die neuen bzw. geänderten Leistungs- sowie Besuchs- und Zuschlagpositionen bei der Versorgung von Pflegebedürftigen durch Zahnärzte mit und ohne Kooperationsvertrag finden Sie hier in der Übersicht, oder unter: Service/Downloadcenter/Übersichten.

Anspruchsberechtigung

Die Leistungen nach Nrn. 174a (Mundgesundheitsstatus und individueller Gesundheitsplan) und 174b (Mundgesundheitsaufklärung) und 107a (Entfernen harter Zahnbeläge) sind nur abrechnungsfähig für Versicherte, die einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten. 
Die Anspruchsberechtigung auf diese Leistungen ist vom Zahnarzt in der Patientenakte zu dokumentieren (ggf. anhand des Bescheids der Pflegekasse oder des Bescheids über die Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII, sofern ein solcher dem Zahnarzt vorgelegt wird). Bei unbefristeten Bescheiden hat dies einmalig zu erfolgen. Bei befristeten Bescheiden ist der Fristablauf zu dokumentieren.

Vordruck

Den neuen Vordruck "Zahnärztliche Information Pflegeanleitung und Empfehlungen für Versicherte und Pflege- und Unterstützungspersonen" (zukünftig Vordruck 10 der Anlage 14a zum neuen BMV-Z) erhalten Sie mit Rundschreiben Nr. 11.

Der Vordruck gemäß § 8 der Richtlinie nach 22a SGB V dient der besonderen Information des Versicherten und ist vom behandelnden Vertragszahnarzt auszufüllen. Der Versicherte erhält eine Kopie des ausgefüllten Vordrucks. Der Vordruck ist patientenverständlich zu fassen und kann von den Pflege- und Unterstützungspersonen mit Zustimmung des Versicherten als Informationsquelle genutzt und als Anlage zum Pflegeplan genommen werden.

Der neue Vordruck entspricht im Wesentlichen dem bisherigen Formblatt Anlage 2 der "Rahmenvereinbarung kooperative und koordinierte zahnärztliche und pflegerische Versor-gung von stationär Pflegebedürftigen" nach § 119b Abs. 2 SGB V. Er ist künftig von allen Vertragszahnärzten für die Versorgung von Versicherten zu verwenden, die einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe § 53 SGB XII erhalten, unabhängig davon, ob diese in der Pflegeeinrichtung, zu Hause oder in der Praxis behandelt werden. 

Der Vordruck ist ab dem 01.07.2018 zu verwenden. Das gilt auch für Kooperationszahnärzte, da das alte Formblatt nach Anlage 2 der o. g. Rahmenvereinbarung hierdurch ersetzt wird. Alte Formblätter dürfen aufgebraucht werden.

Die Praxissoftwarehersteller sind über diese Änderungen informiert, so dass das neue Formular ab 1. Juli 2018 zur Verfügung stehen wird.


Ihre Ansprechpartnerin zu Abrechnungsfragen:
Barbara Ulrich, Tel.:  0331 2977-159, barbara.ulrich(at)kzvlb.de

Neuer Bundesmantelvertrag (BMV-Z) ab 01.07.2018

Nach langjährigen Vorbereitungen und Verhandlungen zur Zusammenführung der bislang unterschiedlichen Verträge für Primär- und Ersatzkassen auf Bundesebene tritt am 1. Juli 2018 ein neuer einheitlicher Bundesmantelvertrag zwischen KZBV und GKV-Spitzenverband in Kraft. Die Vorgänger (BMV-Z und EKVZ, jeweils Stand 01.04.2017) entfalten dann keine Wirkung mehr.

Aktuell befindet sich die KZBV noch in Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu einigen Anlagen des BMV-Z, so dass bis zu dessen Inkrafttreten am 01.07.2018 ggf. mit weiteren Änderungen zu rechnen ist. 

Den neuen BMV-Z (mit Stand vom 04.06.2018) sowie ein Gemeinsames Rundschreiben von KZBV und GKV-Spitzenverband, mit dem die neuen Vorschriften des Paragrafenteils und der Anlagen zum BMV-Z kommentiert und die wesentlichen Änderungen im Vergleich zu der bis zum 30.06.2018 geltenden Rechtslage dargestellt werden, finden Sie vorerst auf der Homepage der KZBV sowie hier auf unserer Internetseite unter der Rubrik Recht & Verträge / Neuer BMV-Z

Nähere, insbesondere praxisbezogene Informationen zu einzelnen Regelungen des neuen
BMV-Z erhalten Sie in den nachfolgenden Rundschreiben.


Annett Klinder, Tel.: 0331 2977 304, annett.klinder(at)kzvlb.de

EU-Quecksilberverordnung

Beschluss des Bewertungsausschusses zur BEMA-Nr. 13 - Neuregelungen ab 01.07.2018

Ab dem 1. Juli 2018 darf Dentalamalgam laut EU-Quecksilberverordnung nicht mehr für die zahnärztliche Behandlung von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von Schwangeren oder Stillenden verwendet werden, es sei denn, der Zahnarzt erachtet eine solche Behandlung wegen der spezifischen medizinischen Erfordernisse bei dem jeweiligen Patienten als zwingend notwendig. (vgl. Punkt 2.1. der Vorstandsinformation 4/2018). Das bedeutet, dass bei der Füllungstherapie für die betroffenen Versicherten im Regelfall alternative Materialien verwendet werden müssen.

Auf Initiative der KZBV hat der Bewertungsausschuss nunmehr kurzfristig eine ausdrückliche Ergänzung der Leistungsbeschreibung zur BEMA-Nr. 13 beschlossen, wonach die Abrechnung von Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich ab 01.07.2018 auch für Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres, für Schwangere und Stillende möglich ist. Dies war bislang nur bei Patienten mit einer absoluten Amalgam-Kontraindikation möglich.

Im Ergebnis steht dem Zahnarzt auch für diese Patienten das gesamte Spektrum der in der GKV abrechenbaren Füllungen zur Verfügung. Inwieweit die zusätzlich eröffnete Möglichkeit einer Kompositfüllung für den jeweiligen Patienten in Frage kommt, muss vom behandelnden Zahnarzt im konkreten Einzelfall entschieden werden.

Zusätzlich erfolgt (kongruent zur BEMA-Nr. 13d) eine Erweiterung der Füllungspositionen um die BEMA-Nr. 13h für mehr als dreiflächige Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich.

Den entsprechenden Beschluss des Bewertungsausschusses für die zahnärztlichen Leistungen zur Anpassung der BEMA-Nr. 13 finden Sie im Handbuch, Rubrik III-3.1.1.

Nach Mitteilung der KZBV ist die EDV-technische Umsetzung und die Information der Softwarehersteller erfolgt, so dass die Leistungen ab 01.07.2018 über das PVS zur Verfügung stehen.  
 

Ihre Ansprechpartnerin: Barbara Ulrich, Tel.: 0331 2977 159, barbara.ulrich(at)kzvlb.de

Modulversionen für das Abrechnungsquartal II/2018 und die monatlichen Abrechnungen ab Juli 2018

Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie (wie immer) auf dem Verwaltungsserver der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.

Natürlich können Sie diese Informationen auch direkt auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de) abrufen. 
Dort finden Sie diese unter der  Rubrik „Telematik und IT“ (im Bereich „Zahnärzte“).

Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir ab dem III.Quartal 2018 Modulversionen, die MEHR als DREI Modulversionen älter sind, als jeweils aktuell angegeben, in der automatisierten Abrechnungsverarbeitung nicht mehr berücksichtigen können.
(Beispiel: Aktuell einzusetzen für die KCH-Abrechnung des III:Quartals ist die Modulversion 3.9. Akzeptiert werden die Modulversionen 3.6, 3.7 und 3.8.)


Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Juli ist diesmal der 22.06.2018. Die KCH- und KFO- Abrechnungen können wie immer ab dem 16.06. übermittelt werden.

ModuleVersionGültigkeit
KCH-Abrechnungsmodul3.8zur Abrechnung des II Quartals
 3.9einzusetzen spätestens ab 01.07.2018
KFO-Abrechnungsmodul4.0zur Abrechnung des II Quartals
 4.1einzusetzen spätestens ab 01.07.2018
KBR-Abrechnungsmodul3.2 und 3.3für Leistungserfassung ab 01.07.2018
ZE-Abrechnungsmodul4.5 und 4.6für Leistungserfassung ab 01.07.2018
PAR-Abrechnungsmodul2.4 und 2.5für Leistungserfassung ab 01.07.2018
Sendemodul1.2für Leistungen ab 01.01.2018

Die Versions-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist seit 01.01.2018 die 4.8.


Die KZBV teilt zu den Veränderungen der Programmmodule mit: 

„…..der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) wurde gemäß § 22a SGB V zum 01.07.2018 entsprechend geändert und neu bewertet. Die im Beschluss genannten BEMA-Nrn. 107a, 152a, 152b, 153a, 153b, 173a, 173b, 174a und 174b werden neu aufgenommen. Dafür werden die bisherigen BEMA-Nrn. 152, 153,172c und 172d entfernt.

Das KCH-Abrechnungsmodul Version 3.9 und das KBR-Abrechnungsmodul Version 3.3 prüfen anhand des Stichtages 01.07.2018 die Gültigkeit dieser BEMA-Nrn. und führen zu den neu aufgenommenen BEMA-Nrn. die BEMA-Prüfungen entsprechend Anlage 1 "Dokumentation der BEMA-Prüfungen im KCH-Abrechnungsmodul" durch.“

„Das KFO-Abrechnungsmodul Version 4.1 ist für die Prüfung der Abrechnungsdaten des dritten Quartals 2018 vorgesehen – nicht jedoch für die Abrechnung! Für die Abrechnung des dritten Quartals 2018 werden Sie noch die Version 4.2 erhalten. Die schrittweise Aktualisierung des KFO-Abrechnungsmoduls dient zur Aufteilung des diesmal größeren Änderungsaufwandes.“

„Das ZE-Abrechnungsmodul Version 4.6 enthält die neuen und ab dem 01.07.2018 geltenden Festzuschüsse, die sich aufgrund des ebenfalls ab dem 01.07.2018 geltenden GKV-ZE-Punktwertes in Höhe von 0,9296 EUR ergeben und wie üblich zu diesem Zeitpunkt noch unter Vorbehalt stehen.“


Stichpunkte zur Umsetzung der Telematikinfrastruktur

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat sich mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) auf die Anpassung der Erstattungspauschalen für die Anbindung der Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) geeinigt. 
Demnach wird die Pauschale für den Konnektor für das dritte Quartal 2018 auf 1.719 Euro erhöht. Ab dem vierten Quartal 2018 wird eine neue Pauschale von 1.547 Euro festgelegt.


Die T-Systems hat als zweiter Anbieter die Zulassung der gematik und die sektorale Zulassung der KZBV für die Ausgabe des Praxisausweises (SMC-B) erhalten. Eine Bestellung ist seit dem 11. Juni über den Verwaltungsserver der KZVLB (https://verwaltung.kzvlb.de) möglich. Technisch unterscheiden sich die Karten nicht, somit können Sie den Anbieter frei wählen.


Es gibt in unserem KZV-Bereich derzeit 540 Zahnärztinnen und Zahnärzte, die im Besitz eines eHbA (Zahnarztausweis) sind, 490 (36 %) freigegebene Praxisausweise und 237 (17 %) Praxen, die an die Telematikinfrastruktur angebunden sind und somit auch die entsprechende Refinanzierung bereits erhalten haben.
Die Auszahlung der festgelegten Pauschalen kann mit dem Tag der Inbetriebnahme der TI-Komponenten auf dem Verwaltungsserver unter dem Menüpunkt „eGK-Online-Rollout“ mit dem „Refinanzierungantrag“ beantragt werden.


Es kommt immer noch vor, dass Patienten nicht die von den Krankenkassen zur Verfügung gestellten neuen elektronischen Gesundheitskarten (G1+ oder G2-Karten) zur Behandlung mitbringen oder aber die Krankenkasse noch keine neuen Karten ausgegeben hat. 

Wir bitten um Beachtung, dass nach Anbindung an die Telematikinfrastruktur der „Fehler beim Lesen der Versichertenstammdaten mit Abbruch durch ungültige eGK“ dazu führt, dass Sie KEIN Ersatzverfahren durchführen dürfen !
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das „Merkblatt für die Praxis zum Umgang mit Fehlermeldungen bei Prüfung der eGK“, was wir Ihnen im RS 05/18 vom 26.03.18 bereits zur Kenntnis gegeben hatten.

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Schulung des Praxispersonals nach Installation der Komponenten und Dienste zur TI, Bestandteil der Finanzierungsvereinbarung ist und diese der ausführende Dienstleister vor Ort vorzunehmen hat.

Dietlind Sczepanski, Telefon: 0331 2977-110, dietlind.sczepanski(at)kzvlb.de
Telematik-Hotline,   Telefon: 0331-2977-100, online-rollout(at)kzvlb.de

Neue Punktwerte bei der Bundeswehr und Bundespolizei ab 01.07.2018

Nach Mitteilung der KZBV konnte mit dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium des Innern eine Fortschreibung der Punktwerte für das Jahr 2018 mit 3,00 Prozent vereinbart werden. Um die niedrigeren Punktwerte des ersten Halbjahres 2018 auszugleichen, werden (wie im Vorjahr) bis zum Jahreswechsel Ausgleichspunktwerte gezahlt.

Im Zeitraum 01.07. – 31.12.2018 gelten folgende Punktwerte:

 KCH, PAR, KBIPZE/KFOSSB je Schein
Bundeswehr1,2056 €1,2056 €1,0352 €1,7053 €
Bundespolizei1,2056 €1,2859 €1,0352 €1,7053 €

Ab 01.01.2019 gelten dann (soweit bis dahin keine Änderungen durch Punktwertverhandlungen für 2019 eintreten) zunächst wieder die Basispunktwerte für das Jahr 2018:

 KCH, PAR, KBIPZE/KFOSBB je Schein
Bundeswehr1,1715 €1,1715 €1,0059 €1,6571 €
Bundespolizei1,1715 €1,2495 €1,0059 €1,6571 €

 

Die sich noch im Umlauf befindlichen Verträge erhalten Sie nach Abschluss des Unterschriftsverfahrens mit einem unserer nächsten Rundschreiben.

Annett Klinder Tel.: 0331 2977 304, annett.klinder(at)kzvlb.de

 

Meldungen von Abwesenheits- und Urlaubszeiten

Rechtzeitig vor Beginn der Urlaubssaison möchten wir Sie daran erinnern, die Versorgung Ihrer Patienten zu regeln, solange Sie aufgrund Ihres wohlverdienten Urlaubes an der Ausübung Ihrer Tätigkeit in Ihrer Praxis verhindert sind. Das  entsprechende Formular finden Sie hier.

Die Vertretung kann in Ihrer Praxis (Vertretung im Sinne von § 32 Zahnärzte-ZV) oder nach Abstimmung durch benachbarte Vertragszahnärzte („kollegiale Vertretung“) erfolgen. Denken Sie dann daran, die Vertretung außerhalb Ihrer Praxis den Patientinnen und Patienten in geeigneter Form bekanntzugeben. 

Gemäß § 32 Abs. 1 der Zahnärzte - ZV kann sich der Vertragszahnarzt bei Krankheit, Urlaub oder Teilnahme an zahnärztlicher Fortbildung oder an einer Wehrübung innerhalb von 12 Monaten bis zu einer Dauer von 3 Monaten, eine Vertragszahnärztin in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu einer Dauer von 12 Monaten, vertreten lassen (genehmigungsfrei).

Dauert die Vertretung länger als 1 Woche, bitten wir um entsprechende Mitteilung (anzeigepflichtig). Die länger als 3 bzw. 12 Monate dauernde Vertretung muss vorab beantragt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie hier.

 

Vassiliki Spentza Tel.: 0331 2977-152, zulassung(at)kzvlb.de 
Daniela Knodel Tel.: 0331- 2977-153, zulassung(at)kzvlb.de

Erhöhung der Pauschalen für die Praxisausstattung jetzt endlich angehoben

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat sich mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) auf die Anpassung der Erstattungspauschalen für die Anbindung der Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) geeinigt. Demnach wird die Bruttopauschale für die Konnektoren für das dritte Quartal 2018 auf 1.719 Euro erhöht. Ab dem vierten Quartal 2018 wird eine neue Pauschale von 1.547 Euro festgelegt.

„Durch die neuen Erstattungspauschalen besteht jetzt endlich wieder Planungssicherheit für die Praxen bei der Anbindung an die TI. Wir hoffen allerdings sehr, dass nun auch endlich seitens der Industrie eine Marktvielfalt geschaffen wird, damit alle Praxen das passende Angebot wählen und entsprechende Verträge eingehen können, um an das Kommunikationsnetzwerk angeschlossen zu werden“, sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZBV.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist lediglich ein Anbieter für die Konnektoren, die für die Anbindung der Praxen an die TI erforderlich sind, am Markt verfügbar. Diese Situation und die aus der Preislage resultierende Unterfinanzierung ab dem dritten Quartal hatte eine Nachverhandlung der Erstattungspauschalen erforderlich gemacht. Die KZBV geht davon aus, dass innerhalb der kommenden Monate Konnektoren weiterer Hersteller von der gematik zugelassen werden. KZBV und GKV-SV werden sich vor dem Hintergrund der dann vorliegenden Marktsituation noch einmal über die geltende Vereinbarung verständigen und die Pauschalen gegebenenfalls ab dem Folgequartal anpassen. Die Möglichkeit der Anpassung der Pauschalen an die tatsächliche Marktsituation ist fester Bestandteil der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung zwischen KZBV und GKV-SV.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Ein elektronischer Praxisausweis, ein Kartenterminal sowie ein Konnektor und ein sogenannter VPN-Zugangsdienst, über den die gesicherte Verbindung zur TI hergestellt wird. Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss an die TI nicht selbst aufkommen. Sie erhalten von den Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb.

T-Systems als weiterer Anbieter für Praxisausweis (SMC-B) zugelassen

Die T-Systems hat als zweiter Anbieter die Zulassung der gematik und die sektorale Zulassung der KZBV für die Ausgabe des Praxisausweises (SMC-B) erhalten. Eine Bestellung ist ab sofort über den Verwaltungsserver der KZVLB (https://verwaltung.kzvlb.de) möglich. Technisch unterscheiden sich die Karten nicht, somit können Sie den Anbieter frei wählen.

Zugelassene SMC-B Kartenanbieter (Trusted-Service-Provider TSP):

KartenanbieterLaufzeitKosten (inkl. Ust)Hinweis
Bundesdruckerei5 Jahre571,20 EuroNutzen Sie Ihren Bestellcode, um ggf. entsprechende Rabatte in Anspruch zu nehmen
T-System5 Jahre525,00 Euro (465,00 Euro + 60,00 Euro Bestellungspreis) 

Rückfragen unter: Hotline Online-Rollout, Tel.: 0331 2977 100, online-rollout(at)kzvlb.de

 

ZE/PAR-Gutachtertagung am 12. September 2018

Die nächste gemeinsame Tagung unserer Vertragsgutachter für Zahnersatz und Parodontologie findet am 12. September 2018 um 14:00 - ca. 18:00 Uhr im Kongresshotel Potsdam am Templiner See statt.

Wir freuen uns, Herrn Prof. Dr. Florian Beuer aus Berlin als Referenten begrüßen zu können.

Thema:   „Implantate und gesunde Weichgewebe: Was sind die Schlüsselfaktoren“

Weitere Informationen erhalten Sie mit einer persönlichen Einladung.