Ab 01.01.2019 neue BEL II Höchstpreise für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien LB

Nach Mitteilung der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung (MDZI) sind mit den Landesverbänden der Krankenkassen/Ersatzkassen neue Höchstpreise für die zahntechnischen Laboratorien für das Jahr 2019 vereinbart worden.

Die neue BEL II Höchstpreisliste steht Ihnen hier auf unserer Homepage – unter der Rubrik SERVICE / Downloadcenter / Abrechnung bzw. in verschiedenen Formaten unter "EDV" zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie die „Lieferdatum“-Basis für die Berechnung der Laborpreise:

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das gewerbliche Labor gilt der Tag der Lieferung des fertiggestellten zahntechnischen Werkstücks an die Praxis. Hintergrund der Regelung ist, dass Labore ggf. nicht täglich Rechnungen erstellen. Insoweit können Lieferdatum und Rechnungsdatum abweichen.

Als Lieferdatum und Stichtag für die Berechnung der Laborpreise für das praxiseigene Labor gilt der Tag der Eingliederung.

Neue Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung

Zum 01. Januar 2019 ist die neue Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) in Kraft getreten und löst damit die bisher geltende Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) ab. Die neue Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschusses enthält Vorgaben für sektorübergreifende und sektorenspezifische einrichtungsübergreifende Maßnahmen der Qualitätssicherung und setzt den Beschluss zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung vom 21. Juli 2016 (Eckpunktebeschluss) um.

Die Richtlinie bündelt bestehende datengestützte Verfahren zur sektorspezifischen und sektorenübergreifenden  Qualitätssicherung und hat u.a. zum Ziel, die Qualität der gesundheitlichen Versorgung durch Erheben, Verarbeiten und Nutzen von Daten zu verbessern und die Selbstbestimmung des Patienten zu stärken. 

Die aktuell bestehenden sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren beziehen sich auf die Themen „Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie“ (QS PCI) sowie „Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen“ (QS WI). Da diese Prüfthemen keine Auswirkungen auf die tägliche Arbeit in der Zahnarztpraxis haben, ergeben sich derzeit keine weitergehenden neuen Anforderungen für Sie. 

Über Änderungen werden wir Sie selbstverständlich zum entsprechenden Zeitpunkt informieren.

Ansprechpartner:
Janosch Kuner LL.M. 
Assessor jur.
E-Mail: janosch.kuner(at)kzvlb.de
Tel: 0331/2977-151

Vergütungsverhandlungen mit der Knappschaft

Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise für das Jahr 2019 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.

Punktwerte 01.01.2019 – 31.12.2019

Bema-Teile 1 (KCH), 2 (KB) und 4 (PAR)1,0748 €
IP/FU1,1356 €
Bema Teil 3 (KFO)0,9371 €
Gutachterpunktwert1,0748 €

Für Versandkosten der Praxis an das gewerbliche Labor können je Versandgang zwischen Zahnarztpraxis und Labor der von der Deutschen Post AG für ein Päckchen (Inland, max. 2 kg) festgelegte Preis der Onlinefrankierung in der jeweils aktuellen Höhe abgerechnet werden.
Bei praxiseigenen Laboratorien können keine Versandkosten berechnet werden, vgl. Anlage 1 BMV-Z.

Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.

Digitale Planungshilfe - neues Update 3.08

Auf der Website der KZBV steht ein neues Update zur Digitalen Planungshilfe zum Download bereit.

Das Update berücksichtigt die zum 1. Januar 2019 geltenden neuen Festzuschussbeträge.

Technisch gesehen beinhaltet die Aktualisierungsdatei alle Programmänderungen seit Einführung der DPF. Das ermöglicht auch Zahnärzten, die die früheren Updates nicht durchgeführt haben, nun direkt auf die Version 3.0.8 aufzurüsten.

Fusionen und Kassenänderung

Fusion der mhplus BKK (Kassen-Nr.: 8035612) und der Metzinger BKK (Kassen-Nr.: 7835743) zum 01.01.2019 zur mhplus BKK (Kassen-Nr.: 8035612)

Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummern der Metzinger BKK auf die Kassennummer der mhplus BKK erfolgt ab diesem Zeitpunkt.

Der Hauptsitz der Krankenkasse mhplus BKK ist im KZV-Bereich Bayerns (KZV 11).

Neuer ZE-Punktwert ab 01.01.2019

Nach Mitteilung der KZBV konnten die Vergütungsverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zum bundeseinheitlichen Punktwert im Bereich Zahnersatz erfreulicherweise noch in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

Demnach ist mit dem GKV-Spitzenverband für die Fortschreibung des Punktwerts nach § 57 Abs. 1 SGB V auf dem Verhandlungsweg Einigung erzielt und ein erneutes Verfahren vor dem Bundesschiedsamt abgewendet worden. Nicht entschieden wurde allerdings die bezogen auf die bundeseinheitliche Vergütung streitige Frage, ob die Grundlohnsummenentwicklung gleichrangig neben den anderen in § 85 Abs. 3 SGB V geregelten Parametern zu berücksichtigen ist, oder dieser – anders als in den Verhandlungen auf Landesebene – immer noch Vorrang zukommt. Ausgehend von den sonstigen Vorgaben des § 85 Abs. 3 SGB V, soweit diese auf die Veränderungen bei Zahnersatz anzuwenden waren, konnte man sich nach erneut höchst kontrovers geführten Verhandlungen auf eine Erhöhung der Vergütung zahnärztlicher Leistungen bei Zahnersatz um 2,64 Prozent verständigen.

Somit gilt ab 1. Januar 2019 ein ZE-Punktwert in Höhe von 0,9297 Euro.

Die Bundesmantelvertragspartner haben in der Vereinbarung durch eine Protokollnotiz klargestellt, dass sie in diesen Abschluss Besonderheiten einbezogen haben, die speziell im Rahmen der gemäß § 57 Abs. 1 SGB V zu verhandelnden bundeseinheitlichen Vergütung zu berücksichtigen sind und auf die anderen Leistungsbereiche, die auf Landesebene verhandelt
werden, nicht ohne weiteres übertragbar sind, sodass die getroffene Vereinbarung im Ergebnis keinerlei Signalwirkung für die Gesamtvergütungen haben kann und auch nicht haben soll.

Für die künftigen Verhandlungen will sich die KZBV vor allem mit den Daten aus dem ZäPP neu aufstellen und damit eine Grundlage in das Verfahren einbringen, die nach Bewertung der KZBV auch auf Seiten der Krankenkassen zu akzeptieren sein wird.

Die schriftliche Einigung zwischen KZBV und GKV-SpV zur Anpassung des Punktwertes nach § 57 Abs. 1 SGB V erhalten Sie mit dem nächsten Newsletter bzw. Rundschreiben.

Nicht-Edelmetall (NEM)-Festzuschüsse ab 01.01.2019

Ab 01.01.2019 gelten die neuen (in der nachstehenden Tabelle dargestellten) Beträge für die NEM-Festzuschüsse je Bonusstufe; pro Abrechnungseinheit. Diese werden zur Berechnung von ggf. vorhandenen Edelmetallmehrkosten benötigt.

NEM-Festzuschuss je Bonusstufe
Datum abohne Bonus in €mit 20 % Bonus in €mit 30 % Bonus in €doppelter Festzuschuss in €
01.04.20186,758,108,7613,50
01.01.20196,888,268,9413,76

Ansprechpartner:
Abr.-Nr. 0001 - 1501, Frau Schlomm, Tel. 0331/2977 102, christina.schlomm(at)kzvlb.de
Abr.-Nr. 1502 - 2654, Frau More-Krüger, Tel. 0331/2977 146, margit.more(at)kzvlb.de
Abr.-Nr. 2655 - 89999, Frau Grabbert, Tel. 0331/2977 178, sibylle.grabbert(at)kzvlb.de

 

 

Umfrage zur beruflichen Situation im Land Brandenburg für Zahnärzte

Die Landeszahnärztekammer Brandenburg führt gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Land Brandenburg eine Umfrage zur aktuellen beruflichen Situation der Zahnärzte im Land Brandenburg durch. Der Fragebogen richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an nicht selbständige Zahnärztinnen und Zahnärzte. Folglich können nicht alle Antwortvorgaben für Sie und Ihre berufliche Situation zutreffen. Natürlich ist die Abfrage anonym. Bitte füllen Sie den Fragebogen online aus - eine Auswertung wird im "Zahnärzteblatt Brandenburg" zu gegebener Zeit zu lesen sein.  ... zum Fragebogen

Überweisungen auf Muster 16 (Arzneiverordnungsblatt)

Bitte beachten Sie, dass Überweisungen gemäß Anlage 1, Nr. 2.3. des neuen BMV-Z auf dem Arzneiverordnungsblatt (Muster 16/Rezeptformular) vorgenommen werden (ein individueller EDV-Ausdruck ist möglich).

Dabei sind folgende Angaben erforderlich:

  • der Grund der Überweisung,
  • der Name des Versicherten oder die Versichertennummer,
  • der Name des Vertragszahnarztes und seine Anschrift.

Die Grundsätze des Überweisungsverfahrens im vertragszahnärztlichen Bereich sind seit 01.07.2018 in § 11 BMV-Z geregelt. Danach kann der Vertragszahnarzt den Versicherten zur Durchführung bestimmter ärztlicher oder zahnärztlicher Leistungen oder zur Weiterbehandlung beispielsweise an einen anderen Vertragszahnarzt oder Vertragsarzt schriftlich überweisen. Die Überweisung zur Weiterbehandlung an einen anderen Vertragszahnarzt ist nur in Ausnahmefällen (z. B. zum MKG-Chirurgen) zulässig.

Eine Überweisung kann nur bei Vorlage einer gültigen eGK/Anspruchsberechtigung erfolgen. Die Pflicht zur Vorlage der eGK bzw. des Anspruchsnachweises beim Überweisungsempfän-ger bleibt unberührt.

Überweisungen von Zahnärzten an Ärzte unterliegen nach § 13 Abs. 4 BMV-Ärzte weiterhin der Einschränkung, dass diese nur an ausschließlich auftragnehmende Ärzte (Vertragsärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Nuklearmedizin, Pathologie, Radiologische Diagnostik bzw. Radiologie, Strahlentherapie, Transfusionsmedizin) erfolgen können.

Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Homepage.

Scannen von Behandlungsplänen im Genehmigungsverfahren

Seit einigen Jahren sind einzelne Krankenkassen im Zuge ihrer internen EDV-Umstellung bzw. Prozessoptimierung dazu übergegangen, Behandlungspläne im Antrags- und Genehmigungsverfahren einzuscannen. Dabei werden die gescannten Pläne jeweils mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen und nach Genehmigung die Scan-Ausdrucke mit Genehmigungsvermerk (Stempel und Unterschrift) an die Praxen zurückgeschickt.

Die betreffenden Krankenkassen haben uns gegenüber in der Regel versichert, dass sie abweichend von den gegenwärtig bestehenden vertraglichen Bestimmungen (welche nach wie vor die Verwendung von Original-Formularen vorsehen) die von ihnen im Genehmigungsverfahren erzeugten originalersetzenden Scan-Ausdrucke als Behandlungspläne im Sinne des BMV-Z ansehen bzw. diese Dokumente gegen sich gelten lassen und im Zweifelsfall die Beweislast für deren Echtheit übernehmen.

Da bislang keine größeren Probleme in den Praxen aufgetreten sind, hat der Vorstand der KZVLB – in Erwartung einer zeitnahen bundeseinheitlichen Regelung – die unterschiedlichen Verfahrensweisen der einzelnen Kassen weitestgehend akzeptiert.

In jüngster Zeit erreichten uns allerdings zahlreiche Beschwerden zum geänderten Genehmigungsverfahren der Techniker Krankenkasse, da die Größenverhältnisse auf den Scan-Ausdrucken nicht mehr dem Originalformat entsprechen und damit Probleme beim Bedrucken der Formulare für die Abrechnungsdokumentation/Archivierung sowie für Handabrechner und Sofortauszahlungen auftreten.

Trotz unserer Beschwerde bei der TK und deren Zusicherung, perspektivisch zu normalen Größenverhältnissen ohne das Aufbringen des TK-Logos zurückzukehren, ist bislang leider noch keine Änderung eingetreten. Die Auskunft von TK-Mitarbeitern, wonach diese Verfahrensweise mit der KZVLB abgestimmt sei, ist so nicht korrekt. Unbeschadet dessen bitten wir Sie, momentan auf die von der TK avisierte Übergangslösung abzustellen:

„Die Scan-Ausdrucke können in den Zahnarztpraxen mit den Abrechnungsdaten befüllt werden, auch wenn die Größenverhältnisse nicht ganz mit den entsprechenden Abrechnungszeilen übereinstimmen. Alternativ akzeptieren wir auch eine Bedruckung der Abrechnungsdaten auf der Rückseite. [...]

Für alle Sofortauszahlungen und Handabrechner bieten wir für die Übergangszeit einen Neuausdruck – auch gerne per Fax – an. Hierzu kann uns die Praxis entweder telefonisch kontaktieren oder beim Einreichen der Formulare zur Bewilligung kurz im Anschreiben auf die Notwendigkeit eines Ausdruckes in DIN-A4-Format hinweisen.“

Bitte beachten Sie, dass alle originalersetzenden Scan-Ausdrucke gleichwohl der zahnärztlichen Aufbewahrungspflicht (mind. zehn Jahre) unterliegen.

Sofern in Ihrer Praxis gravierende Probleme mit gescannten Behandlungsplänen (schlechte Qualität der Ausdrucke, fehlende Unterlagen bei Rücksendung, Scannen ZE-HKP/Teil 2 o. Ä.) auftreten, bitten wir um entsprechende Mitteilung an die KZVLB.
 

Kooperationsverträge mit stationären Pflegeeinrichtungen

Wir möchten alle Vertragszahnärzte und Vertragszahnärztinnen, die im Jahr 2018 über einen Kooperationsvertrag nach § 119 b SGB V mit einem Pflegeheim verfügten bzw. noch verfügen, daran erinnern, zum Ende des Kalenderjahres den Berichtsbogen nach Anlage 1 der Rahmenvereinbarung für das Jahr 2018 an die KZV Land Brandenburg zu senden. 

Im Berichtsbogen ist die Anzahl der betreuten Pflegeheimbewohner anzugeben. 
Die anzugebende Anzahl bezieht sich dabei nicht auf die bereits behandelten Patienten, sondern auf alle Bewohner, die potentiell eine Behandlung durch die Kooperationszahnärztin bzw. den Kooperationszahnarzt zum Stichtag 30.06.2018 wünschten. 
Sollte der Kooperationsvertrag nach dem 30.06.2018 geschlossen worden sein, ist der Stichtag der Beginn des Kooperationsvertrages.

Wir bitten Sie daher, sofern noch nicht bereits geschehen, den ausgefüllten und unterschriebenen Berichtsbogen für das Jahr 2018 der KZVLB zu übermitteln.

Download Berichtsbogen

Einführung der eGK für Asylsuchende im Land Brandenburg

Nach Information des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg ist der Landkreis Ostprignitz-Ruppin zum 01.01.2019 der Rahmenvereinbarung zur Einführung der eGK für Asylsuchende mit eingeschränktem Leistungsanspruch nach §§ 4 und 6 AsylbLG beigetreten. Für diese Asylsuchenden übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Krankenbehandlung nach § 264 Abs. 1 SGB V und geben elektronische Gesundheitskarten aus. 
Der eingeschränkte Leistungsanspruch von Asylsuchenden mit einer eGK ist beim Einlesen der eGK am Status 9 bei besonderer Personengruppe (2. Stelle des Statusfeldes) erkennbar.
Weitere Informationen hier auf unser Hopepage.

Dritter TI-Konnektor erhält die gematik-Zulassung

Die gematik hat für den Konnektor der RISE F&E GmbH am 07.11.2018 die Zulassung erteilt. Es ist davon auszugehen, dass die Auslieferung und Installation dieser Konnektoren zeitnah erfolgen wird. Somit sind aktuell die Konnektoren von drei Anbietern zugelassen. Die Zulassung für den vierten Konnektor wird im Dezember erwartet.

Verlängerung der Frist für die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur

Der Bundestag hat die Verlängerung der Frist für die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur (TI) bis zum 30.06.2019 beschlossen.
Voraussetzung ist allerdings, dass die Praxis die Anbindung an die TI vor dem 01.04.2019 verbindlich beauftragt und nachgewiesen hat. In welcher Form dieser Nachweis zu erbringen ist, ist aktuell noch in der Klärung. Sobald das genaue Verfahren feststeht werden wir Sie zeitnah informieren.

Wegfall des Genehmigungsverfahrens zum Einsatz einer EDV-Anlage

Mit dem eGK-Online-Rollout wird für Zahnärzte die papierlose KCH-Abrechnung und für Kieferorthopäden die papierlose KFO-Abrechnung obligatorisch, da die Mitteilung über den durchgeführten Online-Abgleich der Versichertendaten im Rahmen der elektronischen Abrechnung erfolgen wird. Über diesen Weg wird aber auch immer das eingesetzte Programm und die Version des BEMA-Prüfmoduls an die KZV übermittelt. Außerdem ist entweder eine von Ihnen unterschriebene Einmalerklärung zur papierlosen Abrechnung oder je abgegebener Abrechnung ein unterschriebenes Zusammenstellungsformular einzureichen, in dem Sie die Einhaltung der vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen erklären.

Wir sind daher zu der Überzeugung gekommen, dass das Genehmigungsverfahrens zum Einsatz einer EDV-Anlage nicht mehr notwendig ist. Ändert sich das von Ihnen eingesetzte Abrechnungsprogramm (Praxisverwaltungssystem), werden wir dies aus Ihrer Abrechnung auslesen und als Änderungsmeldung verwenden. Diese Änderung gilt ab 01.01.2019.

Ansprechpartner: Mareen Wiewgorra, Telefon: 0331 2977-181, edv(at)kzvlb.de
 

TI: Teilweise Fristverlängerung

Wie Sie seit langem wissen, besteht für alle Vertragszahnärzte die gesetzliche Pflicht, in der Praxis die Telematik-Infrastruktur einzuführen (Konnektor mit VPN-Zugang zum Internet, neues Kartenterminal, SMC-B-Karte). Die vom Gesetzgeber dafür vorgesehene Frist ist schon einmal auf den bislang gültigen 31.12.2018 verschoben worden. Bei Nichteinführung der Telematik bis zu diesem Zeitpunkt droht Ihnen – gesetzlich – ein Abzug von Ihrer vertragszahnärztlichen Vergütung aller Abrechnungsarten von 1 %.

Nunmehr ist geplant, diese gesetzliche Frist bis zum 30.06.2019 zu verlängern. Das ist die gute Nachricht. Aber: Von der pauschalen 1 %-igen Kürzung Ihrer Vergütung bei Nichteinführung der Telematik würde nur dann abgesehen, wenn Sie bereits vor dem 01.01.2019 die Anschaffung der Telematik mit Ihrem Anbieter vertraglich vereinbart haben!

Bis zu diesem Termin muss also eine verbindliche Auftragsbestätigung des jeweiligen Anbieters vorliegen und dies gegenüber der KZV nachgewiesen werden. Sie müssten also nach wie vor umgehend mit einem Anbieter die Installation der Telematik-Infrastruktur in Ihren Praxisräumen vereinbaren. Wenn es bei dieser Planung bleibt, wovon auszugehen ist, wird es zur Vermeidung von Kürzungen nicht ausreichen, sich erst nach dem 01.01.2019 einen Anbieter zu suchen, zumal es bislang nur zwei Anbieter gibt, die einen Konnektor anbieten.

Eine echte Verlängerung der Frist um ein ganzes Jahr, also bis Ende 2019, wie vielfach gefordert, ist zurzeit nicht geplant.
Die beschriebene Verlängerung zum 30.06.2019 bei vorheriger Bestellung soll im Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals (PpSG) gegen Ende des Jahres verabschiedet werden.

Sobald der endgültige Gesetzestext vorliegt, werden wir Sie hierüber sowie über die konkrete Umsetzung zeitnah informieren.

Endspurt: Ihre Teilnahme am Zahnärzte‐Praxis‐Panel (ZäPP)

Fristverlängerung bis zum 16. November 2018

Rainer Linke, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZVLB, appelliert an alle brandenburgischen Zahnarztpraxen, sich an der Umfrage zu beteiligen

Alle Zahnarztpraxen, die vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2017 unter derselben Abrechnungsnummer zugelassen waren, haben in den letzten Wochen die Erhebungsbögen zum Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) erhalten. Absender ist das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi), welches im Auftrag der KZBV die bundesweite Befragung durchführt. Das Ziel des ZäPP ist, eine aussagekräftige und belastbare Datenbasis über die Rahmenbedingungen vertragszahnärztlicher Tätigkeit und für die Weiterentwicklung der vertragszahnärztlichen Vergütung zu schaffen, die auch von Ihrer KZV als Argumentationsbasis in den Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen herangezogen werden wird.

Dieses Ziel kann nur durch eine hohe Beteiligung der Vertragszahnärzte an der Befragung erreicht werden. Zu diesem Zweck hat das Zi die Teilnahmefrist bis zum 16. November 2018 verlängert.

Der Vorstand der KZV Land Brandenburg bittet daher um die Teilnahme an der Datenerhebung! Rainer Linke, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZVLB sagt dazu: "Die Teilnahme am ZäPP ist in Ihrem Interesse und zu Ihrem Vorteil!"

Die Erhebungsunterlagen zur Teilnahme am ZäPP wurden vor einigen Wochen versandt. Wer den Fragebogen nochmals benötigt, wende sich bitte an die Treuhandstelle des Zi. Die Treuhandstelle des Zi steht Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf unter der Rufnummer 030/4005-2446 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr gerne zur Verfügung. Die Anforderung funktioniert auch per E-Mail: kontakt@zi-treuhandstelle.de.

Unabdingbar ist die Bestätigung der Finanzdaten durch den Steuerberater oder verwandte Berufsgruppen, damit die Datenqualität und Neutralität belegt werden können. Um den Aufwand niedrig zu halten, bietet das Zi in Kooperation mit der DATEV und anderen Anbietern kostenfreie Software‐Tools für die Steuerberater an.

Um Ihnen das Zusammenstellen der Leistungsstrukturdaten (Angaben B1 bis B3 des Fragebogens) zu erleichtern, stellt Ihnen die KZVLB im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver (verwaltung.kzvlb.de) unter dem Menüpunkt „ZäPP-Statistik“ eine Übersicht zur Verfügung. Die dort angezeigten Daten können Sie als PDF-Datei ausdrucken und anstelle des ZäPP Fragebogens Teil B beilegen.

Im Rahmen der Erhebung (im Teil B des Fragebogens) werden die teilnehmenden Praxen unter anderem gebeten, GKV-Leistungsstrukturdaten (Fallzahlen, Beträge und Bema-Punkte nach Leistungsbereichen, erbrachte Laborleistungen incl. Materialkosten für GKV-Versicherte) anzugeben.

Alle teilnehmenden Praxen erhalten eine Aufwandspauschale: Einzelpraxen 250 EUR/pro Jahr, Berufsausübungsgemeinschaften 350 EUR/pro Jahr.

Zahnärzte-Praxis-Panel ZäPP: Teilnahme auch möglich, wenn der steuerliche Jahresabschluss noch nicht vorliegt

Nachfolgend haben wir wichtige Hinweise für Sie zusammengestellt, die das Ausfüllen der Erhebungsbögen erleichtern:

  • Falls der steuerliche Jahresabschluss 2017 noch nicht vorliegen sollte, kann der Steuerberater auch anhand der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) die gewünschten Daten angeben.
  • Diverse EDV-Unterstützungen werden den Steuerberatern unter zäpp.de angeboten.
  • Um Ihnen das Zusammenstellen der Leistungsstrukturdaten (Angaben B1 bis B3 des Fragebogens) zu erleichtern, stellt Ihnen die KZVLB im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver (verwaltung.kzvlb.de) unter dem Menüpunkt „ZäPP-Statistik“ eine Übersicht zur Verfügung. Die dort angezeigten Daten können Sie als PDF-Datei ausdrucken und anstelle des ZäPP Fragebogens Teil B beilegen.
  • Praxen, die bereits letztes Jahr an der Erhebung teilgenommen haben, müssen nur die Zahlen von 2017 eintragen.

Sabrina Stallknecht, Telefon: 0331 2977-341 sabrina.stallknecht@kzvlb.de

Endspurt Zahnärzte-Praxis-Panel - Verlängerung der Frist (ZäPP)

Teilnahme nicht vergessen!

Alle Zahnarztpraxen, die vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2017 unter derselben Abrechnungsnummer zugelassen waren, haben mittlerweile die Erhebungsbögen zum Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) erhalten.

Machen Sie mit – in Ihrem eigenen Interesse, denn das Praxis-Panel bildet die Grundlage für künftige Vertragsverhandlungen.

Nur wenn sich möglichst viele Praxen beteiligen, kann eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere die Kostenstruktur, zusammengetragen werden. Die Ergebnisse sind für die Verhandlungen mit den Krankenkassen über die künftige Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen von entscheidender Bedeutung.

Der Vorstand der KZVLB bittet Sie daher um Ihre Teilnahme an der Datenerhebung!

Um Ihnen das Zusammenstellen der Leistungsstrukturdaten (Angaben B1 bis B3 des Fragebogens) zu erleichtern, stellt Ihnen die KZVLB im geschlossenen Mitgliederbereich auf dem Verwaltungsserver (verwaltung.kzvlb.de) unter dem Menüpunkt „ZäPP-Statistik“ eine Übersicht zur Verfügung. Die dort angezeigten Daten können Sie als PDF-Datei ausdrucken und anstelle des ZäPP Fragebogens Teil B beilegen.

Alle teilnehmenden Praxen erhalten eine Aufwandspauschale: Einzelpraxen 250 EUR/pro Jahr, Berufsausübungsgemeinschaften 350 EUR/pro Jahr.

Soweit die Daten für 2017 von Ihnen bzw. Ihrem Steuerberater noch nicht vorgelegt werden können, bitten wir um einen Zwischenbescheid an die o. g. Adresse mit dem Hinweis, dass die Unterlagen unverzüglich nachgereicht werden.

Bitte senden Sie die Erhebungsunterlagen bis zum 12. Oktober 2018 an die Treuhandstelle des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zurück.

Die Teilnahmefrist wurde bis zum 16. November 2018 verlängert.

Sabrina Stallknecht, Telefon: 0331 2977-341 sabrina.stallknecht@kzvlb.de

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

"Die KZBV hat eine Neuauflage der Broschüre „Anbindung an die Telematikinfrastruktur – Informationen für Ihre Praxis“ herausgegeben.
 
Aktualisiert wurden in der Publikation vor allem die nachverhandelten Beträge zur TI-Erstausstattungspauschale, die Umstellung der Erstattung der Betriebskosten für die Smartcard SMC-B auf eine Einmalzahlung sowie die Informationen zum aktuellen Stand des Rollouts der Telematikinfrastruktur. 
 
Die Broschüre ist in der neuen Fassung ab sofort auf der Website der KZBV zum Download eingestellt. 
Die ZM werden in ihrer Online-Ausgabe auf die aktualisierte neue Version ebenfalls hinweisen. "

Neben dem neuen Finanzierungsmodell für den Praxisausweis (SMC-B) haben sich die KZBV mit dem GKV-Spitzenverband auf neue Konditionen bezüglich der Kostenerstattung von mobilen Kartenterminals verständigt.

Danach erhalten Zahnarztpraxen unter bestimmten Voraussetzungen bis zu drei mobile Terminals finanziert (siehe Broschüre Seiten 6-7).

Hotline Online-Rollout, Telefon: 0331 2977-100, online-rollout@kzvlb.de